Beschreibung
| Titel: | Von einem Tiger angegriffene Späher |
| Weitere Titel: | Scouts Attacked by a Tiger; Éclaireurs attaqués par un tigre (Titel des Museums) |
| Maler: | Henri Rousseau |
| Entstehungsjahr: | 1904 |
| Originalgröße: | 121,6 cm x 161,9 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | naive Kunst (Primitivismus) |
| Aufbewahrungsort: | Barnes Foundation, Philadelphia, USA (Inv. BF584) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, zehn Größen oder Maßanfertigung |
Von einem Tiger angegriffene Späher ist ein Gemälde von Henri Rousseau, Öl auf Leinwand von 1904, das die Barnes Foundation in Philadelphia unter der Inventarnummer BF584 bewahrt. Das Original ist 121,6 cm hoch und 161,9 cm breit. Zu sehen ist ein Dschungel in der Dämmerung unter einem blassen Mond, links ein Reiter in Weiß auf einem steigenden dunklen Pferd, am Boden ein zweiter Späher in Weiß, über dem von rechts ein Tiger mit aufgerissenem Maul steht, alles mitten in hohen Grasblättern.
Von einem Tiger angegriffene Späher
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand ist querformatig und groß. Oben links hängt ein blasser Mond über den schwarzen Umrissen von Palmen und Farnen, dahinter ist der Himmel noch graublau. Links steigt ein dunkles Pferd, sein Reiter in Weiß lehnt sich zurück, und die Lanze zieht sich schräg über die Mitte des Gemäldes. Von rechts kommt ein Tiger im gestreiften Fell durch das Gras herab, das Maul aufgerissen, ein gelbes Auge sichtbar, die Pranke auf einem zweiten Späher in Weiß, der auf dem Rücken zwischen breiten grünen Blättern liegt. Den Vordergrund füllen lange, gebogene Grasblätter, den rechten Rand ein hoher beblätterter Stängel. Die Signatur, Henri Rousseau, steht unten rechts.
Wie malte Rousseau einen Dschungel, den er nie gesehen hat?
Die Barnes Foundation schreibt, dass Rousseau seine riesigen Dschungelszenen schuf, indem er Pflanzen und präparierte Tiere in den Pariser Naturkundemuseen studierte. Die National Gallery in London ergänzt auf ihrer Seite zu seinem Gemälde Surprised!, dass er Frankreich nie verlassen hat. Der Dschungel auf dieser Leinwand ist daher in Paris zusammengesetzt: Die Blätter sind genau, die Proportionen erfunden, denn die Grasblätter im Vordergrund sind größer als der Tiger. Das Gemälde, über das das Londoner Museum schreibt, ist bei uns Tiger im tropischen Sturm.
Warum waren solche Szenen beliebt?
Nach dem Museum entstanden diese Werke auf dem Höhepunkt der Kolonialzeit und waren beim Pariser Publikum beliebt, weil sie Frankreichs ferne Gebiete theatralisch als exotisch und gewaltsam vorführten. Der Museumseintrag nennt als erste Ausstellung den Salon des Indépendants in Paris 1904, im Jahr der Entstehung. Eine weitere Kampfszene Rousseaus im Wald zeigt das Gemälde Urwald bei Sonnenuntergang.
Wie groß ist das Original, und was heißt das an der Wand?
Das Original ist 121,6 cm hoch und 161,9 cm breit. Erhältlich sind zehn Größen: 70 x 55, 80 x 61, 90 x 70, 110 x 80, 120 x 90, 140 x 105, 160 x 120, 200 x 150, 240 x 180 und 300 x 221 cm. Die Größe 160 x 120 cm kommt dem Original am nächsten und weicht nur um ein, zwei Zentimeter ab. Es ist ein Gemälde für eine große Wand: In voller Größe ist der Tiger mehr als einen halben Meter lang, kleinere Formate bringen die Szene auch in einen kleineren Raum. Maße nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Maß. Einen weiteren großen Dschungel Rousseaus zeigt das Gemälde Der äquatoriale Dschungel.
Wie entsteht eine handgemalte Reproduktion?
Ihr Kunstgemälde malen wir nach der Bestellung von Hand in Ölfarben, in der gewählten Größe. Nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals legt der Maler zuerst den Himmel mit dem Mond an, dann die dunklen Umrisse der Palmen, Blatt für Blatt, danach Pferd, Reiter, Tiger und den gestürzten Späher, und die Grasblätter im Vordergrund malt er zuletzt. Eine handgemalte Leinwand unterscheidet sich immer ein wenig von der nächsten, und genau diesen Unterschied kann ein Druck nicht geben. Sie ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und bereit zum Aufhängen. Einen Dschungel ohne Kampf zeigt das Gemälde Affen und Papagei im Urwald, und die ganze Sammlung finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.
Häufige Fragen
Wo wird das Original bewahrt?
In der Barnes Foundation in Philadelphia, Inventarnummer BF584.
Wann ist das Gemälde entstanden?
1904, wie das Museum es datiert; im selben Jahr wurde es im Salon des Indépendants in Paris gezeigt.
Wo wurde das Gemälde noch ausgestellt?
Der Museumseintrag nennt unter anderem die Galerie Bernheim-Jeune in Paris 1912, eine Ausstellung bei Paul Rosenberg 1923, die Lefevre Gallery in London 1927 und die Wanderausstellung mit Gemälden aus der Barnes Foundation 1993–1995, unter anderem im Musée d’Orsay.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist von Hand in Ölfarben gemalt, und der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Ja, besonders für alle, die dramatische Szenen und den Dschungel mögen. Wenn lieber der Beschenkte wählen soll, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: ein Reiter auf steigendem Pferd und ein Tiger über einem gestürzten Späher im hohen Gras, über dem dunklen Dschungel ein blasser Mond.
- Original: Öl auf Leinwand, 121,6 x 161,9 cm (Höhe x Breite), Barnes Foundation, Philadelphia, Inv. BF584; 1904.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, zehn Größen von 70 x 55 bis 300 x 221 cm oder Maß nach Wunsch.
- Wissenswert: Nach dem Museum malte Rousseau seine Dschungel nach Pflanzen und präparierten Tieren in Pariser Naturkundemuseen.









































