Georges Seurat – Kopf eines jungen Mädchens

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1710__ Kategorie:

Beschreibung

»Kopf eines jungen Mädchens« ist ein Gemälde von Seurat aus der Zeit um 1877–1879, gemalt mit Öl und Kreide auf Leinwand: Ein junges Mädchen mit dunklem, hochgestecktem Haar und einem Perlenohrring neigt den Kopf, wir sehen das Gesicht im Profil, der Blick ist nach unten gerichtet. Das Original im Format 25,08 x 30,48 cm bewahrt Dumbarton Oaks in Washington unter der Nummer HC.P.1935.16.(O) auf. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Hochformaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Kopf eines jungen Mädchens
Weitere Titel:»Tête de jeune fille (Head of a Young Girl)«
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:um 1877–1879
Originalgröße:25,08 cm x 30,48 cm
Originaltechnik:Öl und Kreide auf Leinwand
Malstil:Frühwerk – glatte, weiche Pinselstriche, noch ohne Punkte
Standort:Dumbarton Oaks, Washington (Inv.-Nr. HC.P.1935.16.(O))
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 38 x 45 cm bis 120 x 140 cm, auf Wunsch nach Maß

Kopf eines jungen Mädchens – Georges Seurat

Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?

Ein junges Mädchen, dessen Namen der Museumseintrag nicht nennt; der Titel sagt nur, dass es sich um den Kopf eines jungen Mädchens handelt. Wir sehen sie im Profil, der Kopf ist stark nach vorn und unten geneigt, die Augen sind gesenkt, fast geschlossen. Das dunkle Haar ist nach hinten gekämmt und am Hinterkopf zu einem vollen Knoten gesteckt, darüber läuft ein helles Band. Im Ohr glänzt ein kleiner Perlenohrring. Unten rechts deuten sich Hals und Schulter in einem hellen Kleid an, und am Rand des Kragens erkennt man ein paar kleine Knöpfe. Wer sie war und warum sie so in Gedanken versunken ist, verrät der Eintrag nicht, und deshalb stellen auch wir keine Vermutungen an.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Leinwand im Hochformat, nur gut 25 cm breit. Der Kopf nimmt den oberen und mittleren Teil ein, alles andere ist ein ruhiger, warmer Hintergrund in Rosa- und Beigetönen, der oben rechts etwas heller wird. Im Hintergrund ist stellenweise das Gewebe der Leinwand zu sehen, ein Zeichen dafür, dass die Farbe dünn aufgetragen ist. Das Haar ist mit breiteren, dunklen Strichen gemalt, in denen braune Reflexe schimmern. Gesicht, Ohr und Hals sind in warmen Hauttönen gehalten, Wange und Ohr leicht gerötet, und der Schatten unter dem Gesicht geht in kühlere, gräuliche Töne über. Als Technik nennt das Museum Öl und Kreide auf Leinwand.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil es Seurat zeigt, bevor er zum Maler der Punkte wurde. Das Museum datiert das Werk auf die Zeit um 1877–1879; Seurat, ein französischer Maler des Jahrgangs 1859, war damals etwa zwanzig Jahre alt. Winzige Farbpunkte gibt es hier nicht: Die Striche sind weich und glatt und gehen ineinander über. Der Pointillismus, für den Seurat bekannt ist, ist auf diesem Gemälde nicht zu sehen. Gerade darin liegt sein Wert: Man erkennt, wie genau Seurat in diesen Jahren das Licht auf Haut und Haar beobachtete. Für Käufer ist es vor allem ein stilles, zartes Porträt in warmen Tönen.

Was bedeutet die Szene?

Auf dem Gemälde geschieht nichts, und genau darin liegt sein Reiz. Das Mädchen neigt den Kopf, als würde sie lesen, nähen oder nachdenken, doch das Gemälde zeigt das nicht; wir sehen nur den Kopf, das Ohr mit dem Ohrring und das weiche Licht auf dem Gesicht. Der Betrachter erhält einen Moment der Versunkenheit, keine Geschichte. Zu Hause beruhigt ein solches Gemälde den Raum: Die warmen Rosatöne passen gut zu Holz, weißen Wänden und weichem Licht, deshalb gehört es ins Schlafzimmer, in eine Leseecke oder ins Arbeitszimmer.

Welchen Weg hat das Original genommen?

Das Museum veröffentlicht den Weg des Gemäldes. Zuerst befand es sich in der Sammlung von Léon Appert (1837–1925), dem Schwager des Malers, in Paris, mindestens bis 1908–09 und wahrscheinlich bis zu seinem Tod 1925. Durch Erbschaft ging es an seinen Sohn Léopold Appert in Paris über, laut Eintrag in den Jahren 1925?–1927. Spätestens 1927 wurde es an den Pariser Händler Étienne Bignou verkauft. Vom 23. Juli 1929 bis 1935 besaßen es Bignou und der New Yorker Händler M. Knoedler and Co. gemeinsam (Nr. A 906). Von M. Knoedler & Co., Inc. kauften es am 19. November 1935 Mildred Barnes und Robert Woods Bliss aus Washington; in der Objektakte liegt laut Eintrag eine Rechnung mit dem Stempel PAID. In ihrer Sammlung war es vom 19. November 1935 bis zum 29. November 1940, und heute gehört es zur hauseigenen Sammlung der Einrichtung Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Alle Angaben folgen dem Museumseintrag.

Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?

Es gehört zu seinen frühen Werken, die ohne Punkte gemalt sind. Aus denselben Jahren bieten wir auch das Gemälde Angelika an den Felsen gekettet an, eine Kopie nach Ingres aus dem Jahr 1878, die das Norton Simon Museum in Pasadena verwahrt. Unter den Kunstwerken von Seurat in unserem Angebot finden Sie außerdem die Gemälde Blumenvase und Junge Frau beim Pudern. Wer bei Seurat den Neoimpressionismus sucht, wird ihn in diesem Gemälde nicht finden; dieser Kopf ist mit weichen, ineinanderfließenden Strichen gemalt.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals und bewahrt, was dieses Gemälde besonders macht: die weichen, ineinanderfließenden Striche, das dunkle Haar mit den braunen Reflexen, die warme Haut und den dünnen, luftigen Hintergrund. Eine pointillistische Technik wäre hier falsch, denn das Original kennt sie nicht, und so »verbessern« wir es nicht mit Punkten. Weil alles von Hand entsteht, sind zwei Leinwände nie ganz gleich, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen einer fertigen Leinwand haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und zeigen die Aufnahmen an dieser Stelle.

Welches Format für welche Wand?

Sind Sie unsicher, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 50 x 60 cm. Das Original misst 25,08 x 30,48 cm und ist kleiner als alle unsere Formate. Am nächsten kommt ihm unser kleinstes Format, 38 x 45 cm, das um 12,92 cm breiter und um 14,52 cm höher ist als das Original. Das Hochformat passt gut an eine schmale Wand, zwischen zwei Fenster oder über den Nachttisch. 38 x 45 und 50 x 60 cm eignen sich für Schlafzimmer, Flur oder Leseecke; 60 x 70 und 70 x 85 cm wirken allein über einer Kommode oder dem Schreibtisch; 80 x 100 und 90 x 110 cm sind Formate fürs Wohnzimmer, und 100 x 120 und 120 x 140 cm machen aus dem intimen Kopf den Mittelpunkt des Raums. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Kopf und Hintergrund im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie dient allein der Rahmenwahl. Wer das Gemälde vorab an der eigenen Wand sehen möchte, dem steht unser separater Dienst zur Raumvisualisierung zur Verfügung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; planen Sie je nach Format 15 bis 45 Tage ein. Wir versenden es gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe; für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und unser Artikel über Georges Seurat zeigt auch, was eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes ausmacht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Washington, in der hauseigenen Sammlung von Dumbarton Oaks, unter der Nummer HC.P.1935.16.(O).

Wer ist das Mädchen auf dem Gemälde?

Der Museumseintrag nennt ihren Namen nicht; der Titel beschreibt sie nur als junges Mädchen.

Ist das Gemälde aus Punkten gemalt?

Nein. Es ist ein Frühwerk mit weichen, ineinanderfließenden Strichen; die Punkte, für die Seurat bekannt ist, gibt es hier noch nicht.

Woraus besteht das Original?

Das Museum nennt Öl und Kreide auf Leinwand. Unsere Fassung wird mit Ölfarben auf Leinwand gemalt.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarbe auf die Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Format soll ich wählen?

Für Schlafzimmer oder Flur 50 x 60 cm; für das Format, das dem Original am nächsten kommt, 38 x 45 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.

Haben Sie Aufnahmen eines bereits gemalten Exemplars?

Noch nicht. Wir fotografieren dieses Motiv, wenn wir es zum ersten Mal malen; vor dem Versand erhalten Sie aber immer eine Aufnahme Ihrer eigenen Bestellung.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Das Gemälde gehört zur Sammlung von Dumbarton Oaks in Washington und ist nicht verkäuflich; sein Motiv malen wir Ihnen aber gern von Hand für Ihr Zuhause.

Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, ein zartes Porträt erfreut fast jeden. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: der geneigte Kopf eines jungen Mädchens mit hochgestecktem dunklem Haar und einer Perle im Ohr – um 1877–1879
  • Original: 25,08 x 30,48 cm, Öl und Kreide auf Leinwand, Dumbarton Oaks, Washington (Inv.-Nr. HC.P.1935.16.(O))
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 38 x 45 bis 120 x 140 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: ein frühes Gemälde Seurats, ohne Punkte gemalt, mit Öl und Kreide

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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