Amedeo Modigliani – Bildnis Jeanne Hébuterne IV

ab 188,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Bildnis Jeanne Hébuterne IV ist ein Öl, das Amedeo Modigliani 1917 malte und das in den Katalogen als Jeanne Hébuterne (au chapeau) geführt wird; das Original misst 67 × 51,5 cm, ist unten rechts signiert und befindet sich in Privatbesitz. Unser Kunstgemälde ist eine handgemalte Kopie dieses Werks: Ein akademisch geschulter Maler führt es in Öl auf Baumwollleinwand aus, in acht Größen von 60 × 70 cm bis 150 × 180 cm oder in dem Maß, das Sie uns nennen, und vor dem Versand fotografieren wir es und schicken Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Bildnis Jeanne Hébuterne IV
Weitere Titel:Jeanne Hébuterne (au chapeau) · Madame Hébuterne à la cloche · Jeanne Hébuterne mit Hut und Kette
Maler:Amedeo Modigliani (1884–1920)
Entstehungsjahr:1917
Maße des Originals (Höhe × Breite):67 × 51,5 cm
Technik des Originals:Öl auf festem Träger, unten rechts signiert
Malstil:Moderne Kunst, École de Paris
Befindet sich:Privatsammlung – Werkeintrag im Katalog; zuletzt Sotheby’s New York, 2010
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 × 70 cm bis 150 × 180 cm, Sondermaß auf Wunsch

Bildnis Jeanne Hébuterne IV – Amedeo Modigliani

Wer ist die Frau auf der Leinwand?

Jeanne Hébuterne, eine neunzehnjährige Kunststudentin, die Modigliani im Frühjahr 1917 an der Académie Colarossi kennenlernte. In den folgenden drei Jahren malte er sie mehr als zwanzigmal; kein anderes Modell kommt in seinem Werk so oft vor. Dieses Porträt stammt aus dem ersten Jahr ihrer Bekanntschaft, als der Hut noch zum Auftritt einer jungen Pariserin gehörte und nicht das Zeichen von Vertrautheit war, das die späteren Porträts zeigen. Die Fassungen lassen sich wie ein Tagebuch lesen: dieselben Züge, immer weniger Kleidung, immer mehr Stille.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Jeanne ist bis zur Hüfte gemalt, mit einem schwarzen Glockenhut, der ihr tief in die Stirn sitzt und das meiste Haar verdeckt; an den Seiten zeigt sich nur eine braune Strähne. Der Hals ist verlängert, wie in allen seinen Porträts, und an ihm hängt eine Kette aus kleinen hellblauen Perlen — der einzige helle Akzent im oberen Teil des Werks. Die Augen sind blass blau und kaum ausgeführt. Das Kleid ist dunkel, rötlich violett, eine Hand ruht unten links. Der Hintergrund ist kein Zimmer, sondern eine Folge von Flächen: links eine warme Fläche, rechts Schwarz, darüber ein heller Streifen und darüber ein warmes Feld. Nichts in diesem Werk erzählt: keine Gegenstände, kein Ereignis — nur Gesicht, Hut und Farbe.

Was zeigen die Aufnahmen auf dieser Seite?

Alle fünf Fotografien zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand, nicht das Original. Die erste Aufnahme zeigt das Werk frontal und ganz, gerahmt in einem dunkelbraunen Rahmen mit schmaler goldener Innenkante. Die zweite Aufnahme zeigt dieselbe Leinwand seitlich, in unserer Rahmenwerkstatt, mit dem Ständer der Rahmenleisten dahinter, sodass die Tiefe des Profils sichtbar wird. Die dritte Aufnahme entstand schräg zwischen anderen gerahmten Werken. Die vierte Aufnahme ist eine Nahaufnahme der oberen linken Ecke: das Profil des Rahmens, die Kante des Hutes sowie das warme Feld mit dem hellen Streifen daneben. Die fünfte Aufnahme zeigt das Gesicht aus der Nähe — beide Augen, den Bogen der Braue und den Rand des Hutes. Der Rahmen auf den Fotografien ist einer von vielen; Sie wählen ihn selbst.

Warum ist dieses Porträt wichtig?

Weil es das erste größere Porträt Jeannes ist und aus dem Jahr stammt, in dem ihre Beziehung erst begann. In ihm sammelt sich alles, was Modigliani nach 1916 entwickelte — der verlängerte Hals, der geneigte Kopf, die stilisierte Nase, der kleine Mund und ein flächiger Grund ohne Tiefe. Es ist ein postimpressionistisches Gemälde in jenem Sinn, in dem der Postimpressionismus der Aufbau des Gesichts aus Flächen war und nicht die Beschreibung des Lichts. In Paris gehörte Modigliani zu jenem Kreis zugewanderter Maler, den wir heute École de Paris nennen. Der Werkeintrag nennt außerdem eine technische Einzelheit, die nur im Infrarot sichtbar ist: Die Kette wurde nicht zugleich mit dem Hals gemalt, sondern später hinzugefügt, in einem zweiten Arbeitsgang. Gerade das Einzige, was in diesem Werk leuchtet, war also eine nachträgliche Entscheidung.

Wo ist das Original und welches Maß stimmt?

In einer Privatsammlung, deshalb gibt es keine Inventarnummer und wir nennen auch keine. 2010 wurde das Werk bei Sotheby’s in New York mit einer Schätzung von neun bis zwölf Millionen Dollar angeboten; das Ergebnis veröffentlicht die Seite nicht, also nennen wir es auch nicht. Erster Besitzer war Leopold Zborowski, der Händler des Malers, danach Jonas Netter und Etienne Bignou in Paris, Frank Crowninshield in New York und Edward A. Bragaline. Ausgestellt war es in New York 1929, 1938 und 1971. Beim Maß gehen die Quellen auseinander: Auktionseintrag und Werkeintrag nennen unabhängig 67 × 51,5 cm, im Netz kursiert daneben 164 × 137 cm — eine Zahl aus einem einzigen Eintrag, der sich nur auf sich selbst beruft und mehr als das Doppelte angibt. Wir halten uns an die 67 × 51,5 cm.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Das Werk malt ein akademischer Maler mit Ölfarben auf Baumwollleinwand, die über einen Keilrahmen aus Holz gespannt ist. Es ist kein Druck: Jeder Strich wird von Hand gesetzt, und darum weicht Ihre Leinwand in Duktus und Farbauftrag immer ein wenig von der auf den Fotografien ab. Der Maler beginnt bei den Flächen des Grundes, denn sie entscheiden, wie hell das Gesicht wirkt; Hut und Kleid sind beide dunkel und müssen über die Wärme getrennt werden, nicht über die Helligkeit. Die Kette kommt zuletzt auf die Leinwand, so wie beim Original. Ist die Farbe trocken, fotografieren wir das Werk und schicken die Aufnahme zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original ist klein, 67 × 51,5 cm, deshalb vergrößert jedes unserer Maße das Werk; unsere Leinwände sind zudem etwas breiter im Verhältnis, weshalb der Maler die Komposition dem Format anpasst. Die kleinsten, 60 × 70 und 70 × 85 cm, kommen der Größe des Originals nahe und gehören in den Flur oder an eine schmale Wand. Die mittleren, 90 × 110 und 100 × 120 cm, wirken über einer Kommode oder dem Sofa. Die großen, 110 × 130, 120 × 140, 137 × 164 und 150 × 180 cm, verlangen eine freie Wand und mindestens drei Meter Abstand; in diesen Maßen ist der Kopf überlebensgroß und das Werk nimmt den Raum ein. Das Format ist hochkant und wirkt dort, wo die Wand höher als breit ist. Da das Werk überwiegend dunkel ist und nur einen hellen Akzent hat, wirkt es am besten auf einer hellen Wand; auf einer dunklen geht die Kette verloren.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Verlangt Ihre Wand ein Maß, das nicht auf der Liste steht, fertigen wir es an. Nennen Sie uns Höhe und Breite in Zentimetern; wir prüfen, ob das Verhältnis den Ausschnitt trägt, und sagen Ihnen, was sich an den Rändern ändert — bei diesem Motiv zeigt sich das zuerst unten links, wo die Hand liegt, die nicht weggeschnitten werden kann, ohne der Figur ihren Halt zu nehmen. Sie wählen außerdem, ob Sie das Werk auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig erhalten oder in einer Rolle, was im Versand günstiger ist. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ihn realistisch am Werk zeigt, und auf Wunsch setzen wir das Werk vor dem Kauf in ein Foto Ihrer Wand. Suchen Sie ein Werk, das wir nicht führen, sehen Sie sich unsere Auftragsarbeiten an.

Lieferung und Garantie

Wir liefern bis an die Wohnungstür, und das Werk reist geschützt, die Leinwand frei von der Außenwand der Verpackung. Die Frist hängt von Größe und Auslastung des Ateliers ab: Wir nennen die Schätzung bei der Bestellung und melden uns, wenn sie sich ändert. Für Ausführung und Material garantieren wir: Kommt das Werk beschädigt an oder stimmt es nicht mit der freigegebenen Aufnahme überein, malen wir es auf unsere Kosten neu. Da Sie das Werk vor dem Versand auf einer Aufnahme sehen, klärt sich das meiste, bevor das Paket losgeht.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original heute?

In einer Privatsammlung. Da es Privatbesitz ist, gibt es keine Inventarnummer.

Warum steht anderswo 164 × 137 cm?

Diese Zahl stammt aus einem einzigen Eintrag, der sich nur auf sich selbst beruft. Auktionseintrag und Werkeintrag nennen unabhängig 67 × 51,5 cm; eine ältere Händleraufzeichnung nennt 64,5 × 52 cm. Das richtige Maß liegt also bei etwa 67 × 51,5 cm.

Ist das Original auf Leinwand gemalt?

Nicht sicher. Der Auktionseintrag nennt eine Holztafel, der Werkeintrag Karton, Restellini dagegen Leinwand. Unsere Reproduktion ist in jedem Fall Öl auf Leinwand.

Hat eines Ihrer Maße die Größe des Originals?

Nein. Das Original ist kleiner als unser kleinstes Maß, und auch das Verhältnis weicht leicht ab; am nächsten kommt 60 × 70 cm.

Zeigen die Fotografien auf dieser Seite das Original?

Nein. Alle fünf zeigen unsere eigene handgemalte Leinwand, bei uns aufgenommen.

Worum geht es in einem Satz?

Um eine Frau, die der Hut so weit verdeckt, dass nur der Blick und eine helle Kette übrig bleiben.

Wie hoch soll ich es hängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden. Bei einem Hochformat hängt man es klugerweise etwas tiefer, als es sich richtig anfühlt.

Welche weiteren Porträts Modiglianis führen Sie?

Sehen Sie sich Bildnis Jeanne Hébuterne I, Bildnis Jeanne Hébuterne III und Bildnis Jeanne Hébuterne VI an, unter den anderen Modellen Bildnis Beatrice Hastings und das Selbstbildnis. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Amedeo Modigliani, und über den Maler haben wir einen längeren Artikel geschrieben.

Wie genau folgt unsere Leinwand den Proportionen des Originals?

Das Original misst 51,5 × 67 cm. Am nächsten kommt unser Maß 90 x 110 cm, das vom Verhältnis des Originals um 6,44 % abweicht.

  • Motiv: Jeanne Hébuterne bis zur Hüfte, mit schwarzem Glockenhut tief in der Stirn und einer Kette aus hellblauen Perlen
  • Original: 67 × 51,5 cm, Öl, unten rechts signiert, 1917, Privatsammlung
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 × 70 bis 150 × 180 cm; keine entspricht dem Original, weil das Original kleiner ist
  • Gut zu wissen: die Infrarotaufnahme zeigt, dass die Kette später hinzugefügt wurde, in einem zweiten Arbeitsgang

Die Augen auf dieser Leinwand haben Pupillen. Unter den 76 Werken Modiglianis auf diesem Regal sind 17 so, bei 53 fehlt die Pupille – Werk für Werk.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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