Beschreibung
Die Orchestermusiker zeigt drei Musiker von hinten, so nah, dass ihre Köpfe bis an den Rand der Leinwand reichen. Der linke ist fast im Profil zu sehen, mit Bart und einer Geige darunter; der mittlere hat dunkles Haar, daneben steigt der Hals eines Streichinstruments auf; der rechte ist grauhaarig, neben ihm der dunkle Schalltrichter eines Blechblasinstruments. Über ihnen öffnet sich die Bühne: links eine Gruppe von Tänzerinnen in blassrosa Röcken, rechts eine einzelne, größer und näher, mit ausgebreiteten Armen und einem Lächeln — das einzige uns zugewandte Gesicht. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Städel Museum in Frankfurt unter der Inventarnummer SG 237 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Die Orchestermusiker |
| Weitere Titel: | Musiciens à l’orchestre, Orchestra Musicians |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1872 (1874–1876) |
| Größe des Originals: | 63,6 cm x 49 cm |
| Technik des Originals: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Befindet sich: | Städel Museum, Frankfurt am Main (Inv.-Nr. SG 237) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 35 cm bis 100 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Die Orchestermusiker – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Drei Musiker im Vordergrund und sieben Tänzerinnen auf der Bühne; niemand ist benannt. Die Musiker sehen wir von hinten und so nah, dass ihre Köpfe und Schultern die unteren zwei Drittel der Leinwand einnehmen. Der linke ist fast ins Profil gewandt: dunkles Haar, Bart, die Hand unter dem Kinn und eine Geige. Der mittlere hat dichtes schwarzes Haar, daneben steigt der braune Hals eines Streichinstruments auf. Der rechte ist grauhaarig, neben ihm öffnet sich der dunkle Schalltrichter eines Blechblasinstruments. Auf der Bühne steht links eine Gruppe von Tänzerinnen in Rosa, rechts eine einzelne, größer und näher, mit ausgebreiteten Armen.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene ist hochformatig und in zwei Teile geteilt. Die untere gute Hälfte ist fast schwarz: Fräcke, dunkle Frisuren, weiße Kragen als schmale helle Linien. Das obere Drittel ist plötzlich hell und farbig: blassrosa Röcke, rosa Blüten im Haar, dahinter gemalte Kulissen mit grünem Laub. Dazwischen läuft die dunkle waagerechte Linie des Bühnenrandes. Unten rechts steht die Signatur des Malers in Gold. Farben gibt es wenige, aber das Verhältnis ist scharf: die dunkle Masse unten und das Helle, Blühende oben.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil das einzige Gesicht, das uns ansieht, das der Tänzerin ist. Alle drei Musiker sind abgewandt; wir sehen ihre Augen nicht, und einer ist vom unteren Rand abgeschnitten. Die Tänzerin rechts steht dagegen uns zugewandt, mit ausgebreiteten Armen und einem Lächeln. Die Szene zeigt also nicht, was das Publikum sieht, sondern was das Orchester sieht — und das Orchester sieht ihr Gesicht. Das zweite ist die Datierung: das Museum führt das Jahr 1872 und in Klammern 1874–1876, was heißt, dass die Arbeit nicht in einem Zug entstanden ist.
Was bedeutet die Szene?
Den Abstand zwischen denen, die arbeiten, und der, die auftritt. Impressionismus hat bei Degas immer einen Ausschnitt bedeutet, so gefasst, wie das Auge ihn von einem bestimmten Platz sieht, und hier ist dieser Platz der Orchestergraben. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist deshalb eine Szene des Berufs und nicht der Vorstellung. Als Kunstgemälde ist es gerade durch den Kontrast ungewöhnlich stark; es braucht eine ruhige Wand, damit das Dunkel unten kein Loch wird. Ein Ölgemälde für einen Musikraum passt hier hervorragend.
Das Motiv unter den Werken von Degas
Die Pariser Oper ist bei Degas eine ganze Familie von Arbeiten. Das Orchester der Oper zeigt denselben Graben aus anderer Entfernung und mit den Gesichtern der Musiker, Das Ballett aus Robert le Diable sieht die Bühne aus dem Saal, und Joseph-Henri Altès ist das Porträt eines einzelnen Flötisten dieses Orchesters. Die Arbeit verwahrt das Städel Museum in Frankfurt, und verzeichnet ist sie im Werkverzeichnis von Degas unter der Nummer MS 376.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist der Übergang zwischen dem Dunkel unten und dem Licht oben das Schwerste. Die dunkle Masse muss sich als drei getrennte Menschen lesen lassen und nicht als eine Fläche: dabei helfen die weißen Kragen, das braune Holz des Streichinstruments und der Unterschied zwischen schwarzem und dunkelbraunem Haar. Den oberen Teil malen wir dünn und rasch, denn die Röcke müssen luftig bleiben. Das Gesicht der Tänzerin machen wir zuletzt, denn es ist der einzige Punkt, der zurücksieht. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 70 cm. Das Original misst 63,6 x 49 cm; unser Maß 50 x 55 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten, denn unsere Maße sind deutlich breiter als das Original. Die Maße 30 x 35 und 43 x 47 cm sind für einen schmalen Raum, wo sich die Tänzerinnen oben allerdings schon schwer erkennen lassen. Die Maße 50 x 55 und 60 x 70 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode oder neben dem Klavier. Die Maße 70 x 80 und 80 x 90 cm sind für eine größere Wand, wo die dunkle Hälfte ihren Raum bekommt. Das Maß 90 x 100 cm ist für den Eingangsbereich, und bei 100 x 110 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Köpfe der Musiker in Lebensgröße stehen; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, sollte auf gutes Licht achten. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit der Streifen der Tänzerinnen oben ebenso breit bleibt wie bei Degas und die Köpfe der Musiker unten nicht anders abgeschnitten werden; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Eine Vorstellung. Unten spielt das Orchester, oben auf der Bühne stehen Tänzerinnen; eine von ihnen ist uns zugewandt, mit ausgebreiteten Armen.
Warum sehen wir die Musiker von hinten?
Weil Degas die Szene hinter ihre Rücken gestellt hat. Von ihrem Platz aus ist die Bühne über ihren Köpfen zu sehen.
Wer ist der Einzige, der uns ansieht?
Die Tänzerin rechts. Sie ist das einzige Gesicht auf der Leinwand, das uns geradeaus zugewandt ist.
Welche Instrumente sind zu sehen?
Eine Geige beim linken Musiker, der Hals eines Streichinstruments neben dem mittleren und der dunkle Schalltrichter eines Blechblasinstruments neben dem rechten.
Wo befindet sich das Original?
Im Städel Museum in Frankfurt am Main, unter der Inventarnummer SG 237.
Wie groß ist das Original?
63,6 x 49 cm. Unser Maß 50 x 55 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.
Warum stehen bei der Jahreszahl zwei Angaben?
Weil das Museum sie so führt: 1872 und in Klammern 1874–1876. Wo ein Eintrag so gegeben ist, geben wir ihn ebenso wieder und vereinfachen ihn nicht.
Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?
Nein — unsere sind deutlich breiter. Dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für einen Musiker oder für jemanden, der in die Oper geht. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: drei Musiker von hinten in den unteren zwei Dritteln, darüber die beleuchtete Bühne mit Tänzerinnen in Rosa
- Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 63,6 x 49 cm, Städel Museum in Frankfurt (SG 237)
- Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 35 bis 100 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: das einzige Gesicht, das uns auf dieser Leinwand ansieht, ist das der Tänzerin — die Musiker sind alle abgewandt









































