Beschreibung
Frau neben einer Blumenvase zeigt einen riesigen Strauß Astern und Chrysanthemen in einer grünen Tonvase, der die linken zwei Drittel der Leinwand einnimmt, und eine Frau am rechten Rand, die das Kinn auf die behandschuhte Hand stützt und zur Seite blickt. Links neben der Vase steht ein gläserner Krug, auf dem Tisch liegt zerknülltes braunes Papier, in das die Blumen eingewickelt waren. Als Kunstgemälde ist dies eine querformatige Szene, in der die Blüten die Hauptsache sind und nicht die Person. Das Original ist Öl auf Leinwand und befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.128. Bei uns entsteht es als handgemalte Malerei auf Leinwand, in Maßen von 50 x 40 bis 180 x 150 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Frau neben einer Blumenvase |
| Weitere Titel: | A Woman Seated beside a Vase of Flowers |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1865 |
| Größe des Originals: | 73,7 cm x 92,7 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.128) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 7 Maße von 50 x 40 cm bis 180 x 150 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Frau neben einer Blumenvase – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Eine einzige Frau, nicht benannt, und dorthin gesetzt, wohin Personen für gewöhnlich nicht kommen: an den rechten Rand, wo der Rand der Leinwand sie zum Teil abschneidet. Sie sitzt am Tisch, den Ellbogen aufgestützt, das Kinn in der behandschuhten Hand. Auf dem Kopf trägt sie eine weiße Spitzenhaube mit dunklem Band, um den Hals ein dunkles Tuch, das Kleid ist ockerbraun mit Rüschen. Am Handgelenk steckt eine kleine Blüte, am Finger ist ein Ring zu sehen. Sie blickt zur Seite und an den Blumen vorbei – nicht zu uns und nicht zum Strauß.
Was ist auf der Leinwand?
Die linken zwei Drittel nimmt ein riesiger Strauß ein: Dutzende Astern, Chrysanthemen und Margeriten in Weiß, Rosa, Violett, Blau, Rot, Orange und Gelb, so dicht, dass man die einzelne Blüte kaum im Auge behält. Er steht in einer bauchigen, grün glasierten Tonvase. Links daneben steht ein durchsichtiger Glaskrug mit Wasser, davor liegt auf dem Tisch zerknülltes braunes Papier – die Hülle, in der die Blumen gebracht wurden. Der Tisch ist mit olivgrünem Tuch bedeckt, unter dem ein rötlicher Grund durchscheint. Links hinten ist eine Wand mit kleinem Blumenmuster, rechts hinten ein Fenster mit grünlichem Licht. Unten links stehen in rötlicher Farbe die Jahreszahl und die Signatur.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil Degas tut, was für ein Porträt unzulässig ist: er stellt die Person an den Rand und lässt sie anschneiden, und den Hauptplatz gibt er den Pflanzen. Die Szene ist zugleich Stillleben und Porträt, und keines ist dem anderen untergeordnet. Genau diese Anordnung war damals unerhört und ist heute das Modernste an der Leinwand – so sieht nämlich eine Fotografie aus, die ohne Vorbereitung entstanden ist. Der Strauß ist dabei kein Schmuck: er ist mit einem Ernst gemalt, den man beim Gesicht erwarten würde.
Was bedeutet die Szene?
Abwesenheit. Die Frau sitzt neben den Blumen, sieht sie aber nicht an; ihre Gedanken sind woanders, und Degas erklärt das nicht. Impressionismus hat bei ihm immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn sieht und nicht wie die Komposition ihn ordnet; ein impressionistisches Gemälde dieser Art wirkt deshalb wie ein Augenblick, der nebenbei geschah. Ein Ölgemälde wie dieses trägt einen Raum über die Farbe – hier ist so viel davon, dass die Szene auch an einer dunklen Wand hell wirkt.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Degas hat den Menschen gern zwischen Gegenstände gestellt. Der Grafiksammler zeigt dasselbe Verfahren umgekehrt: dort steht die Person in der Mitte, umgeben von ihren Blättern. Lorenzo Pagans und Auguste De Gas stellt zwei Menschen in einen dunklen Raum mit einer Partitur, und Hilaire de Gas ist ein strenges Einzelporträt ganz ohne Gegenstand. Wie Degas eine Frau inmitten von Ware sah, zeigt Der Hutladen im Art Institute of Chicago, und wie er sich selbst sah, das Selbstporträt in derselben Sammlung.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei dieser Szene ist gerade der Strauß anspruchsvoll: es sind mehrere hundert einzelne Blüten, die jede für sich erkennbar bleiben müssen, sonst wird die Masse zu buntem Brei. Der Maler baut deshalb von den dunklen Blättern nach außen zu den hellen Köpfen und legt erst zuletzt die hellsten weißen und gelben Striche auf. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 90 x 70 cm – dieses Maß kommt dem Original, das 73,7 x 92,7 cm misst, der Größe nach am nächsten. Die Maße 50 x 40 und 60 x 50 cm sind für einen kleineren Raum oder einen Flur, wo sich die einzelnen Blüten aber schon schwer unterscheiden lassen. Die Maße 70 x 60 und 80 x 65 cm passen über eine Kommode oder ins Esszimmer. Das Maß 100 x 80 cm gehört über das Sofa und kommt dem Verhältnis des Originals am nächsten. Bei 180 x 150 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit wirklich durchatmet und der Strauß fast in Lebensgröße steht; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht dafür eine lange, leere Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der sieben Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit der Strauß seine zwei Drittel behält und die Frau am rechten Rand nicht von der Leinwand fällt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Wer ist die Frau in der Szene?
Sie ist nicht benannt. Sie sitzt am Tisch, stützt das Kinn in die behandschuhte Hand und blickt zur Seite.
Warum ist sie vom Rand angeschnitten?
Weil Degas den Hauptplatz den Blumen gegeben hat. Der Schnitt am rechten Rand ist eine bewusste Entscheidung und kein Fehler.
Welche Blumen stehen in der Vase?
Astern, Chrysanthemen und Margeriten in Weiß, Rosa, Violett, Blau, Rot, Orange und Gelb, sehr dicht gesetzt.
Was ist das zerknüllte Papier auf dem Tisch?
Die Hülle, in der die Blumen gebracht wurden. Es liegt neben dem gläsernen Wasserkrug.
Was steht unten links?
Die Jahreszahl und die Signatur, beides in rötlicher Farbe auf die Tischkante geschrieben.
Wo befindet sich das Original?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.128.
Wie groß ist das Original?
73,7 x 92,7 cm, also breiter als hoch. Unser Maß 90 x 70 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit ist von Hand mit Ölfarben gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Maß soll ich wählen?
Über einer Kommode meist 90 x 70 cm, für einen kleineren Raum 60 x 50 cm. Der Maßführer steht oben.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.
Eignet sich die Arbeit als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der Blumen und starke Farben mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: ein riesiger Strauß Astern und Chrysanthemen in grüner Vase links, eine Frau am rechten Rand mit dem Kinn in der Hand, Glaskrug und zerknüllte Hülle auf dem Tisch
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei auf Leinwand, 73,7 x 92,7 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.128)
- Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, sieben Maße von 50 x 40 bis 180 x 150 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Degas hat die Person an den Rand gedrängt und anschneiden lassen und den Hauptplatz den Blumen gegeben – für ein Porträt jener Zeit unerhört









































