Beschreibung
Der Grafiksammler zeigt einen bärtigen Mann mit schwarzem Hut und dunklem Mantel, der vorgebeugt sitzt und eine große grüne Mappe auf den Knien hält; die rechte Hand ruht auf einem Blatt mit einer feinen Pflanzenzeichnung, und der Blick geht seitlich an uns vorbei. Als Kunstgemälde ist dies eine hochformatige, eng angeschnittene Innenszene voller Papier. Das Original ist Öl auf Leinwand und befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.44. Bei uns entsteht es als handgemalte Malerei auf Leinwand, in Maßen von 40 x 60 bis 110 x 150 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Der Grafiksammler |
| Weitere Titel: | The Collector of Prints |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1866 |
| Größe des Originals: | 53 cm x 40 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.44) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 9 Maße von 40 x 60 cm bis 110 x 150 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Der Grafiksammler – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Ein einzelner Mann, nicht benannt. Er trägt einen schwarzen Melonenhut und einen dunklen Mantel, hat einen dichten braunen Bart und sitzt vorgebeugt, als hätte ihn jemand mitten in einer Beschäftigung unterbrochen. Der Blick geht nicht zu uns, sondern seitlich an uns vorbei – vorsichtig, beinahe unwillig. Genau dieser Blick macht die Szene aus: dies ist kein Porträt eines Mannes, der posiert, sondern eines Mannes, den man stört. Der Titel benennt ihn nur nach dem, was er tut.
Was ist auf der Leinwand?
Das Format ist hoch und der Ausschnitt eng. Über den Knien liegt ihm eine große grüne Mappe, geöffnet und voller Blätter; die rechte Hand ruht auf einem davon, auf dem eine feine Pflanzenzeichnung zu sehen ist. Die linke Hand ist locker vor der Brust geschlossen, die Hose ist grau. Rechts hinten steht ein Tisch mit einer zweiten, bläulichen Mappe und verstreuten Blättern, darunter eines mit einer roten Blüte und einer kleinen orangen Frucht. Oben rechts hängt eine dunkel gerahmte Tafel, dicht belegt mit farbigen Papieren, gemusterten Stoffen und kleinen Fotografien – der farbigste Teil der Leinwand. Oben links steht eine dunkle Vitrine mit Glastür, darin auf einem Brett eine weiße Pferdefigur. Die Wand ist oben gräulich, in der Mitte ocker.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil sie das Porträt einer Gewohnheit ist und nicht eines Gesichts. Alles auf der Leinwand spricht vom Sammeln: die Mappe auf den Knien, die Mappe auf dem Tisch, die angehefteten Papiere, die Figur hinter Glas. Der Mann ist von seinen Blättern umgeben und beinahe in sie versunken, während er selbst dunkel und zurückhaltend gemalt ist. Degas war in diesen Jahren noch Porträtmaler im überlieferten Sinn, verschob aber das Gewicht bereits von der Person auf das, was sie umgibt – und genau diese Verschiebung führte später zum Ballett und zu den Badenden.
Was bedeutet die Szene?
Sammeln als Privatsache. Der Mann zeigt nichts und bietet nichts an; er hält seine Blätter so, wie man persönliche Dinge hält. Impressionismus hat bei Degas immer einen Menschen bedeutet, der mitten in einer Verrichtung erwischt und nicht für den Blick hergerichtet wird; ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb eher wie ein abgefangener Augenblick als wie ein offizielles Porträt. Ein Ölgemälde wie dieses trägt einen Raum eher über die kleinen Einzelheiten als über die Farbe und belohnt den, der nahe herantritt.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Das Porträt im Innenraum kehrt bei Degas wieder. Lorenzo Pagans und Auguste De Gas stellt zwei Männer in einen ebenso dunklen Raum, auch dort mit Papieren und einer Partitur; Hilaire de Gas ist das strengere, allein stehende Porträt des Großvaters des Malers. Frau neben einer Blumenvase zeigt dasselbe Verfahren umgekehrt: die Person ist an den Rand gedrängt, der Gegenstand steht in der Mitte. Wie Degas sich selbst sah, zeigt das Selbstporträt im Art Institute of Chicago, während Der Hutladen in derselben Sammlung dasselbe Interesse am Menschen inmitten seiner Ware zeigt.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei dieser Szene ist die Tafel oben rechts das Schwerste: es sind Dutzende winziger farbiger Flächen, die einzeln erkennbar bleiben müssen, sonst kippen sie in ein buntes Durcheinander. Auch die grüne Mappe muss grün bleiben und darf nicht vergrauen, denn sie ist die einzige größere kalte Fläche der Leinwand. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 80 cm. Das Original ist klein, 53 x 40 cm; unser kleinstes Maß 40 x 60 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach 60 x 80 cm. Die Maße 50 x 60 und 50 x 70 cm sind für eine schmale Wand oder einen Flur. Die Maße 60 x 80 und 70 x 90 cm sind die üblichste Wahl über einer Kommode; bei ihnen lassen sich die kleinen Einzelheiten auf der Tafel oben rechts schon gut lesen, was bei diesem Motiv entscheidend ist. Die Maße 80 x 110 und 90 x 120 cm sind für eine größere Wand neben der Tür oder im Arbeitszimmer. Das Maß 97 x 130 cm gehört neben das Sofa, und bei 110 x 150 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Gestalt fast in Lebensgröße steht; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, sollte den Abstand bedenken. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der neun Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit die Mappe auf den Knien ganz bleibt und die Tafel oben rechts ihren Raum behält; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Wer ist der Mann in der Szene?
Er ist nicht benannt. Der Titel benennt ihn nur nach seiner Gewohnheit: er ist ein Sammler von Grafik.
Was hält er im Schoß?
Eine große grüne Mappe, geöffnet und voller Blätter. Die rechte Hand ruht auf einem Blatt mit einer feinen Pflanzenzeichnung.
Was ist die Tafel oben rechts?
Eine dunkel gerahmte Fläche, dicht belegt mit farbigen Papieren, gemusterten Stoffen und kleinen Fotografien. Sie ist der farbigste Teil der Leinwand.
Was steht in der Vitrine oben links?
Hinter einer Glastür steht auf einem Brett eine weiße Pferdefigur, daneben liegen Papiere.
Warum sieht der Mann nicht zu uns?
Weil die Szene keine Pose ist. Der Blick geht seitlich an uns vorbei, als wäre der Mann mitten in einer Beschäftigung unterbrochen worden.
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.44.
Wie groß ist das Original?
53 x 40 cm, also verhältnismäßig klein. Unser Maß 40 x 60 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Maß soll ich wählen?
Über einer Kommode meist 60 x 80 cm, für eine schmale Wand 50 x 70 cm. Der Maßführer steht oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.
Eignet sich die Arbeit als Geschenk?
Ja, besonders für einen Sammler, einen Bibliothekar oder jemanden, der Dinge voller Einzelheiten mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: ein bärtiger Mann mit schwarzem Hut, eine grüne Mappe auf den Knien, ringsum Papiere, oben rechts eine Tafel mit angehefteten Blättern
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei auf Leinwand, 53 x 40 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.44)
- Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, neun Maße von 40 x 60 bis 110 x 150 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: der Titel nennt keinen Namen, sondern eine Gewohnheit – der Mann ist nach dem benannt, was er sammelt









































