Edgar Degas – Blaue Tänzerinnen

ab 188,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1561__ Kategorie:

Beschreibung

Blaue Tänzerinnen zeigen eine Gruppe von Tänzerinnen in blauen Röcken, die dicht beieinander stehen, kurz bevor sie auftreten. Eine hebt beide Arme zum Haar, eine andere richtet einen Träger, eine dritte beugt sich vor; die Gesichter sind kaum angedeutet, und die Körper überschneiden sich, bis sie sich als eine einzige Bewegung lesen. Die Röcke sind in dichten blauen und grünlichen Lagen aufgetragen, die sich zu den Rändern hin in Licht auflösen, und dazwischen leuchtet die orangefarbene Schärpe einer hinteren Gestalt auf, die einzige warme Farbe der Szene. Der Hintergrund ist kein Raum, sondern eine unruhige Fläche aus grünen und gelben Tupfen, eine gemalte Bühnenkulisse mit Laub; rechts schließt ein dunkelbrauner senkrechter Pfeiler die Leinwand. Das Original misst 75,3 x 85,3 cm, entstand um 1890 und hängt im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1951 10. Bei uns entsteht es von Hand, in acht Größen von 60 x 70 bis 150 x 170 cm oder nach Ihrem Maß; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.

Titel:Blaue Tänzerinnen
Weitere Titel:Danseuses bleues, Blue Dancers
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1890 (signiert unten links: Degas)
Maße des Originals:75,3 cm x 85,3 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Stilrichtung:Impressionismus
Wo das Original hängt:Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 1951 10; Katalog Schulman MS 1227, Lemoisne III-1014)
Unsere Ausführung:handgemaltes Öl auf Leinen, 8 Größen von 60 x 70 cm bis 150 x 170 cm, auf Wunsch Sondermaß

Blaue Tänzerinnen – Edgar Degas

Wer ist in der Szene zu sehen?

Vier Tänzerinnen, keine von ihnen benannt. Der Eintrag des Museums nennt niemanden, also nennen wir auch niemanden. Sie stehen dicht beieinander, in blauen Ballettröcken und blauen Oberteilen mit freien Schultern. Eine hebt beide Arme zum Haar und richtet dort etwas; eine zweite hat die Hand am Träger und sieht nach unten; eine dritte beugt sich vor, sodass der Rücken sich krümmt und das Gesicht verschwindet; eine vierte ist nur teilweise zwischen den anderen sichtbar. Die Gesichter sind kaum angedeutet, ohne Augen und Mund, und genau darum geht es: Das sind keine Porträts, sondern Körper in Vorbereitung. Arme, Schultern und Knie überschneiden sich, bis die Gruppe sich als eine Gestalt mit vielen Gliedern liest. Der Augenblick liegt kurz vor dem Auftritt, nicht auf der Bühne; niemand tanzt.

Was ist auf der Leinwand?

Blau, das fast alles einnimmt. Die Röcke sind in dichten blauen und grünlichen Lagen aufgetragen, in der Mitte beinahe undurchsichtig, zu den Rändern hin in Licht aufgelöst, sodass der Saum eines Rockes keine Linie ist, sondern ein Übergang. Dazwischen leuchtet die orangefarbene Schärpe einer hinteren Gestalt, die einzige warme Farbe und der Punkt, an dem das Auge zur Ruhe kommt. Der Hintergrund ist kein Zimmer, sondern eine unruhige Fläche aus grünen und gelben Tupfen, die für eine gemalte Bühnenkulisse mit Laub steht; nirgends gibt es Boden oder Decke, sodass die Gruppe in Farbe schwebt statt in einem Raum. Rechts schließt ein dunkelbrauner senkrechter Pfeiler die Leinwand und gibt ihr eine Kante. Die Signatur steht unten links.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil der Maler dorthin sieht, wohin das Publikum nicht sieht. Das Ballett war im Paris jener Zeit ein Luxus, den man aus dem Zuschauerraum betrachtete; Degas malte es von der Seite und von hinten, in Augenblicken, in denen Tänzerinnen nicht schön sind, sondern beschäftigt. Der zweite Grund ist die Farbe. Statt die Körper zu trennen, bindet das Blau sie zu einer Fläche, sodass die Szene weniger als Gruppe einzelner Personen erscheint denn als ein Organismus vor der Bewegung. Der dritte ist der Hintergrund. Indem er eine Kulisse statt eines Raumes malt, gibt der Maler zu, dass das Ganze Theater ist, und doch bleibt der Augenblick vollständig hinter der Bühne. Das ist später Degas, und die Farbe darin ist schon fast selbständig.

Was bedeutet die Szene?

Dass das meiste an der Arbeit unsichtbar ist. Impressionismus heißt bei Degas nicht Licht im Freien, sondern genaue Beobachtung arbeitender Menschen, und die Arbeit ist hier das Ballett. Als Kunstgemälde wirkt es zuerst als Farbe: Das Blau ist ausgedehnt genug, um die Stimmung des Raumes zu ändern, in dem es hängt. Deshalb ist es ein dankbares Ölgemälde für Wohnzimmer oder Schlafzimmer, besonders neben warmem Holz oder an einer weißen Wand, wo das Blau Platz bekommt. Wer ein Gemälde kaufen möchte, das Ballett zeigt, bekommt hier keine Aufführung, sondern die Minute davor. Unsere Reproduktion ist so gebaut, dass dieses Blau die Arbeit tut.

Wie kam die Leinwand ins Orsay?

Auf einem Weg, der sich vollständig lesen lässt. Nach dem Schulman-Katalog blieb die Arbeit in Degas’ Atelier und wurde 1918 auf der ersten Versteigerung seines Nachlasses, der Vente Degas, als Nummer 72 verkauft. Danach war sie bei Danthon in Paris, von dort ging sie an Dr. und Madame Albert Charpentier. 1951 schenkten sie sie dem Staat: Der Eintrag des Museums führt sie als Schenkung von Dr. und Mme Albert Charpentier, 1951. Zuerst gehörte sie dem Musée du Louvre, zwischen 1951 und 1986 war sie im Musée du Jeu de Paume, und seit 1986 ist sie im Musée d’Orsay. Wo genau sie zwischen 1918 und 1951 war, gibt der Katalog nur als Reihe von Besitzernamen ohne Daten an, und das ergänzen wir nicht.

Drei verschiedene Arbeiten mit demselben Titel

Mindestens drei Arbeiten von Degas heißen Blaue Tänzerinnen, und sie werden leicht verwechselt. Unsere ist das Öl auf Leinwand, 75,3 x 85,3 cm, und hängt im Musée d’Orsay unter der Inventarnummer RF 1951 10; im Schulman-Katalog ist sie als MS 1227 verzeichnet, datiert um 1886 und unten links signiert. Daneben gibt es zwei Pastelle: eines im Puschkin-Museum in Moskau, quadratisch, 67 x 67 cm, von 1897, und eines im Arkansas Art Center in Little Rock, 53 x 50 cm, um 1899, im Katalog MS 253. Unsere ist also die einzige der drei, die in Öl gemalt ist. Unter den Arbeiten von Degas bei uns stehen dieser Leinwand am nächsten Vier Tänzerinnen, wieder eine Gruppe kurz vor dem Auftritt, Tänzerinnen in Rosa, dieselbe Szene in anderer Farbe, und Zwei Tänzerinnen.

Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?

Mit Pinsel und Ölfarbe, in derselben Technik wie das Original. Das Schwierigste ist das Blau. Es ist nicht eine Farbe, sondern mehrere Lagen Blau, Grün und Grau übereinander, in der Mitte dicht und deckend, zu den Rändern hin geöffnet; aus einer einzigen Mischung gemalt, verflachen die Röcke zu Papier. Der zweite schwierige Teil sind die Gesichter, die unfertig bleiben müssen. Jedes Mal besteht die Versuchung, ihnen Augen zu geben, und jedes Mal würde das die Szene zerstören, weil aus den Körpern Porträts würden. Der dritte ist die orangefarbene Schärpe: klein, aber sie trägt das ganze Farbgleichgewicht, deshalb malen wir sie zuletzt und stimmen sie darauf ab, wie stark das Blau um sie herum geworden ist. Jede Ausführung entsteht neu, und zwei sind nie ganz gleich; jede handgemalte Kopie ist eine eigene. Für dieses Motiv haben wir noch keine Aufnahmen fertiger Leinwände, weil wir es bisher nicht gemalt haben; deshalb steht hier keine und wir beschreiben auch keine. Eine Aufnahme Ihrer eigenen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unschlüssig sind: 80 x 90 cm. Hier gibt es etwas, das auf diesem Regal selten vorkommt: Unser Maß 75 x 85 cm ist dem Original so gut wie gleich. Das Original misst 75,3 x 85,3 cm, die beiden unterscheiden sich also um drei Millimeter je Seite; wer die Leinwand genau in der Größe möchte, in der sie in Paris hängt, wählt diese. Im Seitenverhältnis sind 75 x 85 und 150 x 170 cm gleich nah, beide 1,133 gegenüber 1,133. 60 x 70 cm ist das einzige Maß, das kleiner ist als das Original, und eignet sich für eine schmale Wand. 80 x 90 und 90 x 100 cm sind die richtige Wahl über einer Kommode oder einem Bett, wo das Blau etwas Platz bekommt. 100 x 110 und 110 x 130 cm verlangen eine ruhige Wand ohne andere Arbeiten daneben. Bei 120 x 140 und 150 x 170 cm wird das Blau zur Beleuchtung des Raumes und nicht bloß zum Motiv an der Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt ab. Keine Größe liegt bereit: Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung.

Sondermaß, Rahmen und Keilrahmen

Passt keines der acht Maße oder wünschen Sie genau das Seitenverhältnis des Originals, malen wir nach Ihrem Maß und bewahren die Höhe, damit über den Köpfen etwas von der Kulisse bleibt und der dunkle Pfeiler rechts nicht abgeschnitten wird; das ist unsere Arbeit nach Wunsch. Jedes Exemplar versenden wir aufgespannt auf einen hölzernen Keilrahmen, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv alle Leisten, die wir führen – Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz – und dient nur der Rahmenwahl. Wie die Arbeit an Ihrer Wand wirkt, zeigt unser eigener Dienst, die Platzierung im Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserer Werkstatt in Slowenien; rechnen Sie je nach Maß mit 15-45 Tagen, bei den größten meist am oberen Rand. Es reist aufgespannt und transportgeschützt, gerahmt bei entsprechender Wahl, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, sein Leben beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Um welche Arbeit handelt es sich hier?

Das Ölwerk Blaue Tänzerinnen von Degas, 75,3 x 85,3 cm. Es hängt im Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 1951 10.

Ist das die Arbeit, die in Moskau ist?

Nein. Die Moskauer Arbeit desselben Titels ist ein Pastell, quadratisch, 67 x 67 cm, von 1897, im Puschkin-Museum. Unsere ist in Öl auf Leinwand gemalt und hängt in Paris. Eine dritte Arbeit desselben Titels, ebenfalls ein Pastell, ist in Little Rock in Arkansas.

Wann ist sie entstanden?

Das Museum gibt an: um 1890. Die Ungefährheit lassen wir stehen. Der Schulman-Katalog nennt für dieselbe Leinwand um 1886; wo die Quellen auseinandergehen, folgen wir dem Museum, das sie besitzt.

Wie groß ist das Original?

75,3 cm breit und 85,3 cm hoch. Mit Rahmen gibt das Museum 94 x 102 cm an. Unser Maß 75 x 85 cm stimmt mit dem Original auf drei Millimeter überein.

Ist die Leinwand signiert?

Ja. Der Schulman-Katalog nennt die Signatur unten links: Degas.

Warum haben die Tänzerinnen keine Gesichter?

Weil sie nur angedeutet sind, ohne Augen und Mund. Das ist eine Beobachtung an der Arbeit, keine Deutung aus dem Eintrag; das Museum sagt dazu nichts. Die Wirkung ist, dass die Szene keine Einzelnen zeigt, sondern eine Bewegung.

Was ist im Hintergrund?

Eine unruhige Fläche aus grünen und gelben Tupfen, die für eine Bühnenkulisse mit gemaltem Laub steht. Es gibt keinen Raum, keinen Boden und keine Decke; rechts schließt ein dunkelbrauner senkrechter Pfeiler die Szene.

Wo kann man sie sehen?

Im Musée d’Orsay in Paris. Ob sie gerade ausgestellt ist oder im Depot liegt, sagt der Eintrag nicht.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja. Die acht Größen sind unsere übliche Auswahl, wir malen aber auch nach Ihrem Maß. Wenn Sie genau die Größe des Originals möchten, ist das unser Maß 75 x 85 cm.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit entsteht von Hand in Öl auf Leinen; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar, besonders in den dichten Lagen der Röcke.

Eignet sie sich als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der Ballett oder kräftiges Blau mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; überlassen Sie die Wahl lieber dem Beschenkten, gibt es den Geschenkgutschein.

  • Motiv: vier Tänzerinnen in blauen Röcken, dicht beieinander in der Minute vor dem Auftritt, Gesichter kaum angedeutet
  • Original: Edgar Degas, Öl auf Leinwand, 75,3 x 85,3 cm, Musée d’Orsay, Paris (RF 1951 10)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, acht Größen von 60 x 70 bis 150 x 170 cm
  • Wissenswert: unser Maß 75 x 85 cm stimmt mit dem Original auf drei Millimeter je Seite überein

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