Beschreibung
| Titel: | Die Allee im Park von Saint-Cloud |
| Weitere Titel: | The Avenue in Saint-Cloud Park (Titel des Museums) |
| Maler: | Henri Rousseau |
| Entstehungsjahr: | um 1908 |
| Originalgröße: | 46,2 cm x 37,6 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | naive Kunst (Primitivismus) |
| Aufbewahrungsort: | Städel Museum, Frankfurt am Main, Deutschland (Inv. SG 404) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder Maßanfertigung |
Die Allee im Park von Saint-Cloud ist ein Gemälde von Henri Rousseau, Öl auf Leinwand, das das Städel Museum in Frankfurt am Main um 1908 datiert und unter der Inventarnummer SG 404 bewahrt. Das Original ist 46,2 cm hoch und 37,6 cm breit. Zu sehen sind zwei Reihen hoher Bäume, die zur Mitte hin zusammenlaufen und den Himmel fast schließen, und auf dem Sandweg dazwischen kleine Spaziergänger, die auf ein helles Bauwerk am Ende der Allee zugehen.
Die Allee im Park von Saint-Cloud
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand ist hochformatig. Von links und rechts laufen zwei Reihen hoher Bäume mit geraden, dunklen, gleichmäßig gesetzten Stämmen zur Mitte zusammen, deren dichte grüne Kronen über dem Weg den Himmel fast schließen; übrig bleibt nur ein Keil leuchtend blauen Himmels. Unten führt ein rosafarbener Sandweg geradeaus in die Tiefe. An seinem Ende öffnet sich ein helles Bauwerk: eine aufrechte blasse Form in der Mitte einer niedrigen Balustrade, seitlich rötliche Mauern, dahinter rosa Himmel. Auf dem Weg gehen kleine Menschen: am nächsten eine Frau in langem korallenrotem Kleid mit einem Hut mit roter Feder, links neben ihr eine Frau in Dunkel, weiter oben eine Frau und ein Mädchen in Rot, die sich an den Händen halten, und zwei Männer in Dunkel mit Hüten, einer mit Stock. Die Signatur, H. Rousseau, steht unten rechts.
Warum sind die Menschen so klein?
Das Museum hebt es als Kern des Gemäldes hervor: Winzige Menschen gehen eine Allee mit gleichmäßig aufgereihten Bäumen entlang, und jedes Detail, im Vordergrund wie im Hintergrund, ist auf eine gewisse naive Weise gleich wichtig behandelt. Deshalb sind die Blätter auch in den fernsten Kronen mit kleinen Strichen gesetzt. Das Museum fügt hinzu, dass Rousseau wegen der Verschmelzung von Traumwelt und Wirklichkeit als einer der Wegbereiter des Surrealismus gilt. Hohe Bäume über kleinen Spaziergängern zeigt auch das Gemälde Jardin du Luxembourg.
Wie kam das Gemälde ins Museum?
Der Museumseintrag nennt die Sammlung von Pauline Kowarzik (1852–1929) in Frankfurt, die als erste Frau mit beratender Stimme in die Ankaufskommission der Städtischen Galerie berufen wurde. Als die Inflation sie 1926 in finanzielle Not brachte, verkaufte sie ihre Privatsammlung gegen eine monatliche Leibrente an das Städel; so kam 1926 auch dieses Gemälde in die Städtische Galerie. Ein weiterer baumgesäumter Weg mit kleinen Figuren ist das Gemälde Die Ufer der Bièvre bei Bicêtre.
Wie groß ist das Original, und was heißt das an der Wand?
Das Original ist 46,2 cm hoch und 37,6 cm breit. Erhältlich sind acht Größen: 57 x 70, 69 x 85, 81 x 100, 90 x 110, 100 x 120, 130 x 160, 146 x 180 und 160 x 200 cm. Schon die kleinste ist größer als das Original, und 57 x 70 cm hält sein Seitenverhältnis fast genau. Die Spaziergänger sind auf dem Original nur wenige Zentimeter hoch, daher zeigen erst größere Formate sie auch vom anderen Ende des Raums, und die hochformatige Allee wirkt in größeren Maßen wie ein Blick durch ein Fenster in den Park. Maße nach Wunsch bestellen Sie über die Seite Gemälde nach Maß. Einen Park in Paris mit Spaziergängern zeigt das Gemälde Blick auf den Parc Montsouris, der Pavillon.
Wie entsteht eine handgemalte Reproduktion?
Ihr Kunstgemälde malen wir nach der Bestellung von Hand in Ölfarben, in der gewählten Größe. Nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals legt der Maler zuerst den Himmel und das Bauwerk am Ende der Allee an, dann die Stämme, danach die Kronen, Blatt für Blatt, und die kleinen Figuren malt er zuletzt. Eine handgemalte Leinwand unterscheidet sich immer ein wenig von der nächsten, und genau diesen Unterschied kann ein Druck nicht geben. Sie ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und bereit zum Aufhängen. Die Hügel von Saint-Cloud nennt der Titel des Puschkin-Museums auch beim Gemälde Blick auf die Brücke von Sèvres, und die ganze Sammlung finden Sie in der Galerie Henri Rousseau.
Häufige Fragen
Wo wird das Original bewahrt?
Im Städel Museum in Frankfurt am Main, Inventarnummer SG 404.
Wann ist das Gemälde entstanden?
Um 1908, wie das Museum es datiert; auf der Leinwand steht nur die Signatur H. Rousseau, ohne Jahreszahl.
Was steht am Ende der Allee?
Eine helle aufrechte Form in der Mitte einer niedrigen Balustrade, seitlich rötliche Mauern. Der Museumseintrag benennt sie nicht, und auch wir benennen sie nicht.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist von Hand in Ölfarben gemalt, und der Farbauftrag ist sichtbar und fühlbar.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Ja, besonders für alle, die Spaziergänge und Parks lieben: Die Szene ist ruhig und grün. Wenn lieber der Beschenkte wählen soll, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: zwei Reihen hoher Bäume über einem Sandweg mit kleinen Spaziergängern, am Ende ein helles Bauwerk hinter einer Balustrade.
- Original: Öl auf Leinwand, 46,2 x 37,6 cm (Höhe x Breite), Städel Museum, Frankfurt am Main, Inv. SG 404; um 1908.
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl, acht Größen von 57 x 70 bis 160 x 200 cm oder Maß nach Wunsch.
- Wissenswert: Nach dem Museum ist jedes Detail, im Vordergrund wie im Hintergrund, gleich wichtig behandelt.









































