Henri Rousseau – Tiger im tropischen Sturm

ab 188,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Titel:Tiger im tropischen Sturm
Weitere Titel:Surprised! (Titel in London) · Tiger in a Tropical Storm
Maler:Henri Rousseau (1844–1910)
Entstehungsjahr:1891
Originalgröße:162 cm x 130 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand, ohne Doublierung
Malstil:Naive Kunst (Primitivismus), Paris nach dem Impressionismus
Standort:National Gallery, London (Inv. NG6421)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder Maß nach Wunsch

Tiger im tropischen Sturm (Surprised!) – Henri Rousseau

Tiger im tropischen Sturm ist die Leinwand von Henri Rousseau aus dem Jahr 1891, auf der sich ein Tiger durch hohes Gras duckt, während ein Sturm jedes Blatt in dieselbe Richtung biegt. Das Original hängt in der National Gallery in London unter der Inventarnummer NG6421, und zwar unter dem Titel, den der Maler selbst vergab: Surprised! Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl, auf Leinwand, in acht Größen von 70 x 60 cm bis 200 x 160 cm oder im Maß Ihrer Wahl. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand zur Freigabe.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die querformatige Leinwand ist bis an den Rand mit Pflanzen gefüllt. Der Tiger sitzt tief im linken Drittel, den Rücken gewölbt, das Maul geöffnet, und seine Streifen antworten den Streifen des Grases ringsum. Über dem Tier öffnet sich das Laub gerade so weit, dass in der oberen rechten Ecke ein Blitz sichtbar wird, der einzige helle Punkt einer sonst geschlossenen Szene. Eine Luftperspektive gibt es nicht: die Blätter hinten sind so scharf gezeichnet wie die vorn, und deshalb liest sich das Dickicht als Wand und nicht als Tiefe. Die Farbe liegt in Flächen, ohne weiche Übergänge, und genau diese Flächigkeit erzeugt die Spannung. Was der Tiger jagt, ist nicht gemalt; der Londoner Eintrag weist darauf hin, dass die dunkleren Stellen über dem Gras rechts Spuren einer später übermalten Beute sein könnten.

Hat Rousseau je einen Dschungel gesehen?

Nein. Es ist die Frage, die vor diesem Werk fast jeder stellt, und die Antwort ist belegt: nach dem Eintrag der Londoner Galerie sind Rousseaus Dschungel vollständig erfunden, denn der Maler hat Frankreich nie verlassen. Ab 1863 diente er vier Jahre in der Armee; seine Behauptung, mit einer französischen Expedition in Mexiko gewesen zu sein, hat keine Grundlage. Die Pflanzen studierte er im Pariser botanischen Garten, dem Jardin des Plantes, wo neben tropischen Arten ganz gewöhnliche Zimmerpflanzen standen; beide malte er mit derselben Genauigkeit, und beide stehen auf derselben Leinwand. Im selben Garten lag ein heruntergekommener Zoo mit Löwen, Tigern und Jaguaren. Der Tiger hier ist daher zusammengesetzt: teils aus Tieren, die er sehen konnte, teils aus Illustrationen in Zeitschriften, teils aus der Beobachtung einer Hauskatze. Deshalb ist dieser Dschungel botanisch genau im Einzelnen und als Ganzes unmöglich.

Wie ist der tropische Sturm gemalt?

Der Sturm ist nicht als Geschehen im Hintergrund gemalt, sondern als Netz über allem anderen. Als Laub und Tier fertig waren, zog Rousseau über die gesamte Fläche schräge, halbdurchsichtige silbergraue Streifen, die den tropischen Regen darstellen. Der Regen liegt deshalb über dem Laub, und seine Striche reimen sich auf die Streifen des Tigers und die langen Grashalme. Alle Zweige und Halme neigen sich in dieselbe Richtung, das einzige Zeichen von Wind; der Himmel ist fast vollständig verdeckt. Die Tiefe tragen allein die Größe der Blätter und das Überlappen der Laubebenen, niemals das Licht. Naive Kunst gilt oft als ungeschickt, doch die Reihenfolge der Arbeit ist hier genau überlegt: zuerst die Szene, dann das Wetter darüber.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Es ist das erste von rund zwanzig Dschungelmotiven, die Rousseau in seinem Leben malte, und der Ausgangspunkt jenes Motivs, für das er heute bekannt ist. Gezeigt wurde es 1891 im Pariser Salon des Indépendants, einer 1884 gegründeten Ausstellung unter dem Wahlspruch ohne Jury und ohne Preise, die deshalb Maler aufnehmen konnte, die der offizielle Salon abgewiesen hätte. Rousseau war Autodidakt und nahm seine Arbeit vollkommen ernst, während Kritiker sie jahrelang verspotteten. Wer sehen möchte, wohin das Motiv ein Jahrzehnt später führte, sehe sich Der äquatoriale Dschungel an, wo kein einzelnes Tier mehr die Szene hält, sondern nur noch Laub und Licht.

Was bedeutet das Werk?

Die Spannung liegt in dem, was offenbleibt. Der Londoner Eintrag lässt die Frage ausdrücklich offen: der Tiger duckt sich womöglich vor dem Blitz, womöglich pirscht er. Der Titel Surprised! benennt eine Überraschung, sagt aber nicht, wer überrascht ist – das Tier, seine Beute oder die Betrachterin, die unmittelbar davor steht. Die Leinwand wurde während der Arbeit überarbeitet, eine Spur des Nachdenkens und nicht der Eile. Diese Offenheit ist der Grund, warum das Werk im Gedächtnis bleibt; ein Kunstgemälde, das seine eigene Frage zu Ende beantwortet, ist nach dem ersten Blick erschöpft. Eine ebenso gespannte Begegnung mit einem Raubtier zeigt Der hungrige Löwe stürzt sich auf die Antilope.

Wo war das Werk, bevor London es kaufte?

Der Eintrag der Londoner Galerie nennt zwei Stationen, und dieses Dokument ist die einzige Quelle, die wir hier anführen. Die erste ist der Salon des Indépendants von 1891, wo die Leinwand zum ersten Mal öffentlich zu sehen war. Die zweite ist der Ankauf: die Galerie erwarb das Werk 1972 mit Hilfe einer erheblichen Zuwendung des Hon. Walter H. Annenberg und vergab die Nummer NG6421. Was zwischen diesen beiden Jahreszahlen geschah, steht in dem Eintrag, den wir gelesen haben, nicht – also beschreiben wir es auch nicht; eine Lücke ist besser als eine gefüllte Vermutung.

Ist Surprised! dasselbe Werk wie Tiger im tropischen Sturm?

Ja, es ist eine einzige Leinwand mit zwei Titeln. In London hängt sie als Surprised!, so hat der Maler sie genannt; der beschreibende Titel Tiger im tropischen Sturm setzte sich später durch und ist der Titel, unter dem das Werk in Katalogen und bei uns läuft. Nicht zu verwechseln ist es mit den anderen Dschungelleinwänden unseres Angebots: Von einem Tiger angegriffene Späher ist eine spätere Angriffsszene, und Die Tigerkatze ist ein kleineres Werk mit einem einzigen Tier. Eine späte Fassung desselben Waldmotivs, ein Wasserfall im Laub, hängt im Art Institute of Chicago (Inv. 1926.262, 1910, 116,2 x 150,2 cm).

Wie entsteht Ihre Leinwand bei uns?

Ihre Leinwand wird erst nach Ihrer Bestellung begonnen und in unserer Werkstatt in Slowenien ausgeführt. Das Öl wird in Schichten aufgetragen, sodass das Netz des Regens zuletzt entsteht, in derselben Reihenfolge wie beim Original; deshalb lässt sich dieses Motiv nicht drucken, und keine Ausführung gleicht der anderen vollständig. Wir drucken nicht und verwenden keinen maschinellen Auftrag. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gezogen und kommt aufhängefertig an. Vor dem Verpacken fotografieren wir das Werk und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe; erst danach geht es auf den Weg. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Henri Rousseau, den Hintergrund seiner Arbeit beschreibt unser Beitrag über den Maler.

Welche Größe für welche Wand?

Für das Wohnzimmer ist 120 x 100 cm die übliche Wahl. Dieses Querformat braucht Breite: unter 90 x 70 cm beginnen das Regennetz und die kleinen Blätter zu verschmelzen, weshalb wir die kleineren Größen für schmale Wände und Flure empfehlen. Acht Größen stehen zur Wahl: 70 x 60, 90 x 70, 100 x 80, 120 x 100, 140 x 110, 162 x 130, 180 x 140 und 200 x 160 cm. Die Größe 162 x 130 cm ist bemerkenswert, weil sie dem Maß des Originals entspricht, wie es der Londoner Eintrag angibt, auf ganze Zentimeter gerundet. Über einem Sofa nimmt das Werk in der Regel zwei Drittel der Möbelbreite ein.

Wie bestelle ich Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Ein Maß nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Wunsch, wo Sie Breite und Höhe eintragen. Das Seitenverhältnis des Originals ist bei diesem Motiv wichtig: ändert man es stark, rückt der Tiger an den Rand, deshalb schlagen wir bei Sondermaßen vor, das Verhältnis zu halten und nur die Größe zu ändern. Die Leinwand ist immer auf einen Holzkeilrahmen gezogen. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten und wird gesondert gewählt; ohne Rahmen ist das Werk sofort nach Erhalt aufhängefertig.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir liefern nach Slowenien, Kroatien, Italien, Österreich, Ungarn und Deutschland. Die Leinwand reist gerollt in einer festen Hülse oder auf den Keilrahmen gezogen, je nach Größe, immer in Schutzverpackung. Wir garantieren, dass jedes Werk von Hand gemalt ist und dass Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit vor dem Versand sehen; ist darauf etwas nicht nach Ihrem Wunsch, korrigieren wir es, bevor das Werk die Werkstatt verlässt.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In der National Gallery in London, Inventarnummer NG6421. Der Eintrag nennt 1891, Öl auf Leinwand ohne Doublierung und die Maße 129,8 x 161,9 cm.

Ist der Tiger Jäger oder Beute?

Der Eintrag der Galerie lässt beide Lesarten offen: das Tier duckt sich vor dem Blitz oder es pirscht. Ein zweites Tier, das die Frage entscheiden würde, ist nicht gemalt.

Warum trägt das Werk zwei Namen?

Weil der Maler es Surprised! nannte und der beschreibende Name später kam. Bei uns finden Sie dasselbe Motiv unter beiden.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung. Eine handgemalte Kopie unterscheidet sich schon beim Anfassen von einem Druck, weil der Farbauftrag auf der Oberfläche steht.

Welche Größe soll ich wählen?

120 x 100 cm oder größer fürs Wohnzimmer, 90 x 70 cm für eine schmale Wand. An einer Wand über drei Metern trägt das Motiv auch die größte Größe.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht gelistet ist?

Ja. Ein Sondermaß kostet keinen Aufschlag. Wir empfehlen, das Seitenverhältnis des Originals beizubehalten.

Wie wird das Werk zugestellt?

Gerollt in einer Hülse oder auf dem Keilrahmen, mit nachverfolgbarem Versand. Die Fertigungszeit hängt von der Größe ab und wird bei der Bestellung bestätigt.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass sich aus einem botanischen Garten, einem Zoo und einigen Zeitschriften ein Dschungel zusammensetzen lässt, den nie jemand gesehen hat – und dass er gerade deshalb spannender ist als der wirkliche.

Ist das Original käuflich?

Nein. Es gehört einer öffentlichen Sammlung in London und ist nicht auf dem Markt; einen Wert nennen wir nicht, weil uns dafür die Quelle fehlt.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte der Leinwand etwa 145 cm über dem Boden, Augenhöhe im Stehen. Über einem Sofa bleiben 20 bis 25 cm Luft zwischen Lehne und Unterkante.

Eignet es sich als Geschenk?

Ein Tiermotiv wird häufig verschenkt. Wenn Sie die Wahl lieber der beschenkten Person überlassen, gibt es einen Wertgutschein.

  • Motiv: ein Tiger im hohen Gras während eines tropischen Sturms, Blitz in der oberen rechten Ecke, Regen als Netz über der ganzen Fläche
  • Original: 1891, Öl auf undoublierter Leinwand, 129,8 x 161,9 cm, National Gallery London, Inv. NG6421
  • Unsere Ausführung: handgemalt in Öl, acht Größen von 70 x 60 bis 200 x 160 cm oder nach Maß, Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
  • Wissenswertes: der Maler hat Frankreich nie verlassen – dieser Dschungel ist aus Zimmerpflanzen, botanischem Garten und Illustrationen zusammengesetzt

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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