Claude Monet – Das Becken von Argenteuil

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1451__ Kategorie:

Beschreibung

Das Becken von Argenteuil ist eine handgemalte Reproduktion einer Flussszene, die das Museum auf um 1872 datiert: eine schattige Baumreihe zieht sich am Weg zum Wasser hinab, Gestalten mit Sonnenschirmen spazieren darauf, jenseits des Beckens steht eine hölzerne Badeanstalt. Das Original misst 81 x 60 cm, ist Öl auf Leinwand und gehört dem Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2010, wohin es 1911 mit dem Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo kam. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Das Becken von Argenteuil
Weitere Titel:Le Bassin d’Argenteuil · The Argenteuil Basin
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:Um 1872 (das Museum schreibt „vers 1872“, also ungefähr)
Originalgröße:81 cm x 60 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 2010)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Das Becken von Argenteuil – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand liegt quer, der Himmel nimmt fast die ganze obere Hälfte: weiße Haufenwolken über blassem Blau, nach rechts in kleine Tupfen aufgelöst. Die untere Hälfte trägt das Ufer. Am linken Rand steht eine Reihe hoher Bäume, die Stämme wie Säulen, die Kronen werfen breite Querschatten über einen sandigen Weg. Darauf gehen kleine Gestalten: zwei in hellen Kleidern mit Sonnenschirmen, daneben eine dunklere Gestalt. Die Grasböschung fällt zum Wasser ab, zwei Gestalten sitzen darauf, und dicht am Wasser liegt ein leeres dunkles Boot. Rechts der Mitte liegt ein zweites Boot mit Leuten auf dem Wasser, einer mit Sonnenschirm, daneben ein flacher Steg. Ganz rechts steht ein hölzernes Gebäude über dem Wasser, auf dessen weißem Schriftzug die ersten Buchstaben von BAINS zu lesen sind — eine Badeanstalt. Im Hintergrund weiße Segel, eine niedrige Brücke auf Pfeilern, ein Türmchen und ein Fabrikschornstein mit dunkler Rauchfahne. Unten links steht die Signatur „Claude Monet“.

Warum nimmt der Himmel so viel Raum ein?

Weil die Szene vom Licht auf dem Wasser handelt, und das kommt von oben. Monet legt den Horizont tief, unter ein Drittel der Höhe, und überlässt alles darüber den Wolken. Ufer, Baumreihe und Badeanstalt schieben sich dadurch zu einem einzigen waagerechten Streifen zusammen, und genau dieser Streifen trägt alles, was geschieht. Dieses Ölgemälde wirkt deshalb ruhig, obwohl viel Kleines darin vorgeht — Spaziergang, Ruderer, Badende, Verkehr über die Brücke — und nichts davon fordert Aufmerksamkeit. Nur die Bäume am linken Rand reichen bis an die Oberkante, und eben darum treibt die Szene nicht davon.

Was bedeutet die Szene?

Argenteuil war damals ein Sonntagsort: die Bahn brachte die Pariser heraus, der Fluss bot Segeln, Rudern und eine Badeanstalt. Monet kam 1871 dorthin und blieb bis 1878; dies ist der Blick von seinem eigenen Ufer. Auf derselben Leinwand steht aber ein Fabrikschornstein, und auch die Brücke ist neu. Der Maler versteckt beides nicht und hebt es nicht hervor; es gehört zum Ort. Ein impressionistisches Gemälde dieser Jahre tut oft genau das: statt einer Geschichte zeigt es einen Nachmittag, an dem Freizeit und Industrie sich ein Ufer teilen.

Wo stand Monet?

Am linken Ufer, auf dem Spazierweg unter der Baumreihe, mit Blick über die breite Flussstelle, das Becken. Deshalb ist die Baumreihe so nah, dass der untere Rand sie beschneidet, und die Badeanstalt klein und fern. Der Museumseintrag nennt keinen Entstehungsort, nur Titel, Technik, Maße und Erwerbungsart, und deshalb behaupten wir über die genaue Stelle nicht mehr, als die Szene sagt: der Maler stand auf dem Weg, nicht auf dem Wasser.

Was sagt der Museumseintrag?

Das Musée d’Orsay führt das Werk unter dem Titel Le Bassin d’Argenteuil, als Öl auf Leinwand, mit der Inventarnummer RF 2010. Die Datierung schreibt es als „vers 1872“ — also um 1872 und nicht fest 1872. Das ist keine Haarspalterei: wo das Museum die Jahreszahl offen lässt, schließen wir sie nicht, und diese Seite sendet keine maschinenlesbare Jahresangabe. Die Maße nennt es als „H. 60 ; L. 81 cm“, Höhe vor Breite, dazu mit Rahmen 77 mal 98 cm. Bei uns steht in der Tabelle die Breite zuerst, also lesen wir 81 x 60 cm. Die frühere Fassung dieser Seite nannte 60 x 80 cm. Dieses Maß stimmte nicht mit dem des Museums überein, wohl aber genau mit einer unserer eigenen Größen, und wurde nach der Quelle berichtigt. Auch Wikidata nennt 80 cm; wo Museum und Datenbank auseinandergehen, gilt das Museum. Die Erwerbungsart ist als Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo, 1911, verzeichnet.

Das Motiv unter den Monet-Werken bei uns

Vorsicht beim Namen: den Titel Le Bassin d’Argenteuil tragen mehrere Leinwände Monets, und sie ähneln einander nicht. In der Dubliner National Gallery of Ireland hängt eine Leinwand von 1874, 65 x 55 cm, dort Becken von Argenteuil mit einem einzelnen Segelboot genannt — eine Herbstszene, in der goldorangenes Laub die rechten zwei Drittel füllt und links ein einziges winziges Segel steht. Keine Baumreihe, kein Weg, keine Badeanstalt, keine Brücke. Dasselbe gilt für eine Leinwand im amerikanischen RISD Museum, wo Segelboote vor dichtem Wald ruhen. Unsere ist die einzige mit Spazierweg und Badeanstalt. An demselben Flussabschnitt spielen weitere Monet-Motive bei uns: Ruhende Boote in Petit-Gennevilliers zeigt vertäute Boote aus der Nähe, Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil und Die Brücke von Argenteuil beide Bauwerke über den Fluss, und Promenade bei Argenteuil dasselbe Ufer ohne Wasser.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Wir malen das Werk mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand, aufgezogen auf einen hölzernen Keilrahmen — nichts ist gedruckt und nichts vorbereitet. Bei diesem Motiv steckt die meiste Arbeit im Himmel und in den Schatten: die Wolken müssen weich bleiben und in einem Zug aufgetragen werden, sonst erstarren sie, und die Querschatten müssen kräftig genug sein, damit der Weg als besonnt gelesen wird. Die kleinen Gestalten kommen zuletzt, weil ein zu breiter Strich sie altern lässt. Diese Familie hat keine Werkstattaufnahmen, deshalb zeigen wir hier keine Fotos der fertigen Leinwand — das Motiv wartet darauf, das nächste Mal gemalt und aufgenommen zu werden. Ein Foto Ihrer eigenen Leinwand erhalten Sie dennoch vor dem Versand: was Sie nicht freigeben, verlässt die Werkstatt nicht.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: 80 x 60 cm über der Kommode, 100 x 75 cm über dem Sofa, 150 x 110 cm für eine große leere Wand. Acht Größen stehen zur Wahl. 50 x 40 cm und 65 x 49 cm passen in den Flur oder an eine schmale Wand. 70 x 55 cm und 80 x 60 cm sind die üblichen Maße über einer Kommode oder einem Gästebett. 90 x 70 cm und 100 x 75 cm wirken über Sessel oder Sofa am natürlichsten. 120 x 90 cm und 150 x 110 cm gehören in ein Wohnzimmer mit hoher Wand oder ins Esszimmer. Bemerkenswert: unser Maß 80 x 60 cm liegt nur einen Zentimeter unter der Breite des Originals. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer mit diesem Motiv verträgt warmes wie kaltes Licht, da blauer Himmel und warmer Sand darin zusammenliegen.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen in Ihren Raum, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie selbst bestimmen — senden Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin. Nur die Anfertigung nach Maß ergibt genau das Verhältnis 81 zu 60. Die Leinwand ist auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass sie auch ohne Rahmen fertig wirkt. Zum Motiv passt eine warme Holzleiste, die den sandigen Weg fortsetzt; ein kühler silberner Rahmen nimmt der Szene den Sommer.

Lieferung und Garantie

Ein Gemälde auf Leinwand reist in sechzehn Länder der Europäischen Union — unter anderem nach Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien sowie nach Ungarn — in Schutzfolie gewickelt und fest verpackt. Die Fertigungszeit beträgt 15 bis 45 Tage, beim Maß 150 x 110 cm eher am oberen Ende. Ein Foto der fertigen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand: stimmt daran etwas nicht, bessern wir nach, solange das Werk in der Werkstatt ist. Weitere Monet-Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet, und wie ein Kunstgemälde entsteht, beschreiben wir in unserem Blog.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In Paris. Es gehört dem Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 2010 und kam 1911 mit dem Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo ins Museum.

Sind Menschen auf der Leinwand?

Ja, aber niemand ist benannt. Auf dem Weg gehen Spaziergänger mit Sonnenschirmen, zwei Gestalten sitzen im Gras, im Boot eine kleine Gruppe. Der Eintrag nennt keine Namen, und wir auch nicht.

Ist „Le Bassin d’Argenteuil“ dasselbe Werk?

Ja — das ist der Museumstitel dieser Leinwand. Denselben französischen Titel tragen aber weitere Werke Monets, deshalb gehört zum Titel ein Blick auf Maß und Museum.

Ist das ein Druck?

Nein. Jedes Werk ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung gefertigt. Am besten zu sehen ist der Unterschied an den Wolken: die Farbe steht über der Leinwand und wirft einen feinen Schatten.

Welche Größe soll ich wählen?

Über der Kommode 80 x 60 cm, über dem Sofa 100 x 75 cm, für eine große leere Wand 150 x 110 cm. Messen Sie vor der Bestellung die Breite des Möbels darunter.

Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?

Ja. Senden Sie die gewünschte Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin, bevor wir beginnen.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt, in Folie gewickelt und fest verpackt an Ihre Adresse. Haben Sie einen Rahmen bestellt, rahmen wir bei uns.

Was sagt das Gemälde in einem Satz?

Dass ein Sonntagnachmittag an der Seine zugleich Spaziergang, Segeln und Fabrikschornstein sein kann — und dass sich das ohne Worte malen lässt.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Das Werk steht seit 1911 in einer öffentlichen französischen Sammlung, und einen Wert nennen wir nicht.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Der tiefe Horizont sollte unter Augenhöhe liegen, sonst drückt der Himmel nach unten und der Weg verliert seine Tiefe.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der Wasser, Alleen oder ruhige Sommerszenen mag. Sind Sie beim Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein — die beschenkte Person wählt Motiv und Maß selbst.

  • Motiv. Eine schattige Baumreihe am Weg auf dem linken Seineufer, Spaziergänger mit Sonnenschirmen, ein leeres Boot am Ufer, die Badeanstalt mit dem Schriftzug BAINS jenseits des Wassers sowie Brücke und Fabrikschornstein im Hintergrund.
  • Original. Öl auf Leinwand, 81 x 60 cm, um 1872; Musée d’Orsay, Inv.-Nr. RF 2010, Vermächtnis des Grafen Isaac de Camondo, 1911.
  • Unseres. Acht Größen von 50 x 40 bis 150 x 110 cm oder Anfertigung nach Ihrem Maß; das Maß 80 x 60 cm liegt einen Zentimeter unter dem Original.
  • Wissenswert. Das Maß 60 x 80 cm, das früher auf dieser Seite stand, war nicht das des Originals; das Museum nennt 60 mal 81 cm, und dieses steht nun in der Tabelle.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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