Beschreibung
| Jahr der Erstellung: | 1897 |
| Originalgröße: | 200,7 cm x 129,5 cm |
| Malstil: | Naive Kunst (Primitivismus), Zeit des Postimpressionismus |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Gefunden: | Museum of Modern Art, New York |
Die schlafende Zigeunerin, 1897
Die schlafende Zigeunerin ist nach dem Traum das bekannteste Werk Rousseaus und eine der meistreproduzierten Leinwände des neunzehnten Jahrhunderts. Das Werk von 1897 gehört dem Museum of Modern Art in New York und misst 200,7 x 129,5 cm.
Ein Löwe über einer Schlafenden
Eine Frau im gestreiften Gewand liegt auf Sand, neben ihr eine Mandoline und ein Krug, und über ihr steht ein Löwe und wittert. Mandoline und Krug neben dem schlafenden Körper sind die einzigen Gegenstände im Werk und wirken wie Requisiten, in einen leeren Raum gestellt. Der Himmel ist tiefblau mit großem Mond, der Horizont eine gerade Linie ohne alles. Die Szene ist vollkommen still: der Löwe greift nicht an, die Frau erwacht nicht, und genau dieser zurückgehaltene Augenblick hat das Bildwerk im Gedächtnis gehalten. Rousseau bot die Arbeit dem Bürgermeister seiner Geburtsstadt Laval an, der sie ablehnte; danach blieb die Leinwand jahrzehntelang unbekannt und wurde erst 1923 wiederentdeckt. Eine vergleichbare Stille neben einem Raubtier zeigt Der Traum.
Wie der Raum gebaut ist
Nichts hier ist nach der Natur gemalt. Die Wüste ist eine Fläche, der Löwe ist aus Fell zusammengesetzt, das Rousseau im Zoo kannte, und das Gewand ist ein Muster und kein Stoff. Kein Schatten fällt vom Löwen auf den Sand, und keine Tiefe entsteht durch Luftperspektive; die Tiefe trägt allein die Größe der Figuren. Genau dieses Fehlen des Schattens lasen die Surrealisten später als Traumraum. Bekannt wurde das Werk erst nach dem Tod des Malers: zur Entstehungszeit abgelehnt und vergessen, gehört es heute zu den wiedererkennbarsten Bildwerken der Sammlung des New Yorker Museums. Dasselbe Verfahren auf großer Leinwand zeigt Mauvaise surprise.
Das handgemalte Gemälde
Handarbeit in Öl ist das, was Sie erhalten, auf Galerieleinwand, in der von Ihnen gewählten Größe. Der Maler arbeitet nach dem Original; da die Vorlage ausgeprägt querformatig ist, werden die Seitenverhältnisse in jedem Format gehalten, sodass Mond und Horizont dort bleiben, wo sie hingehören. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig, ohne zusätzlichen Rahmen. Das gesamte Werk finden Sie in der Galerie Henri Rousseau, eine verwandte Waldfigur in Frau spaziert in einem exotischen Wald. Denselben Himmelskörper, als flache Scheibe ohne Strahlen gemalt, zeigt Blick auf den Eiffelturm und das Trocadéro.
- Motiv: eine Schlafende, ein Löwe, eine Mandoline und ein Krug im Mondlicht
- Technik: Öl auf Leinwand, handgemalt auf Bestellung
- Größen: von 80 x 50 cm bis 201 x 130 cm
- Wissenswertes: in Laval abgelehnt, danach jahrzehntelang vergessen und erst 1923 wiederentdeckt









































