Paul Gauguin – Selbstbildnis (nahe Golgatha)

ab 130,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Selbstbildnis (nahe Golgatha) – das Dunkel hinter ihm klärt sich nicht

Der Maler ist bis zur Hüfte gemalt, leicht nach links gewandt, in einem weiten hellen Hemd mit rundem Halsausschnitt. Das Gesicht ist ausgezehrt, mit Schnurrbart und hoher Stirn, die Augen bleiben im Schatten. Das Hemd ist die einzige helle Fläche der Leinwand; alles andere ist blaugrün und dunkel. Links unten sind in blassem Grün eine Aufschrift und darunter eine Signatur mit Jahreszahl auf die Leinwand gemalt. Das Werk bewahrt das Kunstmuseum von Sao Paulo unter der Inventarnummer MASP.00108; es entstand 1896.

Was hinter ihm liegt, lässt sich nicht entziffern

Der Grund ist keine leere Wand. In der oberen rechten Ecke steht eine dunkle ovale Form, in der etwas einem Gesicht Ähnliches aufscheint; am linken Rand läuft ein rötlicher senkrechter Strich, darunter eine Masse, die eine Gestalt oder ein Fels sein könnte. Keine dieser Formen lässt sich sicher bestimmen. Wir versuchen auch nicht, sie zu benennen: zu beschreiben, was zu sehen ist, ist etwas anderes, als festzulegen, was es sei. Gerade diese Unbestimmtheit gibt dem Gemälde seine Spannung.

Das Hemd trägt alles Licht

Das helle Hemd nimmt die untere Hälfte der Leinwand ein und ist die einzige Stelle, auf die Licht fällt. Gemalt ist es mit senkrechten Strichen in blassem Blau, in Grün und in Gelblich, die nicht zu einem Weiß verschmelzen. Weil das Gesicht darüber im Schatten bleibt, fällt der Blick zuerst auf den Stoff und erst danach auf die Augen.

Das Museum erhielt es 1952 als Geschenk

Der Museumseintrag hält fest, dass die Leinwand nicht gekauft, sondern geschenkt wurde. Als Schenker nennt er vier namentlich aufgeführte Personen, und das Jahr der Schenkung ist 1952. Das Gemälde kam also als private Gabe nach Brasilien und nicht durch einen Ankauf des Hauses.

Die Aufschrift auf der Leinwand

Links unten sind ein Text und eine Signatur mit Jahreszahl auf die Leinwand selbst gemalt, in einem helleren Grün als der Grund. Sie sind mit der Hand geschrieben und weder gedruckt noch später auf dem Rahmen ergänzt worden; sie gehören zur gemalten Fläche.

Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht

Unsere Gemälde entstehen ausschließlich von Hand, in Ölfarbe, Pinselstrich für Pinselstrich. Bei diesem Motiv ist der Grund das Schwierigste: Das Dunkel muss lebendig bleiben und darf keine gleichmäßig schwarze Fläche werden, sonst gehen gerade die Formen verloren, von denen das Gemälde lebt. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe. Ein handgemaltes Leinwandgemälde wird bei uns immer neu gemalt und nie gedruckt.

  • Motiv: der Maler als Halbfigur in hellem Hemd vor dunklem blaugrünem Grund.
  • Technik: Öl auf Leinwand, eine einzige helle Fläche im Dunkeln.
  • Größen: Hochformat, von 42 x 50 cm bis 164 x 200 cm; häufig gewählt werden 75 x 90 cm und 90 x 110 cm.
  • Wissenswertes: das Museum erhielt das Werk 1952 als Schenkung, nicht durch Ankauf.

Aus denselben späten Jahren sehen Sie auch Selbstbildnis mit dem Gelben Christus, Nevermore (O Tahiti) und Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?. Der Museumseintrag gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 75,5 x 63 cm.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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