Amedeo Modigliani – Sitzende Frau im blauen Kleid

ab 132,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Sitzende Frau im blauen Kleid ist ein Öl auf Leinwand von Amedeo Modigliani, das das Museum in die Spanne 1917–1919 datiert; das Original misst 92 × 60 cm und gehört dem Moderna Museet in Stockholm unter der Inventarnummer NM 4897. Unser Kunstgemälde ist eine handgemalte Kopie dieses Werks: Ein akademisch geschulter Maler führt es in Öl auf Baumwollleinwand aus, in acht Größen von 40 × 60 cm bis 120 × 180 cm oder in dem Maß, das Sie uns nennen, und vor dem Versand fotografieren wir es und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Sitzende Frau im blauen Kleid
Weitere Titel:Young woman with fringe · The blue dress · Sittande kvinna i blå klänning
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1917–1919 (Datierung des Museums)
Maße des Originals (Höhe × Breite):92 × 60 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand, oben rechts signiert
Malstil:Moderne Kunst, École de Paris
Befindet sich:Moderna Museet, Stockholm – Werkeintrag im Katalog (Inv. NM 4897), Schenkung von Oscar Stern 1951
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 40 × 60 cm bis 120 × 180 cm, Sondermaß auf Wunsch

Sitzende Frau im blauen Kleid – Amedeo Modigliani

Wer ist die Frau auf der Leinwand?

Wir wissen es nicht. In den Katalogen tauchen bei dieser Leinwand zwei Namen auf, Fernande Barrey und Kiki de Montparnasse, doch dieselben zwei Namen stehen auch bei einem anderen, sehr ähnlichen Porträt aus denselben Jahren. Ein Name, der zwischen zwei Leinwänden schwebt, bestimmt keine von beiden, deshalb schreiben wir ihn nicht als Tatsache hin. Was wir wissen: Modigliani malte neben den bekannten Gesichtern der Pariser Kunstszene auch Menschen, denen er täglich begegnete — Nachbarinnen, Kellnerinnen, Mädchen aus dem Viertel — und zwischen diesen anonymen Porträts und denen bekannter Dichter gibt es in seiner Malerei keinen Unterschied in der Behandlung: dieselbe Aufmerksamkeit, derselbe verlängerte Hals, derselbe Ernst.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Eine Frau sitzt auf einem Holzstuhl, leicht zur Seite gewandt, und blickt nach unten. Am auffälligsten ist das Haar: ein dunkler, gerade geschnittener Bob mit dichtem geradem Pony über den Brauen — genau danach trägt das Werk in Katalogen auch den Titel Young woman with fringe, junge Frau mit Pony. Das Kleid ist sehr dunkel, blauschwarz, mit scharfem V-Ausschnitt, und nimmt fast die ganze untere Hälfte der Leinwand ein. Der rechte Arm ist angewinkelt, die Hand ruht auf der Hüfte und der Ellbogen steht nach außen; der linke Arm hängt herab. Hinter dem Ellbogen sind Lehne und Bein des Stuhls zu sehen, die Szene steht also doch in einem Raum. Der Grund ist eine graugrüne Wand, in dichten, unruhigen Strichen gemalt. Der Hals ist nach seiner Gewohnheit verlängert, das Gesicht zu einer ovalen Maske verengt, die Augen blass blaugrün und ohne Pupillen. Da Kleid und Grund so ruhig sind, tragen das Gesicht und das Verhältnis von dunklem Stoff zu heller Haut die ganze Aufmerksamkeit — und genau das ist bei diesem Werk am schwersten zu treffen.

Warum nennt der Titel das Kleid und nicht die Person?

Weil sich das Werk so eingebürgert hat. War das Modell nicht namentlich bekannt, gaben Historiker und Händler ihm einen beschreibenden Titel, und der blieb haften. Bei dieser Leinwand ist der Titel sogar strittig: In den Katalogen stehen sowohl „blaues Kleid“ als auch „schwarzes Kleid“, weil der Stoff so dunkel gemalt ist, dass die Farbe auf den ersten Blick nicht zu bestimmen ist. Erst aus der Nähe zeigt sich, dass das Schwarz einen blaugrünen Untergrund hat. Es ist ein postimpressionistisches Gemälde in jenem Sinn, in dem der Postimpressionismus der Aufbau des Körpers aus Flächen war und nicht die Beschreibung des Lichts. In Paris gehörte Modigliani zu jenem Kreis zugewanderter Maler, den wir heute École de Paris nennen.

Wo ist das Original heute?

Im Moderna Museet in Stockholm, unter der Inventarnummer NM 4897. Der Weg dorthin ist kurz und gut verzeichnet: Die Leinwand war in der Sammlung von Oscar Stern, der sie dem Museum 1951 schenkte. Maße, Technik und Inventarnummer nennen wir nach dem Werkeintrag im Katalog, der sie zusammen führt; der strukturierte Datensatz zum Werk steht außerdem in einer öffentlichen Datenbank, die die Institution bestätigt. Die Suchseite des Museums liefert ihre Einträge nicht ohne JavaScript, deshalb haben wir die Angaben nicht von dort abgeschrieben.

Warum datiert das Museum nicht auf ein Jahr?

Weil das genaue Entstehungsjahr nicht bekannt ist. Das Museum nennt die Spanne 1917–1919, und so nennen wir sie auch. Früher stand bei uns 1918, was genauer war, als die Quelle zulässt, deshalb haben wir die Angabe an die Datierung des Museums angeglichen. Eine Spanne ist kein Mangel des Eintrags, sondern die ehrliche Grenze des Wissbaren: Modigliani datierte seine Leinwände fast nie, und seine Porträts aus diesen Jahren stehen einander so nah, dass sie sich stilistisch nicht auf Jahre verteilen lassen. Wer eine einzelne Jahreszahl nennt, hat sie meistens selbst gewählt.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Das Werk malt ein akademischer Maler mit Ölfarben auf Baumwollleinwand, die über einen Keilrahmen aus Holz gespannt ist. Es ist kein Druck: Jeder Strich wird von Hand gesetzt, und darum weicht Ihre Leinwand in Duktus und Farbauftrag immer ein wenig von unserer Vorlage ab. Bei diesem Motiv ist das Kleid das Schwerste. Malt der Maler es als einheitliches Schwarz, erstarrt das Werk und das Gesicht darüber wird papieren; richtig ist es aus mehreren dunklen Schichten mit blaugrünem Untergrund aufgebaut, sodass die Falten des Ärmels darin noch zu sehen sind. Beim Grund ist es umgekehrt: Die graugrüne Wand ist mit sichtbaren, unruhigen Strichen gemalt, die wir nicht glätten. Ist die Farbe trocken, fotografieren wir das Werk und schicken die Aufnahme zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Für die meisten Wohnungen ist 60 × 92 cm die richtige Wahl — dieses Maß entspricht dem Original, Sie bekommen also die Proportionen eins zu eins. Das kleinste, 40 × 60 cm, gehört in den Flur oder an eine schmale Wand zwischen zwei Türen. Die mittleren, 50 × 80, 70 × 110 und 80 × 120 cm, wirken über einer Kommode oder dem Sofa. Die großen, 90 × 140, 100 × 150 und 120 × 180 cm, verlangen eine freie Wand und mindestens drei Meter Abstand; in diesen Maßen ist die Figur überlebensgroß. Das Format ist hochkant und wirkt dort, wo die Wand höher als breit ist. Das Werk ist ruhig und zurückhaltend, ohne betonten Effekt, und lässt sich deshalb auch in einen Raum stellen, der schon eine eigene Farbe hat; das dunkle Kleid verträgt sich gut mit warmen Holztönen und hellen Wänden.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Verlangt Ihre Wand ein Maß, das nicht auf der Liste steht, fertigen wir es an. Nennen Sie uns Höhe und Breite in Zentimetern; wir prüfen, ob das Verhältnis den Ausschnitt trägt, und sagen Ihnen, was sich an den Rändern ändert — bei diesem Motiv zeigt sich das zuerst rechts, wo der Stuhl steht, und unten, wo das Kleid sich ausbreitet; beides hält die Figur an ihrem Platz und lässt sich nicht folgenlos wegschneiden. Sie wählen außerdem, ob Sie das Werk auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig erhalten oder in einer Rolle, was im Versand günstiger ist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ihn realistisch am Werk zeigt, und auf Wunsch setzen wir das Werk vor dem Kauf in ein Foto Ihrer Wand. Suchen Sie ein Werk, das wir nicht führen, sehen Sie sich unsere Auftragsarbeiten an.

Lieferung und Garantie

Wir liefern bis an die Wohnungstür, und das Werk reist geschützt, die Leinwand frei von der Außenwand der Verpackung. Die Frist hängt von Größe und Auslastung des Ateliers ab: Wir nennen die Schätzung bei der Bestellung und melden uns, wenn sie sich ändert. Für Ausführung und Material garantieren wir: Kommt das Werk beschädigt an oder stimmt es nicht mit der freigegebenen Aufnahme überein, malen wir es auf unsere Kosten neu. Da Sie das Werk vor dem Versand auf einer Aufnahme sehen, klärt sich das meiste, bevor das Paket losgeht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Moderna Museet in Stockholm, Inventarnummer NM 4897.

Wann ist das Werk entstanden?

Das Museum datiert es zwischen 1917 und 1919. Genauer lässt es sich nicht sagen.

Ist das Kleid blau oder schwarz?

Es ist so dunkel gemalt, dass sich beides lesen lässt; in den Katalogen stehen beide Titel. Aus der Nähe hat das Schwarz einen blaugrünen Untergrund.

Wissen wir, wer dargestellt ist?

Nein. Die kursierenden Namen stehen auch bei einem anderen Porträt aus denselben Jahren und bestimmen daher niemanden.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von einem Maler in Öl von Hand gemalt. Wir drucken nichts.

Welches Maß soll ich nehmen?

Wenn Sie sich nicht entscheiden können, 60 × 92 cm, also das Maß des Originals. Für eine schmale Flurwand 40 × 60 cm, für eine große Wand 120 × 180 cm.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja. Nennen Sie uns Höhe und Breite in Zentimetern; vor dem Beginn erklären wir, wie sich das Maß auf den Ausschnitt auswirkt.

Wie kommt das Werk an?

Auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig oder in einer Rolle, ganz wie Sie wählen. Beides reist in einer Schutzverpackung.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung, ist nicht auf dem Markt, und wir schätzen es deshalb auch nicht.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden. Bei einem Hochformat hängt man es klugerweise etwas tiefer, als es sich richtig anfühlt.

Welche weiteren Frauenporträts Modiglianis führen Sie?

Sehen Sie sich Bildnis Jeanne Hébuterne im schwarzen und roten Kleid, Bildnis Lunia Czechowska, Bildnis einer Polin und Rothaarige junge Frau in einem Hemd an. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

  • Motiv: junge Frau mit dunklem Bob und dichtem Pony, in einem sehr dunklen blauschwarzen Kleid, auf einem Holzstuhl sitzend
  • Original: 92 × 60 cm, Öl auf Leinwand, 1917–1919, Moderna Museet, Stockholm (Inv. NM 4897)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 40 × 60 bis 120 × 180 cm; das Maß 60 × 92 cm ist eins zu eins mit dem Original
  • Gut zu wissen: Oscar Stern schenkte das Werk dem Museum 1951, und das genaue Entstehungsjahr ist nicht bekannt

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