Egon Schiele – Bildnis Victor Ritter von Bauer

ab 167,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_135 Kategorie:

Beschreibung

Bildnis Victor Ritter von Bauer ist ein Werk Egon Schieles aus dem Jahr 1918, auf dem ein Mann in hellem Anzug auf einer gelben Holzbank sitzt, die Hände im Schoß übereinandergelegt. Das Original befindet sich im Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 3158 und hängt laut Museumseintrag im Oberen Belvedere. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Bildnis Victor Ritter von Bauer
Weitere Titel:Victor Ritter von Bauer · Porträt Victor Ritter von Bauer
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1918; signiert und datiert unten Mitte „EGON / SCHIELE / 1918“
Originalgröße:140,6 cm x 109,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Stilrichtung:Expressionismus
Standort:Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 3158), Oberes Belvedere
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinen, 13 Größen von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm oder Maßanfertigung

Bildnis Victor Ritter von Bauer – Egon Schiele

Was ist zu sehen?

Ein Mann in einem hellen, fast weißen Anzug mit Weste, sitzend auf einer gelbocker Holzbank mit sichtbaren Latten und zwei Armlehnen. Die Knie stehen auseinander, die Hände liegen im Schoß übereinander; die Finger sind lang und knochig, die Knöchel herausgezeichnet. Der Scheitel ist beinahe kahl, das Gesicht hager, die Ohren stehen ab, und der Blick geht zur Seite statt zur Betrachterin oder zum Betrachter. Unter dem Kragen sitzt eine blassgelbgrüne Krawatte. Hinter ihm eine Wand aus waagrechten gelbockerfarbenen Brettern, unmittelbar hinter dem Kopf ein dunkelbrauner Fleck, der wie ein Schatten oder ein Heiligenschein wirkt. Auf der Bank zwischen den Knien liegt ein kleiner Gegenstand mit dunkelblauen, grünen und roten Streifen – die einzige gesättigte Farbe im Werk.

Wer war Victor Ritter von Bauer?

Das sagt der Museumseintrag nicht. Zu diesem Werk führt er den Namen als Titel und sonst nichts: keine Daten, keinen Beruf, kein Verhältnis zum Maler. Bei manchen anderen Bildnissen Schieles ergänzt dasselbe Haus eine kurze Notiz zum Dargestellten; hier fehlt sie. Deshalb finden Sie auf dieser Seite keine Lebensbeschreibung von ihm – nicht weil er nicht interessant wäre, sondern weil uns die Quelle dafür fehlt. Was sich von hier aus über diesen Mann sicher wissen lässt, weiß man aus dem Werk: wie er saß, was er trug und wie der Maler ihn gesetzt hat.

Wo ist die Signatur?

Unten in der Mitte. Der Eintrag gibt an: signiert und datiert unten Mitte, „EGON / SCHIELE / 1918“. Das ist ein ungewöhnlicher Ort und bei Schiele keine Regel – bei anderen Arbeiten derselben Jahre nennt der Eintrag die Signatur links unten, rechts unten oder vorne gar keine. Hier steht sie genau auf der Achse des Werks, unter dem Fuß der Bank, wie ein Stempel am Blattrand.

Ist das Original ausgestellt?

Laut Museumseintrag ja. Beim Standort steht das Obere Belvedere und nicht der Vermerk, das Werk sei derzeit nicht ausgestellt. Das ist erwähnenswert, denn bei mehreren anderen Arbeiten Schieles aus derselben Sammlung – darunter beim Bildnis Dr. Hugo Koller und beim Bildnis Dr. Franz Martin Haberditzl – sagt derselbe Eintrag, sie seien derzeit nicht ausgestellt. Planen Sie also einen Besuch, ist dies eines der Werke, die dem Eintrag nach zu sehen sind; nachfragen lohnt trotzdem, weil Hängungen wechseln.

Wie ist die Leinwand und wie das Format?

Hochformat: Der Eintrag gibt 140,6 x 109,8 cm an, eine Leinwand also, die etwa um ein Viertel höher als breit ist. Das Original ist laut Eintrag mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; unsere Reproduktion entsteht mit Ölfarben auf Leinen, was unsere Wahl des Bildträgers ist und keine Angabe über das Original. Beides vermischen wir nicht: In der Tabelle steht bei der Originaltechnik Leinwand und bei unserer Ausführung Leinen.

Woher stammt das Werk?

Die Eigentümerkette veröffentlicht das Belvedere, und diese Seite trägt sie bereits: Die Provenienzangabe folgt unmittelbar darunter und bleibt wortgetreu, unverändert erhalten. Sie lohnt genaues Lesen, denn sie sagt nicht nur, wer das Werk besaß, sondern auch, wo die veröffentlichte Kette ENDET: bei 1930. Wie das Werk nach diesem Jahr ins Museum kam, sagt der veröffentlichte Eintrag nicht, und wir vermuten es nicht. Das Museum nennt dazu eine Kontaktstelle für Provenienzforschung. Die Ausstellungsliste ist lang: 1954, 1968, 1990, „Franz Martin Haberditzl. Portrait eines Direktors“ 2003, „Die Tafelrunde“ 2006, „Nach Schiele“ 2006–2007, die große Schiele-Ausstellung 2011, eine weitere 2018–2019 und „Klimt ist nicht das Ende“ 2018–2019. Der gesamte Schiele-Bestand des Hauses ist auf der Egon-Schiele-Seite des Belvedere verzeichnet.

Provenienz

Das Gemälde befand sich im Besitz von Karl Grünwald in Wien und wurde 1930 von Wolko Gartenberg in Wien erworben. Die vom Belvedere veröffentlichte Besitzkette endet dort; heute befindet sich das Werk im Belvedere in Wien.

Wo steht dieses Bildnis in Schieles Werk?

Bei den späten Bildnissen von 1918, dem Todesjahr des Malers, neben dem Bildnis der Frau des Künstlers, Edith Schiele, das im selben Jahr entstand und dasselbe Haus verwahrt. Als expressionistisches Gemälde ist auch dieses auffallend ruhig: Die Spannung entsteht nicht aus der Haltung, sondern aus dem Verhältnis zwischen dem hellen, fast farblosen Anzug und dem heißen gelben Grund ringsum. Wie anders der Maler elf Jahre zuvor war, zeigt Interieur von 1907. Die vollständige Auswahl findet sich in der Egon-Schiele-Galerie, mehr über sein Leben in unserem Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er hervorging; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst dieser Zeit wird bis heute über diese beiden Namen gelesen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt eine Künstlerin oder ein Künstler in Öl, Strich für Strich; es handelt sich nicht um einen maschinellen Abzug – unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt. Bei diesem Motiv sind zwei Stellen die schwierigsten. Die erste ist der Anzug: fast weiß, aber aus Grau-, Grün- und Rosatönen aufgebaut, und wird er gleichmäßig weiß gemalt, verliert die Figur ihr Gewicht. Die zweite sind die Hände, die lang und knochig bleiben müssen und nicht plump werden dürfen. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe, erst danach geht es in den Versand. Für diese Werkfamilie halten wir keine Atelieraufnahmen – das Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wird es das nächste Mal gemalt, fotografieren wir es und ergänzen die Aufnahmen auf dieser Seite. Als Reproduktion auf Leinwand kommt es auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig an.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: über einem Sofa 110 x 140 cm oder größer, für eine kleinere Wand genügt 70 x 90 cm. Bei diesem Motiv hat 110 x 140 cm einen besonderen Rang, denn von allen unseren Größen kommt sie der Größe des Originals am nächsten, das 140,6 x 109,8 cm misst. Ein aufrechtes Motiv verhält sich anders als ein liegendes – es braucht kein langes Möbelstück unter sich, sondern Höhe darüber, und wirkt daher gut neben einer Tür, zwischen Fenstern oder allein auf einer schmalen Wand. Über einem Bett ist 120 x 150 cm die übliche Wahl. Unser größtes Format misst 160 x 205 cm, das kleinste 50 x 65 cm. Als Kunstgemälde in großem Maßstab braucht es Abstand: Gesicht, Hände und der gelbe Grund fügen sich erst aus einigen Metern zusammen.

Wie bestelle ich eine Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen?

Passt keine der dreizehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl und nicht der Darstellung des Werks auf Ihrer eigenen Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, und er gehört nicht zwingend zur Bestellung.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Weil jedes Werk einzeln entsteht, richtet sich die Fertigungszeit nach der Größe und nach der aktuellen Auslastung des Ateliers.

Häufige Fragen

Wo wird das Original verwahrt?

Im Belvedere in Wien, Inventarnummer 3158; laut Eintrag im Oberen Belvedere.

Wer ist dargestellt?

Victor Ritter von Bauer. Der Museumseintrag sagt über ihn nichts außer dem Namen.

Wie ist das Werk signiert?

Unten in der Mitte, in der Form „EGON / SCHIELE / 1918“.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von Hand in Öl gemalt.

Wie groß ist die Originalleinwand?

140,6 x 109,8 cm, also aufrecht.

Welche Ihrer Größen kommt dem Original am nächsten?

110 x 140 cm; von den dreizehn Größen ist sie den Maßen des Originals am nächsten.

Was ist der gestreifte Gegenstand auf der Bank?

Ein kleiner Gegenstand mit dunkelblauen, grünen und roten Streifen. Der Eintrag benennt ihn nicht, deshalb beschreiben wir ihn nur.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja, wir malen das Werk in jedem gewünschten Maß.

Wie kommt es an?

Auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und geschützt verpackt; der Rahmen ist optional.

Ist das Original käuflich?

Es ist nicht käuflich; es gehört zur öffentlichen Sammlung des Belvedere und ist nicht am Markt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein Mann in hellem Anzug auf einer gelben Holzbank, die Hände im Schoß, dahinter eine Bretterwand.
  • Original: 1918, Öl auf Leinwand, 140,6 x 109,8 cm, unten Mitte signiert, Belvedere Wien, Inv.-Nr. 3158.
  • Unseres: handgemalt in Öl auf Leinen, 13 Größen oder Maßanfertigung.
  • Wissenswert: laut Eintrag hängt das Werk im Oberen Belvedere, und die veröffentlichte Eigentümerkette endet bei 1930.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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