Georges Seurat – Der Kanal von Gravelines, Abend

ab 155,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1675__ Kategorie:

Beschreibung

Der Kanal von Gravelines, Abend entstand im Sommer 1890, im letzten Jahr von Seurats Arbeit. Das Original misst 81,9 x 65,4 Zentimeter, ist Öl auf Leinwand und wird in New York vom Museum of Modern Art unter der Inventarnummer 785.1963 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Der Kanal von Gravelines, Abend
Weitere Titel:The Channel at Gravelines, Evening
Maler:Georges Seurat (Paris 1859–1891)
Entstehungsjahr:Sommer 1890
Originalgröße:81,9 cm x 65,4 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus, das letzte Jahr der Arbeit des Malers; Neoimpressionismus
Standort:The Museum of Modern Art, New York (Inv.-Nr. 785.1963, Schenkung von Mr. und Mrs. William A. M. Burden, 1963)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 55 cm bis 246 x 197 cm, auf Wunsch nach Maß

Der Kanal von Gravelines, Abend – Georges Seurat

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Ein Kanal in der Dämmerung. Gravelines ist ein kleiner Hafen im Norden Frankreichs, nahe der belgischen Grenze, und Seurat fuhr im Sommer 1890 dorthin. Das Museum datiert die Arbeit ebenso: Sommer 1890, also nicht nur ein Jahr, sondern eine Jahreszeit.

Ein Kunstgemälde aus diesem letzten Sommer ist ruhig bis zum Äußersten. Das Wasser liegt, das Ufer zieht sich zurück, das Licht lässt nach. Der Pointillismus ist hier ganz ausgeformt – die Farbe steht in feinen Punkten, und gerade durch sie wirkt die Luft über dem Kanal, als weiche das Licht langsam zurück. Die Methode ist in diesen letzten Leinwänden auf ihrem Höhepunkt.

Die letzte Reihe: vier Leinwände aus Gravelines

In jenem Sommer malte Seurat vier Blicke auf denselben Kanal. Es war seine letzte Küstenreihe; er starb im März 1891, einunddreißig Jahre alt.

Zwei dieser vier stehen auch bei uns: Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe, den die Londoner National Gallery verwahrt, und Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe aus Indianapolis. Wer sehen will, wo Seurats Meer begann, schaue auf Boote bei Ebbe, Grandcamp, und wie er den Abend davor malte, auf Abend, Honfleur.

Die Eigentümerkette, wie das Museum sie veröffentlicht

Das Museum of Modern Art nimmt dieses Werk in sein Provenienzforschungsprojekt auf und veröffentlicht die ganze Kette der Eigentümer mit dreizehn Anmerkungen. Weil es sie veröffentlicht, geben wir sie hier wieder – und alles, was folgt, ist der Eintrag des Museums und nicht unser Schluss.

Nach dem Tod des Malers war die Arbeit im Nachlass, den Madeleine Knobloch verwaltete. 1892 kaufte sie die Witwe Sylvie Monnom aus Brüssel, danach ging sie an Marie Monnom und Théo van Rysselberghe über, bei denen sie von 1904 bis mindestens 1909 war. Es folgen die Pariser Galerie Druet 1913, Félix Fénéon und die Düsseldorfer Galerie Alfred Flechtheim.

1918 kaufte sie über Gösta A. Olson aus Stockholm Rolf de Maré und hatte sie mindestens bis 1936. Dann kaufte sie der Pariser Händler Paul Rosenberg – und hier bricht die Kette.

1941 bis 1948: Beschlagnahme und Rückgabe

Das Museum hält Folgendes fest. Während der deutschen Besatzung wurde die Arbeit 1941 vom ERR beschlagnahmt, dem Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg. Im April 1942 tauschte sie Hermann Görings Agent Andreas Hofer an Hans Wendland und Theodor Fischer in Luzern gegen Objekte, die für die Sammlung Göring erworben worden waren.

1945 gab Fischer sie auf Verlangen der Schweizer Regierung an die Sammelstelle im Kunstmuseum Bern. Im Juni 1948 wurde sie an Paul Rosenberg zurückgegeben, der inzwischen in New York lebte, und im Oktober desselben Jahres kaufte sie William A. M. Burden. 1963 kam sie als seine Schenkung ins Museum.

Wir nennen diese Geschichte, weil die Einrichtung, die das Werk verwahrt, sie selbst und vollständig veröffentlicht. Das Werk, das wir als handgemalte Kopie verkaufen, hat diesen Weg hinter sich, und es gehört hierher und nicht nur in einen Museumskatalog.

Wo gehen zwei Angaben des Museums auseinander?

In einem Punkt widerspricht sich das Museum selbst. Im Text zur Herkunft steht, die Arbeit sei 1881 im Nachlass des Malers in Paris gewesen; die Anmerkung zu demselben Eintrag verweist dagegen auf den siebten Salon des Artistes Indépendants von 1891, also auf Seurats Todesjahr. Ein Werk vom Sommer 1890 kann 1881 nicht existiert haben.

Deshalb nennen wir den Nachlass ohne Jahreszahl. Wo eine Einrichtung mit sich selbst nicht einig ist, halten wir lieber inne, als eine der beiden Zahlen zu wählen – wie bei anderen Werken in unserer Galerie, wo zwei Museumsangaben nicht übereinstimmen.

Auch die Inventarnummer haben wir berichtigt. Bisher stand auf dieser Seite 785.1963.a-b; der eigene Datensatz des Museums und seine Seite geben 785.1963 an, ohne Zusatz. Es gilt, was das Museum veröffentlicht.

Einige Namen aus dieser Kette

Zwei Namen in der Kette sind kein Zufall. Félix Fénéon ist der Kritiker, der für diese Malerei den Namen Neoimpressionismus prägte; Théo van Rysselberghe war ein belgischer Maler, der Seurats Methode übernahm. Die Arbeit hing also jahrelang bei Leuten, die wussten, was sie ansahen.

Ein Detail kommt hinzu. Das Museum verweist in seinen Anmerkungen auf de Haukes Katalog Seurat et son oeuvre von 1961 – genau den Katalog, den wir in unserer Galerie zweimal nicht erreichen konnten, als Die Seine bei Courbevoie ohne Jahr und ohne Maß blieb. Dasselbe Buch, ein anderes Museum.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit der Hand und mit dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und bei diesem Motiv ist das Schwerste, die Ruhe zu halten: das ist eine Szene ohne Ereignis, und wird die Farbe lebhaft, verliert sie ihre Stille. Deshalb ist jede Fassung ihre eigene, und keine zwei sind ganz gleich.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Aufnahmen der fertigen Arbeit aus dem Atelier. Wenn wir es das nächste Mal malen, werden wir es aufnehmen, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite. Bis dahin gilt, was für jedes Leinwandgemälde bei uns gilt: vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme genau der Leinwand, die für Sie gemalt wurde, und sie geht erst hinaus, wenn Sie sie freigegeben haben.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original misst 81,9 x 65,4 Zentimeter, also zuerst die Breite und dann die Höhe, wie wir Maße überall angeben. Das Format ist quer, aber nur mäßig gestreckt.

Keines unserer acht Maße stimmt mit dem Original überein. Am nächsten liegt 70 x 55 cm und ist etwas kleiner als es – bei dieser Arbeit anders als bei den beiden benachbarten aus Gravelines, wo das nächste Maß größer ist. Fürs Wohnzimmer empfehlen wir 100 x 80 oder 120 x 100 cm; 140 x 110 und 160 x 130 cm füllen eine größere Wand; 180 x 140, 200 x 160 und 246 x 197 cm sind für Räume, in denen die Punkte auseinanderrücken und atmen können.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, sodass die Szene nie gedehnt wirkt; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung. Bei einer dämmrigen, stillen Szene wird der Rahmen schnell zu laut: ein schmaler, unauffälliger lässt der Arbeit Raum. Wie sie an Ihrer Wand aussieht, zeigt unser gesonderter Dienst zur Visualisierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also je nach Größe mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden es gespannt und geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der Europäischen Union ohne Zoll. Vor dem Versand geben Sie eine Aufnahme frei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Georges Seurat, und über seine Arbeit schreibt unser Artikel über Georges Seurat. Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes entsteht bei uns immer auf diesem Weg. Auch andere Kunstwerke dieser Reihe malen wir so.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In New York, im Museum of Modern Art, unter der Inventarnummer 785.1963. Es kam 1963 als Schenkung von Mr. und Mrs. William A. M. Burden ins Museum.

Aus welchem Jahr stammt es?

Das Museum gibt Sommer 1890 an – ein Jahr und eine Jahreszeit, und so schreiben wir es auch.

Wie groß ist das Original?

Das Museum gibt 65,4 x 81,9 Zentimeter nach Höhe und Breite an, was in unserer Schreibweise Breite mal Höhe 81,9 x 65,4 cm ergibt.

Wie viele dieser Kanalansichten gibt es?

Vier. Museum und Kataloge behandeln sie als Seurats letzte Küstenreihe; zwei der vier stehen auch in unserer Galerie.

Wurde die Arbeit im Krieg beschlagnahmt?

Ja. Das Museum veröffentlicht, dass sie 1941 vom ERR beschlagnahmt, 1942 über Görings Agenten getauscht und 1948 an Paul Rosenberg zurückgegeben wurde.

Warum nennen Sie kein Jahr für den Nachlass?

Weil der Museumstext und seine eigene Anmerkung um zehn Jahre auseinandergehen. Wo eine Einrichtung mit sich selbst nicht einig ist, halten wir inne.

Warum ist die Inventarnummer anders als vorher?

Weil wir sie nach dem Museumseintrag berichtigt haben: 785.1963, ohne den Zusatz a-b.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer 100 x 80 cm. Dem Original am nächsten liegt 70 x 55 cm, ist aber etwas kleiner.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Wir malen nach Ihrem Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit ist mit der Hand und mit Ölfarben gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja. Das Motiv ist still und hell und verträgt jeden Raum. Wenn Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: der Kanal von Gravelines in der Dämmerung, Sommer 1890 – Seurats letzte Küstenreihe
  • Original: 81,9 x 65,4 cm, Öl, Museum of Modern Art, New York (785.1963)
  • Unsere Fassung: handgemalte Leinwand, acht Maße von 70 x 55 bis 246 x 197 cm
  • Wichtig: Seurat, französischer Maler, starb im März 1891 – diese Leinwand ist aus seinem letzten Sommer

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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