Beschreibung
Rennen in Longchamp ist ein Gemälde von Édouard Manet aus dem Jahr 1866: Eine Gruppe Jockeys auf braunen Pferden galoppiert auf grüner Bahn direkt auf uns zu, und hinter weißen Zäunen drängt sich zu beiden Seiten das Publikum mit Sonnenschirmen und Kutschen. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 44 x 84 cm, besitzt das Art Institute of Chicago. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 breiten Querformaten von 50 x 25 bis 190 x 100 cm oder nach Maß. Bevor die Pferde zu Ihnen reisen, bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Rennen in Longchamp |
| Weitere Titel: | Les Courses à Longchamp (französischer Titel) · The Races at Longchamp (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1866 |
| Originalgröße: | 44 cm x 84 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Art Institute of Chicago, Chicago, Vereinigte Staaten |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Rennen in Longchamp – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Rennen in Longchamp?
Wir stehen auf der Bahn selbst. Zwischen zwei weißen Holzzäunen jagt eine Gruppe Pferde mit Reitern frontal auf den Betrachter zu; die Jockeys tragen Kappen und Jacken in Grün, Schwarz, Gelb, Weiß und Blau, unter den Hufen wirbelt heller Staub. Die Beine der braunen Pferde sind nur mit wenigen raschen Strichen angedeutet, als hätte sie ein flüchtiger Blick erfasst.
Links drängt sich hinter dem Zaun ein elegantes Publikum. Vorn steht eine Frau in Blau, neben ihr eine zweite mit hellem Sonnenschirm, weiter hinten mischen sich Zylinder, Hüte, Kutschen und Schirme. In der Mitte ragt ein hoher Pfosten mit einem Ring an der Spitze auf, er markiert das Ziel. Rechts steht eine überdachte Tribüne, davor eine weitere dunkle Reihe von Zuschauern.
Hinter der Bahn steigen grüne Hügel an, dazu ein großer dunkler Baum und schlanke, zypressenartige Bäume, darüber ein Himmel mit weißen Wolken und blauen Flecken. Unten rechts steht Manets Signatur.
Welches Rennen hat Manet gemalt?
Die Szene zeigt das Ende des zweiten Grand Prix de Paris auf der Rennbahn Longchamp. Das Rennen fand am Sonntag, dem 5. Juni 1864, statt, und rund hunderttausend Pariser sahen zu, darunter Manet. Der englische Favorit Blair Athol, Sieger des Derbys in Epsom, lag nie in Führung, und der französische Vermouth gewann mit zwei vollen Längen Vorsprung.
Das Werk erzählt auch von einer Mode seiner Zeit. Pferderennen setzten sich in Frankreich ab den 1830er-Jahren unter britischem Einfluss durch, und 1857 öffnete Longchamp im Bois de Boulogne, bald ein Treffpunkt wohlhabender Pariser. Viele kamen eher der Geselligkeit wegen als für die Rennen, darunter Manet und Degas, der Manet dort skizzierte.
Manet malte das Thema in vier Jahren viermal; begonnen hat er wohl während der Arbeit an Le Déjeuner sur l’herbe, das ihn womöglich anregte.
Warum ging dieses Rennen in die Kunstgeschichte ein?
Es gilt als erstes Gemälde, auf dem Pferde direkt auf den Betrachter zulaufen. Bis dahin malte man Rennen von der Seite, und auch Manet kehrte 1872 mit einem Rennen im Bois de Boulogne zu dieser Ansicht zurück. Die Kunsthistorikerin Juliet Wilson-Bareau schrieb, die Pferde schienen aus einer fernen Masse von Bäumen im Hintergrund hervorzubrechen.
Die Raumtiefe hat Manet bewusst verringert. Für Wilson-Bareau heftet der Ring am Zielpfosten die fernen Hügel an den vorderen Rand der Leinwand; Françoise Cachin verglich die Wirkung mit einem Zoomobjektiv, das den scharfen Bereich vergrößert und die Schärfentiefe verringert.
Édouard Manet (1832–1883) gehörte zu den ersten Malern des neunzehnten Jahrhunderts, die das moderne Leben darstellten, und gilt als Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Nach der Ausstellung taten die Kritiker das Werk meist als Skizze ab; heute ist es allgemein als vollendetes Gemälde anerkannt. Rennen, Fassungen und Komposition behandelt ein Artikel der englischen Wikipedia, verfasst auf Englisch.
Wo hängt das Original, und wie viele Fassungen gibt es?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 44 x 84 cm (Höhe x Breite), gehört dem Art Institute of Chicago und trägt die Inventarnummer 1922.424. Es ist die bekannteste Fassung des Motivs.
Die verwischte Jahreszahl las man als 1865 oder 1867; eine mikroskopische Untersuchung ergab 1866. Die erste Ölfassung von 1864 zerschnitt Manet 1865, zwei Stücke davon sind bekannt. Ein Aquarell aus zwei Blättern besitzt das Fogg Art Museum, die 1867 gezeigte Fassung ist verschollen.
Rennen in Longchamp oder ein anderer Manet?
Rennen in Longchamp ist ein Kunstgemälde für alle, die Pferde, Bewegung und einen Sommertag im Freien lieben. Das breite Format füllt eine lange Wand über Sofa, Bett oder Sideboard.
Wer ein ruhiges Porträt sucht, sollte sich Junge mit Seifenblasen ansehen, einen Jungen, der eine große, durchsichtige Blase bläst, oder Le Bon Bock, einen bärtigen Mann mit Pfeife und Bierglas. Manets Modell Victorine Meurent steht im Mittelpunkt von Junge Dame im Jahr 1866 und Mademoiselle V. im Kostüm eines Espada; im zweiten Werk zeigt Manet sie als Stierkämpfer in der Arena, mit einem Degen in der Hand.
Alle Édouard Manet Gemälde, die wir auf Bestellung malen, von Rennszenen bis zu Porträts, finden Sie auf der Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Rennen in Longchamp von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde, aber ein kleines, nur 84 cm breit. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in der Größe Ihrer Wahl, Schicht für Schicht.
Zuerst legt er die beiden Zäune an, die auf den Baum zulaufen, dazu den Zielpfosten mit dem Ring und die Gruppe der Pferde, denn von dieser Achse lebt die ganze Komposition. Dann malt er die grüne Bahn mit waagerechten Strichen wie Manet, Hügel und Bäume mit schrägen, die schlanken Bäume und den Zaun mit senkrechten.
Himmel und Publikum setzt er aus kleinen Farbtupfen zusammen, zuletzt kommen die bunten Jacken, der Staub unter den Hufen und das blaue Kleid am Zaun. Die Striche bleiben locker wie bei Manet, und die Szene behält auch an Ihrer Wand ihr Tempo.
Welche Größe passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 50 x 25 oder 60 x 30 cm für einen schmalen Platz über einer Tür oder auf einem Regal, 80 x 40 und 90 x 45 cm über einen Schreibtisch oder eine Kommode, 110 x 60 und 130 x 65 cm über Sofa oder Bett, 170 x 85 und 190 x 100 cm für eine lange Wand in Wohnung, Flur oder Büro.
Wir malen das Werk in 8 breiten Querformaten (Breite x Höhe): 50 x 25, 60 x 30, 80 x 40, 90 x 45, 110 x 60, 130 x 65, 170 x 85 und 190 x 100 cm. Das Original misst 84 x 44 cm (Breite x Höhe); 50 x 25, 60 x 30 und 80 x 40 cm sind also kleiner, 90 x 45 cm ist fast gleich groß und nur wenig größer, und alle Formate ab 110 x 60 cm sind größer als das Original, das größte mehr als doppelt so breit.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 130 x 65 oder 170 x 85 cm über dem Sofa am besten, wo die heranstürmenden Pferde und das bunte Publikum am Zaun gut zu erkennen sind.
Ist ein Sondermaß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Für ein anderes Seitenverhältnis bleiben Pferdegruppe, Zielpfosten und die Frau in Blau vollständig, angepasst werden Himmel oder Publikumsrand. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß, und Sie erhalten Preis und Fertigungszeit.
Die Rennszene versenden wir gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sorgfältig für die Reise schützt. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; das Werk an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist ein eigener Service.
Eine schmale Goldleiste passt zum hellen Himmel, dunkles Holz betont das Grün von Rasen und Bäumen.
Wie lange dauern Anfertigung und Lieferung?
Mit Pferden und Bahn beginnt der Maler, sobald Sie bestellt haben; nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Vor dem Verpacken schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks und bessern auf Wunsch noch nach.
Die Rennszene reist ohne Zoll nach Deutschland, Österreich und in jedes andere EU-Land; es gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Szene von der Rennbahn ist ein schönes Geschenk für Pferdefreunde, Reiter und alle, die Paris lieben. Ist die Wand unbekannt, schenken Sie einen Geschenkgutschein, mit dem der Beschenkte das Format selbst aussucht.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
Im Art Institute of Chicago, unter der Inventarnummer 1922.424.
Was passiert auf der Leinwand?
Das Finale des zweiten Grand Prix de Paris in Longchamp 1864, die Pferde stürmen auf das Ziel zu.
Ist das ein Druck?
Nein, jedes Stück ist eine handgemalte Kopie, mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand ausgeführt.
Wie groß ist das Original?
Es misst 44 x 84 cm (Höhe x Breite); alle unsere Formate ab 110 x 60 cm sind größer.
Kann ich Rennen in Longchamp in einem anderen Format bestellen?
Gewiss, nennen Sie uns Breite und Höhe, dann bekommen Sie ein Angebot mit Preis und Termin.
Wann ist mein Gemälde fertig?
Nach 15 bis 45 Werktagen, und vor dem Versand sehen Sie das fertige Werk auf einem Foto.
Eignet sich das Rennen fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, das breite Format sitzt gut über dem Bett, und als Geschenk freut es jeden Freund von Pferden und Rennsport.
Warum laufen die Pferde direkt auf uns zu?
Manet malte das Rennen von der Bahn aus, nicht von der Seite; das gilt als erste solche Darstellung von Pferden.
- Motiv: Jockeys auf braunen Pferden galoppieren frontal auf den Betrachter zu, hinter weißen Zäunen ein Publikum mit Sonnenschirmen.
- Original: Öl auf Leinwand, 1866, 44 x 84 cm, Art Institute of Chicago.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Formate von 50 x 25 bis 190 x 100 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das erste bekannte Gemälde mit Rennpferden, die frontal heranstürmen.









































