Amedeo Modigliani – Bildnis Moïse Kisling

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1465__ Kategorie:

Beschreibung

Das Bildnis Moïse Kisling ist eine kleine, dicht gemalte Leinwand von 1915, die die Pinacoteca di Brera in Mailand unter der Inventarnummer 5037 verwahrt. Modigliani malte seinen Freund und Nachbarn vom Montparnasse, den polnischen Maler Moïse Kisling, und schrieb dessen Namen in großen Lettern unmittelbar in den oberen Rand der Leinwand. Bei uns entsteht daraus eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung, in acht Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand senden wir Ihnen eine Aufnahme der fertigen Leinwand.

Titel:Bildnis Moïse Kisling
Weitere Titel:Portrait of the Painter Moïse Kisling (Titel nach dem Eintrag der Brera)
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1915
Originalgröße (Breite × Höhe):29 × 37 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus, École de Paris
Standort:Pinacoteca di Brera, Mailand (inv. 5037)
Unsere Reproduktion:handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Bildnis Moïse Kisling – Amedeo Modigliani

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Kopf und Schultern, eng angeschnitten. Das dichte schwarze Haar ist in einer geraden Linie über der Stirn geschnitten, die Brauen sind kräftig und dunkel, die Augen mandelförmig, das linke etwas weiter als das rechte. Die Nase ist lang und gerade, der Mund klein und rot, darunter eine dunkle Kerbe. Der Inkarnatton ist lachsrosa über einer olivfarbenen Untermalung angelegt, die stellenweise durchbricht. Am unteren Rand erscheinen ein weißer Kragen und eine dunkle Schleife. Der Grund ist warm braun-bordeaux. Über den oberen Rand laufen die Buchstaben KISLING, unmittelbar in die Farbe gemalt – der Maler hat statt seiner selbst das Modell beschriftet.

Wer war Moïse Kisling?

Moïse Kisling war ein polnischer Maler jüdischer Herkunft, der 1910 nach Paris kam und sich am Montparnasse niederließ; der Eintrag der Brera nennt ihn einen engen Freund Modiglianis. Sie teilten ein Atelier und jenen Kreis, den wir heute École de Paris nennen. Kisling gehörte zu den wenigen, die Modigliani in den Jahren stützten, in denen er so gut wie nichts verkaufte. Dessen Frau Renée hat Modigliani gesondert gemalt – diese Leinwand führen wir als Madame Kisling. Das Porträt entstand 1915, als Modigliani nach seinen Jahren an der Steinskulptur endgültig zur Malerei zurückgekehrt war.

Der Eintrag zum Original und der Weg der Leinwand

Das Original ist Öl auf Leinwand und misst 29 × 37 cm; Jahr 1915 und Inventarnummer 5037 sind in der Brera verzeichnet. Der Eintrag des Museums nennt auch, wem die Leinwand gehörte. Zunächst war sie im Besitz von Paul Guillaume, Kritiker und Händler, der anfangs Modiglianis einziger Sammler war – auch dessen Porträt führen wir auf diesem Regal, Bildnis Paul Guillaume. Nach Italien kam sie infolge des großen Erfolgs der Retrospektive auf der Biennale von Venedig 1930, als die Mailänder Galerie Il Milione sie erwarb. Unmittelbar nach dem Krieg ging sie in die Sammlung von Emilio Jesi über, aus der die meisten Modiglianis der Brera stammen. Der vollständige Eintrag ist im Katalog der Pinacoteca di Brera öffentlich einsehbar, und das Werk hat zudem einen eigenen Datensatz bei Wikidata.

Das Motiv im Werk des Malers

1915 und 1916 malte Modigliani eine Reihe von Porträts der Maler aus seiner Nachbarschaft; zusammen sind sie so etwas wie das Gruppenporträt einer einzigen Straße. Neben Kisling stehen auf unserem Regal Bildnis Chaïm Soutine und Bildnis Juan Gris, beide aus demselben Kreis. Das Kisling-Porträt ist unter ihnen das knappste: kein verlängerter Hals, kein Schmuck, nur ein Gesicht, das einen geradewegs ansieht. Die ganze Auswahl steht in der Galerie von Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Es malt ein Maler, mit dem Pinsel, in Öl auf Leinwand, auf Ihre Bestellung. Jedes Kunstgemälde braucht einige Wochen, und jedes Exemplar fällt etwas anders aus; das ist keine Abweichung, sondern die Folge davon, dass ein Mensch malt und keine Maschine. Die Schichten tragen wir in derselben Reihenfolge auf wie das Original: zuerst die olivfarbene Untermalung, dann das lachsrosa Inkarnat, zuletzt der Namenszug. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Leinwand und geben sie frei. Es ist niemals ein Druck.

Welche Größe für welche Wand?

Für dieses Motiv empfehlen wir 60 × 90 cm. Mit 29 × 37 cm ist das Original ungewöhnlich klein, weshalb dieses Porträt im größeren Format gewinnt: der Kopf ist aus wenigen festen Flächen aufgebaut und trägt die Vergrößerung ohne Verlust. Für einen schmalen Flur oder die Wand neben der Tür genügen 40 × 60 cm; für die Hauptwand des Wohnzimmers bleibt 80 × 120 cm eine ruhige Wahl, weil das Motiv selbst sehr still ist. Wünschen Sie ein postimpressionistisches Gemälde in einem Maß, das nicht in der Liste steht, fertigen wir es nach Wunsch.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Pinacoteca di Brera in Mailand, Inventarnummer 5037. Es hängt nicht jeden Tag in der Dauerausstellung; das Museum ordnet die Sammlung Jesi nach eigenem Plan.

Welche Abmessung soll ich wählen?

Für Schlafzimmer oder Flur 40 × 60 cm, für die Wohnzimmerwand 60 × 90 cm oder 80 × 120 cm.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja. Nennen Sie Breite und Höhe in Zentimetern; wir erklären zuerst, wie das Maß den Ausschnitt von Kopf und Schultern verändert.

Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?

Das Original misst 29 × 37 cm. Am nächsten kommt unser Maß 70 x 90 cm, das vom Verhältnis des Originals um 0,77 % abweicht.

  • Motiv: Kopf und Schultern des polnischen Malers Moïse Kisling, schwarzes Haar in gerader Linie, weißer Kragen, am oberen Rand der Schriftzug KISLING
  • Original: 29 × 37 cm, Öl auf Leinwand, 1915, Pinacoteca di Brera, Mailand, Inv. 5037
  • Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße oder nach Maß, mit einer Aufnahme zur Freigabe vor dem Versand
  • Wissenswert: die Leinwand gehörte Paul Guillaume, kam nach der Biennale 1930 nach Italien und mit der Sammlung Emilio Jesi in die Brera

Die Augen auf dieser Leinwand haben Pupillen. Unter den 76 Werken Modiglianis auf diesem Regal sind 17 so, bei 53 fehlt die Pupille – Werk für Werk.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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