Claude Monet – Ruhende Boote in Petit-Gennevilliers

ab 188,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Ruhende Boote in Petit-Gennevilliers ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Flussszene aus dem Jahr 1874: vertäute Vergnügungsboote liegen dicht nebeneinander in der ruhigen Seine, die Masten durchschneiden den Himmel, und unten links liegt ein leeres Ruderboot. Das Original misst 65,4 x 54,3 cm, ist Öl auf Leinwand und gehört den Fine Arts Museums of San Francisco unter der Inventarnummer 1962.23; gezeigt wird es in der Legion of Honor. Wir malen es in neun Größen oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Ruhende Boote in Petit-Gennevilliers
Weitere Titel:Bateaux sur la Seine à Gennevilliers · Sailboats on the Seine at Petit-Gennevilliers
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1874 (der Museumseintrag nennt keine Signatur)
Originalgröße:65,4 cm x 54,3 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Fine Arts Museums of San Francisco, Legion of Honor (Inv.-Nr. 1962.23)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, neun Größen oder nach Maß

Ruhende Boote in Petit-Gennevilliers – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand liegt quer und ist klein, die Szene aber bis an die Ränder gefüllt. Unten links liegt ein helles Ruderboot, so nah, dass der untere Rand es halbiert; wir schauen von oben in seine blass rosa Innenwand. Rechts davon schiebt sich ein fast schwarzer Rumpf mit gedecktem Deck in die Mitte, an dessen Bordwand eine blasse runde Scheibe hängt, der Fender eines vertäuten Boots. Ganz rechts steht ein dritter Rumpf in Ocker, darüber längs ein gerefftes weißes Segel auf einer hölzernen X-Stütze. Aus der Gruppe steigen drei hohe Masten auf, dünn und braun, vom unteren bis zum oberen Rand; links der Mitte ist ein Segel halb gesetzt. Am linken, grünen Ufer stehen eine dunkle Pappel und ein ockerfarbenes Haus mit rötlichem Dach. In der oberen rechten Ecke liegt das Gegenufer mit winzigen Segeln und einem Schornstein. Das Wasser besteht aus kurzen waagerechten Strichen, in denen die Masten als lange wellige Spiegelungen wiederkehren. Unten rechts steht die Signatur „Claude Monet“; eine Jahreszahl fehlt daneben.

Warum ist der Blick so nah?

Weil Monet nicht zurücktrat. Der Maler stand fast auf Höhe des Wassers und suchte keinen Abstand, der den Liegeplatz in den Hintergrund gerückt hätte. Die Rümpfe nehmen die untere Hälfte ein, die Masten die obere, und die Ränder schneiden sie ruhig ab — das Ruderboot unten links ist nicht vollständig. Das Gegenufer, auf einer klassischen Flussvedute die Hauptsache, bleibt ein schmaler Streifen in der Ecke. Dieses Ölgemälde ist ein Porträt aus Rümpfen und Masten, keine Aussicht auf den Fluss, und wirkt deshalb größer, als es ist.

Was bedeutet die Szene?

Die Boote auf der Leinwand sind keine Arbeitsboote. Es sind Vergnügungsboote, vertäut, mit gerefften Segeln und leeren Decks — ein sonntäglicher Ort zum Segeln, kein Hafen. Im selben Ausschnitt steht im Hintergrund ein Fabrikschornstein. Monet stellt beides nicht gegeneinander; es ist einfach da, in einem Blick über das Wasser. Der Vorort an der Seine war damals Ort der Erholung und der Arbeit zugleich, und die Szene zeigt das ohne Erklärung. Wer ein impressionistisches Gemälde sucht, das statt eines Ereignisses einen Zustand malt, findet es hier.

Wo stand Monet?

Der Museumseintrag nennt den Entstehungsort: Gennevilliers. Petit-Gennevilliers war ein Weiler am linken Seineufer, gegenüber von Argenteuil, wo Monet damals wohnte; genau diese Flussbiegung war ein beliebter Ort zum Segeln. Der Maler ging also auf die andere Uferseite und malte über das Wasser zurück; der Liegeplatz lag dort, weshalb die Gruppe von vorn und so nah zu sehen ist. Mehr sagt der Eintrag nicht, und mehr behaupten wir nicht.

Was sagt der Museumseintrag?

Das Museum führt das Werk als Sailboats on the Seine at Petit-Gennevilliers, 1874, Öl auf Leinwand. Die Maße nennt es als Höhe mal Breite, 54,293 x 65,4 cm, dazu das Maß mit Rahmen, 76,676 x 87,948 cm. Bei uns steht die Breite zuerst, also lesen wir 65,4 x 54,3 cm. Wikidata führt dasselbe Werk mit gerundeter Höhe von 54 cm; wo Museum und Datenbank auseinandergehen, gilt das Museum. In seiner Herkunftsnotiz verknüpft das Museum das Werk mit Daniel Wildensteins Catalogue raisonné, wo es die Nummer 227 trägt. Die Signatur erwähnt der Eintrag nicht — wir haben sie von der Leinwand selbst gelesen und stellen sie nicht neben die Jahreszahl.

Der Weg des Werks von Paris nach San Francisco

Das Museum veröffentlicht die ganze Reihe der Eigentümer und setzt einzelne Stationen in Klammern, weil es sie nicht sicher bestätigt hat. Wie es sie nennt: Georges Feydeau (1862–1921), Paris; seine Auktion im Pariser Hôtel Drouot am 4. April 1903, Los 35, über Gaston Bernheim; Prinz de Wagram, Paris; Georg Caspari, Berlin, um 1920; Hugo und Käthe Perls, Berlin, spätestens 1920; Sadie Adriani, Berlin. 1962 schenkten Bruno und Sadie Adriani aus Monterey in Kalifornien das Werk dem California Palace of the Legion of Honor, 1972 ging es per Verwaltungsakt an die Fine Arts Museums of San Francisco. Für die Berliner Stationen beruft sich das Museum auf einen Artikel vom Dezember 1920 und eine kuratorische Notiz. Wir zählen die Stationen nicht und erzählen die Reihe nicht weiter.

Das Motiv unter den Monet-Werken bei uns

Vertäute Boote auf der Seine hat Monet mehrfach gemalt, weshalb sich der Blick auf Maß und Museum lohnt und nicht nur auf den Titel. Ein Jahr später entstand die Leinwand Red Boats, Argenteuil in der Sammlung der Harvard Art Museums: 61,8 x 82,5 cm, deutlich breiter und anders gestimmt — eine sonnige blauweiße Wasserfläche aus der Ferne, ein roter Rumpf rechts, weiße Wasservögel vorn, signiert mit der Jahreszahl 75. Unsere Leinwand ist näher, enger und unter bedecktem Himmel. Am selben Flussabschnitt spielen die meisten unserer Monet-Motive: Das Becken von Argenteuil zeigt dieselbe Fläche aus größerer Entfernung, Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil und Die Brücke von Argenteuil holen beide damaligen Bauwerke über den Fluss ins Geschehen, und Promenade bei Argenteuil zeigt dasselbe Ufer ohne Wasser.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Wir malen das Werk mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand, aufgezogen auf einen hölzernen Keilrahmen — nichts ist gedruckt und nichts vorbereitet. Auf der ersten Aufnahme dieser Seite ist genau das zu sehen, was der Besteller erhält: unsere fertige Leinwand, gerahmt in einer hellen silbernen Leiste mit feiner perliger Innenkante, auf einer hölzernen Staffelei in der Werkstatt. Die Aufnahme entstand schräg von links, sodass Rahmentiefe und Farboberfläche im Tageslicht sichtbar werden. Die meiste Arbeit steckt in den Masten: drei dünne, lange Striche müssen über die ganze Höhe laufen, ohne zu reißen oder dick zu werden, und erst danach kommen ihre welligen Spiegelungen ins Wasser. Ein Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand; was Sie nicht freigeben, verlässt die Werkstatt nicht.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: 70 x 80 cm über der Kommode, 90 x 110 cm über dem Sofa, 150 x 180 cm für eine große leere Wand. Neun Größen stehen zur Wahl. 50 x 60 cm und 60 x 70 cm passen in den Flur. 70 x 80 cm und 80 x 100 cm sind die üblichen Maße über einer Kommode oder einem Gästebett. 90 x 110 cm und 100 x 120 cm wirken über dem Sofa am natürlichsten. 110 x 131 cm, 120 x 140 cm und 150 x 180 cm gehören an eine hohe Wand oder ins Esszimmer. Achten Sie auf das Format: Das Original liegt quer, alle neun Maße bei uns stehen hochkant, keines wiederholt sein Seitenverhältnis. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer mit diesem Motiv verträgt warmes wie kaltes Licht, da die Palette ohnehin blass ist.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Sie das Seitenverhältnis des Originals wollen, also ein Querformat von etwa 65 zu 54, führt nur die Anfertigung nach Maß dorthin: senden Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin. Die Leinwand ist auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass sie auch ohne Rahmen fertig wirkt. Zum Motiv passen helle, kühle Leisten: sie setzen den blassen Himmel fort und konkurrieren nicht mit dem ockerfarbenen Rumpf.

Lieferung und Garantie

Ein Gemälde auf Leinwand reist in sechzehn Länder der Europäischen Union — unter anderem nach Deutschland, Österreich, Italien und Ungarn — in Schutzfolie gewickelt und fest verpackt. Die Fertigungszeit beträgt 15 bis 45 Tage, beim größten Maß eher am oberen Ende. Ein Foto der fertigen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand: Stimmt daran etwas nicht, bessern wir nach, solange das Werk in der Werkstatt ist. Weitere Monet-Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet, und wie ein Kunstgemälde entsteht, beschreiben wir in unserem Blog.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In San Francisco, bei den Fine Arts Museums of San Francisco unter der Inventarnummer 1962.23, gezeigt in der Legion of Honor.

Sind Menschen auf der Leinwand?

Nein. Zu sehen sind nur Boote, Wasser, Ufer und Häuser, keine einzige Gestalt.

Ist „Bateaux sur la Seine à Gennevilliers“ dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Titel derselben Leinwand; das Museum führt sie unter dem englischen.

Ist das ein Druck?

Nein. Jedes Werk ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, auf Bestellung gefertigt. Der Unterschied zeigt sich an den Masten: die Farbe steht über der Leinwand.

Welche Größe soll ich wählen?

Über der Kommode 70 x 80 cm, über dem Sofa 90 x 110 cm, für eine große leere Wand 150 x 180 cm. Messen Sie zuvor die Breite des Möbels darunter.

Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?

Ja. Senden Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin. Nur so erhalten Sie das Querformat des Originals.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt, in Folie gewickelt und fest verpackt an Ihre Adresse. Haben Sie einen Rahmen bestellt, rahmen wir bei uns.

Was sagt das Gemälde in einem Satz?

Dass Monet 1874 ganz nah an die vertäuten Boote herantrat und statt der Aussicht auf den Fluss ihre Gruppe malte.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Es steht in einer öffentlichen Sammlung in San Francisco, kam 1962 als Schenkung dorthin, und einen Wert nennen wir nicht.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, bei den größten Maßen tiefer. Die Wasserlinie sollte unter Augenhöhe liegen, sonst neigt sich die Gruppe zum Betrachter.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der Wasser oder Segel mag. Sind Sie unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein — die beschenkte Person wählt Motiv und Maß selbst.

  • Motiv. Vertäute Vergnügungsboote auf der Seine bei Petit-Gennevilliers, drei hohe Masten über die ganze Höhe, ein leeres Ruderboot unten links und ein Fabrikschornstein am Gegenufer.
  • Original. Öl auf Leinwand, 65,4 x 54,3 cm, 1874; Fine Arts Museums of San Francisco, Inv.-Nr. 1962.23, Schenkung Bruno und Sadie Adriani, Catalogue raisonné Nr. 227.
  • Unseres. Neun Größen von 50 x 60 bis 150 x 180 cm oder Anfertigung nach Maß, die als einzige das Querformat des Originals bewahrt.
  • Wissenswert. Das Museum schreibt Höhe mal Breite, bei uns steht die Breite zuerst; dieselbe Leinwand ist dort 54,3 x 65,4 cm und hier 65,4 x 54,3 cm.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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