Beschreibung
| Entstehungsjahr: | 1907 |
| Originalgröße: | 46,1 cm x 55 cm |
| Malstil: | Naive Malerei (Primitivismus), Epoche des Postimpressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Artizon Museum, Tokio, Japan |
Quai d’Ivry – handgemalte Reproduktion
Ein blass ockerfarbener Uferdamm schwingt durch die Mitte, und darauf gehen etwa ein
Dutzend kleiner dunkler Gestalten – Männer in dunklen Mänteln und Hüten, Frauen in langen
dunklen Kleidern, eine trägt etwas Rotes, eine hat einen gelben Hut. Darunter füllt eine
flache dunkelgrüne Wasserfläche das untere Drittel. Am Himmel oben rechts schwebt ein
langgestrecktes blass cremefarbenes Luftschiff mit einer kleinen Gondel darunter. Links steht
eine Reihe hoher dunkler Pappeln; daneben ein weißes Gebäude mit roten Dächern und eine
dunkle Gitterkonstruktion einer Brücke, am Ufer ein kleiner dunkelroter Waggon. Rechts
erheben sich Reihen blasser Häuser mit roten Dächern und ganz am Rand ein hoher rotbrauner
Fabrikschornstein. Bäume in Orange und Rost füllen den Mittelgrund. Der Himmel ist
blassgraublau.
Ein Luftschiff über der Vorstadt
Dies ist eine der wenigen Leinwände dieses Regals mit einer Maschine in der Luft. Der
Maler hat sie nicht ins Zentrum gesetzt: Sie schwebt hoch rechts, klein gegen den Himmel, und
keiner der Spaziergänger blickt hinauf. Genau diese Beiläufigkeit lässt die Szene als einen
Nachmittag lesen und nicht als Feier des Fortschritts. Was die Maschine war, behaupten wir
nicht – der Datensatz sagt dazu nichts, und eine Form allein kann das nicht tragen. Wen
dieses Treffen von Alt und Neu interessiert, sehe auch Blick auf den Eiffelturm und das Trocadéro, wo derselbe Maler sich
das berühmteste Bauwerk von Paris vornimmt.
Fluss, Fabriken und ein Sonntagsgang
Die Szene besteht aus drei Bändern: Wasser, ein von Menschen belebter Damm und ein
Industrieufer. Derselbe Aufbau kehrt in Blick auf die Brücke von Clichy bei Asnières wieder, wo Brücke und Schornsteine am
selben Fluss stehen, und in Das große Waschboot an der Brücke von Charenton, wo im Vordergrund gearbeitet statt spaziert wird.
Zusammen bilden sie eine kleine Reihe über ein Paris, das keine Ansichtskarte ist: Fabrik und
Pappel stehen in einem Motiv, ohne Urteil darüber, was zuerst dort hingehörte.
Was das an der Wand bedeutet
Das Original misst 46,1 cm x 55 cm. Weil das Motiv aus waagerechten Bändern und kleinen
Figuren gebaut ist, wirkt es in den größeren Maßen besser – im kleinen verschmelzen die
Spaziergänger zu Punkten, auf einem Meter bekommt jeder Hut und Schritt. Wir kopieren
Leinwände nicht im Originalmaß; Sie wählen das Maß für Ihre Wand. Für den umgekehrten Fall,
eine ländliche Szene ganz ohne Architektur, sehen Sie Die Ufer der Oise.
Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht
Jede Leinwand wird handgemalt in Öl, auf Bestellung und in der Größe, die Sie wählen. Der
Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Aufnahme des Originals – hier der größten Vorlage
dieser Gruppe -, Schicht für Schicht, damit die kleinen Gestalten, die Gondel unter dem
Luftschiff und die roten Dächer auch in kleineren Maßen lesbar bleiben. Weil es Handarbeit
ist, sind zwei Leinwände gleicher Größe immer etwas verschieden; das ist kein Fehler, sondern
der Unterschied zwischen einem Gemälde und einem Druck. Die Preise beginnen bei 124 EUR für
die kleinsten Maße auf dieser Seite.









































