Egon Schiele – Interieur

ab 167,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_138 Kategorie:

Beschreibung

Interieur ist ein Werk Egon Schieles aus dem Jahr 1907, ein Blick durch eine offene Flügeltür in einen Raum mit hohem Fenster, zwei roten Vorhängen und glänzendem Parkett. Das Original befindet sich im Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 6621; es ist in Öl auf Karton gemalt und misst 39,1 x 31,2 cm, und laut Museumseintrag ist es derzeit nicht ausgestellt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Interieur
Weitere Titel:Blick in die Wohnung von Leopold und Marie Czihaczek
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1907; signiert und datiert rechts unten „SCHIELE. / 07“
Originalgröße:39,1 cm x 31,2 cm
Originaltechnik:Öl auf Karton
Stilrichtung:Früher Schiele, vor dem Expressionismus
Standort:Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 6621), derzeit nicht ausgestellt
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinen, 13 Größen von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm oder Maßanfertigung

Interieur – Egon Schiele

Was ist zu sehen?

Ein Blick aus einem Raum in den nächsten. Im Vordergrund steht eine Flügeltür nach beiden Seiten offen, ihre graugrünen Füllungen rahmen die Szene wie ein Portal. In der Mitte steht ein hohes Fenster mit weißgrauen Sprossen; durch die Scheiben kommen Tageslicht und einige gelbgrüne Flecken, wohl Laub. Zu beiden Seiten hängen schwere rote Vorhänge, in Falten gerafft und mit Quasten besetzt. Rechts steht ein hohes dunkles Möbelstück mit geöffneter Tür und rotem Stoff im Inneren, oben zwei helle Aufsätze. Der Boden ist dunkles rotbraunes Parkett, so glänzend, dass er die ganze Szene in senkrechten Zügen zurückwirft.

Wessen Wohnung ist das?

Der Museumseintrag antwortet direkt. Das Werk ist unter dem Titel Interieur mit dem Untertitel „Blick in die Wohnung von Leopold und Marie Czihaczek“ verzeichnet, und laut demselben Eintrag trägt die Rückseite eine eigenhändige Bezeichnung des Malers: „Schlafzimmer und Durchblick / zum / Salon ‚Circusgasse 47‘“. Wer Leopold und Marie Czihaczek waren und in welchem Verhältnis sie zum Maler standen, sagt der Eintrag nicht, und wir ergänzen es auch nicht. Er sagt für diese Seite gleichwohl genug: Die Szene ist kein erfundener Raum, sondern zwei konkrete Zimmer an einer konkreten Adresse, und der Maler hat sie selbst so benannt.

Wo ist die Signatur?

Rechts unten, auf dem braunen Boden. Der Eintrag gibt an: signiert und datiert rechts unten, „SCHIELE. / 07“ – der Nachname mit Punkt und eine zweistellige Jahreszahl, ohne Vornamen. Dazu nennt er die Bezeichnung auf der Rückseite, jene über Schlafzimmer und Salon. Das Werk ist also vorn und hinten bezeichnet, jedes Mal anders: vorn mit der Urheberschaft, hinten mit dem Namen des Raums.

Warum ist es auf Karton gemalt und nicht auf Leinwand?

Was der Bildträger ist, sagt der Eintrag: Öl auf Karton. So war es auch bei anderen kleinen Arbeiten dieser Jahre, rasch gemalt und auf dem, was zur Hand war. Später war es anders – die großen Bildnisse, die dasselbe Haus verwahrt, sind Öl auf Leinwand, darunter das Bildnis Dr. Franz Martin Haberditzl von 1917 und das Bildnis Dr. Hugo Koller von 1918. Unsere Reproduktion dieses Werks entsteht mit Ölfarben auf Leinen; Karton ist eine Angabe über das Original, Leinen unsere Wahl des Trägers, und beides vermischen wir nicht.

Wie groß ist das Original und wie groß wird unseres?

Hier lohnt sich völlige Klarheit. Das Original misst 39,1 x 31,2 cm – weniger als ein Blatt im Format A3 und weniger als unsere kleinste Größe. Unsere kleinste misst 50 x 65 cm, das heißt: jede Fassung, die wir malen, ist größer als das Original, auch die kleinste. Wünschen Sie das Werk in einer Größe nahe am Original, leistet das keine der dreizehn Stufen; dann führt der Weg über die Maßanfertigung. Eine Vergrößerung ist an sich kein Fehler und wirkt bei diesem Motiv gut, weil die Pinselzüge breit und lesbar sind. Fair ist es aber, vorab zu sagen, dass Sie eine Vergrößerung sehen und keine Kopie in gleicher Größe.

Warum ist dieses frühe Werk interessant?

Weil es entstand, bevor sich der Stil gebildet hatte, für den der Maler bekannt ist. Der Eintrag datiert das Werk auf 1907 und nennt beim Maler das Geburtsjahr 1890; aus diesen beiden Angaben folgt, dass er bei der Entstehung sechzehn oder siebzehn Jahre alt war. Die harten Konturen und die verzerrten Körper fehlen hier noch. Vorhanden ist schon, was bis zuletzt bleibt: das Interesse an der Kante, an der Öffnung, an dem, was hindurch zu sehen ist. Das Werk ist damit ein guter Einstieg in das Schaffen, nicht dessen Zusammenfassung.

Woher stammt das Werk und wo ist es heute?

Das Belvedere veröffentlicht eine kurze Eigentümerkette, und wir geben sie so wieder, wie das Haus sie veröffentlicht: Gertrude Peschka-Schiele, Wien; 1982 Ankauf Anton Peschka, Wien. Das Museum nennt dazu eine Kontaktstelle für Provenienzforschung. In welchem Verhältnis die genannten Eigentümer zum Maler standen, sagt der Eintrag nicht, und wir ergänzen es nicht. Die Ausstellungsliste ist kurz, und wir geben sie vollständig wieder: eine Schau von 1990, „Die Tafelrunde“ von 2006 und die große Schiele-Ausstellung von 2018–2019. Heute befindet sich das Werk im Belvedere unter der Inventarnummer 6621 und ist laut Eintrag derzeit nicht ausgestellt; der gesamte Schiele-Bestand des Hauses ist auf der Egon-Schiele-Seite des Belvedere verzeichnet.

Wo steht dieses Werk in Schieles Schaffen?

Bei den frühen, kleinen Arbeiten auf Karton, unmittelbar neben Häuser im Winter (Blick aus dem Atelier) von 1907/1908, ebenfalls Öl auf Karton in derselben Sammlung. Wohin der Maler danach ging, zeigt das Bildnis der Frau des Künstlers, Edith Schiele von 1918. Die vollständige Auswahl findet sich in der Egon-Schiele-Galerie, mehr über sein Leben in unserem Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er hervorging; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst dieser Zeit wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Dieses Werk ist noch kein expressionistisches Gemälde – das kommt später – und gerade deshalb ist es aufschlussreich zu sehen, wie er malte, bevor er irgendetwas davon war.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt eine Künstlerin oder ein Künstler in Öl, Strich für Strich; es handelt sich nicht um einen maschinellen Abzug – unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt. Bei diesem Motiv sind zwei Stellen die schwierigsten. Die erste ist die Spiegelung im Parkett: Die senkrechten Züge müssen Züge bleiben und dürfen nicht zum Spiegel werden, sonst verliert die Szene ihr Gewicht. Die zweite ist der rote Vorhang, die einzige starke Farbe – zu stark nimmt er alles ein, zu schwach bleibt das Ganze grau. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe, erst danach geht es in den Versand. Für diese Werkfamilie halten wir keine Atelieraufnahmen – das Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wird es das nächste Mal gemalt, fotografieren wir es und ergänzen die Aufnahmen auf dieser Seite. Als Reproduktion auf Leinwand kommt es auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig an.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: Für dieses Motiv wählen Sie eher die kleineren Stufen, 70 x 90 cm oder 80 x 100 cm, denn es ist eine stille Innenszene, die keine ganze Wand braucht. Über einem Sofa wirkt 110 x 140 cm. Ein Hochformat verhält sich anders als ein liegendes – es braucht kein langes Möbelstück unter sich, sondern Höhe darüber, und wirkt daher gut neben einer Tür, zwischen Fenstern oder allein auf einer schmalen Wand. Unser größtes Format misst 160 x 205 cm, das kleinste 50 x 65 cm. Als Kunstgemälde in großem Maßstab braucht es Abstand: Parkett und Vorhang fügen sich erst aus einigen Metern zusammen.

Wie bestelle ich eine Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen?

Passt keine der dreizehn Größen zu Ihrer Wand – oder möchten Sie näher an die Größe des Originals – malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und nicht der Darstellung des Werks auf Ihrer eigenen Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, und er gehört nicht zwingend zur Bestellung.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Weil jedes Werk einzeln entsteht, richtet sich die Fertigungszeit nach der Größe und nach der aktuellen Auslastung des Ateliers.

Häufige Fragen

Wo wird das Original verwahrt?

Im Belvedere in Wien, Inventarnummer 6621; laut Museumseintrag ist es derzeit nicht ausgestellt.

Worauf ist das Original gemalt?

Auf Karton. Der Eintrag gibt Öl auf Karton an, nicht auf Leinwand.

Wie groß ist das Original?

39,1 x 31,2 cm – kleiner als unsere kleinste Größe.

Kann ich es in Originalgröße bekommen?

Nicht unter den dreizehn Stufen; die kleinste misst 50 x 65 cm. Für eine Größe nahe am Original bestellen Sie eine Maßanfertigung.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt.

Ist auf der Rückseite etwas gemalt?

Nichts Gemaltes; laut Eintrag trägt die Rückseite eine handschriftliche Bezeichnung über Schlafzimmer und Durchblick zum Salon.

Wie ist das Werk signiert?

Rechts unten, in der Form „SCHIELE. / 07“.

Wie alt ist das Werk?

Es stammt von 1907, also aus den frühesten Jahren des Malers.

Wie kommt es an?

Auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und geschützt verpackt; der Rahmen ist optional.

Ist das Original käuflich?

Es ist nicht käuflich; es gehört zur öffentlichen Sammlung des Belvedere und ist nicht am Markt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: Blick durch eine offene Tür auf ein hohes Fenster mit roten Vorhängen, das Parkett wirft die Szene zurück.
  • Original: 1907, Öl auf Karton, 39,1 x 31,2 cm, rechts unten signiert, Belvedere Wien, Inv.-Nr. 6621.
  • Unseres: handgemalt in Öl auf Leinen, 13 Größen oder Maßanfertigung.
  • Wissenswert: das Original ist kleiner als unsere kleinste Größe, jede Fassung von uns ist also eine Vergrößerung.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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