Paul Gauguin – I raro te oviri (Unter dem Pandanus)

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Beschreibung

I raro te oviri (Unter dem Pandanus) – zwei verschiedene Schriften auf einer Leinwand

Unter den zerzausten Zweigen eines Pandanusbaumes stehen zwei Gestalten. Die linke ist von hinten zu sehen, bis zur Hüfte unbekleidet, mit einem roten Tuch um die Hüften; die rechte steht ihr gegenüber, in einem dunkelblauen Tuch und hellem Oberteil, und hält einen langen, auf den Boden gestützten Stab. Zwischen ihnen liegt auf violettbraunem Grund ein dunkles Tier. Dahinter zieht sich ein blasser Sandstreifen und hinter diesem blaues Wasser; ganz oben sinken lange Blätter ins Bild. Rechts sind zwischen den Bäumen zwei weitere kleine Gestalten zu erkennen. Das Werk bewahrt das Minneapolis Institute of Art unter der Inventarnummer 41.4, das Jahr ist 1891.

Signatur und Titel stammen nicht von derselben Hand

Das ist die interessanteste Angabe zu dieser Leinwand, und sie stammt aus dem Aufschriften-Eintrag des Museums. Das Museum gibt an, dass der Titel unten rechts in einer anderen Schrift als der des Malers geschrieben ist und dass ihn wahrscheinlich Daniel de Monfreid hinzugefügt hat. Das Wort wahrscheinlich geben wir mit Absicht wieder: so steht es im Museumseintrag, und so wiederholen wir es, ohne es zur Gewissheit zu härten.

Der Unterschied ist zu sehen

Das Merkwürdige ist, dass sich der Unterschied zwischen beiden Schriften tatsächlich sehen lässt. Die Signatur mit der Jahreszahl ist rot, fließend und geneigt, in einem Zug gezogen. Der Titel unten rechts ist dunkler, aufrechter und steifer, mit Buchstaben, die nebeneinandergesetzt statt verbunden sind. Museumseintrag und Bild stimmen also überein, was bei Aufschriften selten ist.

Warum das für dieses Regal zählt

Auf mehreren Leinwänden Gauguins schreibt der Maler den Titel selbst, und diese Aufschrift ist Teil des Bildes. Hier ist es anders: die Signatur ist von ihm, der Titel höchstwahrscheinlich nicht. Für den Käufer ist das kein Mangel und mindert das Werk nicht; es bedeutet nur, dass die Aufschrift unten rechts nicht als eigener Zug des Malers zu lesen ist, und das behaupten wir hier auch nicht.

Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht

Eine Ölgemälde-Reproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, auf Leinwand, Strich für Strich. Bei diesem Motiv sind gerade die beiden Schriften das Schwierigste: malt man sie gleich, verschwindet genau das, was diese Leinwand besonders macht. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.

  • Motiv: zwei Gestalten unter einem Pandanusbaum am Wasser, zwischen ihnen ein dunkles Tier.
  • Technik: Öl auf Leinwand, violettbrauner Grund und kühles blaues Wasserband.
  • Größen: Querformat, von 40 x 32 cm bis 200 x 160 cm; häufig gewählt werden 80 x 64 cm und 100 x 80 cm.
  • Wissenswertes: nach dem Museumseintrag wurde der Titel auf der Leinwand nicht vom Maler geschrieben.

Wenn Sie dieselbe Zeit interessiert, sehen Sie auch Fatata te Miti (Am Meer), Mahana no atua (Der Tag des Gottes) und Arearea (Freude). Das Museum gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 73,03 x 91,44 cm.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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