Beschreibung
Beim Père Lathuille ist Manets Gartenszene von 1879 aus einem Pariser Restaurant an der Avenue de Clichy: Ein junger Mann in heller Jacke mit großer schwarzer Schleife beugt sich zu einer Dame in dunklem Kleid und kleinem Hut an einem weiß gedeckten Tisch. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 92 x 112 cm, gehört dem Musée des Beaux-Arts im belgischen Tournai. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 7 Querformaten von 40 x 32 bis 85 x 67 cm oder nach Maß innerhalb dieser Spanne. Bevor das Paar im Garten auf die Reise geht, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Beim Père Lathuille |
| Weitere Titel: | Chez le père Lathuille, en plein air (französischer Titel) · Beim Père Lathuille, im Freien |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1879 |
| Originalgröße: | 92 cm x 112 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Musée des Beaux-Arts, Tournai, Belgien |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 7 Formate oder nach Maß |
Beim Père Lathuille – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Beim Père Lathuille?
Wir sind im sonnigen Garten eines Restaurants. Am Tisch mit weißer Decke sitzt eine Dame in einem dunkelbraunen Kleid mit langen Ärmeln, mit weißem Schal, fingerlosen Handschuhen und kleinem Hut auf dem hochgesteckten Haar. Sie sitzt aufrecht, fast steif, die Hände neben dem Teller, ihr Gesicht im Profil.
Dicht neben ihr lehnt sich ein junger Mann mit schwarzem Schnurrbart und Mittelscheitel über den Tisch, in cremefarbener Jacke und mit riesiger blauschwarzer Schleife am Kragen. Seine Rechte umfasst ein Champagnerglas, die Linke ruht auf der Lehne ihres Holzstuhls. Mit weit geöffneten Augen schaut er von unten zu ihr auf.
Dahinter wuchert dichtes Grün, oben links ragt ein hellgrüner Pfeiler auf. Rechts auf dem Kiesweg wartet ein älterer Kellner in weißer Schürze mit einer messingfarbenen Kaffeekanne und schaut zu uns herüber. Unten links auf der Tischdecke steht Manets Signatur mit der Jahreszahl 1879.
Was spielt sich zwischen dem jungen Mann und der Dame ab?
Festgehalten ist ein Augenblick des Werbens. Die Dame hat den Hauptgang beendet, das Dessert steht bereit, und der junge Mann hat sich zu ihr gesetzt, um ihre Gunst zu gewinnen. Der Wikipedia-Artikel über Manet beschreibt einen Mann, der einer Frau, die in seiner Nähe speist, sein Interesse zeigt, ohne dass sie es erwidert.
Gedeckt ist nur für eine Person. Der Kunsthistoriker Hans Körner nennt die Haltung des jungen Mannes, der den Arm um ihren Stuhl legt, besitzergreifend.
Zwischen den beiden steht im Hintergrund ein knorriger Baum, dessen Stamm sich auf Kopfhöhe gabelt; manche sehen darin ein Zeichen für das, was das Paar trennt.
Warum ist das Gemälde so bekannt?
Manet malte es im Juli 1879 direkt vor Ort, im Garten des Lokals, und ergänzte den Titel selbst um die Worte en plein air, im Freien. Bei keinem anderen Werk tat er das.
Édouard Manet (1832–1883) gehörte zu den ersten Malern des neunzehnten Jahrhunderts, die das moderne Leben malten, und war eine Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Im Frühjahr 1880 zeigte er die Leinwand im Pariser Salon. Die Kritik war geteilt: Armand Silvestre lobte die Modernität, Paul Mantz fand das Haar des jungen Mannes zu blau.
Der Schriftsteller Joris-Karl Huysmans verteidigte das Werk als Leben, ohne Nachdruck wiedergegeben, so wie es ist. Über das Lokal und seine Vergangenheit informiert auch ein Artikel der englischen Wikipedia, der auf Englisch verfasst ist.
Wo hängt das Original, und wer stand Modell?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 92 x 112 cm (Höhe x Breite), gehört dem Musée des Beaux-Arts in Tournai in Belgien und trägt dort die Inventarnummer 439.
Für den jungen Mann saß der damals 22-jährige Louis Gauthier-Lathuille Modell, der Sohn des Restaurantbesitzers, der in jenem Sommer beim Militär diente. Manet malte ihn zuerst in seiner Dragoneruniform und ersetzte sie später durch seinen eigenen sandfarbenen Malerkittel. Die Dame sollte zunächst die Schauspielerin Ellen Andrée verkörpern, die wegen Theaterproben aber selten kam; an ihre Stelle trat Judith French, eine Cousine des Komponisten Jacques Offenbach.
Bis zu seinem Tod behielt Manet das Gemälde. Bei der Versteigerung seines Nachlasses 1884 ging es an Théodore Duret, 1894 an den Opernsänger Jean-Baptiste Faure, 1896 an den Brüsseler Hotelier Henri van Cutsem. Dieser vermachte seine Sammlung dem Skulpteur Guillaume Charlier, der sie 1927 in das neu eröffnete Museum in Tournai brachte.
Das Restaurant des Père Lathuille lag im Viertel Batignolles, Avenue de Clichy Nr. 7, gleich hinter der Barrière de Clichy, um den Pariser Weinsteuern zu entgehen. Im März 1814 hatte Marschall Moncey hier seinen Befehlsstand für die Verteidigung von Paris, und der Wirt schenkte den Soldaten seinen Wein auf Kosten des Hauses aus, damit keine einzige Flasche in seinen Fässern zurückbliebe.
Beim Père Lathuille oder ein anderer Manet?
Beim Père Lathuille ist ein Kunstgemälde für alle, die Sommergärten, Pariser Lokale und stille Geschichten zwischen zwei Menschen lieben.
Wer Manets Blick auf die Freizeit mag, sollte sich Rennen in Longchamp ansehen, wo die Pferde direkt auf den Betrachter zugaloppieren, oder den fröhlichen Pfeifenraucher mit Bierglas in Le Bon Bock. Ruhiger geht es in Junge mit Seifenblasen und Junge Dame im Jahr 1866 zu, einer jungen Frau im rosa Morgenmantel neben einem Papagei.
Einen Überblick über alle Édouard Manet Gemälde, die unsere Maler für Sie ausführen, gibt die Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Beim Père Lathuille von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde, größer als jedes unserer Formate, im Freien mit kurzen Strichen und Tupfen heller Sommerfarben gemalt.
Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand, in der Größe Ihrer Wahl, Schicht für Schicht unter dem Pinsel unseres Malers.
Zuerst legt er Tischkante, Stuhllehne und die beiden Figuren an, denn der ausgestreckte Arm des jungen Mannes hält die ganze Komposition zusammen. Dann folgen das Grün, der Kiesweg und der Kellner, zuletzt die Lichter auf Tischtuch, Glas und Jacke. Der Hintergrund bleibt locker und skizzenhaft, so wie Manet ihn ließ.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 40 x 32 oder 45 x 37 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 50 x 42 und 56 x 48 cm über eine Kommode, 65 x 52, 74 x 59 und 85 x 67 cm über ein Sofa oder ins Esszimmer.
Wir malen das Werk in 7 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 32, 45 x 37, 50 x 42, 56 x 48, 65 x 52, 74 x 59 und 85 x 67 cm. Das Original misst 112 x 92 cm (Breite x Höhe), alle unsere Größen sind also kleiner; die größte, 85 x 67 cm, erreicht etwa drei Viertel seiner Breite.
Bei 85 x 67 cm hören wir auf, weil das einzige gute Foto des Originals, nach dem wir malen, klein ist; in einem größeren Format gingen Einzelheiten verloren. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 74 x 59 oder 85 x 67 cm über Sofa oder Kommode am schönsten.
Gibt es eine andere Größe oder einen Rahmen?
Ja, innerhalb der Spanne bis 85 x 67 cm. Für ein anderes Seitenverhältnis lassen wir Paar und Kellner vollständig und passen nur den Rand des Grüns oder der Tischdecke an. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß für die Gartenszene, und Sie erhalten Preis und Termin.
Das Paar im Garten kommt gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder bereits gerahmt bei Ihnen an. Um Spannen und Rahmen kümmert sich unsere Werkstatt in Slowenien; dort wird auch dieses Gemälde auf Leinwand für die Reise vorbereitet. Für Beim Père Lathuille suchen Sie die Leiste in unserer 3D-Anwendung aus, die nur zur Rahmenwahl gedacht ist; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand bieten wir als gesonderten Service an.
Wann ist das Gemälde bei Ihnen?
Sobald Sie die Bestellung bestätigt haben, setzt der Maler die ersten Striche für das Paar am Tisch; versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Ist es fertig, schicken wir Ihnen ein Foto, und Änderungswünsche erledigen wir vor dem Verpacken.
Nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder reist Ihr Sommergarten ohne Zoll, und für die Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Gartenszene aus Paris ist ein schönes Geschenk für ein Paar, zum Jahrestag oder für alle, die Paris lieben. Wissen Sie nicht, wo es hängen wird, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und die beschenkte Person wählt die Größe selbst.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
Im Musée des Beaux-Arts in Tournai in Belgien, unter der Inventarnummer 439.
Wer sind der junge Mann und die Dame?
Der junge Mann ist Louis Gauthier-Lathuille, der Sohn des Restaurantbesitzers; für die Dame saß anstelle der Schauspielerin Ellen Andrée schließlich Judith French Modell.
Ist das ein Druck?
Nein. Sie erhalten eine handgemalte Kopie, jeder Strich in Öl auf Leinwand stammt von unserem Maler.
Wie groß ist das Original?
Es misst 92 x 112 cm (Höhe x Breite) und ist größer als alle unsere Formate, die bis 85 x 67 cm reichen.
Warum gibt es keine Größe über 85 x 67 cm?
Weil das einzige gute Foto des Originals klein ist; ein größeres Format würde die Einzelheiten verwischen.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage; bevor die Gartenszene verschickt wird, sehen Sie sie auf einem Foto.
Eignet sich die Gartenszene fürs Esszimmer oder als Geschenk?
Ja, die sommerliche Szene beim Mittagessen im Garten passt gut ins Esszimmer und freut als Geschenk Paare und Paris-Fans.
Erwidert die Dame sein Interesse?
Laut dem Wikipedia-Artikel über Manet nicht: Der Mann zeigt Interesse an ihr, sie bleibt zurückhaltend.
- Motiv: ein junger Mann in cremefarbener Jacke beugt sich im Garten eines Pariser Restaurants zu einer Dame.
- Original: Öl auf Leinwand, 1879, 92 x 112 cm, Musée des Beaux-Arts, Tournai.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 7 Größen von 40 x 32 bis 85 x 67 cm oder nach Maß in dieser Spanne.
- Gut zu wissen: Manet malte das Werk im Sommer 1879 direkt im Restaurantgarten, im Freien.









































