Beschreibung
Bauernhaus in der Provence ist die Landschaft, die Vincent van Gogh 1888 in Arles malte: ein Bauernhaus mit ockerfarbenen Mauern und orangefarbenem Dach hinter einer niedrigen grauen Steinmauer, ein Tor zwischen zwei steinernen Pfeilern, goldene Heuhaufen, ein gelbes Feld mit roten Blüten und grünen Pflanzen im Vordergrund, eine kleine Gestalt, die durch das Gras geht, und ein türkisfarbener Himmel mit rosa Wolken. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 46,1 x 60,9 cm und gehört der National Gallery of Art in Washington. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 190 x 145 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Bauernhaus in der Provence |
| Weitere Titel: | Farmhouse in Provence · Entrance Gate to a Farm with Haystacks · Ferme en Provence |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | 1888, Arles |
| Originalgröße: | 46,1 cm x 60,9 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Postimpressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1970.17.34) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 17 Formate oder nach Maß |
Bauernhaus in der Provence – Vincent van Gogh
Was zeigt das Gemälde Bauernhaus in der Provence?
Im Mittelgrund steht ein Bauernhaus mit ockerfarbenen Mauern und orangefarbenen Dächern, umgeben von dunkelgrünen Bäumen. Davor verläuft eine niedrige Mauer aus grauen und lila Steinen, die sich von rechts auf den Betrachter zu biegt. Wo die Mauer auf das Haus trifft, markieren zwei steinerne Pfeiler die Einfahrt zum Hof, dazwischen ein blaugrünes Tor, und hinter der Mauer ragen große goldene Heuhaufen auf.
Ein blasser, fast weißer Weg führt vom unteren rechten Rand hinauf zum Tor. Die untere Hälfte der Leinwand ist ein Feld aus gelbem und grünem Gras in langen, aufrechten Strichen. Vorn trägt ein Büschel grüner Pflanzen leuchtend rote Blüten, und links geht eine kleine Gestalt in blauer Jacke durch das Feld. Über allem spannt sich ein türkisfarbener Himmel mit Streifen aus rosa und weißen Wolken, und am Horizont rechts zieht sich ein schmales blaues Band.
Warum sind die Farben im Gemälde Bauernhaus in der Provence so kräftig?
Weil Van Gogh die Farben neben ihre Gegenfarben setzte. Der englische Wikipedia-Artikel zu diesem Gemälde nennt darin drei Paare von Komplementärfarben: Orange neben Blau, das Rot neben dem Grün der Pflanzen und die rosa Wolken neben dem türkisfarbenen Himmel. Nebeneinander verstärken sich zwei solche Farben gleicher Helligkeit gegenseitig: das Gesetz des Simultankontrasts.
Van Gogh kannte es seit Jahren: In Nuenen hatte er die aus der Weberei abgeleiteten Gesetze von Michel Eugène Chevreul kennengelernt, nach denen Farben durch den Kontrast zu ihren Nachbarn intensiver werden. Er selbst beschrieb die Wirkung als Hochzeit zweier Komplementärfarben, ihr Vermischen und ihren Gegensatz, als die geheimnisvollen Schwingungen zweier verwandter Seelen. Sehen Sie sich das orange Dach neben den blaugrünen Bäumen an, dann erkennen Sie, wie es wirkt.
Was erzählt das Gemälde Bauernhaus in der Provence über Van Gogh in Arles?
Als er es malte, war Van Gogh 35 Jahre alt und lebte in Arles in der Provence, wo er, wie Wikipedia schreibt, auf dem Höhepunkt seines Schaffens stand. Die Gegend war heiß und trocken, mit leuchtenden Farben. Wikipedia beschreibt das Licht dort als eines, das Details auslöschte und Formen vereinfachte, ähnlich den japanischen Holzschnitten, die er bewunderte. Haus, Mauer und Heuhaufen sind hier schlichte Formen mit festen Umrissen.
In rund 15 Monaten in Arles, von Februar 1888 bis Mai 1889, schuf er etwa 100 Zeichnungen und mehr als 200 Gemälde und schrieb dennoch mehr als 200 Briefe. Seinem Bruder Theo schrieb er, die Malerei verspreche, mehr der Musik und weniger der Skulptur zu ähneln, und vor allem verspreche sie Farbe.
Wo hängt das Original und wie kam es dorthin?
Das Original gehört der National Gallery of Art in Washington, D.C., die es als Gemälde von 1888 führt, Öl auf Leinwand, 46,1 x 60,9 cm, in der Ailsa Mellon Bruce Collection unter der Inventarnummer 1970.17.34.
Im November 1890, dem Todesjahr des Malers, verkaufte seine Schwägerin Johanna van Gogh-Bonger es über Julien Tanguy in Paris an den dänischen Kunsthändler Willy Gretor. Gretor schenkte es der deutschen Malerin Maria Slavona. Von 1919 bis mindestens 1933 gehörte es Gaston Bernheim de Villers in Paris, danach Captain Edward H. Molyneux, ebenfalls in Paris. Am 15. August 1955 wurde es an Ailsa Mellon Bruce aus New York verkauft, und 1970 kam es als ihr Vermächtnis in die National Gallery of Art.
Bauernhaus in der Provence oder ein anderer Van Gogh – welches wählen?
Die nächsten Verwandten in unserem Sortiment sind Landschaften und Bauten aus Arles von 1888. Die Ernte ist eine weite Ebene aus Weizenfeldern mit einem Heuhaufen, einem blauen Karren und Bauernhäusern in der Ferne, und Weizenfeld mit Garben zeigt ein Feld mit geschnittenem Weizen und aufgestellten Garben; beide entstanden im Juni 1888. Straße bei Arles ist ein Feldweg mit einem gelben Haus unter einem großen runden Baum, vom Mai 1888, und Das Gelbe Haus zeigt das Haus in Arles, in dem er lebte und arbeitete.
Wählen Sie diesen Hof für eine warme Landschaft mit klarer Mitte, Die Ernte für einen weiten Blick, Straße bei Arles für ein Hochformat und Das Gelbe Haus für eine Stadtszene.
Wie entsteht unser handgemaltes Gemälde Bauernhaus in der Provence?
Der Maler skizziert zuerst das Haus, die Mauer, das Tor, die Heuhaufen und den Weg und prüft die Proportionen am Original. Dann folgt der Himmel, danach die Bäume und die Dächer, dann die Mauer und die Heuhaufen, dann das gelbe Feld und zuletzt die roten Blüten, die Gestalt auf dem Weg und die dunklen Umrisse. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Bei diesem Gemälde zeigt sich das Relief am stärksten in den langen, aufrechten Strichen des Grases, in den Steinen der Mauer, in den runden Heuhaufen und in den Streifen des Himmels. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 50 x 40 oder 63 x 48 cm für eine schmale Wand im Flur oder neben einer Tür, 80 x 60 oder 90 x 70 cm über einer Kommode oder einem Bett und 120 x 90 oder 150 x 110 cm über dem Sofa oder an einer großen Wand.
Es gibt 17 Formate: 50 x 40, 60 x 40, 60 x 43, 63 x 48, 70 x 50, 70 x 53, 80 x 60, 90 x 70, 95 x 76, 110 x 75, 120 x 90, 130 x 103, 150 x 110, 155 x 120, 163 x 130, 180 x 135 und 190 x 145 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 60,9 cm breit und 46,1 cm hoch, daher kommt ihm unser Format 63 x 48 cm am nächsten, und 70 x 53, 80 x 60 und 120 x 90 cm treffen seine Proportionen fast genau. Das warme Gelb und Orange wirken am besten an einer weißen, cremefarbenen oder hellgrauen Wand, wo das Ölgemälde zur Geltung kommt. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa, Bett oder Kommode lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 17 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß, in jeder Breite und Höhe. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Eine goldene Leiste greift die Heuhaufen und das gelbe Feld auf, eine Leiste aus Naturholz oder eine weiße hält die Landschaft hell und frisch.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie unter allen unseren Gemälden von Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original des Gemäldes Bauernhaus in der Provence heute?
In der National Gallery of Art in Washington, D.C. Das Museum führt es als Öl auf Leinwand, gemalt 1888, in der Ailsa Mellon Bruce Collection unter der Inventarnummer 1970.17.34. Ailsa Mellon Bruce aus New York kaufte das Gemälde 1955, und nach ihrem Tod kam es 1970 als ihr Vermächtnis in den Besitz des Museums.
Wann und wo malte Van Gogh das Gemälde Bauernhaus in der Provence?
1888 in Arles, in der Provence im Süden Frankreichs. Van Gogh war damals 35 Jahre alt und laut Wikipedia auf dem Höhepunkt seines Schaffens. In rund 15 Monaten in Arles malte er mehr als 200 Gemälde, darunter Felder und Bauernhäuser aus der Umgebung von Arles, Nîmes und Avignon.
Hat das Gemälde Bauernhaus in der Provence noch einen anderen Titel?
Ja. Wikipedia nennt auch den Titel Hoftor mit Heuhaufen (Entrance Gate to a Farm with Haystacks), der die Szene genau beschreibt: eine Einfahrt zwischen zwei steinernen Pfeilern in einer niedrigen Mauer, dahinter große Heuhaufen und links das Haus. Auf Französisch heißt es Ferme en Provence. Alle diese Titel meinen dasselbe Gemälde in Washington.
Welche Farben verwendete Van Gogh im Gemälde Bauernhaus in der Provence?
Laut Wikipedia baute er es auf drei Paaren von Komplementärfarben auf: Orange neben Blau, Rot neben dem Grün der Pflanzen und rosa Wolken neben einem türkisfarbenen Himmel. Nebeneinander gesetzt, verstärken sich solche Paare gegenseitig, was man als Gesetz des Simultankontrasts bezeichnet. Den Rest der Leinwand bestimmen Gelb- und Ockertöne.
Warum ging Van Gogh in die Provence, wo er dieses Bauernhaus malte?
Zum Teil wegen des Malers Adolphe Monticelli aus Marseille. Laut Wikipedia bewunderte Van Gogh seine Farben und seinen dicken Farbauftrag, und Monticelli regte seinen Umzug in den Süden mit an; seiner Schwester Wil schrieb er sogar, er fühle sich wie Monticellis Sohn oder Bruder. In der Provence fand er außerdem das starke Licht und die leuchtenden Farben, die er suchte.
Wie kam das Gemälde Bauernhaus in der Provence in die National Gallery of Art?
Über eine Reihe von Besitzern, die das Museum verzeichnet. Johanna van Gogh-Bonger verkaufte es im November 1890 an den dänischen Händler Willy Gretor, der es der Malerin Maria Slavona schenkte. Später besaßen es Gaston Bernheim de Villers und Captain Edward H. Molyneux in Paris. Ailsa Mellon Bruce kaufte es 1955 und vermachte es dem Museum.
Wie groß ist das Original des Gemäldes Bauernhaus in der Provence?
46,1 cm hoch und 60,9 cm breit, laut National Gallery of Art, ein bescheidenes Querformat. Unser Format 63 x 48 cm kommt ihm am nächsten. Wenn Sie den Hof größer möchten, gibt es 17 Formate bis 190 x 145 cm, und wir malen es auch nach Maß in jedem Verhältnis, das Ihre Wand verlangt.
Welches Format des Gemäldes Bauernhaus in der Provence passt ins Wohnzimmer?
Über dem Sofa wählen Sie 120 x 90 oder 150 x 110 cm, damit das Kunstgemälde einen guten Teil der Sofabreite einnimmt und der Hof auch vom anderen Ende des Raums klar zu erkennen ist. Für eine schmalere Wand oder über einem Sideboard genügt 80 x 60 oder 90 x 70 cm. Für eine sehr große Wand ist 190 x 145 cm das größte Format.
Hat Ihr Gemälde Bauernhaus in der Provence die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unser Bauernhaus in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in den aufrechten Strichen des gelben Grases, in den Steinen der Mauer und in den runden Heuhaufen, wo das Relief das Licht fängt und bei seitlichem Licht kleine Schatten wirft.
- Motiv: ein ockerfarbenes Bauernhaus mit orangem Dach hinter einer niedrigen Steinmauer, ein Tor zwischen zwei Pfeilern, goldene Heuhaufen, ein gelbes Feld mit roten Blüten, eine Gestalt auf dem Weg und ein türkisfarbener Himmel.
- Original: 1888, Arles, Öl auf Leinwand, 46,1 x 60,9 cm, National Gallery of Art, Washington.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 190 x 145 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: jedes Gemälde entsteht auf Bestellung, rechnen Sie mit 15 bis 45 Tagen, und mit unserer 3D-Anwendung probieren Sie vorher jeden Rahmen an diesem Motiv aus.









































