Edgar Degas – Der Cellist Pilet

ab 124,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1545__ Kategorie:

Beschreibung

Der Cellist Pilet zeigt einen Musiker im Profil, nach links gewandt, der mit gefalteten Händen am Tisch sitzt; vor ihm liegen weiße Notenblätter und ein Bogen, und quer über die Mitte steigt schräg der Hals eines Violoncellos auf. Rechts stehen zwei dunkle aufrechte Formen, oben hängt eine gerahmte Zeichnung mit einer Gruppe von Männern in dunklen Anzügen. Als Kunstgemälde ist dies eine querformatige, stille Innenszene vor der Probe. Das Original ist Öl auf Leinwand und befindet sich im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2582. Bei uns entsteht es als handgemalte Malerei auf Leinwand, in Maßen von 50 x 40 bis 150 x 120 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Der Cellist Pilet
Weitere Titel:Le Violoncelliste Pilet
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungszeit:die 1860er Jahre
Größe des Originals:50 cm x 61 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2582)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 50 x 40 cm bis 150 x 120 cm, auf Wunsch Sondermaß

Der Cellist Pilet – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Ein einzelner Musiker, und diesmal ist er schon im Titel benannt – Pilet, Cellist im Orchester der Pariser Oper. Er sitzt im Profil, nach links gewandt, und sieht an uns vorbei irgendwohin über den Rand der Leinwand. Er trägt einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und eine schwarze Schleife; das Haar lichtet sich am Scheitel, an den Wangen trägt er dichte Koteletten. Die Hände liegen gefaltet auf dem Tisch, die Finger locker ineinander, an einem ist ein Ring zu sehen. Das ist keine Haltung für ein Porträt, sondern die Haltung eines Menschen, der auf den Anfang wartet.

Was ist auf der Leinwand?

Das Format ist quer. Die Mitte nimmt ein Tisch ein, mit braun-ockerfarbenem Tuch bedeckt und voller weißer Notenblätter; darüber liegt ein Bogen. Aus der unteren rechten Ecke steigt schräg der Hals eines Violoncellos auf, mit der Schnecke am Ende, während der Korpus des Instruments eine dunkle Masse am Rand bleibt. Rechts stehen zwei hohe dunkle aufrechte Formen – eine Lehne und ein Ständer –, die das rechte Drittel der Szene schließen. Oben an der Wand hängt eine gerahmte Zeichnung in grauen Tönen: eine Gruppe von Männern in dunklen Anzügen und einige helle Gestalten, wie eine Skizze des Publikums. Darunter ist eine blass olivfarbene Tapete mit kleinen blauen und weißen Blüten. Ganz links ist ein Fenster mit Vorhang und blassem Licht.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie das Porträt eines Berufs ist und nicht eines Gesichts. Alles um den Menschen herum spricht von Musik – die Noten, der Bogen, der Hals des Instruments, die Zeichnung des Publikums an der Wand – und er selbst spielt nicht. Degas hat den Augenblick vor der Arbeit gefasst und nicht die Arbeit selbst, was damals ungewöhnlich war: ein Musikerporträt hätte gewöhnlich die Hand auf den Saiten gezeigt. Hier ist das Instrument als Gegenstand anwesend und nicht als Handlung, und der Musiker als Mensch und nicht als Ausführender.

Was bedeutet die Szene?

Sammlung vor dem Beginn. Die Szene ist still, fast ohne Farbe außer dem warmen Braun des Tisches und dem Oliv der Wand. Impressionismus hat bei Degas immer einen Menschen bedeutet, der mitten in einer Verrichtung erwischt und nicht für den Blick hergerichtet wird; ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb wie ein Augenblick, den sonst niemand bemerkt hätte. Ein Ölgemälde wie dieses trägt einen Raum eher über die Stimmung als über die Farbe und wirkt gut dort, wo man sich länger aufhält.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Die Musik kehrt bei Degas oft wieder. Lorenzo Pagans und Auguste De Gas stellt einen Gitarristen und einen Zuhörer in einen dunklen Raum und ist der nächste Verwandte dieser Leinwand; Das Orchester der Oper zeigt dieselbe Welt als Ganzes, mit den Streichern im Vordergrund und der Bühne darüber. Hilaire de Gas ist ein strenges Porträt ohne jeden Gegenstand und zeigt, wie Degas malte, wenn kein Beruf gezeigt werden musste. Wie er die Musiker im Graben unter der Bühne sah, zeigt Ballett an der Pariser Oper im Art Institute of Chicago, und wie er sich selbst sah, das Selbstporträt in derselben Sammlung.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei dieser Szene ist das rechte Drittel das Schwerste: zwei große dunkle Flächen müssen voneinander und vom Hintergrund unterscheidbar bleiben, sonst fließen sie zu einem schwarzen Loch zusammen. Der zweite anspruchsvolle Teil sind die weißen Notenblätter, die hell sein müssen, aber nicht leer – in ihnen sind noch Linien und Falten zu sehen. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 70 x 60 cm. Das Maß 61 x 51 cm ist praktisch das Maß des Originals, das 50 x 61 cm misst, und ist für den gedacht, der genau das möchte. Die Maße 50 x 40 und 61 x 51 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur. Die Maße 70 x 60 und 80 x 70 cm sind die üblichste Wahl über einer Kommode oder einem Schreibtisch; bei ihnen lassen sich Profil und Hände schon gut lesen. Die Maße 90 x 75 und 100 x 80 cm sind für eine größere Wand im Wohn- oder Musikzimmer. Das Maß 120 x 100 cm gehört über das Sofa, und bei 150 x 120 cm sind wir bei den Maßen, in denen der Musiker fast in Lebensgröße sitzt; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, sollte den Abstand bedenken. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit der Hals des Cellos seine Diagonale behält und die dunklen Formen rechts nicht von der Leinwand fallen; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Wer ist Pilet?

Ein Cellist im Orchester der Pariser Oper. Degas hat ihn im Titel benannt, was bei seinen Modellen eine Seltenheit ist.

Warum spielt er nicht?

Weil die Szene vor der Probe gefasst ist. Die Hände liegen gefaltet auf dem Tisch, das Instrument lehnt daran.

Was ist die schräge Form quer über der Mitte?

Der Hals des Violoncellos mit der Schnecke am Ende. Der Korpus bleibt eine dunkle Masse am unteren rechten Rand.

Was hängt an der Wand?

Eine gerahmte Zeichnung in grauen Tönen mit einer Gruppe von Männern in dunklen Anzügen und einigen hellen Gestalten – wie eine Skizze des Publikums.

Warum steht in der Tabelle kein genaues Jahr?

Weil der Eintrag es nur auf das Jahrzehnt genau angibt. Lieber schreiben wir das Jahrzehnt, als ein Jahr zu erfinden.

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 2582.

Wie groß ist das Original?

50 x 61 cm, also breiter als hoch. Unser Maß 61 x 51 cm ist dem praktisch gleich.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Maß soll ich wählen?

Über einer Kommode meist 70 x 60 cm, für den Eindruck des Originals 61 x 51 cm. Der Maßführer steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Ja, besonders für einen Musiker oder für jemanden, der ruhige Innenräume mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein Musiker im Profil mit gefalteten Händen, Notenblätter und Bogen auf dem Tisch, der Hals des Cellos schräg über die Mitte
  • Original: Edgar Degas, Ölmalerei auf Leinwand, 50 x 61 cm, Musée d’Orsay in Paris (RF 2582)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 50 x 40 bis 150 x 120 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: Degas hat das Modell im Titel benannt – bei ihm eine Seltenheit, denn seine Modelle benannte er fast nie

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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