Beschreibung
| Titel: | Mohnfeld bei Argenteuil |
| Weitere Titel: | Coquelicots ; La promenade · Poppies near Argenteuil |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1873 |
| Originalgröße: | 65,3 cm x 50 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 1676) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, neun Formate oder nach Maß |
Mohnfeld bei Argenteuil ist Monets Leinwand von 1873: ein Hang voller roter Mohnblumen, eine Frau mit blauem Sonnenschirm und ein Kind, die hindurchgehen, und darüber ein hoher Himmel mit verstreuten Wolken. Das Original hängt im Musée d’Orsay in Paris. Bei uns entsteht daraus eine handgemalte Reproduktion, Öl auf Leinwand, in neun Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Mohnfeld bei Argenteuil – Claude Monet
Was ist dargestellt?
Ein Sommernachmittag auf der Wiese über Argenteuil, wo Monet damals wohnte. Vom linken Rand fällt ein Mohnfeld den Hang hinab, und darin kommen zwei Gestalten herunter: eine Frau mit dunkelblauem Sonnenschirm und ein Kind mit Strohhut vor ihr. Rechts dehnt sich helles Gras, am Horizont eine Baumreihe und darin ein Haus mit rotem Dach. Dieses Ölgemälde hat weder Ereignis noch Erzählung — es ist die Aufzeichnung eines Spaziergangs, und genau deshalb führt das Museum es auch unter einem zweiten Namen, La promenade.
Was steht auf der Leinwand?
Oben links, an der Kante des Hangs, stehen noch zwei Gestalten, kleiner als die ersten: dieselbe Frau und dasselbe Kind, ein zweites Mal gemalt, höher und weiter weg. Dadurch liest sich die Wiese als Weg und nicht als Fläche — das Auge geht vom oberen Paar zum unteren und legt dabei die Strecke zurück. Der Mohn ist nicht gezeichnet, sondern als einzelne rote Tupfer gesetzt, dichter unten links und dünner zur Mitte hin; dazwischen ist das Gras grün, gelb und stellenweise bläulich. Der Himmel nimmt das obere Drittel ein und ist in breiten weißen und blauen Zügen gemalt. Ein impressionistisches Gemälde besteht hier aus zwei Gegensätzen: der ruhigen Waagerechten des Horizonts und dem unruhigen, verstreuten Rot darunter.
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil es zu denen gehörte, die Monet in der ersten impressionistischen Ausstellung zeigte. Damals war das ein befremdliches Werk: keine ausgeführten Gesichter, keine Zeichnung, Blumen, die bloß ein roter Punkt sind. Ein Kunstgemälde, das nichts erzählt und nichts zu Ende führt, war für den Besucher von 1874 schwer; heute ist genau diese Leichtigkeit der Grund, warum das Motiv gelöst wirkt und nicht alt.
Wer sind die Gestalten auf der Wiese?
Das Museum nennt sie doch, und zwar mit einem eigenen Vorbehalt: die junge Frau mit dem Sonnenschirm und das Kind im Vordergrund seien »sans doute«, also wohl, Camille, die Frau des Malers, und ihr Sohn Jean. Mehr sagt das Museum nicht, und wir tun es auch nicht. Sicher ist etwas anderes: die Gestalten kommen zweimal vor, unten groß und oben klein, und diese Wiederholung ist es, was dem Werk Bewegung gibt. Wer sie kopiert, darf deshalb nicht beide Paare gleich deutlich malen — das obere muss angedeutet bleiben.
Welches Argenteuil Monets ist das?
Argenteuil ist Monets meistgemalter Ort: in sieben Jahren entstanden dort mehrere hundert Leinwände. Der Spaziergang am Fluss ist — Promenade bei Argenteuil; die Eisenbahnbrücke über die Seine ist — Die Brücke von Argenteuil; die Segelboote im Becken sind — Das Becken von Argenteuil. Später, in Giverny, kam er in anderem Maßstab auf den Mohn zurück — Mohnfeld (Giverny). Vorsicht bei der Suche: die Mohnfelder bei Argenteuil im Metropolitan Museum sind eine andere Leinwand, zwei Jahre jünger und ohne Gestalten im Vordergrund.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Zuerst der Himmel, dann das Gras, und erst zuletzt der Mohn — jeder als eigener Tupfer, ohne Zeichnung darunter. Genau hier unterscheiden sich Handkopien: sind die Mohnblumen gleichmäßig verteilt, wird das Feld zum Muster; sind sie verteilt wie im Original, in Nestern und Lücken, bleibt es eine Wiese. Auf dem ersten Foto steht das fertige Werk in einer graubraunen Leiste mit breiter cremefarbener Innenkante, noch in Schutzfolie, auf dem Tisch in unserer Werkstatt — so sehen Sie, wie das Motiv mit Rahmen wirkt und wie es zum Versand vorbereitet ist.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: fürs Wohnzimmer 100 x 80 cm, für eine kleinere Wand 65 x 50 cm, was zugleich das Maß des Originals ist, für eine große Wand 130 x 100 oder 150 x 120 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite von Sofa oder Sideboard einnehmen. Die mittleren Maße 80 x 60, 90 x 70 und 110 x 90 cm decken die meisten Schlaf- und Esszimmer ab. Ein Wandgemälde mit diesem Motiv ist hell und freundlich und verträgt deshalb auch einen schmalen Flur, in dem man nah davorsteht und die einzelnen Tupfer sieht.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der genannten Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Das Original misst 65,3 x 50 cm, ein Verhältnis von etwa 1,31 : 1. Das Gemälde auf Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt es auch ohne Rahmen nicht unfertig. Auf dem Foto steckt es in einer graubraunen Leiste mit cremefarbener Kante; zu diesem Motiv passen auch helle Naturleisten.
Lieferung und Garantie
Wir liefern nach Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton — genau so, wie es auf dem Foto zu sehen ist. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Musée d’Orsay in Paris, unter der Inventarnummer RF 1676. Das Museum erhielt es 1906 aus der Schenkung von Étienne Moreau-Nélaton.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus 1873. Das Museum nennt auch das Maß, 50 cm Höhe und 65,3 cm Breite, und die Technik, Öl auf Leinwand.
Ist »Coquelicots ; La promenade« dasselbe Werk?
Ja, und das ist der amtliche Name, den das Museum führt: die Arbeit trägt zwei Titel zugleich. Auf Englisch heißt sie Poppies near Argenteuil, auf Slowenisch Maki pri Argenteuilu, auf Kroatisch Makovi kod Argenteuila, auf Italienisch Papaveri vicino ad Argenteuil und auf Ungarisch Pipacsmező Argenteuil közelében.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Stück ist eine handgemalte Kopie, Öl auf Leinwand, eigens für die Bestellung gemalt. Auf dem Foto ist zu sehen, dass die Züge über der Fläche stehen; eine gedruckte Reproduktion ist glatt.
Welches Maß soll ich wählen?
Wollen Sie das Werk in der Größe des Originals, wählen Sie 65 x 50 cm. Sonst messen Sie die Breite des Möbels unter der Wand und nehmen etwa zwei Drittel davon.
Bekomme ich auch ein Maß, das nicht gelistet ist?
Ja. Maßanfertigung ist bei uns der Normalfall; schicken Sie Breite und Höhe, wir nennen Preis und Termin, bevor wir beginnen.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Haben Sie einen Rahmen bestellt, ist das Werk schon bei uns gerahmt, wie auf dem Foto.
Warum kommen die Gestalten zweimal vor?
Weil Monet keine Szene malte, sondern den Weg hindurch. Das untere Paar ist nah und groß, das obere fern und klein; dazwischen liegt eine Strecke, die das Auge zurücklegt. Gäbe es nur ein Paar, wäre die Wiese eine Fläche.
Wie hoch soll ich es hängen?
Die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Das Motiv liegt quer und ist ruhig, hängen Sie es also nicht zu hoch.
Ist der Mohn wirklich nur ein Punkt?
Ja — aus der Nähe sind es einzelne rote Tupfer ohne Form. Erst auf zwei Meter Abstand fügen sie sich zu Blumen, und genau das war 1874 an diesem Werk am umstrittensten.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie das Maß nicht wählen möchten, gibt es einen Geschenkgutschein — dann sucht die beschenkte Person Motiv und Maß selbst aus.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Neun Formate oder nach Maß. Von 50 x 40 bis 150 x 120 cm, darunter 65 x 50 cm, das Maß des Originals.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig und gerahmt, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Museum. Jahr, Maß und Inventarnummer stehen so, wie das Musée d’Orsay sie führt.










































