Vorn steht ein kleines Mädchen, das sich mit beiden Händen die Ohren zuhält, dahinter liegt eine tote Frau auf dem Bett. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde in Öl auf Leinwand.
Die tote Mutter von Edvard Munch ist ein symbolistisches Gemälde aus dem Jahr 1899, das unter der Inventarnummer 377-1918/2 in der Kunsthalle Bremen bewahrt wird: Vorn steht ein kleines Mädchen, das sich mit beiden Händen die Ohren zuhält, dahinter liegt eine tote Frau auf dem Bett. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl, mit dem Pinsel auf die Leinwand gemalt; vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie der fertigen Arbeit zur Freigabe, und Sie wählen zwischen dreizehn Maßen oder einem Maß nach Ihren Angaben.
| Titel: | Die tote Mutter |
| Weitere Titel: | Das Kind und der Tod · The Dead Mother · La madre morta · A halott anya · Mrtva mati |
| Maler: | Edvard Munch (1863–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1899 |
| Originalgröße: | 90 cm x 100 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Symbolismus |
| Standort: | Kunsthalle Bremen (Inv.-Nr. 377-1918/2), Geschenk des Galerievereins 1918 |
| Unsere Reproduktion: | handgemalte Arbeit in Öl, 13 Maße von 40 x 45 cm bis 180 x 200 cm, Maßanfertigung auf Anfrage |
Die tote Mutter – Edvard Munch
Was ist zu sehen?
Das Mädchen steht in der Mitte und ist dem Betrachter direkt zugewandt. Das Haar ist hellgelb und kurz, die Augen groß, blau und weit geöffnet, der Mund ist geschlossen. Es trägt eine weiße, eher cremefarbene Schürze über einem hellen Kleid mit Puffärmeln, dunkelblaue Strümpfe und dunkle Schuhe. Die Hände sind zu beiden Ohren erhoben, die Ellbogen nach beiden Seiten gespreizt; diese eine Geste trägt das ganze Gemälde. Das Mädchen weint nicht und schreit nicht; sein Gesicht ist unbewegt, was die Szene noch schwerer macht. Dahinter erstrecken sich nach rechts das Bett und die liegende Gestalt. Keine der beiden Personen lässt sich bestimmen; auf der Leinwand stehen keine Namen, deshalb benennen wir sie nicht, und der Titel sagt nur, was die Szene zeigt.
Was ist auf dem Original gemalt?
Die Frau liegt mit dem Kopf auf einem weißen Kissen, ins Profil gewandt; ihr Gesicht ist blass graugrün, das Haar von einer dunklen Haube bedeckt. Bett und Wand dahinter sind in einem ruhigen salbeigrünen Ton gehalten, der vielerorts fleckig und unruhig ist, und am Bettrand läuft eine rotbraune Linie. Der Boden im Vordergrund ist kräftig rostorange und nimmt fast ein Drittel der Leinwand ein; gerade diese warme Fläche trennt den Betrachter von der Szene. Das Bett steht diagonal und führt den Blick in die Tiefe. Die Farbe ist dünn und trocken aufgetragen, ohne Glanz, sodass stellenweise das Gewebe der Leinwand hindurchscheint. Die grüne Wand ist aus kurzen, sich kreuzenden Zügen aufgebaut, die nicht zu einer einheitlichen Fläche verschmelzen, und gerade diese Unruhe gibt dem Hintergrund ein Flimmern; das Mädchen dagegen ist glatter und stofflicher gemalt als alles andere und tritt deshalb auch körperlich nach vorn, nicht nur kompositorisch.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Der Symbolismus wirkt hier über eine einzige Geste und über einen Abstand. Mutter und Kind berühren sich nicht und stehen nicht im selben Raum der Aufmerksamkeit: Die eine liegt und ist abwesend, das andere steht und blickt heraus. Die Geste der Hände an den Ohren bedeutet, dass etwas geschieht, das wir weder sehen noch hören, und gerade dieser abwesende Klang füllt die Szene. Deshalb erscheint die Arbeit in Überblicken zum späten neunzehnten Jahrhundert als Beispiel einer Malerei, die ein Ereignis zeigt, indem sie es weglässt. Als symbolistische Arbeit steht sie jenem Munch-Motiv nahe, das sein bekanntestes wurde, denn dieselbe Geste der Hände am Kopf kehrt dort wieder.
Was bedeutet das Gemälde?
Der Titel sagt, wer daliegt; die Leinwand sagt nur, wie das Kind aussieht, das dabei steht. Das Mädchen blickt geradeaus auf den Betrachter und nicht auf das Bett, und eben dadurch wird der Betrachter zu dem, an den die Szene gerichtet ist. Nichts im Gemälde erklärt, was geschehen ist; erklärt wird allein die Haltung. Wir halten uns an das Sichtbare: zwei Gestalten in einem Raum, die nicht in Berührung stehen, und eine einzige Geste, die auf etwas außerhalb der Leinwand antwortet. Wer in den Gestalten bestimmte Menschen oder eine bestimmte Familiengeschichte sieht, fügt sie hinzu; die Leinwand bestätigt das nicht, und wir benennen keine von beiden.
Wo steht Die tote Mutter unter Munchs Werken?
Derselbe Raum und dasselbe Ereignis, nur mit mehr Anwesenden, stehen in Der Tod im Krankenzimmer; dort ist das Kind eines unter vielen, hier allein. Das Kind im Bett, noch lebend, bringt Das kranke Kind. Die Hände am Kopf und das geradeaus gewandte Gesicht kehren wieder in Der Schrei, dieselbe Unruhe in Die Angst. Unsere Reproduktion gibt die Fassung der Kunsthalle Bremen wieder, Inv.-Nr. 377-1918/2, und keine andere; der Eintrag führt die Arbeit auch unter dem Titel Das Kind und der Tod, was zu wissen sich lohnt, wenn Sie das Original suchen. Den Eintrag dieser Institution konnten wir in diesem Auftrag auf ihrer eigenen Seite nicht lesen, deshalb steht er hier ohne Verweis darauf. Der ganze Umfang steht in der Galerie von Edvard Munch.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Dies ist ein Gemälde auf Leinwand, mit Pinsel und Ölfarbe gefertigt und nicht mit einem Drucker. Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Vorlage und baut die Szene von hinten nach vorn auf: zuerst die grüne Wand, dann Bett und liegende Gestalt, zuletzt das Mädchen und der orange Boden. Am schwersten ist die Wand: Sie besteht aus kurzen, sich kreuzenden Zügen, die nicht zu einer gleichmäßigen Fläche verschmelzen dürfen, sonst kommt der Hintergrund zur Ruhe und die Szene verliert ihre Spannung. Der zweite anspruchsvolle Teil ist das Gesicht des Mädchens, das unbewegt bleiben muss und doch nicht leer. Da jede handgemalte Kopie eigens für die Bestellung entsteht, gleichen sich zwei nie bis ins Letzte, und kleine Unterschiede im Auftrag sind ein Zeichen der menschlichen Hand und kein Fehler. Für diese Arbeit haben wir keine eigenen Fotografien aus der Werkstatt, deshalb finden Sie auf dieser Seite keine; die Fotografie der fertigen Leinwand erreicht Sie jedoch immer vor dem Versand zur Freigabe.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 90 x 100 cm. Das ist zugleich das Maß, das dem Seitenverhältnis des Originals am nächsten kommt, denn dieses misst 90 x 100 cm, und das einzige, bei dem die Arbeit in Naturgröße steht. Das Format ist hochkant und beinahe quadratisch, ihm bekommt eine ruhige Wand ohne Muster. Die Maße 40 x 45, 50 x 55 und 60 x 65 cm gehören in einen Flur oder zwischen mehrere kleinere Arbeiten; 70 x 80 und 80 x 90 cm stehen gut über einer Kommode; 90 x 100, 100 x 110 und 110 x 120 cm sind das eigentliche Gemälde für das Wohnzimmer oder eine ruhige Ecke des Schlafzimmers; 130 x 145, 140 x 155, 150 x 165, 160 x 180 und 180 x 200 cm sind für große Wände und Räume mit genug Abstand. Da die Szene schwer ist, macht ein großes Maß sie noch schwerer; in einem kleinen Raum wählen Sie lieber eine der unteren Stufen. Alle dreizehn Maße entstehen auf Bestellung; keines liegt als bereits gemalte Arbeit auf Lager.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der dreizehn Maße an Ihre Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis der Vorlage bei, sodass das Mädchen in der Mitte bleibt und das Bett nicht gestaucht wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einem hölzernen Keilrahmen aufgespannt und aufhängefertig; der Keilrahmen lässt sich bei der Bestellung auch weglassen. Auf dieser Seite wird die Leinwand ohne Rahmen angeboten; den Rahmen wählen Sie gesondert mit unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv alle unsere Rahmenprofile zeigt: Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz. Die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, so ist dafür unser gesonderter Dienst zur Platzierung im Raum da.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher je nach Maß mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es aufgespannt und für den Transport geschützt, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Jede Arbeit fertigen wir auf dieselbe Weise, auch Gemälde berühmter Maler aus anderen Epochen; über Munchs Weg schreiben wir in unserem Artikel über Edvard Munch.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der Kunsthalle Bremen, unter der Inventarnummer 377-1918/2; in die Sammlung kam es 1918 als Geschenk des Galerievereins.
Warum steht hier kein Verweis auf das Museum?
Weil wir den Eintrag dieser Institution in diesem Auftrag auf ihrer eigenen Seite nicht lesen konnten. Wir nennen die Angabe lieber ohne Verweis, als eine Seite zu verlinken, die wir nicht gelesen haben.
Wer sind die Personen darauf?
Niemand mit Namen. Auf der Leinwand stehen keine Namen, und in dem Eintrag, den wir haben, stehen auch keine; es sind namenlose Gestalten, und der Titel sagt nur, was die Szene zeigt.
Warum hält sich das Mädchen die Ohren zu?
Weil es auf dem Original so gemalt ist. Die Geste antwortet auf etwas, das auf der Leinwand nicht zu sehen ist, und ist der zentrale Zug der Arbeit, deshalb geben wir sie getreu wieder.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Bestellung wird mit Ölfarbe von Hand auf Leinwand gemalt; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.
Welches Maß soll ich wählen?
Das Maß 90 x 100 cm ist zugleich das empfohlene und das in Naturgröße; für andere Wände siehe den Leitfaden oben.
Warum hat die Arbeit mehrere Titel?
Weil sie im Eintrag auch als Das Kind und der Tod erscheint. Wenn Sie das Original suchen, bestimmt es zuverlässig die Inventarnummer und nicht der Titel.
Kann ich ein Maß erhalten, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis der Vorlage bei.
Wie wird geliefert?
Aufgespannt auf dem Keilrahmen und für den Transport geschützt, in 15 bis 45 Tagen, sobald Sie die Fotografie der fertigen Arbeit bestätigen.
Ist das Original zu verkaufen?
Nein. Die Arbeit befindet sich in einer öffentlichen Sammlung; eine handgemalte Leinwand ist der eine Weg, diese Szene zu Hause zu haben.
Eignet es sich als Geschenk?
Als Kunstgemälde ist es ein anspruchsvolles Geschenk mit schwerem Inhalt und passt nicht zu jedem; kennen Sie den Beschenkten gut. Bei 60 x 65 und 70 x 80 cm kommt es aufgespannt und aufhängefertig an. Möchten Sie die Wahl lieber ihm überlassen, steht ein Geschenkgutschein bereit.
- Motiv: ein kleines Mädchen hält sich mit beiden Händen die Ohren zu, dahinter liegt eine tote Frau auf dem Bett
- Original: Öl auf Leinwand, 1899, 90 x 100 cm, Kunsthalle Bremen, Inv.-Nr. 377-1918/2, Geschenk des Galerievereins 1918
- Unseres: eine handgemalte Arbeit in Öl, dreizehn Maße von 40 x 45 bis 180 x 200 cm, auf Keilrahmen aufgespannt, ohne Rahmen
- Wissenswert: das Mädchen weint nicht und schreit nicht – sein Gesicht ist unbewegt, was die Szene noch schwerer macht









































