Edgar Degas – Probe im Ballettsaal

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1617__ Kategorie:

Beschreibung

Probe im Ballettsaal zeigt einen hohen, grünlich grauen Übungssaal der Pariser Oper während einer Probe. Hinten stehen drei hohe Bogenfenster, durch die blasses Tageslicht fällt, rechts der Mitte eine schwere braune Säule, an der rechten Wand läuft eine hölzerne Übungsstange, und unten rechts öffnet sich im Boden ein dunkles rechteckiges Loch. Links steht eine Tänzerin auf einem niedrigen Sockel, in der Mitte neigen sich zwei einander zu, und an der Stange rechts liegt eine mit dem Kopf auf den Armen darüber. Fast die Hälfte der Leinwand nimmt der leere Boden ein. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird von der Phillips Collection in Washington unter der Inventarnummer 2001.014.0001 verwahrt. Bei uns entsteht es von Hand, in acht Größen von 27 x 20 bis 150 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Probe im Ballettsaal
Weitere Titel:Danseuses à l’exercice, Dance Rehearsal
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:1873–1875
Maße des Originals:40,6 cm x 54,6 cm
Technik des Originals:Öl, Leinwand
Stilrichtung:Impressionismus
Wo das Original hängt:The Phillips Collection, Washington (Inv. 2001.014.0001)
Unsere Ausführung:handgemaltes Öl auf Leinen, 8 Größen von 27 x 20 cm bis 150 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß

Probe im Ballettsaal – Edgar Degas

Wer ist in der Szene?

Neun oder zehn Tänzerinnen und eine dunkle Gestalt; niemand von ihnen wird benannt. Ganz links steht eine Tänzerin auf einem niedrigen dunklen Sockel, die Hand in die Hüfte gestützt, ein rotes Band um die Taille. Links der Mitte steht eine Gestalt in Schwarz mit erhobenem Arm; ob Ballettmeister oder Musiker, sagt die Szene nicht, und der Eintrag nennt niemanden. In der Mitte stehen zwei Tänzerinnen eng beieinander, eine beugt sich vor. An den Fenstern hinten stehen drei oder vier weitere, eine mit den Händen in den Hüften. Rechts an der Stange liegt eine mit dem Kopf auf den Armen darüber, und dahinter steht noch eine.

Was ist auf der Leinwand?

Ein hoher Saal, dünn gemalt, so dass die Leinwandstruktur durch die Farbe hindurch sichtbar bleibt. Hinten stehen drei hohe Bogenfenster mit blassem Licht, am rechten Rand ein weiteres, höheres rechteckiges Fenster. Rechts der Mitte steht eine schwere braune Säule mit profilierter Basis und reicht über die ganze Höhe der Szene. An der rechten Wand läuft die hölzerne Übungsstange, und neben ihr ziehen sich senkrechte Farbspuren über den Boden. Unten rechts öffnet sich im Boden ein dunkles rechteckiges Loch. Die Farben sind zurückgenommen: grünlich graue Wand, schmutzig weiße Röckchen, blassgelbe Fenster, braune Säule. Fast die Hälfte der Fläche nimmt der leere Boden ein.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil der Saal größtenteils leer ist und der Blick sich dennoch nicht von der Tänzerin lösen kann, die mit dem Kopf auf den Armen über der Stange liegt. Die Probe ist hier Arbeit, nicht Vorstellung: ein großer kalter Raum, Licht, das von hinten kommt und die Gestalten nur umreißt, und Körper, die ebenso ruhen wie sie sich bewegen. Degas stellt keine in die Mitte und hebt keine hervor; stattdessen lässt er den nackten Boden die halbe Szene einnehmen. Genau diese Leere macht die Erschöpfung an der Stange sichtbar.

Was bedeutet die Szene?

Die Mühe, die das Publikum nie zu sehen bekommt. Der Impressionismus hieß bei Degas ein Ausschnitt des Augenblicks, wie ihn das Auge von einem bestimmten Platz aus sieht, und dieser Platz ist hier eine Ecke des Übungssaals, keine Loge. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art zeigt deshalb das Handwerk, nicht den Auftritt. Als Kunstgemälde wirkt es still und gesammelt; wegen der zurückgenommenen Farben gehört es zu den ruhigsten Motiven für ein Schlaf- oder Arbeitszimmer. Wer ein Gemälde kaufen will, das eine Wand beruhigt statt sie zu beleben, ist hier richtig. Die Szene braucht ein wenig Abstand, damit sich die Gestalten von der Wand lösen.

Das Motiv unter Degas’ Arbeiten

Übungssäle und Bühnen sind bei Degas eine ganze Werkfamilie. Die Ballettklasse zeigt dieselbe Arbeit aus geringerer Entfernung und mit mehr Gestalten, Ballettprobe auf der Bühne verlegt die Probe auf die Bühne, und Die Orchestermusiker zeigen denselben Tag vom Platz im Orchestergraben aus. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis Degas unter MS 209 verzeichnet, und eine gleichzeitige Szene aus dem Übungssaal verwahrt das Art Institute of Chicago.

Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?

Mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker. Das Original ist ein Ölgemälde auf Leinwand, also dieselbe Technik wie unsere, nur liegt der Auftrag bei Degas außerordentlich dünn und das Gewebe scheint hindurch. Genau das versuchen wir zu halten: Wände und Boden bauen wir aus dünnen, durchscheinenden Schichten, damit die Szene kühl und luftig bleibt, und die Röckchen malen wir mit magerer, heller Farbe, damit sie leicht bleiben. Am schwersten sind zwei Übergänge: die Fenster, die hell sein müssen und doch nicht weiß, und die Säule, die Gewicht tragen muss, ohne schwarz zu werden. Die über der Stange liegende Tänzerin machen wir zuletzt, denn sie ist es, an der der Blick hängen bleibt. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei sind einander nie ganz gleich, weil eine Hand denselben Strich nicht zweimal wiederholt; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Arbeit haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen wir hier keine und beschreiben auch keine. Das Foto Ihrer eigenen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 45 cm. Das Original misst 40,6 x 54,6 cm; der Größe nach kommt ihm unser Maß 50 x 40 cm am nächsten, dem Seitenverhältnis nach 27 x 20 cm — was bei dieser Arbeit ungewöhnlich ist: das der Größe nach nächste Maß gehört zugleich zu den vom Verhältnis her entferntesten, deshalb nennen wir beide getrennt. 27 x 20 cm ist klein und gehört auf ein Regal oder in einen schmalen Streifen zwischen zwei Fenstern. 50 x 40 und 60 x 45 cm sind die übliche Wahl über einer Kommode; bei 60 x 45 cm ist die Tänzerin an der Stange schon deutlich zu lesen. 70 x 50 und 80 x 60 cm gehören an eine breitere Wand. 100 x 75 cm ist der eigentliche Raum für dieses Motiv, denn der leere Boden bekommt sein Gewicht. 120 x 90 und 150 x 110 cm sind bereits dort, wo ein Format einen Raum verändert und die Gestalten fast lebensgroß erscheinen. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße passt oder wenn Sie das genaue Verhältnis des Originals wünschen, malen wir nach Ihrem Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene, damit die Säule an ihrem Platz bleibt und der leere Boden unten rechts seinen Anteil nicht verliert; das ist unsere Arbeit auf Bestellung. Jedes Exemplar versenden wir auf einen hölzernen Keilrahmen aufgespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt auf diesem Motiv alle Leisten, die wir führen, so dass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst, die Platzierung im Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserer Werkstatt in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15-45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Rand. Es reist aufgespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und sein Leben beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Eine Probe im Übungssaal. Einige Tänzerinnen üben, andere stehen oder ruhen; eine Vorstellung findet nicht statt.

Wer ist die Gestalt in Schwarz?

Der Eintrag nennt niemanden. Links der Mitte steht eine dunkle Gestalt mit erhobenem Arm; ob Ballettmeister oder Musiker, sagt die Szene nicht.

Warum liegt eine Tänzerin über der Stange?

Sie ruht. Den Kopf hat sie auf die Arme gelegt, und genau an dieser Gestalt bleibt der Blick hängen.

Was ist das dunkle Loch im Boden?

Eine rechteckige Öffnung unten rechts, die unter den Saal führt. Degas hat sie als dunkles Loch gemalt, ohne Erklärung.

Wo befindet sich das Original?

In der Phillips Collection in Washington, unter der Inventarnummer 2001.014.0001.

Wie groß ist das Original?

40,6 x 54,6 cm. Der Größe nach kommt ihm unser Maß 50 x 40 cm am nächsten.

Warum steht das Jahr als Zeitraum?

Weil es so verzeichnet ist: 1873–1875. Wo ein Eintrag einen Zeitraum nennt, geben wir ihn so wieder und pressen ihn nicht in ein einziges Jahr.

Folgen Ihre Maße dem Verhältnis des Originals?

Überwiegend sehr gut; unser gängigstes Maß 50 x 40 cm ist die Ausnahme und quadratischer. Dem Verhältnis nach am nächsten liegt 27 x 20 cm.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit entsteht von Hand mit Ölfarbe; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der tanzt oder ins Ballett geht. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; wenn Sie die Wahl lieber den Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein Übungssaal der Pariser Oper während der Probe, Tänzerinnen an den Fenstern und eine über der Stange
  • Original: Edgar Degas, Ölarbeit auf Leinwand, 40,6 x 54,6 cm, The Phillips Collection, Washington (2001.014.0001)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, acht Größen von 27 x 20 bis 150 x 110 cm, aufgespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: fast die Hälfte der Leinwand ist leerer Boden, und unten rechts öffnet sich darin ein dunkles Loch

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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