Beschreibung
Die Perlenwägerin ist ein Gemälde von Johannes Vermeer aus den Jahren um 1662–1663: Eine junge Frau in einer blauen, mit weißem Pelz gesäumten Jacke steht an einem Tisch am Fenster und hält in der rechten Hand behutsam eine kleine Waage, die leer ist; vor ihr auf dem Tisch liegen ein geöffnetes Schmuckkästchen, Perlen und Gold. Hinter ihr hängt ein Gemälde des Jüngsten Gerichts an der Wand. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 42,5 cm hoch und 38 cm breit und befindet sich in der National Gallery of Art in Washington. Auf Bestellung malt unser Maler es in Öl auf Leinwand, in einem von 8 Hochformaten von 43 x 47 bis 172 x 200 cm oder nach Maß, und vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Die Perlenwägerin |
| Weitere Titel: | Vrouw met weegschaal · Woman Holding a Balance |
| Maler: | Johannes Vermeer (1632–1675) |
| Entstehungsjahr: | um 1662–1663 |
| Originalgröße: | 42,5 cm x 38 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Die Perlenwägerin – Johannes Vermeer
Was zeigt Die Perlenwägerin?
Die Szene ist klein und still. Eine junge Frau steht in einer Zimmerecke am Tisch, den Kopf leicht geneigt, und blickt auf die Waage, die sie zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand hält. Beide Schalen hängen ruhig im Gleichgewicht, und in keiner liegt etwas.
Sie trägt eine blaue Jacke mit weißem Pelzsaum und ein weißes Tuch auf dem Kopf. Die linke Hand ruht auf der Tischkante. Dort steht ein offenes Schmuckkästchen, aus dem Perlenschnüre hängen, daneben schimmert Gold, und vorn liegt ein zerknittertes blaues Tuch.
Das Licht fällt von links oben durch ein Fenster mit gelbem Vorhang und trifft Gesicht, Finger und Perlen. Zwischen Fenster und Frau hängt ein Spiegel, hinter ihr ein dunkles Gemälde des Jüngsten Gerichts in schwarzem Rahmen.
Was bedeutet die leere Waage?
Lange trug das Werk den Namen Goldwägerin, und auch der heutige deutsche Titel spricht von Perlen. Eine genaue Untersuchung zeigte jedoch, dass die Schalen leer sind: Die Frau wiegt nichts, sie scheint nur zu prüfen, ob die Waage richtig anzeigt.
Gerade deshalb lässt das Gemälde so viel Raum für Deutungen. Das Wiegen vor einer Darstellung des Jüngsten Gerichts lesen viele als Gedanken über das rechte Maß: zwischen dem irdischen Reichtum auf dem Tisch und dem, was am Ende zählt.
Ob die Frau ein Kind erwartet, ist unter Fachleuten umstritten, und das Gemälde selbst beantwortet die Frage nicht.
Religiöse Themen sind bei Vermeer selten. Die bekannteste Ausnahme ist seine größte Leinwand, Christus bei Maria und Martha; hier erscheint der Glaube nur im Gemälde an der Wand.
Warum lieben so viele dieses Gemälde?
Weil fast nichts den Blick ablenkt. Es gibt keine Geschichte, die man kennen müsste, keine Bewegung, nur eine Hand mit einer Waage und Licht, das langsam über den Tisch wandert.
Der Delfter Maler Johannes Vermeer (1632–1675) hinterließ nur einige Dutzend Leinwände, meist stille Szenen aus dem Inneren von Bürgerhäusern.
Hier läuft alles auf die feine Waage in der Mitte zu, die man kaum bemerkt, bis man nach ihr sucht.
Mehr zur Geschichte und zu den Deutungen des Werks lesen Sie im Wikipedia-Artikel, der auf Englisch verfasst ist.
Wo ist das Original zu sehen?
Das Original gehört der National Gallery of Art in Washington in den Vereinigten Staaten. Die Leinwand ist 42,5 cm hoch und 38 cm breit: ein kleines Werk, das man aus der Nähe betrachten sollte.
Wer nicht bald nach Washington reist, kann das Gemälde trotzdem zu Hause haben: Jede Bestellung malen wir einzeln, mit Pinsel und Ölfarbe.
Die Perlenwägerin oder ein anderer Vermeer?
Dieses Kunstgemälde passt in ruhige Räume: ins Schlafzimmer, ins Arbeitszimmer, in eine Bibliothek oder in einen Flur, in dem man kurz innehält. Als Hochformat mit dunklem Grund wirkt es auf einer hellen Wand besonders gut.
Gefällt Ihnen eine Frau, die allein am Fenster still mit etwas Kleinem beschäftigt ist, dann ist Briefleserin in Blau eine verwandte Wahl. Wer lieber Musik und zwei Personen in einem hellen Raum mag, sieht sich Die Musikstunde an, und fürs Arbeitszimmer passt der Gelehrte über der Landkarte: Der Geograph.
Weitere Vermeer Gemälde, von stillen Innenräumen bis zur Stadtansicht, malen wir ebenfalls auf Bestellung; alle finden Sie auf der Seite Johannes Vermeer.
Wie malt unser Maler Ihre Perlenwägerin?
Wir beginnen das Gemälde erst, wenn Sie es bestellen, und bauen es in Öl auf Leinwand Schicht für Schicht auf. Zuerst legt der Maler den dunklen Hintergrund und den hellen Streifen am Fenster an, danach die Frau, die dazwischen steht.
Die meiste Geduld verlangen die Kleinigkeiten: die dünnen Schnüre der Waage, die sichtbar, aber nicht hart sein sollen, die Lichtpunkte auf den Perlen und der weiche Pelz der Jacke. Beim blauen Tuch im Vordergrund achtet er darauf, dass die Falte tief und dunkel bleibt.
So entsteht eine handgemalte Reproduktion mit Pinselspuren, die Sie im Licht vom Fenster auf der Oberfläche sehen. Ein Druck bleibt flach, ein Ölgemälde dagegen hat Körper: Die Farbe liegt in Schichten, und die dunklen Partien behalten ihre Tiefe.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über den Nachttisch, an eine schmale Wand oder in den Flur 43 x 47 oder 50 x 55 cm, über die Kommode oder den Schreibtisch 68 x 75 oder 75 x 85 cm, über das Sofa 97 x 106 oder 120 x 140 cm und für eine hohe, breite Wand 140 x 150 oder 172 x 200 cm.
Die Perlenwägerin gibt es in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 43 x 47, 50 x 55, 68 x 75, 75 x 85, 97 x 106, 120 x 140, 140 x 150 und 172 x 200 cm. Am nächsten am Original liegt das kleinste, 43 x 47 cm: Es ist 5 cm breiter und 4,5 cm höher.
Weil das Original klein ist, vergrößern schon die mittleren Formate die Szene deutlich, und dann sieht man, wie viele kleine Dinge auf dem Tisch liegen. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa ist 97 x 106 cm eine gute Wahl; hängen Sie es so auf, dass die Hand mit der Waage etwa auf Augenhöhe ist.
Gibt es andere Maße und einen Rahmen?
Ja. Das Original hat ein Seitenverhältnis von etwa 9 : 10, deshalb übertragen wir es problemlos auch auf ein Maß, das nicht in der Liste steht, und die Waage bleibt genau dort, wo sie hingehört. Teilen Sie uns Breite und Höhe über die Seite für Gemälde nach Wunschmaß mit, und wir schicken Ihnen Preis und Termin.
Ihre Perlenwägerin reist gerollt zu Ihnen, auf einen Keilrahmen gespannt oder schon gerahmt. Das Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die auf diese Weise jedes Gemälde auf Leinwand vorbereitet, das wir verschicken. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die nur der Rahmenwahl dient; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Zum dunklen Grund und zu den goldenen Lichtern auf dem Tisch passt ein schmaler Rahmen in Altgold, zu moderner Einrichtung glattes schwarzes Holz.
Wann kommt das Gemälde bei mir an?
Wir beginnen gleich nach Ihrer Bestellung, und in 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Noch vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, und wenn Sie etwas anders wünschen, ändern wir es.
Zoll fällt weder in Deutschland noch in Österreich oder einem anderen EU-Land an, und auch für diese Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Perlenwägerin ist ein durchdachtes Geschenk für Menschen, die Ruhe und die stille Schönheit alltäglicher Augenblicke schätzen. Soll die beschenkte Person das Format selbst bestimmen, schenken Sie einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
In der National Gallery of Art in Washington, in den Vereinigten Staaten.
Was liegt auf der Waage?
Nichts. Die Schalen sind leer, obwohl das Werk früher Goldwägerin hieß.
Was hängt hinter der Frau an der Wand?
Ein Gemälde des Jüngsten Gerichts, das der Szene einen ernsten Ton gibt.
Ist das ein Druck?
Nein. Unser Maler führt jede Perlenwägerin als handgemalte Kopie aus, mit dem Pinsel in Ölfarbe.
Wie groß ist das Original?
Es misst 42,5 cm in der Höhe und 38 cm in der Breite; unser kleinstes Format, 43 x 47 cm, ist etwas größer.
Passt es ins Schlafzimmer?
Ja. Das ruhige, eher dunkle Gemälde wirkt dort gut, am besten in 68 x 75 oder 75 x 85 cm.
Kann ich ein eigenes Maß bestellen?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und Sie erhalten ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage; das Foto des fertigen Gemäldes kommt noch vor dem Versand.
- Motiv: eine junge Frau am Fenster hält eine leere Waage, auf dem Tisch liegen ein offenes Schmuckkästchen, Perlen und Gold, hinter ihr hängt das Jüngste Gericht.
- Original: um 1662–1663, Öl auf Leinwand, 42,5 x 38 cm, National Gallery of Art, Washington.
- Unsere Fassung: Öl auf Leinwand, von Hand gemalt nach Ihrer Bestellung, in 8 Hochformaten von 43 x 47 bis 172 x 200 cm oder im Wunschmaß.
- Gut zu wissen: der alte Name Goldwägerin trifft nicht zu: Die Waage in ihrer Hand ist leer.









































