Beschreibung
| Entstehungsjahr: | 1909 |
| Originalgröße: | 33 cm x 46,3 cm |
| Malstil: | Naive Malerei (Primitivismus), Epoche des Postimpressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Ohara Museum of Art, Kurashiki, Japan |
Szene in Bagneux am Stadtrand von Paris – handgemalte Reproduktion
Eine blass cremefarbene Kuh steht breitseits auf einer grünen Wiese, den Kopf nach rechts,
die Hörner aufgestellt, einen dunklen Fleck um das Auge. Dahinter stehen zwei große kegelige
Heuschober mit gekämmten senkrechten Riefen, der nähere warm rotbraun, der fernere blasser.
Am Fuß des nahen Schobers sitzt tief eine Gestalt in dunkelblauer Kleidung und breitem
hellem Strohhut, in den Händen eine aufrechte helle Stange, ringsum verstreut leuchtend rote
Blüten. Eine Reihe dunkelgrüner, gelb gesprenkelter Bäume schließt den Mittelgrund. Links
steigt ein steiler dunkler Turm über ein niedriges Dach, hinter den Bäumen zeigt sich ein
blasses Wasserband. Unten links steht ein schlankes dunkelblättriges Bäumchen. Die obere
Hälfte ist weicher blassblauer Himmel. Die Signatur steht hier unten links, in Dunkelrot.
Eine Kuh, zwei Schober und Stille
Auf dieser Leinwand geschieht nichts – und genau das ist ihr Thema. Das Tier steht, der
Mensch sitzt, das Heu ist längst eingebracht. Ohne Ereignis wandert das Auge stattdessen die
Formen ab: zwei Kegel, ein waagerechter Rücken, ein senkrechter Turm. Das ist ein Aufbau, der
an der Wand ruhig wirkt und sich nicht abnutzt, also für einen Raum taugt, in dem man sich
lange aufhält – Schlafzimmer, Arbeitsecke, ein Flur, in dem man stehen bleibt. Vorstadt von Paris
zeigt eine ähnlich stille Anordnung, ebenfalls am Rand der Stadt, aber ohne Tier im
Vordergrund.
Der Pariser Rand als eigene Gruppe
Dieses Regal trägt mehrere Szenen vom Saum von Paris, und sie unterscheiden sich stärker,
als man erwarten würde. In Sägewerk am Rand von Paris wird gearbeitet, dort liegt Holz; hier ist die Arbeit
bereits getan. In Die Ufer der Bièvre bei Bicêtre führt Wasser den Blick in die Tiefe; hier halten ihn die Bäume
auf, und die Szene bleibt flach, fast wie eine Bühne. Wen der Stadtrand als Motiv
interessiert, sollte sie zusammen sehen: ein Maler, ein Gürtel Land um die Stadt, drei
verschiedene Lösungen für den Raum.
Eine kleine Leinwand, die Vergrößerung verträgt
Das Original misst 33 cm x 46,3 cm – eines der kleinsten auf diesem Regal. Es trägt
trotzdem in großen Maßen, weil die Formen selbst groß und schlicht sind: die Schober, der
Rücken des Tieres, der Turm. Genau deshalb sind die großen Maße hier interessant – was auf
33 Zentimetern gedrängt war, öffnet sich auf einem Meter. Wir kopieren Leinwände nicht im
Originalmaß; Sie wählen das Maß für Ihre Wand. Wie derselbe Maler eine klare, leere Fläche
ganz ohne Architektur behandelt, sehen Sie bei Wiesenland.
Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht
Jede Leinwand wird handgemalt in Öl, auf Bestellung und in der Größe, die Sie wählen. Der
Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Aufnahme des Originals, Schicht für Schicht, damit
die Riefen im Heu, die roten Blüten um die sitzende Gestalt und die weichen Übergänge des
Himmels auch in kleineren Maßen lesbar bleiben. Weil es Handarbeit ist, sind zwei Leinwände
gleicher Größe immer etwas verschieden; das ist kein Fehler, sondern der Unterschied zwischen
einem Gemälde und einem Druck. Die Preise beginnen bei 124 EUR für die kleinsten Maße auf
dieser Seite.









































