Beschreibung













Frau mit Sonnenschirm, Madame Monet und ihr Sohn entstand 1875 und zeigt Monets Frau Camille und den Sohn Jean auf einem windigen Wiesenhang bei Argenteuil. Das Original bewahrt die National Gallery of Art in Washington unter der Inventarnummer 1983.1.29. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Formaten oder nach Ihrem Maß.
| Titel: | Frau mit Sonnenschirm – Madame Monet und ihr Sohn |
| Weitere Titel: | Der Spaziergang · La Promenade · The Walk, Woman with a Parasol |
| Maler: | Claude Monet (1840–1926) |
| Entstehungsjahr: | 1875, signiert »Claude Monet 75« unten rechts |
| Originalgröße: | 81 cm x 100 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1983.1.29) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Formate von 40 x 50 cm bis 150 x 200 cm, auf Wunsch nach Maß |
Frau mit Sonnenschirm – Madame Monet und ihr Sohn – Claude Monet
Wer ist dargestellt?
Camille Doncieux, Monets erste Frau und Modell für die meisten seiner Figurenwerke der sechziger und siebziger Jahre. Der Junge, bis zur Hüfte im Gras verborgen, ist ihr Sohn Jean Monet, geboren 1867 und damit etwa sieben Jahre alt. Die Familie lebte von 1871 bis 1878 in Argenteuil, einem Städtchen am Fluss vor Paris, und die Wiese der Szene liegt an einem Hang über der Seine. Camille starb 1879 im Alter von zweiunddreißig Jahren. Dies ist das größte und bekannteste Werk, das Monet je nach ihr schuf, und genau deshalb suchen es viele schlicht als jenen Monet mit der Frau und dem kleinen Jungen.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand steht hochkant, der Blickpunkt liegt tief, als hätte der Maler unter ihr im Gras gesessen, sodass der Hintergrund fast vollständig Himmel ist. Camille hält einen grünen Sonnenschirm nach hinten geneigt; seine Unterseite beschattet ihr Gesicht und färbt es kühl grün, während die Sonne von hinten die Oberseite und den vom Hut wehenden Schleier weiß auslöscht. Das weiße Kleid, am Hals von einer dunklen Schleife geschlossen und stellenweise fliederfarben getönt, öffnet sich zum Boden hin zu einem breiten Dreieck. Über die Wiese sind gelbe und violette Blüten gestreut, ihr langer Schatten läuft den Hang herab auf uns zu. Jean steht weiter entfernt und ist nur bis zur Hüfte sichtbar, in heller Jacke und Strohhut mit dunklem Band. Wolken, Schleier, Kleid und Gras laufen in dieselbe Richtung: Der Wind steckt in jedem Teil der Szene, noch bevor man ein einzelnes Detail bemerkt.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Monet malte es im Freien, sehr wahrscheinlich in einer einzigen Sitzung, und mit 100 x 81 cm war es die größte Leinwand, die er in den siebziger Jahren in Angriff nahm. Es ist kein gestelltes Porträt, sondern ein Augenblick eines Familienspaziergangs: Camille hat sich umgewandt, als hätte der Maler sie eben beim Namen gerufen. Als es 1876 auf der zweiten impressionistischen Ausstellung in Paris hing, hoben die Kritiker genau diese Spontaneität hervor. Das Gesicht ist so locker gemalt wie die Wolken, was mit den Regeln des akademischen Porträts brach und der Grund ist, warum die Szene bis heute lebendig wirkt. Wer den Impressionismus an einem einzigen Monet erklären will, greift zu diesem.
Was bedeutet das Gemälde?
Es erzählt keine Geschichte; es hält einen Augenblick fest. Statt eines Ereignisses stehen hier Wind, Licht und ein einziger Blick: Camille hat sich umgewandt, Schleier und Gras laufen in dieselbe Richtung, und der Schirm legt ihr einen grünlichen Schatten aufs Gesicht. Der tiefe Blickpunkt stellt den Betrachter ins Gras, als wäre er Teil der Familie auf ihrem Spaziergang und nicht Besucher vor einem Porträt. Jean, bis zur Hüfte im Gras verborgen, ist fast eine Nebenfigur – und genau das gibt der Szene ihre Leichtigkeit. Heute lesen wir sie auch als Zeugnis eines kurzen Familienglücks: Camille starb vier Jahre später, und Monet hat sie nie wieder so groß gemalt. Als impressionistisches Gemälde, en plein air entstanden, ist es zugleich ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie man Atmosphäre statt Gegenstand malt.
Ist es die Fassung von 1875 oder die von 1886?
Elf Jahre später kehrte Monet in Giverny zum Motiv zurück, diesmal mit Suzanne Hoschedé, seiner späteren Stieftochter, und malte zwei Studien, die heute im Musée d’Orsay hängen: die nach links gewandte Fassung und ihr nach rechts gewandtes Gegenstück. Jene beiden sind höher, messen 131 x 88 cm, zeigen kein Kind und lassen das Gesicht bewusst leer. Viele Onlineshops werfen alle drei durcheinander und bieten unter dem Titel die falsche Figur an. Zeigt die Szene, an die Sie sich erinnern, einen Jungen im Gras und eine Frau, die zu Ihnen herblickt, dann ist es die Fassung von 1875 – und dies ist ihre Seite. Monets weitere Figuren im Freien in diesem Angebot sind Frauen im Garten, Mohnfeld (Giverny) und Eine Ecke des Gartens in Montgeron.
Wie entsteht unser handgemaltes Exemplar?
Dies ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker. Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Museumsvorlage, damit das Grün des Schirms und das Flieder des Kleides stimmen, und baut die Oberfläche wie Monet auf: dicke, hervortretende Striche in Wolken und Kleid, dünnerer Auftrag im Gras. Genau dieses Relief kann ein Druck nicht geben, denn dort gibt es nichts zu beschatten; das Licht bricht sich an den Farbgraten morgens anders als abends. Auf der zehnten Fotografie ist die Oberfläche aus der Nähe aufgenommen, und die dick aufgetragene Farbe im Gras mit den gelben Blüten steht sichtbar über dem Gewebe. Auf der siebten und der zwölften Fotografie steht das Ölgemälde in unserem Atelier auf der Staffelei, kurz vor der letzten Durchsicht. Weil alles von Hand geschieht, ist jede handgemalte Kopie eine eigene und zwei Exemplare gleichen einander nie ganz.
Unter der Beschreibung läuft ein 31 Sekunden kurzes Video: die fertige Leinwand steht gerahmt auf der Staffelei in unserer Werkstatt, so wie sie kurz vor dem Verpacken aussieht.
Welches Format für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 80 x 100 cm. Das Original misst 100 x 81 cm, daher ist unser Format 80 x 100 cm nahezu eins zu eins und als Gemälde fürs Wohnzimmer die natürlichste Wahl über Sofa oder Bett. Das Format steht hochkant im Verhältnis 4 : 5, und weil der Horizont tief liegt, wirkt die Szene am besten etwas höher gehängt als üblich. 40 x 50 und 50 x 60 cm passen in den Flur, an eine schmale Wand zwischen Türen oder in eine Gruppe; 60 x 80 und 70 x 90 cm sitzen gut über Kommode oder Schreibtisch; 90 x 120, 120 x 160 und 150 x 200 cm sind für Treppenhäuser, hohe Räume und große Wände gedacht, auf denen der Himmel Luft braucht. Auf der zweiten, dritten und vierten Fotografie sieht man, wie ein Gemälde auf Leinwand in echten Räumen wirkt. Von den acht Maßen ist 50 x 60 cm derzeit das einzige vorrätige; alle übrigen entstehen auf Bestellung.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate an Ihre Wand, malen wir nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis 4 : 5 bei, damit die Figur nie gestaucht wirkt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Wandgemälde an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Service der Einpassung in den Raum.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Claude Monet, den Weg des Malers beschreibt unser Beitrag über Claude Monet.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
In der National Gallery of Art in Washington, Inventarnummer 1983.1.29.
Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?
Camille Monet, die Frau des Malers, und ihr Sohn Jean, etwa sieben Jahre alt, 1875 bei Argenteuil gemalt.
Ist Der Spaziergang dasselbe Werk?
Ja. Die Titel Spaziergang, La Promenade und The Walk, Woman with a Parasol bezeichnen dasselbe Werk von 1875.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist eine Reproduktion, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Welches Format soll ich wählen?
80 x 100 cm entspricht dem Original fast genau; für kleinere und größere Wände siehe den Formatratgeber oben.
Bekomme ich ein Maß, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.
Wie wird geliefert?
Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, sofern so gewählt, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Fotografie des fertigen Werks freigegeben haben.
Was sagt das Gemälde in einem Satz?
Ein festgehaltener Augenblick statt einer Geschichte: Wind, Licht und ein Blick; der tiefe Blickpunkt stellt Sie ins Gras zur Familie.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Nein. Es gehört der öffentlichen Sammlung der National Gallery of Art und steht nicht zum Verkauf; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, es zu Hause zu haben.
Wie hoch soll ich es aufhängen?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über dem Sofa 15–25 cm über der Lehne. Wegen des tiefen Horizonts darf es auch etwas höher hängen.
Ist das Gemälde als Geschenk geeignet?
Ja. Das Format 50 x 60 cm ist häufig vorrätig und kommt gespannt und gerahmt aufhängefertig an; zu Jahrestag, Hochzeit oder Geburtstag ist dies das meistbestellte Monet-Motiv in unserem Regal. Wer die Wahl verschenken möchte, nimmt den Wertgutschein.
- Motiv: Camille Monet mit grünem Sonnenschirm und Jean im Gras, tiefer Horizont, windiger Himmel – Argenteuil, 1875
- Original: 100 x 81 cm, Öl auf Leinwand, National Gallery of Art, Washington
- Unsere Ausführung: handgemalt in Öl, acht Formate von 40 x 50 bis 150 x 200 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: der grüne Schirm ist die einzige größere kühle und dunkle Fläche – deckt man sie ab, zerfällt alles in Himmel und Gras









































