Claude Monet – Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil

ab 124,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 255__ Kategorie: Schlagwort: , , ,

Beschreibung

Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil ist eine handgemalte Reproduktion von Monets Flussszene aus dem Jahr 1873: ein helles Eisenbahnviadukt auf hohen Pfeilern überquert die ganze Leinwand, darüber fährt ein Zug mit einer weißen Dampfwolke, unten links stehen zwei Gestalten am Ufer neben einem vertäuten Segelboot. Das Original misst 99 x 60 cm, ist Öl auf Leinwand und unten links signiert; der Catalogue raisonné führt es unter Nummer 279, und seine letzte verzeichnete Station ist eine Privatsammlung. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil
Weitere Titel:Le Pont du chemin de fer à Argenteuil · The Railway Bridge at Argenteuil
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:1873, Signatur „Claude Monet“ unten links (die Signatur trägt kein Datum)
Originalgröße:99 cm x 60 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:In einer Privatsammlung — nicht in öffentlichem Besitz und nicht ausgestellt (Catalogue raisonné Wildenstein, Nr. 279)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Die Eisenbahnbrücke bei Argenteuil – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Das Format ist quer und breit. Über die ganze Breite spannt sich ein helles Eisenbahnviadukt auf hohen zylindrischen Pfeilern; das Geländer ist als dichte Reihe kurzer senkrechter Striche angedeutet, zwischen den Pfeilern sind eiserne Gitterträger zu erkennen. Über die Brücke fährt ein dunkler Zug: die Lokomotive links der Mitte, ihr Schornstein über dem Geländer, dahinter braunschwarze Waggons. Rechts vom Zug steigt eine weiße Dampfwolke auf, die sich auflöst und mit den Wolken verschmilzt. Unten links liegt ein sandiges Ufer mit grünem Gras, darauf zwei Gestalten: eine im dunklen Mantel mit hellem Hut, eine im hellen Sakko. Dicht daneben ein vertäutes Segelboot mit hellem Segel und braungelbem Rumpf; weiter rechts ein zweites, kleineres mit dunklem Rumpf. Die untere rechte Hälfte nimmt die Seine ein, in kurzen blauen Strichen, in der sich die Pfeiler als senkrechte Spiegelungen wiederholen. Hinter der Brücke ein niedriges grünes Ufer mit Pappeln, darüber ein blasser blauer Himmel mit weißen und lila Wolken.

Warum durchschneidet die Brücke die ganze Leinwand?

Weil Monet nicht versucht hat, sie abzumildern. Das Viadukt läuft fast waagerecht und ohne Unterbrechung durch die Szene, die Pfeiler teilen sie in gleichmäßige Abschnitte — die Zeichnung eines Ingenieurs, nicht die einer Landschaft. Gerade deshalb ist alles andere weich: das Wasser in zitternden Strichen, der Dampf in einer aufgelösten Wolke, das Ufer in breiten Flächen. Dieses Ölgemälde setzt eine industrielle Form mitten in eine Flussszene und versucht nicht, beide zu versöhnen. Die Brücke steht nicht im Hintergrund, sondern ist der Hauptgegenstand, mit derselben Sorgfalt gemalt wie das Wasser darunter.

Wo stand Monet, und wer malte dieselbe Szene?

Der Catalogue raisonné sagt etwas, was das Werk nicht sagen kann: das Motiv ist vom Ufer bei Argenteuil aufgenommen, unweit von Monets damaligem Haus. Das war kein Ausflug, sondern ein Blick aus der Nachbarschaft. Derselbe Eintrag fügt eine lesenswerte Zeile hinzu: an derselben Stelle hat auch Renoir eine Leinwand gemalt. Zwei Maler, ein Ufer, eine Brücke. Argenteuil war damals ein beliebter Ort zum sonntäglichen Segeln, was beide Segelboote erklärt; die Eisenbahn brachte die Pariser überhaupt erst hierher. Ein Kunstgemälde mit diesem Motiv zeigt also nicht nur die Brücke, sondern auch den Grund, warum die Leute am Ufer stehen.

Was sagt der Catalogue raisonné?

Das Werk steht im Wildenstein-Catalogue-raisonné unter Nummer 279, mit Titeln in drei Sprachen: dem französischen „Le Pont du chemin de fer à Argenteuil“, dem englischen und dem deutschen. Die Maße stehen dort als 60 x 99 cm, also Höhe vor Breite; in unserer Tabelle steht die Breite zuerst, wir lesen daher 99 x 60 cm. Dieses Maß stimmte weder mit dem Katalog noch mit dem Seitenverhältnis unserer eigenen Aufnahme überein, entsprach dafür fast einem unserer eigenen Formate, weshalb wir es durch das des Katalogs ersetzt haben. Wo alte Angabe und Quelle sich widersprechen, gilt die Quelle.

Der Weg des Werks vom Maler in eine Privatsammlung

Der Katalog führt eine lange Reihe von Eigentümern auf und behauptet die erste Station nicht: als Möglichkeit hält er fest, dass der Sänger Jean-Baptiste Faure das Werk im Juni 1874 von Monet kaufte. Es folgen Pariser Namen — der Fürst von Wagram, Bernheim-Jeune, Georges Petit, Barbazanges — dann Auktionen in New York, Paris und London, zuletzt eine Privatsammlung. Was der Eintrag sagt, geben wir wieder; was er nicht sagt, ergänzen wir nicht. Deshalb nennen wir auch nicht, wo das Werk heute hängt: der letzte öffentlich bekannte Übergang war eine Auktion, der Käufer wurde nicht genannt. Diese Leinwand kann man nicht ansehen gehen.

Das Motiv unter den Monet-Werken bei uns

Vorsicht beim Namen: die andere Brücke des Ortes ist eine steinerne Straßenbrücke, und das ist Die Brücke von Argenteuil — ein anderes Werk, eine andere Sammlung und eine andere Szene. Die Verwechslung liegt näher, weil Monet die Eisenbahnbrücke mehrfach malte: eine solche Leinwand bewahrt das Philadelphia Museum of Art, das sie als Railroad Bridge, Argenteuil von 1873 führt, und diese ist kleiner und schräg gesehen. Dasselbe Ufer ohne Konstruktion bietet Promenade bei Argenteuil, das Feld darüber Mohnfeld bei Argenteuil, den Fluss ohne Brücke und ohne Menschen Die Seine bei Bougival.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Wir malen das Werk mit dem Pinsel auf Leinwand, die auf einen Holzkeilrahmen gespannt ist, in Öl und auf Bestellung — nichts ist gedruckt. Die Arbeit steckt in zwei Dingen: in der Linie der Brücke, die gerade bleiben muss, ohne starr zu werden, und im Wasser, das bewegt bleiben muss, ohne zu zerfallen. Die Spiegelungen der Pfeiler halten die Szene zusammen, deshalb malen wir sie zuletzt. Eine Aufnahme Ihrer Leinwand erhalten Sie dennoch vor dem Versand: eine handgemalte Kopie, die Sie nicht freigeben würden, verlässt die Werkstatt nicht.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: 80 x 61 cm über einer Kommode, 100 x 80 cm über dem Sofa, 150 x 110 cm für eine große leere Wand. Acht Größen stehen zur Wahl. 50 x 40 cm und 60 x 45 cm eignen sich für Flur oder Treppenhaus. 70 x 50 cm und 80 x 61 cm sind die üblichen Maße über einer Kommode oder einem Schreibtisch. 90 x 70 cm und 100 x 80 cm wirken über einem Sofa am natürlichsten. 120 x 90 cm und 150 x 110 cm sind für eine hohe Wand oder das Esszimmer gedacht. Da das Original sehr breit ist, haben unsere Standardmaße nicht dasselbe Seitenverhältnis; wer genau das des Originals will, bestellt nach Maß. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer mit diesem Motiv verträgt warmes wie kaltes Licht, denn die Palette ist ohnehin hell.

Wie hoch Sie das Gemälde hängen: die Mitte etwa 150 cm über dem Boden, bei größeren Maßen etwas tiefer. Die waagerechte Linie der Brücke sollte nahe der Augenhöhe liegen, sonst kippt die Szene.

Anfertigung nach Maß, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen in Ihren Raum, malen wir das Werk in dem Maß, das Sie festlegen — senden Sie Breite und Höhe, dann nennen wir Preis und Termin. Die Arbeit nach Maß ist der einzige Weg zum Verhältnis 99 zu 60, also zu dem Streifen, der das Original ist. Das Gemälde auf Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt und die Kanten sind mitgemalt, sodass es auch ohne Rahmen nicht unfertig wirkt. Zum Motiv passt eine schmale dunkle Leiste mit goldener Innenkante; ein heller breiter Rahmen verringert den Abstand zwischen weißer Brücke und Himmel, und genau dieser Abstand gibt dem Werk Tiefe.

Lieferung und Garantie

Das fertige Werk reist in sechzehn Länder der Europäischen Union — unter anderem nach Slowenien, Kroatien, Österreich, Deutschland, Italien und Ungarn — in Schutzfolie gewickelt und fest verpackt, bei den größten Maßen in einer entsprechend großen Kiste. Die Fertigungszeit beträgt 15 bis 45 Tage. Eine Aufnahme der fertigen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand: stimmt darauf etwas nicht, bessern wir nach, solange das Werk in der Werkstatt steht. Weitere Motive Monets finden Sie in der Galerie Claude Monet, über das Malen schreiben wir in unserem Blog.

Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

In einer Privatsammlung. Der Catalogue raisonné führt es unter Nummer 279 und schließt die Eigentümerreihe mit einer Privatsammlung ab; es ist in keinem Museum zu sehen.

Sind Menschen auf der Leinwand?

Zwei Gestalten stehen unten links am Ufer, neben einem vertäuten Segelboot. Der Eintrag zum Werk nennt keine Namen, also nennen wir auch keine.

Was sagt das Gemälde in einem Satz?

Dass Monet 1873 die Eisenbahn mitten durch eine sonntägliche Szene gelegt und nicht versucht hat, beides zu versöhnen.

Wie oft malte Monet die Eisenbahnbrücke von Argenteuil?

Mehrmals. Nach Angaben des Musée d’Orsay malte er allein 1874 die Eisenbahnbrücke viermal und die nahe Straßenbrücke siebenmal — beide Brücken gehörten zu seinen liebsten Motiven in Argenteuil.

  • Motiv. Ein Eisenbahnviadukt über die ganze Breite, ein Zug mit einer Dampffahne, unten links zwei Gestalten neben einem vertäuten Segelboot und die Seine mit den Spiegelungen der Pfeiler.
  • Original. Öl auf Leinwand, 99 x 60 cm, 1873, unten links signiert; Catalogue raisonné Nr. 279, Privatsammlung.
  • Unseres. Acht Größen von 50 x 40 bis 150 x 110 cm oder Anfertigung nach Ihrem Maß, die als einzige das Verhältnis des Originals hält.
  • Wissenswert.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.