Beschreibung
| Titel: | Seerosen I |
| Weitere Titel: | Nymphéas · Water-Lilies, Clouds |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1903 |
| Originalgröße: | 100 cm x 73 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | In keiner öffentlichen Sammlung verzeichnet; katalogisiert als Wildenstein 1656 |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Formate oder nach Maß |
Seerosen I ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Leinwand aus dem Jahr 1903: oben ein dunkles Band Ufergrün, unten eine violettblaue Fläche, in der sich zwei weiße Wolken spiegeln, und quer über die Mitte Bänder von Seerosenblättern. Im Werkkatalog Monets trägt sie die Nummer 1656 und misst 100 x 73 cm. Wir malen sie in acht Formaten oder nach Ihrem Maß, mit einem Foto des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.
Seerosen I – Claude Monet
Was ist zu sehen?
Am oberen Rand läuft ein dunkles Band Ufergrün über die ganze Breite; am dichtesten ist es oben rechts, wo dieselbe Masse auch am rechten Rand hinabzieht. Darunter nimmt die olivgrüne Spiegelung dieses Laubs die obere Hälfte des Wassers ein, gemalt in kurzen senkrechten Tupfen. Die untere Hälfte der Fläche ist violettblau, und darin liegen zwei große weiche Wolkenspiegelungen, eine links der Mitte und eine rechts. Über die Fläche ziehen Bänder von Seerosenblättern: eines über das obere Drittel mit blassgelben Blüten, ein zweites rechts der Mitte, und die größte Gruppe unten in der Mitte, wo die Blüten rosarot sind. In der unteren linken Ecke liegt eine abgesetzte Gruppe Blätter mit zwei weißen Blüten. Unten rechts ist die Leinwand signiert. Dieses Ölgemälde hat keinen Horizont und keine Wasserkante: nur die Fläche und das, was darin zu sehen ist.
Wo ist der Himmel?
Die Szene ist steil von oben gesehen, deshalb gibt es auf der Leinwand weder Horizont noch Himmel — und doch sind die Wolken da, nur umgekehrt. Genau dieser Tausch ist das Thema: das Hellste hängt nicht oben, sondern liegt unten, und das Dunkelste ist nicht in der Ferne, sondern am oberen Rand. Dadurch stellt sich die Tiefe auf den Kopf, und die Fläche wird zugleich Oberfläche und Fenster. Ein Gemälde auf Leinwand dieser Art ist aus zwei gegenläufigen Zügen gebaut: kurzen senkrechten für die Spiegelung des Laubs und breiten waagerechten für die Wolken. Die Seerosenblätter sind die dritte Art Zug — kurze flache Flecken, die auf beiden anderen liegen und sie verbinden. Diesen Gedanken hat Monet später über ganze Wände gespannt: die Nymphéas-Säle im Pariser Musée de l’Orangerie.
Diese Leinwand im Werkkatalog
Im Werkkatalog Monets steht sie unter der Nummer 1656, datiert auf 1903 und gemessen mit 100 x 73 cm, Öl auf Leinwand, aus der Gruppe, die der Maler selbst Wasserlandschaften nannte. Wir erkennen es an vier Dingen zugleich: das dunkle Laubband zieht am rechten Rand hinab, es sind zwei Wolken und nicht eine, das Blätterband oben rechts trägt gelbe Blüten, und in der unteren linken Ecke stehen zwei weiße Blüten abgesetzt von allem anderen. Ein impressionistisches Gemälde aus dieser Gruppe ist selten mit einer Jahreszahl signiert, deshalb ist es der Katalog, der es in die Zeit setzt — der Eintrag zu dieser Leinwand mit der Katalognummer 1656.
Über dieses Original nicht bekannt
Wo es heute ist, ist nicht öffentlich verzeichnet. Der Katalog führt das Werk, aber keine Sammlung, die es verwahrt, deshalb finden Sie in der Tabelle weder einen Museumsnamen noch eine Inventarnummer — beide Angaben gibt es in keinem öffentlich zugänglichen Eintrag. Die Angaben stammen also aus dem Katalog und sonst nirgendwoher.
Weitere Wasserwerke Monets bei uns
Achten Sie auf die Namen: ohne römische Ziffer ist Seerosen ein anderes Werk, quadratisch und anders im Licht. Den blauen Ton desselben Themas führen wir als Blaue Seerosen. Derselbe Teich unter einem anderen Titel ist Der Seerosenteich. Und wenn Architektur in der Szene steht, handelt es sich um Der Seerosenteich (Japanische Brücke). Alle vier sind derselbe Teich in Giverny, anders gesehen — daran unterscheiden sie sich, nicht am Titel.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Die Reihenfolge ist bei diesem Motiv alles. Der Maler legt zuerst den violettblauen Grund der Fläche, zieht dann nass in nass die olivgrüne Spiegelung des Laubs in die obere Hälfte, und erst wenn das steht, kommen die Wolken — breit, weich, ohne Kante, denn eine gespiegelte Wolke hat keinen Umriss. Die Seerosenblätter kommen zuletzt, als flache Flecken, die auf dem Wasser liegen müssen und nicht darin. Wer sie zu früh malt, bekommt ein Muster statt einer Fläche. Ein Kunstgemälde mit diesem Motiv ist deshalb eine Geduldsprobe: es ist auf einmal fertig, erst wenn der letzte Fleck sitzt, und bis dahin sieht es unfertig aus.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über dem Sofa 120 x 90 cm, für eine kleinere Wand 70 x 50 cm, für eine große offene Wand 150 x 110 cm. Das Original misst 100 x 73 cm, was unserem Maß 105 x 75 cm nahekommt, wenn Sie das Verhältnis des Originals halten wollen. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen. Ein Gemälde mit diesem Motiv liegt quer und ruhig, ohne Brennpunkt, und wirkt deshalb dort besser, wo es aus der Nähe gesehen wird — im Flur, neben dem Bett, über dem Schreibtisch — als an einer Wand, die Sie nur vom anderen Ende des Raums sehen.
Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden. Weil das Motiv quer und ruhig ist, verträgt es auch einen tieferen Platz — über einer niedrigen Kommode wirkt es besser als hoch an einer leeren Wand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Maße, fertigen wir nach Maß — schicken Sie Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Termin. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, die Kanten sind mitgemalt, deshalb wirkt sie auch ohne Rahmen nicht unfertig. Bei diesem Motiv hilft eine schmale dunkle Leiste, weil sie die Fläche schließt, die sonst abgeschnitten wirken könnte; ein breiter goldener Rahmen steht ihm nicht, weil das Motiv keine Mitte hat, die ein Rahmen betonen könnte.
Lieferung und Garantie
Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn, in Schutzfolie gewickelt und im festen Karton. Vor dem Versand schicken wir ein Foto des fertigen Werks; stimmt darauf etwas nicht, wird korrigiert, bevor es die Werkstatt verlässt. Bei großen Maßen ist die Fertigungszeit länger. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen und die Wahl der Motive schreiben wir im Blog.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo ist das Original heute?
Das wissen wir nicht und raten nicht. In keinem öffentlich zugänglichen Eintrag ist eine Sammlung genannt, die es verwahrt, deshalb steht in der Tabelle weder ein Museum noch eine Inventarnummer.
Was bedeuten Monets Seerosen?
Wasser, Himmel und Blüten verschmelzen zu einer einzigen Fläche. Sie werden oft als Ort der Ruhe und Besinnung gelesen; Monet selbst wollte, dass die großen Leinwände eine Zuflucht friedlicher Meditation bieten.
Warum malte Monet Seerosen?
Weil der Teich sein eigenes Werk war: Von 1899 bis zu seinem Tod 1926 malte er den Wassergarten in Giverny rund 250-mal und jagte dem wechselnden Licht auf dem Wasser nach.
Wie viele Seerosen-Gemälde malte Monet?
Rund 250 Leinwände seines Wassergartens, von 1899 bis zu seinem Tod 1926, darunter die großen Tafeln in der Pariser Orangerie.
Wo malte Monet die Seerosen?
In seinem Wassergarten in Giverny in der Normandie, am Teich, den er jenseits der Straße vor dem Haus anlegen ließ.
Ist das Original verkäuflich, und was ist es wert?
Nein. Das Original gehört einer Museumssammlung und ist unverkäuflich, einen Marktpreis hat es daher nicht. Monets Hauptwerke gehören zu den teuersten je versteigerten Gemälden: Eines von Monets Getreideschober-Gemälden (Meules, 1890) wurde im Mai 2019 bei Sotheby’s für 110,7 Millionen Dollar versteigert.
- Handgemalt. Öl auf Leinwand, kein Druck und kein maschineller Auftrag.
- Acht Formate oder nach Maß. Von 50 x 35 bis 150 x 110 cm, darunter 105 x 75 cm.
- Foto vor dem Versand. Sie sehen das Werk fertig, bevor es die Werkstatt verlässt.
- Angaben aus dem Katalog. Jahr, Maß und Technik stehen so, wie der Werkkatalog Monets sie unter der Nummer 1656 führt.









































