Claude Monet – Barque sur la Seine à Jeufosse

188,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Barque sur la Seine à Jeufosse ist eine Leinwand Monets vom Herbst 1884: ein schmaler Seinearm zwischen herbstlichen Bäumen, auf dem Wasser ein dunkles Ruderboot mit zwei Gestalten. Das Original misst 73 x 60 cm, ist Öl auf Leinwand und unten links signiert und datiert „Claude Monet 84“. Das Werkverzeichnis des Malers führt es unter der Nummer 915 und weist es einer Privatsammlung zu, nicht einem Museum. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, im Format 73 x 60 cm — genau dem Maß des Originals — oder nach Ihrem eigenen Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Barque sur la Seine à Jeufosse
Weitere Titel:Ruderboot auf der Seine bei Jeufosse · Rowing Boat on the Seine at Jeufosse
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1884, Signatur „Claude Monet 84“ unten links
Originalgröße:73 cm x 60 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:In einer Privatsammlung — nicht in öffentlichem Besitz und nicht ausgestellt (Werkverzeichnis Wildenstein, Nr. 915)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, Format 73 x 60 cm oder nach Maß

Barque sur la Seine à Jeufosse – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Der Fluss läuft schräg über die Leinwand, von oben links nach unten rechts, und er ist schmal — eher ein Seitenarm als ein breites Bett. Links senkt sich eine grasige Uferböschung in olivfarbenen und gelbgrünen Strichen in den Vordergrund, am Wasser liegen kleine weiße Blüten verstreut. Darüber, am linken Rand, steht ein hoher Baum in rostigen Tönen. Die rechte Hälfte nimmt eine dichte Masse herbstlichen Laubs ein: orange, ziegelrot, stellenweise fast rot, dazwischen dunkelgrüne und blaue Schatten. Die Masse setzt sich im Wasser nach unten als zerlaufende Spiegelung fort, fast so dicht wie die Bäume darüber. Darüber steigen zur Mitte hin einige schmale dunkle Pappelspitzen in den blassen Himmel. Auf dem Wasser, etwas rechts der Mitte, liegt ein dunkles Ruderboot mit zwei hellen Gestalten und ausgelegten Riemen. In der Ferne, oben in der Mitte, liegt ein blass blaugrauer Hügel. Der Himmel ist grau-lila und in breiten waagerechten Strichen aufgetragen, die Signatur steht unten links im Gras.

Wo und wann ist die Szene entstanden?

An der Seine bei Jeufosse, im Herbst 1884. Das Werkverzeichnis hält fest, dass Monet in den ersten Septembertagen jenes Jahres nach Giverny zurückkehrte und am linken Seineufer bei Jeufosse zu malen begann, südöstlich von Port-Villez. Aus diesem Flussabschnitt führt das Verzeichnis zehn Leinwände, unter den Nummern 909 bis 917, wobei zwischen 912 und 913 noch eine 912a eingeschoben ist. Alle zeigen dasselbe Stück Fluss bei anderem Wetter. Bei der benachbarten Nummer 914 beschreibt das Verzeichnis auch, was wir eigentlich vor uns haben: der Maler blickt flussabwärts, die Baummasse rechts ist die Île de la Merville, und der Hügel links des Flusses ist die Anhöhe von Jeufosse, die zum Coteau du Gibet bei Port-Villez hin abfällt. Da unsere Leinwand denselben Blick zeigt, gilt die Beschreibung auch für sie. Ein impressionistisches Gemälde dieses Motivs musste im Freien entstehen, en plein air: das Herbstlaub veränderte sich von Woche zu Woche.

Warum ist diese Leinwand bedeutend?

Wegen des Bootes. Das Werkverzeichnis setzt neben diese Nummer eine knappe Anmerkung — vergleiche Nummer 914 — und fügt hinzu, dass Monet hier das Ruderboot gemalt hat, mit dem er den Fluss vermutlich selbst überquerte. Die Angabe ist ungewöhnlich: das Verkehrsmittel wird Teil der Szene. Die Nachbarleinwand, Nummer 914, zeigt denselben Blick bei klarem Wetter, und dort fehlt das Boot — derselbe Fluss, dieselbe Insel, derselbe Hügel, nur leeres Wasser. Nebeneinander erzählen sie, wie Monet arbeitete: erst das Motiv, dann dasselbe Motiv in anderem Licht, und einmal mit dem Kahn, den er täglich benutzte. Ein Kunstgemälde, das so beiläufig seine eigene Voraussetzung zeigt, ist selten.

Was bedeutet die Szene?

Die Szene ruht auf zwei Gegensätzen. Der erste ist farblich: fast die ganze Wärme liegt rechts, in der Laubmasse, während Ufer und Himmel kühl und ruhig bleiben. Der zweite ist der Maßstab: die Bäume stehen nah, dicht und ausführlich gemalt, der Hügel im Hintergrund ist nur eine blasse Fläche ohne Form. Dazwischen fließt das Wasser, das beides wiederholt — warm rechts, kühl links — und der schmale Arm wirkt dadurch tiefer, als die kleine Leinwand erwarten lässt. Das Boot ist die einzige dunkle, feste Form und das Einzige, was sich bewegt; das Auge findet es sofort, weil alles andere weich gemalt ist. Ein Ölgemälde mit dieser Balance ist ruhig, aber nicht leer.

Der Weg des Werks, wie ihn das Verzeichnis festhält

Der Eintrag zu den Vorbesitzern ist kurz, und wir geben ihn so wieder, wie er dasteht, ohne ihn zu ergänzen. Das Verzeichnis nennt drei Stationen: Hermann Heilbuth, dann die Galerie Durand-Ruel im Jahr 1900, dann die Versteigerung bei Christie’s in London am 28. November 1994, wo die Leinwand unter Nummer 12 verkauft wurde. Wer sie damals erwarb und wo sie heute hängt, ist nicht öffentlich verzeichnet. Das Verzeichnis hält außerdem fest, dass das Werk 1910 in Elberfeld in der Ausstellung Art français moderne gezeigt wurde, unter Nummer 40, und dass W. Dewhurst es bereits 1904 in Impressionist Painting auf Seite 46 wiedergegeben hat. Wie die Leinwand vom Maler zu Heilbuth gelangte, sagt das Verzeichnis nicht: bei den Nachbarwerken steht, dass Durand-Ruel sie im November 1884 ankaufte, bei dieser fehlt der Satz, und deshalb ergänzen wir ihn nicht. Der vollständige Band ist öffentlich in digitalisierter Form einsehbar.

Dieses Motiv unter den Jeufosse-Leinwänden und bei uns

Aus derselben Gruppe ist Automne à Jeufosse im Museum Barberini in Potsdam öffentlich ausgestellt; es misst genauso viel wie unseres, 73 x 60 cm, und entstand im selben Jahr, sodass sich Jeufosse im Original sehen lässt. Dasselbe Motiv gibt es bei uns in zwei Ausführungen, die zweite ist Barque sur la Seine à Jeufosse 2, wo Aufnahmen des fertigen Werks aus unserer Werkstatt veröffentlicht sind. Verwandte Flussmotive finden Sie in drei Werken: Die Seine bei Bougival, Promenade bei Argenteuil und Eine Reihe von Pappeln, wo sich die Herbstbäume am Wasser im Hochformat wiederholen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Dies ist ein Gemälde auf Leinwand, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker. Der Maler beginnt mit dem Himmel und dem blassen Hügel im Hintergrund, weil sie das Licht alles Übrigen bestimmen; dann kommt das Wasser in breiten schrägen Zügen; erst zuletzt entsteht die Laubmasse rechts, die am dicksten aufgetragen wird. Die Spiegelung muss weicher bleiben als die Bäume darüber, sonst flacht die Szene ab. Das Boot kommt zuletzt und ist klein: ein paar dunkle Züge und zwei helle Punkte, die unbestimmt bleiben müssen — sobald daraus Gesichter werden, verliert die Szene ihre Ruhe. Weil es Handarbeit ist, unterscheidet sich jedes Stück ein wenig, und jede handgemalte Kopie ist ein eigenes Werk.

Welches Format für welche Wand?

Kurze Antwort: 73 x 60 cm, denn das ist zugleich das einzige reguläre Format dieses Werks und genau das Maß des Originals. Die Leinwand liegt quer und ist nicht groß, sie gehört also dorthin, wo man sie aus der Nähe ansehen kann — über die Kommode im Flur, neben den Schreibtisch, an eine schmale Wand im Schlafzimmer. Über dem Sofa oder über dem Esstisch geht ein solches Format unter; dort bestellt man besser ein größeres nach Maß. Da die Farben warm und dunkel sind, steht dieses Motiv gut auf einer weißen oder hellgrauen Wand, auf einer dunklen verschmilzt die Laubmasse mit dem Untergrund.

Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte 145 bis 150 cm über dem Boden, über einer Kommode 15 bis 25 cm über der Platte.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Ihnen das Format 73 x 60 cm nicht passt, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie selbst festlegen — schicken Sie Breite und Höhe, dann nennen wir Preis und Termin. Wir empfehlen, das Seitenverhältnis beizubehalten: sonst wird aus dem schmalen Arm ein breites Flussbett. Die Leinwand ist auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt sie auch ungerahmt nicht unfertig. Für die Rahmenwahl steht eine 3D-Anwendung bereit — sie dient ausschließlich der Rahmenwahl und zeigt das Werk nicht in Ihrem Raum. Die Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist eine gesonderte Leistung.

Lieferung und Garantie

Das Werk entsteht auf Bestellung in unserem Atelier, die Fertigungszeit beträgt daher 15 bis 45 Tage, bei größeren Formaten näher an der oberen Grenze. Wir versenden es auf den Keilrahmen gespannt, in Schutzfolie gewickelt und in fester Verpackung. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe: stimmt darauf etwas nicht, bessern wir nach, solange es noch bei uns steht. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über den Maler und die Motivwahl schreiben wir in unserem Blog.

Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Nicht in einem Museum. Das Werkverzeichnis führt es in einer Privatsammlung; zuletzt öffentlich verzeichnet wurde es bei der Versteigerung bei Christie’s in London am 28. November 1994.

Wer sind die beiden Gestalten im Boot?

Die Quellen nennen sie nicht. Auf dem Wasser sitzen nur zwei kleine helle Gestalten mit Riemen; das Verzeichnis sagt nichts über sie.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass der Maler auch den Kahn mit auf die Leinwand genommen hat, mit dem er vermutlich zum Motiv kam.

Steht das Original zum Verkauf und was ist es wert?

Der letzte öffentlich verzeichnete Verkauf war 1994 bei Christie’s in London; einen erzielten Preis nennt das Verzeichnis nicht. Soweit öffentlich bekannt, steht es heute nicht zum Verkauf.

  • Motiv. Ein schmaler Seinearm zwischen herbstlichen Bäumen, auf dem Wasser ein dunkles Ruderboot mit zwei Gestalten.
  • Original. Öl auf Leinwand, 73 x 60 cm, 1884, unten links signiert, Privatsammlung, Verzeichnis Nr. 915.
  • Unseres. Handgemaltes Öl auf Leinwand im Format 73 x 60 cm, eins zu eins mit dem Original, oder nach Ihrem Maß.
  • Wissenswert. Das Verzeichnis sagt, Monet habe genau den Kahn gemalt, mit dem er den Fluss vermutlich überquerte.

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