Beschreibung
| Titel: | Mauvaise surprise |
| Weitere Titel: | Unpleasant Surprise (englischer Titel des Museums) |
| Maler: | Henri Rousseau |
| Entstehungsjahr: | 1899–1901 |
| Originalgröße: | 194,5 cm x 129,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | naive Kunst (Primitivismus) |
| Aufbewahrungsort: | Barnes Foundation, Philadelphia, USA (Inv. BF281) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder Maßanfertigung |
Mauvaise surprise ist ein Gemälde von Henri Rousseau, Öl auf Leinwand, vom Museum auf die Jahre 1899–1901 datiert. Das Original ist 194,5 cm hoch und 129,5 cm breit und wird in der Barnes Foundation in Philadelphia unter der Inventarnummer BF281 aufbewahrt. Zu sehen sind eine nackte Frau mit langem Haar und erhobenen Handflächen, ein Bär mit aufgerissenem Maul und ein Jäger, der hinter Felsen links mit dem Gewehr zielt; dahinter liegt ein See im Abendlicht.
Mauvaise surprise
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand steht hochkant und ist anderthalbmal so hoch wie breit. Dunkle Felsen füllen den unteren linken Teil; halb hinter ihnen verborgen zielt ein Jäger in dunkler Kleidung mit einem langen Gewehr nach rechts. In der Mitte richtet sich ein großer brauner Bär aus dem Schatten auf, das Maul offen und die Zähne sichtbar, darunter helle Krallen. Rechts steht eine nackte Frau, deren Haar bis zu den Knien reicht. Sie steht barfuß auf einem Stein, hat die Hände bis auf Schulterhöhe gehoben und die Handflächen nach außen gedreht. Hinter ihr hängt ein orangeroter Stoff, und neben ihren Füßen liegt ein Kleiderhaufen am Boden. Im Hintergrund öffnet sich ein See mit grünen Hügeln am anderen Ufer, der Himmel darüber ist rosa und orange wie bei Sonnenuntergang, und zwei Bäume mit dunklen Stämmen rahmen die Szene von oben, ihre Blätter eines nach dem anderen gemalt.
Wovon handelt die Szene?
Der französische Titel bedeutet eine unangenehme Überraschung, und der englische Titel des Museums lautet Unpleasant Surprise. Der Museumstext liest die Szene zunächst als klassische Geschichte einer Frau in Not: Ein Jäger rettet eine Badende vor einem Bären mit scharfen Krallen. Dann weist er darauf hin, dass die Frau in einer Geste ruhiger Ergebung dasteht und schmutzige Handflächen zeigt, und kommt zu dem Schluss, dass das Gemälde umso seltsamer wird, je länger man es betrachtet, und seine Geschichte umso schwerer zu entschlüsseln ist. Eine eigene Deutung fügen wir nicht hinzu. Dasselbe Museum besitzt auch das Gemälde Frau spaziert in einem exotischen Wald.
Warum nennt das Museum eine Spanne von Jahren?
Die Barnes Foundation datiert die Leinwand nicht auf ein einzelnes Jahr, sondern auf die Jahre 1899–1901; deshalb geben auch wir die Spanne an und kürzen sie nicht auf eine Jahreszahl. Das späte Ende stützt die Bibliografie des Museums: Sie führt den Katalog des 17. Salon des Indépendants in Paris von 1901 an, in dem das Gemälde unter der Nummer 867 verzeichnet ist. Rousseau hat es also in jenem Jahr öffentlich gezeigt. Ein weiteres großes Gemälde aus unserem Angebot, auf dem ein Tier angreift, ist Der hungrige Löwe stürzt sich auf die Antilope.
Wie groß ist das Original, und was heißt das an der Wand?
Das Original ist 194,5 cm hoch und 129,5 cm breit, also größer als die meisten Menschen. Erhältlich sind acht Größen: 50 x 75, 60 x 90, 70 x 100, 80 x 120, 90 x 130, 100 x 150, 110 x 160 und 130 x 193 cm. Vier davon, 50 x 75, 60 x 90, 80 x 120 und 100 x 150 cm, halten genau das Verhältnis zwei zu drei, dem das Original sehr nahe kommt. Das größte Format, 130 x 193 cm, liegt dem Original am nächsten, ist aber nicht gleich: 1,5 cm niedriger und 0,5 cm breiter. Das Hochformat passt gut an eine schmale Wand zwischen Fenstern oder neben einer Treppe, wo ein Querformat keinen Platz hätte. Auch in der kleinsten Größe bleiben die Zähne des Bären und die erhobenen Handflächen der Frau deutlich lesbar. Maße nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Maß. Eine weitere nackte Gestalt zwischen Blättern zeigt das Gemälde Eva im Garten Eden.
Wie entsteht eine handgemalte Reproduktion?
Jedes Kunstgemälde wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung und in der Größe, die Sie wählen. Der Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals, Schicht für Schicht, damit die einzelnen Blätter an den Bäumen, das Fell auf dem Rücken des Bären und die Falten des orangefarbenen Stoffes auch in kleineren Größen deutlich bleiben. Weil es Handarbeit ist, unterscheiden sich zwei Leinwände gleicher Größe immer ein wenig; das ist kein Fehler, sondern der Unterschied zwischen einem Gemälde und einem Druck. Die Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und zum Aufhängen vorbereitet. Einen Menschen, den im Wald ein Tier angreift, zeigt das Gemälde Urwald bei Sonnenuntergang, und die ganze Sammlung finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.
Häufige Fragen
Wo wird das Original bewahrt?
In der Barnes Foundation in Philadelphia, unter der Inventarnummer BF281. Die Leinwand war zuletzt auch in Paris ausgestellt; fragen Sie daher vor einem Besuch beim Museum nach, ob sie zu sehen ist.
Wer ist die Frau auf dem Gemälde?
Das Museum nennt sie nicht beim Namen; in seinem Text beschreibt es sie als Badende. Auch wir geben ihr keinen Namen.
Welche Maße hat das Original in Zentimetern?
194,5 cm hoch und 129,5 cm breit, Öl auf Leinwand.
Ist das ein Druck?
Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt, auf Bestellung. Der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar, was ein Druck nicht nachahmen kann.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Das kann es, doch eine nackte Gestalt und ein Bär mit gefletschten Zähnen passen nicht in jedes Zuhause. Wenn Sie unsicher sind, überlassen Sie die Wahl mit einem Geschenkgutschein dem Beschenkten.
- Motiv: eine nackte Frau mit erhobenen Handflächen, ein Bär mit aufgerissenem Maul und ein Jäger mit Gewehr hinter Felsen, dahinter ein See bei Sonnenuntergang.
- Original: Öl auf Leinwand, 194,5 x 129,5 cm (Höhe x Breite), Barnes Foundation, Philadelphia, Inv. BF281; datiert 1899–1901.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, acht Größen von 50 x 75 bis 130 x 193 cm oder Maß nach Wunsch.
- Wissenswert: Das Gemälde wurde 1901 im Pariser Salon des Indépendants unter der Nummer 867 ausgestellt.









































