Edgar Degas – Joseph-Henri Altès

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1516__ Kategorie:

Beschreibung

Joseph-Henri Altès zeigt Kopf und Schultern eines bärtigen Mannes, streng von der Seite gesehen, nach links gewandt, vor einem leeren warmen braunen Grund. Der Mann ist über dem vorderen Scheitel kahl, das dunkle Haar ist über den Ohren nach hinten gekämmt, der Bart ist lang und dunkel, und unter dem dunklen Rock zeigt sich ein heller Dreieck des Hemdkragens. Kein Raum, kein Gegenstand, kein Instrument. Das Original ist Öl auf Leinwand und wird vom Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.181 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Joseph-Henri Altès
Weitere Titel:Joseph-Henri Altès (1826–1895)
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:1868
Größe des Originals:25,1 cm x 20 cm (mit angesetzten Streifen 27 cm x 21,6 cm)
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.181)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 35 cm bis 100 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß

Joseph-Henri Altès – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Joseph-Henri Altès (1826–1895), Flötist im Orchester der Pariser Oper. Er ist das einzige Porträt dieser Szene und die einzige Person: Kopf und Schultern, streng von der Seite gesehen. Der Mann ist über dem vorderen Scheitel kahl, das dunkle Haar ist nach hinten gekämmt, der Bart ist lang und dicht, der Schnurrbart dunkel. Das Ohr fängt das Licht und ist nach der Stirn die hellste Stelle der Szene. Unter dem dunklen Rock zeigt sich ein blasses Dreieck des Hemdkragens. Er sieht nicht zu uns herüber und nimmt uns nicht wahr.

Was ist auf der Leinwand?

Fast nichts außer dem Gesicht. Der Grund ist leer und warm braun, ohne Wand, ohne Möbel, ohne Fenster — das Gesicht steht davor wie vor einem Vorhang. Das Licht kommt von links und fällt auf die Stirn, auf die Nase und auf das Ohr; alles Übrige versinkt im Dunkeln. Farben gibt es wenige: Braun, Ocker, Haut und eine einzige Helligkeit des Kragens. Oben links hat der Maler mit dunkler Farbe signiert. Die Szene ist hochformatig und sehr klein — das Original ist kleiner als ein Blatt Papier.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil es das Porträt eines Musikers ist, auf dem kein Instrument vorkommt. Altès war Flötist, und nichts in dieser Szene sagt das: keine Flöte, kein Notenblatt, kein Pult, kein Konzertsaal. Wer er ist, wissen wir allein aus dem Namen. Degas hat das Orchester der Pariser Oper immer wieder gemalt, mit Pulten, mit Instrumenten und mit den Köpfen der Musiker, hier aber hat er einen von ihnen aus dem Orchester genommen und vor einen leeren Grund gestellt. Das zweite ist die Leinwand selbst: das Museum vermerkt, dass sie nachträglich mit angesetzten Streifen erweitert wurde, weshalb die Arbeit zwei Maße hat — die gemalte Fläche und das Ganze.

Was bedeutet die Szene?

Berufliche Ernsthaftigkeit ohne berufliche Zeichen. Impressionismus hat bei Degas nie beim Licht im Freien haltgemacht; hier steckt er ganz in der Genauigkeit der Beobachtung eines einzigen Profils. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist eigentlich die Studie eines Bekannten und kein Auftrag, und genau deshalb ist das Gesicht so unmittelbar. Als Kunstgemälde wirkt es am besten dort, wo es aus der Nähe gesehen wird — im Arbeitszimmer, neben dem Bücherregal, im Flur, an dem Sie in Armlänge vorbeigehen. Ein Ölgemälde mit dunklem Grund braucht wenig Raum um sich und nichts Helles dicht daneben.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Die Musiker der Pariser Oper sind bei Degas eine ganze Familie von Arbeiten. Das Orchester der Oper zeigt dasselbe Orchester im Graben unter der Bühne, Die Orchestermusiker stellt die Köpfe der Musiker vor die Tänzerinnen, und Mademoiselle Dihau am Klavier ist ein Porträt aus derselben musikalischen Gesellschaft. Das Haus, in dem Altès spielte, zeigt Ballett an der Pariser Oper im Art Institute of Chicago, und wie weit Degas eine Arbeit auf eine einzige Farbe zutreiben konnte, Das Kämmen des Haares in der Londoner National Gallery.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere: Öl auf Leinwand. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv ist gerade das Schwerste, wovon es am wenigsten gibt: der Übergang zwischen der beleuchteten Seite des Gesichts und dem Dunkel, in dem sich der Bart verliert. Ist der Übergang zu hart, wird das Profil zu einer ausgeschnittenen Silhouette. Der zweite anspruchsvolle Teil ist das Ohr, das warm und durchscheinend bleiben muss und nicht rot werden darf. Den Grund malen wir vor dem Gesicht, denn er muss unter ihm liegen und nicht hinter ihm. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 60 x 70 cm. Das Original misst 25,1 x 20 cm und ist damit sehr klein; unser Maß 30 x 35 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten, denn unsere Maße sind etwas breiter als das Original. Die Maße 30 x 35 und 43 x 47 cm sind für einen schmalen Raum oder für die Wand neben der Tür, wo das Porträt aus der Nähe gesehen wird. Die Maße 50 x 55 und 60 x 70 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode oder neben dem Bücherregal. Die Maße 70 x 80 und 80 x 90 cm sind für eine größere Wand, wo der Kopf den Blick aus der Ferne aushält. Das Maß 90 x 100 cm ist für den Eingangsbereich, und bei 100 x 110 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und das Gesicht größer als natürlich ist; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine hohe Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit zwischen Scheitel und oberem Rand ebenso wenig Platz bleibt wie bei Degas; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Wer ist dargestellt?

Joseph-Henri Altès, ein französischer Flötist, der im Orchester der Pariser Oper spielte. Er lebte von 1826 bis 1895.

Warum ist keine Flöte in der Szene?

Weil Degas nicht den Beruf gemalt hat, sondern den Menschen. In der Szene gibt es keinen einzigen Gegenstand — wer er ist, wissen wir aus dem Namen und nicht aus einem Zeichen.

Warum sind zwei Größen des Originals angegeben?

Weil die Leinwand nachträglich mit angesetzten Streifen erweitert wurde. Die gemalte Fläche misst 25,1 x 20 cm, das Ganze mit den Streifen 27 x 21,6 cm; das Museum führt beide an.

Was ist im Hintergrund?

Nichts. Der Grund ist leer und warm braun, ohne Raum und ohne Gegenstände.

Wo befindet sich das Original?

Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.181.

Wie groß ist das Original?

Die gemalte Fläche misst 25,1 x 20 cm, ist also kleiner als ein Blatt Papier. Unser Maß 30 x 35 cm kommt ihm am nächsten.

Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?

Nicht ganz — unsere sind etwas breiter. Dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Maß soll ich wählen?

Über einer Kommode meist 60 x 70 cm, für eine schmale Wand 43 x 47 cm. Der Maßführer steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für einen Musiker oder für jemanden, der ruhige, dunkle Porträts mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: Kopf und Schultern eines bärtigen Mannes streng von der Seite, vor leerem warmem braunem Grund, ohne Raum und ohne Gegenstände
  • Original: Edgar Degas, Öl auf Leinwand, gemalte Fläche 25,1 x 20 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.181)
  • Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 35 bis 100 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: der Dargestellte war Flötist der Pariser Oper, und in der Szene gibt es weder Flöte noch Note — den Beruf verrät allein der Name

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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