Amedeo Modigliani – Selbstbildnis

ab 132,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Selbstbildnis ist ein Öl auf Leinwand, das Amedeo Modigliani 1919 malte; das Original misst 100 × 65 cm, ist oben rechts signiert und hängt im Museum für zeitgenössische Kunst der Universität São Paulo in Brasilien. Es ist das einzige gemalte Selbstporträt, das von ihm bekannt ist. Unser Kunstgemälde ist eine handgemalte Kopie dieses Werks: Ein akademisch geschulter Maler fertigt es in Öl auf Baumwollleinwand, in acht Formaten von 40 × 60 cm bis 120 × 180 cm oder im Maß, das Sie angeben, und vor dem Versand fotografieren wir es und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Selbstbildnis
Weitere Titel:Autoritratto · Autorretrato · Autoportrait
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Jahr:1919
Maß des Originals (Höhe × Breite):100 × 65 cm, Hochformat
Technik des Originals:Öl auf Leinwand, oben rechts signiert
Malstil:Moderne Kunst, École de Paris
Wo es sich befindet:Museu de Arte Contemporânea da Universidade de São Paulo (MAC USP), Brasilien – veröffentlichte Studie zur Leinwand
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 × 60 cm bis 120 × 180 cm; eines davon, 65 × 100 cm, ist genau das Maß des Originals

Selbstbildnis – Amedeo Modigliani

Was ist auf der Leinwand?

Die Leinwand steht hochkant. Der Maler sitzt auf einem Holzstuhl, zu seiner eigenen Rechten gedreht, und die warm rotbraune Lehne mit ihrer geschwungenen Latte steigt hinter seiner Schulter am rechten Rand auf. Er trägt eine tief weinrote Jacke; ein blassgraublauer Schal liegt als breiter Kragen über den Schultern und ist am Hals geknotet. Das Haar ist dunkel kastanienbraun, aus einer hohen Stirn nach hinten gestrichen. Gesicht und Nase sind lang, der Mund klein und geschlossen, und die Augen sind als flache dunkle Mandeln ohne eingezeichnete Pupille gemalt — gesenkt, zur Seite gewandt, sie treffen Ihren Blick nicht. Tief links hält er eine fächerförmige Palette mit Flecken von Blaugrün, Orange, Weiß und Dunkel; die andere Hand ruht blass am blauschwarzen Knie am unteren Rand. Hinter ihm ist die Wand ocker, oben links von einem helleren Rechteck unterbrochen, links von einer graublauen Fläche, und hinter dem Kopf läuft eine dunkle senkrechte Kante herab. Die Signatur steht in der oberen rechten Ecke. Es ist ein postimpressionistisches Gemälde in jenem Sinn, in dem Postimpressionismus hieß, einen Kopf aus Flächen und Konturen zu bauen und nicht das Licht zu beschreiben. In Paris gehörte Modigliani zu jenem Kreis zugewanderter Maler, den wir heute École de Paris nennen.

Wo ist das Original heute?

Im Museum für zeitgenössische Kunst der Universität São Paulo in Brasilien. Die Forscherinnen und Forscher des Hauses haben 2019 in der Zeitschrift des Museu Paulista eine materielle Geschichte genau dieses Werks veröffentlicht: 1919, Öl auf Leinwand, 100 × 65 cm, auf einer französischen Normleinwand jener Größe, die der Handel marine 40 nannte, hochkant verwendet und nicht quer, wie dieses Format sonst nahelegt. Eine Kurzfassung derselben Studie verwahrt das Repositorium der Universität. Eine Inventarnummer nennen wir nicht: In den geprüften Quellen kam keine vor, und eine erfundene schreiben wir nicht hin.

Warum gibt es nur eines?

Modigliani malte mehrere hundert Porträts anderer Menschen und, soweit bisher gesichert, eines von sich selbst. Er arbeitete nicht nach Fotografien; er malte, wer vor ihm saß, meist einen Freund, einen Händler oder ein Modell, und er tat es schnell. Diese Methode auf sich selbst zu wenden hieß Spiegel, und ein Spiegel ist das einzige Modell, das man nicht bitten kann, morgen wiederzukommen. Deshalb ist diese Leinwand die einzige Stelle in seinem Werk, an der das blickende Auge und das angeblickte Gesicht demselben Mann gehören. Auffällig ist auch, was sie verweigert: kein Atelier, keine Staffelei, keine Geste, kein Drama. Die Palette ist der einzige Gegenstand, der sagt, was er beruflich tut, und ohne sie wäre dies ein weiteres Modell in roter Jacke. Er malte es 1919; im Januar 1920 starb er in Paris, mit fünfunddreißig Jahren, an tuberkulöser Meningitis. Leserinnen und Leser suchen darin gern einen Abschied. Zu sehen ist ein arbeitender Maler mit einer Palette, der sich selbst sitzt, wie er allen anderen saß.

Der Weg nach Brasilien 1947

Die Leinwand verließ Europa 1947. Der Sammler Francisco Matarazzo Sobrinho kaufte sie in jenem Juni in Mailand, während einer Modigliani-Ausstellung, und sie reiste als Geburtstagsgeschenk für Yolanda Penteado nach Brasilien. Im November 1949 war sie in São Paulo in der Ausstellung A nova pintura francesa e seus mestres zu sehen, 1951 sowohl auf der ersten Biennale von São Paulo als auch, im Frühjahr jenes Jahres in New York, in der Modigliani-Ausstellung des Museum of Modern Art; 1958 war sie in Paris in der Galerie Charpentier. 1973 ging sie aus der Privatsammlung Penteado in das Universitätsmuseum über, wo sie geblieben ist.

Unter der Farbschicht

2017 und Anfang 2018 untersuchte das Museum die Leinwand im Rahmen einer internationalen Studie zu Modiglianis Materialien. Unter der Farbe liegt eine Graphitzeichnung: Die Kontur von Kopf und Schultern wurde zuerst mit dem Stift gesetzt und dann nachgezogen. Die Farbpalette ist schmal — Bleiweiß, Eisenoxide, ein Quecksilberzinnober, Preußischblau und Chromgelbe — und sie ist in dünnen, lasierenden Schichten aufgetragen, nicht dick, weshalb die Webung des Gewebes durch das Ocker der Wand noch lesbar bleibt. Das ist vor einer Bestellung zu wissen nützlich: Wer dieses Motiv in dickem Impasto malt, trifft die Farben und verfehlt die Oberfläche.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Das Werk fertigt ein akademisch geschulter Maler in Öl auf Baumwollleinwand, aufgezogen auf einen Keilrahmen aus Holz. Es ist kein Druck: Jeder Strich wird von Hand gesetzt, und Ihre Leinwand unterscheidet sich immer ein wenig von jeder anderen. Bei diesem Motiv ist das Gesicht der schwierige Teil. Die Kontur ist eine einzige durchgehende Linie, und sie lässt sich nachträglich nicht korrigieren, ohne dass die Korrektur zu sehen wäre; der Maler zeichnet deshalb, bevor er malt, genau so, wie das Original gezeichnet wurde. Die zweite Schwierigkeit ist das Rot der Jacke: Es muss zugleich warm und dunkel bleiben und darf beim Trocknen nicht ins Orange kippen. Ist die Farbe trocken, fotografieren wir das Werk und schicken die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Dies ist einer der seltenen Fälle, in denen wir genau das Maß des Originals anbieten können: 65 × 100 cm heißt 100 cm hoch und 65 cm breit, und das ist die Leinwand in São Paulo. Wenn Sie das Werk in dem Maß wollen, in dem Modigliani es malte, ist es dieses. Die kleinen Formate, 40 × 60 und 50 × 80 cm, passen in einen Flur oder auf einen schmalen Wandstreifen. Über einer Kommode oder einem Schreibtisch wirken 70 × 110 und 80 × 120 cm gut. Die großen, 90 × 140, 100 × 150 und 120 × 180 cm, verlangen eine freie Wand und drei Meter Abstand; in diesem Maßstab ist der Kopf größer als lebensgroß. Die Farbigkeit ist warm und geschlossen, deshalb trägt sie eine weiße, cremefarbene oder graue Wand und braucht nichts neben sich.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Verlangt Ihre Wand ein Maß, das nicht in der Liste steht, fertigen wir es. Nennen Sie Breite und Höhe in Zentimetern; wir prüfen, ob das Verhältnis die Komposition trägt, und sagen Ihnen, was sich an den Rändern ändert. Hier zeigt es sich zuerst rechts, wo die Stuhllehne steht, und unten, wo das Knie angeschnitten ist; ein quadratischeres Format schiebt die Figur zur Mitte und verliert den Ausschnitt. Das Werk kommt entweder auf einen Keilrahmen aus Holz aufgezogen und hängefertig oder in einer Röhre gerollt, was im Versand günstiger ist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ihn realistisch am Werk zeigt, und auf Wunsch setzen wir das Werk in eine Aufnahme Ihrer Wand. Suchen Sie ein Werk, das wir nicht führen, sehen Sie unsere Gemälde nach Wunsch.

Lieferung und Garantie

Wir liefern an Ihre Adresse, die Leinwand frei von der Außenwand der Verpackung. Die Frist hängt vom Maß und der Auslastung der Werkstatt ab: Wir schätzen sie bei der Bestellung und sagen Ihnen Bescheid, wenn sie sich ändert. Wir garantieren Ausführung und Material: Kommt das Werk beschädigt an oder stimmt es nicht mit der von Ihnen freigegebenen Aufnahme überein, malen wir es auf unsere Kosten neu. Da Sie es fotografiert sehen, bevor es reist, sind die meisten Fragen vor dem Versand geklärt.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

Im Museum für zeitgenössische Kunst der Universität São Paulo in Brasilien.

Wie lautet die Inventarnummer?

Wir nennen keine. In den geprüften Quellen kam keine vor, und wir lassen das Feld lieber leer, als eine Zahl hinzuschreiben, die wir nicht belegen können.

Ist das wirklich sein einziges Selbstporträt?

Es ist das einzige gemalte, das bekannt ist. Zeichnungen gibt es, eine zweite Leinwand ist nicht gesichert.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt. Wir drucken nichts.

Haben Sie das Maß des Originals?

Ja. 65 × 100 cm ist genau das Maß der Leinwand in São Paulo, 100 cm hoch und 65 cm breit.

Welches Format soll ich wählen?

Für eine Wohnzimmerwand 80 × 120 cm. Für einen Flur oder eine schmale Wand 50 × 80 cm.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Nennen Sie Breite und Höhe in Zentimetern; wir erklären zuerst, wie das Maß den Ausschnitt verändert.

Wie wird das Gemälde geliefert?

Auf einen Keilrahmen aus Holz aufgezogen und hängefertig oder in einer Röhre gerollt. Beides reist in einer Schutzverpackung.

Wie hoch soll es hängen?

Mit der Mitte etwa 145 cm über dem Boden. Ein Hochformat will etwas mehr Wand über sich als unter sich.

Was hält er in der Hand?

Eine Palette. Sie ist der einzige Gegenstand, der ihn als Maler ausweist, und der Grund, warum wir das Werk überhaupt als Selbstporträt lesen.

Welche anderen Künstlerporträts von Modigliani haben Sie?

Sehen Sie Bildnis Chaïm Soutine, Jacques und Berthe Lipchitz, Bildnis Juan Gris, Bildnis Max Jacob und Bildnis Moïse Kisling. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

  • Motiv: der Maler sitzend in weinroter Jacke und graublauem Schal, die Palette tief links gehalten, dahinter eine ockerfarbene Wand
  • Original: 100 × 65 cm, Öl auf Leinwand, 1919, Museu de Arte Contemporânea da Universidade de São Paulo
  • Unsere Fassung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 40 × 60 bis 120 × 180 cm, eines davon genau das Maß des Originals
  • Wissenswert: Es ist das einzige gemalte Selbstporträt, das von Modigliani bekannt ist, und es stammt aus dem letzten Jahr seines Lebens

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