Beschreibung
»Vertäute Boote und Bäume« ist ein kleines Ölgemälde auf Holz von Seurat aus dem Jahr 1890: Zwischen den Stämmen der Bäume am Ufer liegen zwei helle Boote, dahinter glitzert das Wasser in winzigen Punkten, und die ganze Szene umgibt ein blauer, gepunkteter Rand, den der Maler selbst gemalt hat. Das Original im Format 25 x 16 cm bewahrt das Philadelphia Museum of Art unter der Nummer 2008-181-1 auf. Bei uns entsteht es als handgemaltes Werk mit Ölfarben auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihren Maßen; bevor wir es verschicken, erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Vertäute Boote und Bäume |
| Weitere Titel: | »Moored Boats and Trees« |
| Maler: | Georges Seurat (1859–1891) |
| Entstehungsjahr: | 1890 |
| Originalgröße: | 25 cm x 16 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Feine Farbpunkte, mit gemaltem gepunktetem Rand |
| Standort: | Philadelphia Museum of Art, Philadelphia (Inv.-Nr. 2008-181-1) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 25 x 16 cm bis 150 x 100 cm, auf Wunsch nach Maß |
Vertäute Boote und Bäume – Georges Seurat
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Menschen sind auf dem Gemälde nicht zu sehen. Die Hauptrolle spielen zwei Boote und die Bäume am Wasser. Die Boote sind hell, fast cremegelb, und liegen dicht nebeneinander mitten in der Szene. Links stehen zwei Stämme, der eine hell, in gelben und orangen Punkten, der andere dunkler, violettblau. Rechts ragt ein breiter dunkler Stamm auf, der vom unteren bis zum oberen Rand reicht. Vorn erstreckt sich ein Uferstreifen in Gelb- und Grüntönen, durchzogen von violetten Schatten. Der Titel des Museums sagt nur, was wir tatsächlich sehen: vertäute Boote und Bäume.
Was ist auf der Holztafel zu sehen?
Eine kleine Holztafel im Querformat, 25 cm breit und 16 cm hoch, wie der Museumseintrag angibt. Die gesamte Oberfläche besteht aus feinen, dichten Farbpunkten. Das Wasser hinter den Booten setzt sich aus blauen, grünen, gelben und rosafarbenen Tupfen zusammen, die nach oben hin heller werden; so wirkt es, als bräche sich darin das Licht. Auf den Booten überwiegen gelbe und weiße Punkte, ihre Schatten sind bläulich. Um die ganze Szene läuft ein dunkelblauer Rand, ebenfalls aus Punkten, in dem zwischen dem Blau rote und violette Tupfen auftauchen; oben und unten ist er breiter als an den Seiten. Dieser Rand ist kein Rahmen: Er ist auf die Tafel selbst gemalt und gehört zum Werk.
Warum ist dieses Gemälde bedeutend?
Weil es in einem sehr kleinen Format Seurats ganze Malweise zeigt. Georges Seurat, ein französischer Maler, hat hier jede Fläche, vom Wasser bis zu den Stämmen, aus getrennten Farbpunkten zusammengesetzt, die aus der Entfernung zu einer hellen Szene verschmelzen. Dieser Pointillismus ist auf einer Tafel von der Größe einer Postkarte auf den ersten Blick zu erkennen, ganz ohne Vergrößerung. Zur Bedeutung des Werks trägt auch sein Weg bei: Laut Museumseintrag kaufte es 1916 Henri Matisse, und es blieb bis 2008 in seiner Familie. Für Käufer ist es eine ruhige, farbige Szene, die auf kleinem Raum viel Licht bietet.
Was bedeutet die Szene?
Einen stillen Moment am Wasser, ohne Geschichte und ohne Menschen. Die Boote sind festgemacht und liegen ruhig, die Bäume stehen zu beiden Seiten wie Säulen, und im Hintergrund schimmert das Wasser. Die Stämme links und rechts wirken wie Kulissen, zwischen denen sich der Blick auf die Boote öffnet. Die Farben sind hell und warm; Gelb überwiegt, Blau und Violett geben den Schatten. Zu Hause wirkt die Szene ruhig und sommerlich und passt in einen Raum, in dem die Augen ausruhen sollen.
Welchen Weg hat das Original genommen?
Das Museum veröffentlicht den vollständigen Weg der Tafel. Zuerst besaß sie Alfred Tobler in Berlin. Er verkaufte sie am 11. März 1914 an die Pariser Galerie Bernheim-Jeune, wo sie unter der Lagernummer 20222 verzeichnet wurde. Die Galerie verkaufte sie am 14. Juni 1916 an Henri Matisse (1869–1954), der in Paris und Nizza lebte. Nach seinem Tod erbte sie sein Sohn Pierre Matisse (1900–1989) aus New York und von ihm dessen Tochter Jacqueline Matisse Monnier (geboren 1931). Sie schenkte die Tafel 2008 dem Museum in Philadelphia, im Gedenken an Anne d’Harnoncourt. Alle Angaben folgen dem Museumseintrag.
Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?
Das Museum datiert es auf 1890. Aus demselben Jahr stammt auch das Gemälde, das wir als Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe anbieten; das Original verwahrt das Indianapolis Museum of Art at Newfields. In den Sommer 1890 gehört auch unser Gemälde Der Kanal von Gravelines, Abend. Wer Boote liebt, findet in unserem Angebot außerdem das Motiv Boote bei Ebbe, Grandcamp. »Vertäute Boote und Bäume« dagegen ist eine kleine Holztafel, auf der die ganze Szene auf einer Fläche von 25 x 16 cm versammelt ist.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nie mit dem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer hochaufgelösten Vorlage des Originals und setzt die Punkte einzeln, so wie wir sie auf der Tafel sehen. Die pointillistische Technik ist hier kein Schmuck, sondern das Wesen des Gemäldes, deshalb bewahren wir sie ganz: im Wasser, auf den Booten, an den Stämmen und in den Schatten. Auch Seurats gemalten blauen Rand malen wir als Teil des Gemäldes, denn er gehört zum Original. Da alles von Hand entsteht, sind zwei Leinwände nie völlig gleich, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Einzelstück. Eigene Aufnahmen einer fertigen Leinwand haben wir von diesem Motiv noch nicht; wenn wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Unser kleinstes Format, 25 x 16 cm, entspricht genau dem Original mit 25 x 16 cm und kommt seiner Größe in unserem Angebot damit am nächsten. Das Querformat passt gut über eine schmale Kommode, über das Bett oder in eine Gruppe kleinerer Kunstwerke. 50 x 30 und 60 x 40 cm sind die häufigste Wahl für Flur oder Schlafzimmer; 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken allein über dem Schreibtisch; 90 x 60 cm ist das Format fürs Wohnzimmer, und 120 x 75 und 150 x 100 cm machen aus der kleinen Tafel ein großes, helles Gemälde. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Boote, Stämme und Rand im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die für dieses Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie ist nur für die Rahmenwahl gedacht. Da das Gemälde schon seinen eigenen gemalten Rand hat, steht ihm auch ein schmaler, schlichter Rahmen gut. Für eine Ansicht an Ihrer eigenen Wand bieten wir einen separaten Dienst zur Raumvisualisierung an.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; je nach Format dauert das 15 bis 45 Tage. Es reist gespannt, gut geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand bekommen Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat versammelt die Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt auch, woran man eine gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Philadelphia Museum of Art in Philadelphia, unter der Nummer 2008-181-1. Jacqueline Matisse Monnier schenkte es dem Museum 2008 im Gedenken an Anne d’Harnoncourt.
Sind auf dem Gemälde Menschen?
Nein. Auf der Tafel sind nur zwei Boote, Bäume und Wasser.
Aus welchem Jahr stammt das Original?
Das Museum datiert es auf 1890.
Ist das ein Druck?
Nein. Das Werk wird von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; Punkte und Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Gehört der blaue Rand zum Gemälde?
Ja. Den Rand aus Punkten hat Seurat auf die Tafel selbst gemalt, und auch wir malen ihn.
Welches Format soll ich wählen?
Für Flur oder Schlafzimmer 60 x 40 cm; in der Größe des Originals 25 x 16 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.
Kann ich ein Format bekommen, das nicht aufgeführt ist?
Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.
Wem gehörte das Original früher?
Laut Museumseintrag unter anderem Henri Matisse, der es am 14. Juni 1916 kaufte, danach seinem Sohn Pierre Matisse und Pierres Tochter Jacqueline Matisse Monnier.
Wie heißt dieser Stil?
Malen mit getrennten Farbpunkten, das man heute dem Neoimpressionismus zurechnet.
Steht das Original zum Verkauf?
Nein. Die Tafel gehört zur öffentlichen Sammlung des Museums in Philadelphia und ist nicht verkäuflich; ihr Motiv können Sie aber als handgemaltes Gemälde von uns zu Hause aufhängen.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, eine ruhige Szene am Wasser passt in fast jedes Zuhause, und ein Kunstgemälde nach einem bekannten Meister ist ein Geschenk, das bleibt. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: zwei helle, vertäute Boote zwischen Bäumen am Wasser, mit gemaltem blauem Rand – 1890
- Original: 25 x 16 cm, Ölfarben auf Holz, Philadelphia Museum of Art, Philadelphia (Inv.-Nr. 2008-181-1)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate von 25 x 16 bis 150 x 100 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: die Tafel gehörte ab 1916 Henri Matisse und seiner Familie









































