Georges Seurat – Der Zirkus

ab 139,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1681__ Kategorie:

Beschreibung

Der Zirkus ist Seurats letzte große Leinwand: ein weißes Pferd im Galopp, eine Akrobatin auf seinem Rücken und drei Ränge Publikum über der Manege, alles aus winzigen Punkten reiner Farbe aufgebaut. Der Museumseintrag datiert die Arbeit auf 1891 — dasselbe Jahr, in dem der Maler starb. Das Original bewahrt das Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2511. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Der Zirkus
Weitere Titel:Le Cirque · The Circus
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1891; der Museumseintrag nennt keine Signatur
Originalgröße:152 cm x 186 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2511)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinen, 8 Größen von 50 x 60 cm bis 180 x 220 cm, auf Wunsch nach Maß

Der Zirkus – Georges Seurat

Wer ist dargestellt?

Artisten und Publikum, ohne einen einzigen Namen im Museumseintrag. Mitten durch die Manege galoppiert ein weißes Pferd, auf dessen Rücken eine Akrobatin in Gelb und Weiß mit ausgebreiteten Armen steht. Rechts steht der Zirkusdirektor im dunklen Anzug mit der Peitsche, über ihm überschlägt sich ein zweiter Artist in der Luft. Ganz vorn, von uns abgewandt, steht ein Clown mit rötlichem Haar und hellem Umhang, der wie ein Vorhang den unteren Rand der Szene durchschneidet. Über der Manegenbrüstung steigen drei Ränge auf: unten Herren mit Zylindern und Damen mit Hüten, darüber schlichter gekleidete Leute, ganz oben nur noch Gesichter. Keine dieser Gestalten ist ein Porträt; das Publikum steht als Muster da, nicht als Gruppe von Einzelnen.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand steht hochkant und ist für eine Bewegungsszene ungewöhnlich hoch. Die untere Hälfte füllt die Manege: eine orangegelbe Fläche, über die sich die Brüstung in weitem Bogen hebt. Pferd, Akrobatin und Clown sind fast ohne Schatten gemalt, in reinen gelben, orangen und weißen Punkten, Hintergrund und Kleidung der Zuschauer dagegen in kühlem Blau und Violett. Alle Linien biegen nach oben und nach rechts — Peitsche, Mähne, die Arme der Akrobatin, die Kante des Vorhangs — sodass sich die Szene als ein einziger Schwung liest. Der Rand ist gemalt: Seurat legte um die ganze Arbeit einen Streifen aus blauen und roten Punkten, und dieser Rand gehört zum Werk, er ist kein Rahmen. Wir behalten ihn bei.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Weil es das letzte in der Reihe großer Leinwände ist, mit denen Seurat, ein französischer Maler, seine Theorie erprobte. Das Museum datiert die Arbeit auf 1891, dasselbe Jahr, in dem Seurat einunddreißigjährig starb. Der Zirkus ist zugleich das am offensten »gemachte« seiner Werke und der reinste Pointillismus, den er gemalt hat: die Komposition besteht aus wenigen großen Bögen und Diagonalen, die nach den Farbtheorien der Zeit Aufschwung und Heiterkeit bedeuten sollten, und deshalb wirkt sie eher wie ein Diagramm der Bewegung als wie die Aufnahme einer Vorstellung. Der französische Staat erhielt die Leinwand 1927 als Vermächtnis des Sammlers John Quinn und bewahrt sie seither.

Was bedeutet die Szene?

Vergnügen, als Geometrie gemalt. Der Zirkus war im Paris des späten 19. Jahrhunderts billige Unterhaltung für alle Schichten, und Seurat benutzte ihn als Bühne, auf der sich prüfen lässt, ob Farbe und Linienrichtung wirklich Stimmung tragen. Die Artisten lachen und fliegen, das Publikum sitzt still in Reihen, ohne Ausdruck — der Gegensatz zwischen Manege und Rang ist der Kern der Arbeit. Wer länger hinsieht, bemerkt, dass niemand im Publikum dieselbe Szene ansieht wie wir. Dies ist keine Szene über den Zirkus, sondern darüber, wie Zusehen ist.

Wo steht der Zirkus in Seurats Werk?

Am Ende einer Reihe, die am Ufer der Seine begann. Die erste große Leinwand war Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, danach kamen Les Poseuses (Die Modelle), dann wandte sich Seurat der populären Unterhaltung zu: Einladung zur Schau (La Parade de Cirque), bewahrt vom Metropolitan Museum of Art in New York, zeigt die abendliche Anpreisung vor dem Zelt, Le Chahut den Tanz im Kabarett. Der Zirkus ist der letzte davon und der einzige, der in die Arena selbst blickt. Wer diese Gruppe sammelt, bekommt sie bei uns in gleichem Format und gleicher Ausführung — dieselben Kunstwerke, dieselbe Hand.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Dies ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Museumsvorlage und baut die Oberfläche so auf, wie Seurat sie aufgebaut hat: Punkt für Punkt, sodass sich die Farben erst im Auge mischen und nicht auf der Palette. Bei diesem Motiv ist das besonders heikel, weil die gelbe Manege auch dort warm bleiben muss, wo kühle blaue Punkte sie umgeben. Den gemalten Rand behalten wir bei, denn er gehört zur Arbeit. Weil alles von Hand geschieht, gleichen sich zwei Leinwände nie vollständig, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen der fertigen Leinwand haben wir für diese Arbeit noch nicht; sobald sie zum ersten Mal gemalt ist, fotografieren wir sie und stellen die Aufnahmen hier ein.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unschlüssig sind: 90 x 110 cm. Das Original misst 152 x 186 cm, und unser Maß 150 x 190 cm kommt ihm am nächsten, praktisch eins zu eins. Das Format ist hochkant, im Verhältnis nahe 5 : 6, und verlangt daher keine breite, sondern eine hohe Wand: zwischen zwei Fenstern, im Treppenhaus, neben einer Tür oder über einer schmalen Kommode. 50 x 60 und 60 x 70 cm gehören in den Flur oder in eine Gruppe kleinerer Arbeiten; 70 x 90 und 90 x 110 cm sind die alltäglichsten Maße fürs Wohnzimmer; 111 x 139 und 130 x 160 cm wirken eigenständig über dem Sofa; 150 x 190 und 180 x 220 cm gehören in hohe Räume, wo Pferd und Akrobatin fast Lebensgröße erreichen. Jedes Leinwandgemälde zu diesem Motiv entsteht auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen an Ihre Wand, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und halten das Seitenverhältnis des Originals ein, damit der Bogen der Manege nie gestaucht wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar liefern wir auf einen Holzkeilrahmen aufgezogen und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile — Gold, Silber, Schwarz, Weiß, Naturholz — und dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Einrichtungsdienst, den Sie separat beauftragen.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe — die größten Formate brauchen am längsten. Wir versenden aufgezogen und transportsicher verpackt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die gesamte EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat; seinen Weg und den Neoimpressionismus beschreibt unser Artikel über Georges Seurat, der auch erklärt, woran man die Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 2511. Das Museum erhielt es 1927 als Vermächtnis John Quinns.

Tragen die Gestalten in der Szene Namen?

Der Museumseintrag nennt keine. Artisten wie Zuschauer sind Typen, nicht Porträts bestimmter Personen.

Ist »Le Cirque« dieselbe Arbeit?

Ja. Das ist der französische Titel des Musée d’Orsay; der englische lautet »The Circus«. Es handelt sich um ein und dieselbe Leinwand.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit ist von Hand in Öl auf Leinen gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welche Größe soll ich wählen?

Für ein übliches Wohnzimmer 90 x 110 cm; wollen Sie das dem Original nächste Maß, wählen Sie 150 x 190 cm. Der ausführliche Größenratgeber steht weiter oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.

Wie wird geliefert?

Auf Keilrahmen aufgezogen und gerahmt, wenn Sie es so gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme der fertigen Arbeit freigegeben haben.

Was sagt die Szene in einem Satz?

Alle bewegen sich, niemand schaut hin: eine Vorstellung als Geometrie, ganz aus Punkten gemalt.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Die Leinwand gehört zur öffentlichen Sammlung des Musée d’Orsay und steht nicht zum Verkauf; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.

Wie hoch soll ich sie aufhängen?

Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden. Da das Motiv hochkant steht und sein Schwerpunkt unten liegt, hängen Sie es bei großen Maßen lieber etwas tiefer.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Die kleineren Maße sind dankbar zu verschenken, weil das Motiv lebendig ist und wenig Raum verlangt. Möchten Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: weißes Pferd, Akrobatin und Clown in der Manege, darüber drei Ränge reglosen Publikums – 1891
  • Original: 152 x 186 cm, Ölfarbe auf Leinen, Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2511)
  • Unsere Ausführung: handgemalte Ölmalerei, acht Größen von 50 x 60 bis 180 x 220 cm, aufgezogen und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: der punktierte blau-rote Rand ringsum ist kein Rahmen – Seurat hat ihn selbst gemalt

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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