Paul Gauguin – Landschaft aus der Bretagne

ab 124,00 

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Beschreibung

Landschaft aus der Bretagne – die Kopfbäume, die das Museum beim Namen nennt

Die hochformatige Leinwand ist eine Landschaft ohne Horizont im gewohnten Sinn: das Gelände steigt an und stellt den Betrachter über die Szene. Vorn stehen dicke Bäume mit abgeschnittenen Wipfeln, aus denen Büschel dünner Ruten in Rosa und Orange treiben. Die Stämme sind violett und grau, und das Gras dazwischen ist kräftig grün. In der Mitte der Leinwand steht eine braunweiße Kuh, eine zweite trinkt unten links am Wasser. Rechts unten sitzen zwei Frauen in blauer Kleidung mit weißer Haube und ein Mädchen mit gelber Kappe und rotem Kragen. Oben ragen schlanke Nadelbaumstämme auf, und am Himmel fliegen einige Vögel. Das Werk bewahrt das Nasjonalmuseet in Oslo unter der Nummer NG.M.01006; es entstand 1889.

Bäume, geformt von Jahrhunderten des Schnitts

Der Museumstext zu diesem Werk sagt, das Motiv werde von einer prächtigen Reihe von Bäumen beherrscht, die das Norwegische styvinger nennt: alte Laubbäume, die ihre kennzeichnende Form durch jahrhundertelangen Schnitt der Zweige als Futter erhalten haben. Im Deutschen heißen sie Kopfbäume. Genau das erklärt, warum sie so ungewöhnlich aussehen: sie sind weder krank noch erfunden, sondern die Folge langer bäuerlicher Nutzung. Das Museum fügt hinzu, dass sich aus ihren kräftigen, fast amöbenförmigen Stämmen in Violett und Rosa lange Büschel dünner Zweige zum Himmel strecken.

Ein Übergangswerk

Derselbe Eintrag nennt das Bild ein Übergangswerk: der Wille zur dekorativen Vereinfachung verbindet sich darin noch mit der impressionistischen Beobachtung des Details. An den schlanken Nadelbaumstämmen am Horizont wirft das Museum auch die Frage auf, ob Gauguins Synthese aus der japanischen Kunst geschöpft haben könnte. Die Frage stammt vom Museum und bleibt dort offen; wir schließen sie ebenfalls nicht.

Die Signatur, die der Eintrag nicht führt

Der Museumseintrag zu diesem Werk enthält kein Feld für Inschriften. Auf dem Bild selbst ist dagegen unten rechts, in Rot auf dem grünen Gras, deutlich die Signatur P. Gauguin mit der Jahreszahl 89 zu sehen, was mit der Datierung des Museums übereinstimmt. Wir nennen also beides: was im Eintrag steht und was die Leinwand zeigt.

Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht

Eine Gemäldereproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, auf Leinwand, Strich für Strich. Bei diesem Motiv sind die Büschel dünner Ruten das Schwierigste: sie müssen als Farbnebel gemalt werden und nicht als einzelne Linien, sonst verlieren die Bäume ihr Gewicht. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.

  • Motiv: eine hügelige Landschaft mit Kopfbäumen, zwei Kühen und drei Gestalten.
  • Technik: Öl auf Leinwand, violette Stämme und kräftig grünes Gras.
  • Größen: Hochformat, von 40 x 50 cm bis 160 x 200 cm; häufig gewählt werden 87 x 110 cm und 110 x 140 cm.
  • Wissenswertes: die Form der Bäume stammt vom Menschen, nicht von der Natur.

Wenn Sie dieselbe Zeit interessiert, sehen Sie auch Winterlandschaft (Vinterlandskap), Paysannes bretonnes und La belle Angèle. Der Museumseintrag gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 92 x 73,5 cm.

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