Beschreibung
Madame Monet im Kimono ist eine handgemalte Reproduktion nach Monets Leinwand im Museum of Fine Arts in Boston: im Hochformat steht eine Frau in rotem Kimono mit goldener und grüner Stickerei, mit blondem Haar, sie wendet sich über die Schulter zu uns und hebt einen Fächer, auf dem unteren Teil des Kimonos ist ein Krieger mit Schwert gestickt, und hinter ihr bedecken runde japanische Fächer eine blaugrüne Wand. Das Original misst 142,3 x 231,8 cm, ist Öl auf Leinwand, unten links mit »Claude Monet 1876« signiert, stammt von 1876 und trägt die Inventarnummer 56.147. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe vor dem Versand.
| Titel: | Madame Monet im Kimono |
| Weitere Titel: | La Japonaise (Camille Monet in Japanese Costume) (Titel des Museums); Madame Monet en costume japonais und La Japonaise (französische Titel bei Wikidata) |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1876 |
| Originalgröße: | 142,3 cm x 231,8 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Museum of Fine Arts, Boston (Inv.-Nr. 56.147) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß |
Madame Monet im Kimono – Claude Monet
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Frau steht fast über die ganze Höhe der Leinwand, den Körper von uns abgewandt, den Kopf über die Schulter gedreht, und lächelt. In der erhobenen Hand hält sie einen geöffneten Faltfächer in Rot, Weiß und Blau. Der rote Kimono ist am Ärmel mit goldenen und grünen Blättern übersät, und seine Schleppe breitet sich auf dem Boden zu einem großen roten Kreis mit blauem und goldenem Saum aus.
Auf dem unteren Teil des Kimonos ist ein Krieger in blauem Gewand gestickt, mit dunklem Haar, strengem Gesicht und einem Schwert in den Händen. Die blaugrüne Wand hinter ihr bedecken runde Fächer mit gemalten Motiven, darunter ein roter mit einer Frauengestalt rechts und ein weißer mit einem Kranich links; zwei Fächer liegen unten rechts auf dem hellen, karierten Mattenboden. Die Signatur steht unten links in dunkler Farbe.
Wann ist es entstanden?
Das Museum datiert die Leinwand auf 1876, ohne Spanne, Wikidata nennt dasselbe Jahr, und die Signatur unten links lautet Claude Monet 1876. Nach dem Museumseintrag stellte Monet sie im selben Jahr auf der zweiten Gruppenausstellung der Impressionisten aus, wo sie viel Aufmerksamkeit erregte.
Was sagt der Museumseintrag über das Werk?
Das Werk verwahrt das Museum of Fine Arts in Boston unter der Inventarnummer 56.147, mit dem Vermerk 1951 Purchase Fund. Der Eintrag nennt es La Japonaise (Camille Monet in Japanese Costume), gibt die Maße mit 231,8 x 142,3 cm an, die Höhe zuerst, und die Technik als Öl auf Leinwand; Wikidata nennt dieselben Maße und die französischen Titel Madame Monet en costume japonais und La Japonaise.
Wo war die Leinwand überall?
Das Museum nennt die ganze Kette der Besitzer. Am 14. April 1876 kam die Leinwand bei der Versteigerung von Monet und Ernest Hoschedé im Pariser Hôtel Drouot als Los 37 zum Aufruf. Am 19. April 1877 war sie bei einer anonymen Versteigerung mit dem Kürzel »L.«, ebenfalls im Hôtel Drouot, Los 48, und ging an Constantin de Rasty in Paris, der 1923 starb.
1918 verkaufte Rasty sie an Paul Rosenberg and Co., 1920 verkaufte Rosenberg sie an Philip Lehman in New York, der von 1861 bis 1947 lebte, und 1921 verkaufte Lehman sie an Duveen Brothers in London. 1937 wurde sie von der Londoner an die New Yorker Niederlassung geschickt, und 1956 verkaufte Duveen sie für 45.000 Dollar an das Museum; das Datum der Aufnahme in die Sammlung ist der 8. März 1956.
Die Anmerkungen des Museums fügen Einzelheiten hinzu. Die Versteigerung von 1876, traditionell Monets Versteigerung genannt, organisierte Ernest Hoschedé, der dort auch Werke aus eigenem Besitz anbot; Hélène Adhemar hielt sie deshalb für eine gemeinsame Versteigerung. René Gimpel notierte am 10. August 1918, der Händler Georges Bernheim habe ihm gesagt, Rosenberg habe »einen lebensgroßen Monet, eine Japanerin« gekauft, und Monet schrieb Rosenberg am 6. August 1918 über die Leinwand. Für den Verkauf an Duveen beruft sich das Museum auf Schreiben im Archiv Duveen Brothers records am Getty Research Institute: nach einem Schreiben vom 31. Dezember 1926 stammt der Verkauf von 1921, das offizielle Datum in einem Schreiben vom 13. Dezember 1937 ist der 1. Januar 1922.
Wer ist die Frau im Kimono?
Nach dem Museumseintrag ist es Monets Frau Camille, die eine blonde Perücke trägt, um ihre westliche Identität zu betonen. Der Eintrag nennt das Werk auch einen witzigen Kommentar zur damaligen Pariser Mode für alles Japanische.
Nach den Einträgen der Museen, die sie besitzen, erscheinen Camille und ihr Sohn Jean in unserem Angebot auf acht weiteren Leinwänden: Bazille und Camille (Studie zum Frühstück im Grünen) (1865); Frauen im Garten von um 1866, für dessen drei Figuren links Camille Modell stand; Am Ufer der Seine bei Bennecourt (1868); Meditation, Madame Monet auf dem Sofa von um 1871; Jean Monet auf seinem Schaukelpferd (1872), das ihren Sohn zeigt; Mohnfeld bei Argenteuil (1873), auf dem das Museum die Frau mit dem Schirm und das Kind als wahrscheinlich Camille und Jean bezeichnet; Frau mit Sonnenschirm (1875), das beide zeigt; und Camille Monet auf dem Totenbett (1879).
Warum ist dieses Werk wichtig?
Weil großformatige Figurengemälde nach dem Museumseintrag als größte Herausforderung für einen Maler galten und Monet in diesem Format eine virtuose Darbietung leuchtender Farben schuf. Das Rot des Kimonos, die goldene Stickerei und die Fächer an der Wand sind diese Darbietung der Farben.
Die Leinwand gehörte zu den Werken, mit denen sich Monet 1876 auf der zweiten Ausstellung der Impressionisten zeigte. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art erzählt nichts, es zeigt, was Farbe auf einer großen Fläche vermag.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, in Öl auf Baumwoll- oder Leinengewebe. So entstehen alle unsere Gemälde auf Leinwand, ohne Druck und ohne maschinellen Schritt. Dieses Kunstgemälde ist im Rot anspruchsvoll: der Kimono muss tief rot bleiben, mit der goldenen Stickerei in getrennten Strichen, sonst wird er zu einer flachen roten Fläche.
Die zweite Probe sind das Gesicht und der gestickte Krieger, die auch in kleineren Größen lesbar bleiben müssen. Eine Reproduktion dieser Art hängt daran, ob die Fächer an der Wand hell und verschieden bleiben und die Wand kühl. Ein solches Ölgemälde verträgt keinen hohen Glanz, deshalb bleibt unseres matt. Eine handgemalte Kopie ist keine Nachahmung bis ins Detail; zwei Leinwände gleicher Größe unterscheiden sich immer im Strich.
Welche Größe für welche Wand?
Es gibt acht Hochformate, von 40 x 65 bis 120 x 200 cm. Das Original mit 142,3 x 231,8 cm ist größer als alle; die größte Größe, 120 x 200 cm, ist 22,3 cm schmaler und 31,8 cm niedriger und mit einem Verhältnis von Höhe zu Breite von 1,6667 etwas schlanker als das Original mit 1,6290. Dem Verhältnis nach am nächsten ist 106 x 173 cm mit 1,6321, es folgen 80 x 130 und 40 x 65 cm mit 1,6250.
Wer es möglichst groß will, nimmt 120 x 200; wer die Form des Originals will, 106 x 173, für eine kleinere Wand 80 x 130. Das hohe, schmale Format passt gut an eine Wand neben der Tür oder am Ende eines langen Raumes, deshalb ist dies ein gutes Gemälde für den Flur. Alle Maße stehen beim Produkt in unserer Galerie Claude Monet.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Für ein Maß, das nicht auf der Liste steht, sind Maße nach Wunsch der einzige Weg; schreiben Sie uns Breite und Höhe, das Verhältnis des Originals behalten wir bei. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Ein Rahmen ist nicht im Preis enthalten.
Lieferung und Garantie
Die Anfertigung dauert zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger. Das Werk kommt auf den Keilrahmen gespannt in einer festen Schachtel oder gerollt in einer Hülse, mit Sendungsverfolgung. Kommt es beschädigt an oder weicht es sichtbar von der freigegebenen Aufnahme ab, ersetzen wir es oder erstatten den Preis. Kleine Unterschiede im Strich sind bei Handarbeit zu erwarten; ein Schaden ist es nicht.
Wenn Sie das Gemälde verschenken und bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Der Beschenkte wählt Größe und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
In Boston, im Museum of Fine Arts, unter der Inventarnummer 56.147.
Aus welchem Jahr stammt es?
Aus dem Jahr 1876. Museum, Wikidata und die Signatur unten links nennen dasselbe Jahr.
Wer ist darauf zu sehen?
Nach dem Museumseintrag Monets Frau Camille, im Kimono vor einer Wand mit Fächern.
Worum geht es in einem Satz?
Um Camille im roten Kimono, umgeben von Fächern, als Kommentar zur Pariser Mode für alles Japanische.
- Motiv. Camille im roten Kimono mit erhobenem Fächer vor einer blaugrünen Wand voller Fächer.
- Original. Öl auf Leinwand, 142,3 x 231,8 cm, 1876; Signatur unten links »Claude Monet 1876«; Museum of Fine Arts, Boston, Inv.-Nr. 56.147.
- Unseres. Acht Hochformate; 120 x 200 cm ist das größte, 106 x 173 cm kommt dem Verhältnis am nächsten.
- Wissenswert. Nach dem Museumseintrag stellte Monet es 1876 auf der zweiten Gruppenausstellung der Impressionisten aus, und im selben Jahr kam es auch im Hôtel Drouot zur Versteigerung.









































