Edgar Degas – Ballettprobe auf der Bühne

ab 124,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1483__ Kategorie:

Beschreibung

Ballettprobe auf der Bühne zeigt Tänzerinnen während einer Probe auf fast leerer Bühne: links drängt sich eine Gruppe von Mädchen in blassen Röckchen, eine bindet sich den Schuh, eine andere streckt sich, in der Mitte steht eine einzelne Tänzerin von uns abgewandt, und rechts übt eine Reihe weiterer. Als Kunstgemälde ist dies eine querformatige Szene, fast ohne Farbe gemalt – in Braun-, Ocker- und Cremetönen. Das Original ist Öl auf Leinwand und befindet sich im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1978. Bei uns entsteht es als handgemalte Malerei auf Leinwand, in Maßen von 50 x 40 bis 180 x 150 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Ballettprobe auf der Bühne
Weitere Titel:Ballet Rehearsal on Stage
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:1874
Größe des Originals:65 cm x 81,5 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 1978)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Maße von 50 x 40 cm bis 180 x 150 cm, auf Wunsch Sondermaß

Ballettprobe auf der Bühne – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Etwa fünfzehn Tänzerinnen, keine davon benannt. Dies ist keine Vorstellung, sondern eine Probe, und genau deshalb sind die Haltungen so ungeordnet: links sitzt eine und bindet sich den Schuh, eine zweite streckt sich mit erhobenen Armen, eine dritte kratzt sich am Rücken, die übrigen warten. In der Mitte steht eine einzelne Ballerina, von uns abgewandt, die Hände im Haar. Rechts übt eine Reihe von Tänzerinnen mit erhobenen Armen, und am Bühnenrand sitzt eine dunkle männliche Gestalt – der einzige Zuschauer der Szene. Niemand sieht zu uns herüber.

Was ist auf der Leinwand?

Das Erste, was auffällt, ist das Fehlen der Farbe. Die ganze Leinwand ist in Braun-, Ocker-, Grau- und Cremetönen ausgeführt, fast wie eine Zeichnung – farbig ist eigentlich nur der warme Grund der Bühne. Unten rechts öffnet sich in weitem Bogen die leere Bühne, und diese Kurve trägt die gesamte Komposition. Oben hängen dunkle Kulissen und eine gemalte felsige Dekoration, rechts ist die Architektur des Proszeniums zu sehen: eine helle verzierte Logenbrüstung und eine rechteckige Öffnung. Links, mitten in der Gruppe der Mädchen, steht eine niedrige Bank. Unten rechts steht die Signatur.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie das Ballett von der falschen Seite zeigt. Das Publikum sieht die Vorstellung; Degas hat gemalt, was ihr vorausgeht – das Warten, das Richten des Schuhs, das Kratzen, die Langeweile. Die leere Bühne in der unteren Hälfte nimmt fast ein Drittel der Leinwand ein und ist mit nichts gefüllt: das ist ein Mut, den in jenen Jahren fast niemand hatte. Das Fehlen der Farbe ist dabei keine Unfertigkeit, sondern eine Entscheidung – ohne Kostüme und Bühnenlicht bleibt nur die Bewegung der Körper, und genau die hat Degas interessiert.

Was bedeutet die Szene?

Arbeit, nicht Vorstellung. Jede Gestalt tut etwas Eigenes und keine posiert. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn sieht und nicht wie die Komposition ihn ordnet; ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb wie ein Blick aus der Kulisse und nicht wie eine Szene von der Bühne. Ein Ölgemälde wie dieses trägt einen Raum eher über Bewegung und Licht als über Farbe.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Das Ballett ist das größte Thema von Degas, und jede Leinwand fasst es anders. Die Tanzklasse und Die Ballettklasse zeigen dieselbe Probe im Saal statt auf der Bühne, mit dem Lehrer zwischen den Mädchen; Probe im Ballettsaal verlegt denselben Augenblick in den Übungsraum. Wie Degas das Ballett vom Parkett aus sah, über die Köpfe der Streicher hinweg, zeigt Ballett an der Pariser Oper im Art Institute of Chicago, während Ballerinen in der National Gallery in London dasselbe Motiv in Farbe zeigen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei dieser Szene ist gerade der schmale Farbraum anspruchsvoll: wenn alles in Braun und Creme steht, sieht man jeden Fehler im Wert sofort. Die Röckchen müssen durchscheinend bleiben und die Bühne warm genug, damit sie nicht grau wird. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 80 x 65 cm – das ist praktisch das Maß des Originals, das 65 x 81,5 cm misst. Die Maße 50 x 40 und 60 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich die einzelnen Gestalten aber schon schwer unterscheiden lassen. Die Maße 70 x 60 und 80 x 65 cm sind die üblichste Wahl über einer Kommode oder einem Schreibtisch. Die Maße 90 x 70 und 100 x 80 cm sind für eine größere Wand, wo sich die leere Bühne unten rechts wirklich öffnet und die Szene Luft bekommt. Das Maß 180 x 150 cm ist für die Wand über dem Sofa oder für eine lange Wand, wo die Tänzerinnen fast in Lebensgröße stehen; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht einige Meter Abstand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der sieben Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit die leere Bühne unten rechts ihren Raum behält und die Gruppe links nicht gedrängt wird; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Eine Probe, keine Vorstellung. Ein Teil der Tänzerinnen übt, ein Teil wartet, eine bindet sich den Schuh und eine streckt sich.

Warum ist die Arbeit fast ohne Farbe?

Weil sie so gemalt wurde. Die Szene ist in Braun-, Ocker- und Cremetönen ausgeführt; ohne Kostüme und Bühnenlicht bleibt nur die Bewegung der Körper.

Wer ist die dunkle Gestalt rechts?

Ein Mann, der am Bühnenrand sitzt, der einzige Zuschauer der Szene. Degas hat ihn nicht benannt, und wir tun es auch nicht.

Was ist der leere Raum unten rechts?

Die Bühne. Ihr weiter Bogen nimmt fast ein Drittel der Leinwand ein und trägt die gesamte Komposition.

Wie viele Tänzerinnen sind zu sehen?

Etwa fünfzehn, verteilt auf eine Gruppe links, eine einzelne in der Mitte und eine Reihe rechts.

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1978.

Wie groß ist das Original?

65 x 81,5 cm. Unser Maß 80 x 65 cm ist dem praktisch gleich.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Maß soll ich wählen?

Über einer Kommode meist 80 x 65 cm, für einen kleineren Raum 60 x 50 cm. Der Maßführer steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Ja, besonders für eine Tänzerin oder für jemanden, der ruhige, helle Szenen mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: Tänzerinnen während einer Probe auf fast leerer Bühne, eine Gruppe links, eine einzelne in der Mitte, eine Reihe rechts
  • Original: Edgar Degas, Ölmalerei auf Leinwand, 65 x 81,5 cm, Musée d’Orsay in Paris (RF 1978)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, sieben Maße von 50 x 40 bis 180 x 150 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: die leere Bühne unten rechts nimmt fast ein Drittel der Leinwand ein – eine solche Leere wagte in jenen Jahren fast niemand

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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