Beschreibung
Entstehungsjahr: 1872
Originalgröße: 49 cm x 63,6 cm
Malstil: Impressionismus
Originaltechnik: Öl auf Leinwand
Befindet sich: Städel Museum, Frankfurt am Main (Inv. SG 237)
Die Orchestermusiker – Edgar Degas
Den unteren Teil der Leinwand nehmen drei Musiker im Orchestergraben ein, von hinten und von der Seite gesehen. Links hebt ein bärtiger Mann im Profil die Hand ans Kinn; in der Mitte steigt die Schnecke eines Cellos an einem dunklen Kopf vorbei auf, rechts steht der Kopf eines grauhaarigen Mannes. Unser Kunstgemälde bewahrt genau diese Nähe, die den Betrachter zwischen sie setzt.
Drei Köpfe und eine Schnecke
Alle drei sind in Schwarz mit weißen Kragen, und keiner spielt für uns – wir sehen sie so, wie jemand aus der ersten Parkettreihe sie sieht. Die Schnecke des Cellos ist das einzige Instrument, das vollständig in die Szene aufsteigt; alles andere ist angedeutet. Oben rechts glänzt der breite Trichter eines Blechblasinstruments.
Die Bühne über der Brüstung
Über ihnen trennt eine dunkle Brüstung den Graben von der Bühne. Darüber öffnet sich eine beleuchtete Szene: eine Tänzerin in weiß-rosa Röckchen, Blumen im Haar, verneigt sich zu uns, und links von ihr steht eine Reihe von Tänzerinnen in Rosa vor gemaltem Grün. Die Verbeugung ist der einzige Augenblick des Werks, der einem Publikum gilt – und auch er ist über fremde Köpfe hinweg zu sehen.
Eine Leinwand, die gewachsen ist
Das Werk entstand in zwei Phasen: zwischen 1874 und 1876 nähte Degas oben einen neuen Streifen an und beschnitt die Seiten, so dass die Szene vom Quer- ins Hochformat wechselte. Die Musiker blieben nah, die Bühne bekam Raum. Denselben Blick aus dem Parkett zeigt Das Orchester der Oper, Musik in einem privaten Zimmer Lorenzo Pagans und Auguste De Gas. Die Signatur steht unten rechts.
Unsere Ausführung
Unsere Ausführung ist ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand. Jede Leinwand entsteht einzeln, in der Größe und im Rahmen Ihrer Wahl. Der Maler arbeitet mit Pinsel und Ölfarben nach dem Original, so dass Pinselstriche und Schichten sichtbar bleiben – genau das, was ein Druck nicht wiedergeben kann.









































