Claude Monet – Meditation, Madame Monet auf dem Sofa

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Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1460__ Kategorie:

Beschreibung

Meditation, Madame Monet auf dem Sofa ist eine handgemalte Reproduktion einer häuslichen Szene von Monet: In einem dunklen Raum sitzt eine Frau in fast schwarzem Kleid, ein kleines rotes Buch im Schoß, neben ihr ein geblümtes Sofa. Das Original misst 74,5 x 48,2 cm, ist Öl auf Leinwand und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 3665 verwahrt. Das Museum datiert es vorsichtig mit »vers 1871«, also um 1871. Wir malen es in acht Größen oder nach Ihrem Maß, mit einer Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe vor dem Versand.

Titel:Meditation, Madame Monet auf dem Sofa
Weitere Titel:Méditation. Madame Monet au canapé (Name im Museumseintrag); Meditation, Madame Monet on the Sofa
Maler:Claude Monet (1840–1926)
Entstehungsjahr:Um 1871; das Museum nennt »vers 1871« und kein einzelnes Jahr
Originalgröße:74,5 cm x 48,2 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:Musée d’Orsay, Paris (Inv.-Nr. RF 3665)
Unsere Reproduktion:Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen oder nach Maß

Meditation, Madame Monet auf dem Sofa – Claude Monet

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Frau sitzt am linken Ende eines langen Sofas, den Körper leicht gedreht, den Blick gesenkt. Das Kleid ist dunkel, fast schwarzblau, unter dem Kinn trägt sie eine gebundene rote Schleife, das Haar ist hoch zu einem Knoten gesteckt. Im Schoß liegt ein kleines rotes Buch, die Finger einer Hand ruhen auf dem Deckel, aus dem dunklen Ärmel schaut ein weißer Manschettenrand hervor. Das Sofa ist mit hellem, rosenbestreutem Stoff bezogen und reicht nach rechts bis zu einer Nackenrolle. Links steht ein Marmorkamin mit blauweißer Vase und rundem Fächer, darüber ein vergoldeter Rahmen, von dem nur die Unterkante sichtbar ist. Rechts ein Fenster mit weißer Gardine und dunkler Draperie daneben.

Wer ist die Frau auf dem Sofa?

Das Museum nennt sie in seinem Titel schlicht Madame Monet und sagt sonst nichts über sie. Wer sie war, hält ein anderes Haus fest: Das Metropolitan Museum in New York betitelt seine eigene Leinwand von Monet mit »Camille Monet (1847–1879) auf einer Gartenbank« und nennt damit die erste Frau des Malers samt beiden Jahreszahlen. Name und Jahreszahlen auf dieser Seite stammen also aus New York, nicht aus Paris. Der Eintrag des Musée d’Orsay schweigt zum Modell, und wo er schweigt, ergänzen wir nichts.

Wie ist das Werk datiert, und was sagt die Leinwand selbst?

Das Museum datiert mit »vers 1871«, also mit einem vorsichtigen »um«. Das ist keine Jahreszahl, deshalb steht auf dieser Seite nirgends ein nacktes 1871. Wikidata ist bei diesem Werk sogar noch unschärfer als das Museum — die Angabe dort ist nur auf ein Jahrzehnt genau — was umgekehrt zum Üblichen ist und darum festgehalten gehört. Vorsichtige Datierung ist bei Monet keine Regel: Manche Leinwände datieren die Museen mit einem einzigen Jahr, und dann nennen wir dieses Jahr ohne Vorbehalt. Eine Inschrift gibt es nicht — der Eintrag nennt keine Signatur, und auf der Aufnahme des Museums findet sie sich in keiner unteren Ecke.

Was sagt der Museumseintrag zu den Maßen?

Verwahrt wird das Werk vom Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 3665. Die Maße nennt es in der Folge Höhe mal Breite, 48,2 x 74,5 cm; unsere Tabelle stellt die Breite voran, deshalb lesen Sie bei uns 74,5 x 48,2 cm. Das ist eine Korrektur: Bisher stand hier die Museumsform mit der Höhe zuerst, und neben unseren Keilrahmenmaßen, die von der Breite ausgehen, führte sie in die Irre. Die Zahlen sind dieselben, die Reihenfolge nicht. Mit Rahmen misst das Ganze 85,5 x 59,7 cm. Die Größe stimmt diesmal auch mit Wikidata auf die Nachkommastelle überein, was wir eigens vermerken, weil das bei Nachbarwerken nicht so war.

Wie kam das Werk ins Museum?

Mit einer einzigen Zeile, und die stammt vom Museum: »Legs M. et Mme Raymond Koechlin, 1931«, also das Vermächtnis von Herrn und Frau Raymond Koechlin aus dem Jahr 1931. Mehr sagt der Eintrag nicht — keinen Vorbesitzer, keinen Verkauf, keine Ausstellung. Eine längere Kette veröffentlicht das Museum zu dieser Leinwand nicht, also stellen auch wir keine zusammen. Bei anderen Werken von Monet ist das anders: Manche Museen nennen Besitzer für Besitzer mit Jahreszahlen, und dort geben wir die Kette wieder.

Zwei Camille im selben Museum — welche ist unsere?

Das Musée d’Orsay verwahrt zwei Werke von Monet, die dieselbe Frau zeigen, und sie sind leicht zu trennen. Unseres ist RF 3665: Querformat, 74,5 cm Breite gegen 48,2 Höhe, vorsichtig datiert. Das andere ist RF 1963 3, »Camille sur son lit de mort«, Hochformat 68 x 90 cm, mit dem einzelnen Jahr 1879 datiert. Das erste zeigt sie mit einem Buch auf dem Sofa, das zweite acht Jahre später auf dem Totenbett. Auch das zweite führen wir, als Camille Monet auf dem Totenbett. Außerhalb von Paris ist die nächste Verwechslung Camille Monet auf einer Gartenbank von 1873, 80,3 x 60,6 cm, doch das ist eine Gartenszene.

Wo liegt in diesem Werk das Licht?

Am Fenster, nicht im Gesicht. Das korrigiert den früheren Text dieser Seite, der behauptete, das Gesicht sammle das einzige Licht der Szene. Auf der Aufnahme des Museums ist die hellste Fläche die weiße Gardine rechts, gleich dahinter der geblümte Bezug des Sofas, der die ganze rechte Hälfte hell hält. Das Gesicht ist zwar der hellste Teil der Figur, aber die Figur ist dunkel: Aus der fast geschlossenen dunklen Masse treten nur Hand und weiße Manschette heraus. Es ist also kein von innen erleuchtetes Porträt, sondern ein Raum, in den das Licht von der Seite fällt und an der dunklen Gestalt haltmacht.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Bestellung malt ein Maler einzeln, mit Ölfarben auf Baumwoll- oder Leinenleinwand. Ein Gemälde auf Leinwand entsteht bei uns ohne Druck, ohne Übertragung und ohne maschinellen Zwischenschritt. Dieses Motiv ist wegen des Verhältnisses von Dunkel und Hell anspruchsvoll: Malt der Maler das dunkle Kleid als geschlossene schwarze Fläche, verliert die Figur ihren Körper und wird zur Silhouette; es entsteht deshalb aus blauen, grünen und braunen Schichten, die sich erst aus der Ferne zu Schwarz fügen. Jedes Ölgemälde, das unsere Werkstatt verlässt, ist darum ein wenig eigen. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Welche Größe für welche Wand?

Acht Größen stehen zur Wahl, von 70 x 45 bis 200 x 130 cm. Das Original fällt genau zwischen die ersten beiden: 70 x 45 cm ist gut vier Zentimeter schmaler, 80 x 50 cm gut fünf breiter. Im Seitenverhältnis liegt 100 x 65 cm am nächsten, 1,54 gegen die 1,55 des Originals. Die Szene ist niedrig und breit und steht deshalb gut über Bett, Sofa oder niedriger Kommode. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt 120 x 80 cm ruhiger, als Kunstgemälde im Schlafzimmer genügt meist 100 x 65 cm. Verwandte Motive finden Sie in der Galerie Claude Monet: Eine Ecke der Wohnung, Das Mittagessen und Frau mit Sonnenschirm.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Sie das Seitenverhältnis des Originals genau wollen, führt nur die Maßanfertigung dorthin: senden Sie Breite und Höhe in Zentimetern. Die Leinwand kann auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig geliefert werden, oder wir senden sie gerollt in der Hülse. Der Rahmen ist nicht im Preis enthalten. Zu dieser Szene passt ein schmalerer Rahmen in warmem, gedämpftem Gold oder dunklem Holz; ein breiter, hell glänzender Rahmen streitet mit der dunklen Masse des Kleides. Das Museum verwahrt sein Original in einem Rahmen, mit dem das Ganze 85,5 x 59,7 cm misst.

Lieferung und Garantie

Die Anfertigung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, bei den größten Maßen einige Tage länger, weil das Öl zwischen den Schichten durchtrocknen muss. Gespannte Leinwände versenden wir im festen Karton mit geschützten Ecken, gerollte in der Hülse. Kommt das Werk beschädigt an oder weicht es deutlich von der freigegebenen Aufnahme ab, tauschen wir es oder erstatten den Kaufpreis. Eine handgemalte Kopie ist kein Fabrikprodukt, und kleine Abweichungen im Duktus sind zu erwarten; Schaden oder falsches Motiv sind es nicht. Wir liefern in die Länder der Europäischen Union.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, im Musée d’Orsay, unter der Inventarnummer RF 3665. Das Museum erhielt es 1931 als Vermächtnis von Herrn und Frau Raymond Koechlin.

Wer ist die dargestellte Frau?

Das Museum nennt sie Madame Monet. Das Metropolitan Museum hält bei einer verwandten Leinwand ihren Namen und ihre Jahreszahlen fest: Camille Monet (1847–1879), die erste Frau des Malers.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Das Museum nennt »um 1871« und kein einzelnes Jahr. Deshalb führen wir hier keine Jahreszahl als Tatsache.

Ist das Werk signiert?

Der Museumseintrag nennt keine Inschrift, und auf der Aufnahme des Museums ist in den unteren Ecken keine Signatur zu erkennen. Diese Feststellung stammt von der Aufnahme, nicht aus dem Eintrag.

Ist das ein Druck?

Nein. Eine Reproduktion wird bei uns immer von Hand gemalt, mit Öl auf Leinwand. Gedruckte oder maschinell übertragene Arbeiten führen wir nicht.

Welche Größe soll ich wählen?

Das Original liegt zwischen 70 x 45 und 80 x 50 cm, im Verhältnis kommt 100 x 65 cm am nächsten. Sonst messen Sie die Wand und nehmen etwa zwei Drittel ihrer Breite.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Die Anfertigung nach Ihrem Maß ist bei uns üblich und lohnt sich hier, weil keine Standardgröße das Seitenverhältnis des Originals genau trifft.

Wie kommt das Werk zu mir?

Auf den Keilrahmen gespannt im festen Karton oder gerollt in der Hülse, nach Ihrer Wahl, mit Sendungsverfolgung.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass eine stille Frau mit einem Buch im dunklen Zimmer ein ebenso lohnendes Motiv ist wie eine Landschaft, und dass Monet seine Frau als Szene malte, nicht als Pose.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte etwa 145 cm über dem Boden, über Möbeln die Unterkante 20 bis 30 cm darüber. Mehr zum Hängen schreiben wir in unserem Blog.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, und wenn Sie nicht wissen, welche Größe es sein soll, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Größe und Motiv selbst wählt.

  • Motiv. Frau in dunklem Kleid mit rotem Buch im Schoß, auf einem geblümten Sofa; links ein Marmorkamin mit Vase und Fächer, rechts ein Fenster mit weißer Gardine.
  • Original. Öl auf Leinwand, 74,5 x 48,2 cm, vom Museum mit »um 1871« datiert; Musée d’Orsay, Inv.-Nr. RF 3665, Vermächtnis Koechlin 1931.
  • Unseres. Acht Größen von 70 x 45 bis 200 x 130 cm; das Original fällt zwischen die ersten beiden, im Verhältnis liegt 100 x 65 cm am nächsten.
  • Wissenswert. Dasselbe Museum verwahrt auch Camille auf dem Totenbett, RF 1963 3, mit dem einzelnen Jahr 1879 datiert — unsere Leinwand nur vorsichtig.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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