Beschreibung
Die Wäscherin zeigt eine junge Frau, die mit beiden Händen ein Bügeleisen auf weiße Wäsche drückt. Wir sehen sie nah und leicht von der Seite, von der Oberkante des Tisches her; der Kopf ist gesenkt, das Gesicht nach unten gewandt, das Haar hinten offen. Sie trägt ein weißes ärmelloses Hemd und einen dunkelgrünen Rock. Hinter ihr eine blassgraue Wand mit senkrechten Strichen, am rechten Rand ein dunkler stehender Streifen. Oben links hängen dunkle Formen, unten links steht die Signatur in dunklem Grün. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird vom Norton Simon Museum in Pasadena unter der Inventarnummer M.1979.05.P verwahrt. Bei uns entsteht es von Hand, in acht Größen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Die Wäscherin |
| Weitere Titel: | La blanchisseuse, The Laundress |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | 1873 |
| Maße des Originals: | 25 cm x 19 cm |
| Technik des Originals: | Öl, Leinwand |
| Stilrichtung: | Impressionismus |
| Wo das Original hängt: | Norton Simon Museum, Pasadena (Inv. M.1979.05.P) |
| Unsere Ausführung: | handgemaltes Öl auf Leinen, 8 Größen von 30 x 35 cm bis 100 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß |
Die Wäscherin – Edgar Degas
Wer ist in der Szene?
Eine einzige Frau bei der Arbeit; der Eintrag nennt sie nicht. Sie steht am Tisch, nach vorn gebeugt, und drückt mit beiden Händen das Eisen nach unten. Die Arme sind bis zur Schulter frei, die Unterarme kräftig, die Hände über dem Griff geschlossen. Sie trägt ein weißes ärmelloses Hemd, das ihr von einer Schulter gerutscht ist, und einen dunkelgrünen Rock. Das Haar ist vorn aufgesteckt und fällt hinten über den Nacken. Das Gesicht ist nach unten zur Wäsche gewandt und liegt im Schatten; die Wange ist rot von der Hitze oder von der Anstrengung. Sonst ist niemand da.
Was ist auf der Leinwand?
Die Szene steht hochkant und ist eng. Das untere Drittel nimmt die weiße Wäsche auf dem Tisch ein, in langen weichen Zügen gemalt, aus denen sich nur ein gefalteter Rand hebt. Darauf steht das dunkle Eisen, der einzige wirklich dunkle Gegenstand im Vordergrund. Hinter der Frau eine Wand, blass und graucremig, mit senkrechten Strichen, die an abgeblätterten Putz denken lassen. Am rechten Rand läuft ein dunkler stehender Streifen, wohl eine Türkante oder ein Pfosten. Oben links hängen drei oder vier dunkle Formen wie Wäschestücke an einer Leine. Unten links steht die Signatur in dunklem Grün. Es gibt wenig Farbe: Weiß, Creme, Grau, Dunkelgrün und ein Rot auf der Wange.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil weder posiert noch erzählt wird. Die Frau sieht nicht zu uns und tut nichts, was wie eine Szene aussähe; sie drückt nur das Eisen nach unten. Degas hat Arbeit ebenso ernst gemalt wie Ballett und Oper, und diese Szene gehört zu seinen strengsten: ein einziger Mensch, eine einzige Bewegung und ein Tisch, der ein Drittel der Fläche einnimmt. Der zweite Grund ist das Maß. Das Original ist klein, viel kleiner als man es bei Degas erwartet, und gerade deshalb wirkt es wie im Vorbeigehen gesehen und nicht arrangiert.
Was bedeutet die Szene?
Arbeit, der niemand zusieht. Der Impressionismus war bei Degas keine Landschaft in der Sonne, sondern ein Ausschnitt des modernen Stadtlebens, auch des unschönen; die Pariser Waschanstalten waren heiß, feucht und voller Dampf. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art steht deshalb dem Bericht näher als der Idylle. Als Kunstgemälde ist es zurückhaltend und leise, ohne starke Farben; genau darum verträgt es einen kleinen Raum und wirkt dort, wo der Betrachter nah steht. Wer ein Gemälde kaufen möchte, das Arbeit zeigt und nicht einen gedeckten Tisch, findet unter den Küchen- und Esszimmermotiven wenige wie dieses.
Das Motiv unter Degas’ Arbeiten
Die Wäscherinnen ziehen sich bei Degas über zwei Jahrzehnte. Die Büglerin zeigt dieselbe Arbeit in weit größerem Format und mit beiden Händen am Eisen von der Seite, Die Genesende ist ebenfalls eine einzelne weibliche Gestalt in gedämpften Farben, und Frau neben einer Blumenvase zeigt, wie Degas einen Menschen an den Rand der Szene setzt. Eine weitere Wäscherin aus späteren Jahren verwahrt die Walker Art Gallery in Liverpool, und ein verwandtes städtisches Gewerbe zeigt Der Hutladen im Art Institute of Chicago.
Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?
Mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker. Das Original ist ein Ölgemälde auf Leinwand, also dieselbe Technik wie unsere. Die Schwierigkeit dieses Motivs liegt nicht in der Zeichnung, sondern darin, wie wenig Farbe es hat: das weiße Hemd, die weiße Wäsche und die blasse Wand sind drei verschiedene Weißtöne und müssen drei bleiben. Deshalb malen wir die Wand kühler und grauer, die Wäsche wärmer und das Hemd am hellsten und mit den wenigsten Zügen. Der dunkle Streifen am rechten Rand und das dunkle Eisen sind die beiden einzigen echten Dunkelheiten; wir lassen sie bis zuletzt, damit sie nicht alles andere verdunkeln. Das Rot auf der Wange kommt zum Schluss und nur einmal. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei sind einander nie ganz gleich, weil eine Hand denselben Strich nicht zweimal wiederholt; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Arbeit haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen wir hier keine und beschreiben auch keine. Das Foto Ihrer eigenen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welches Maß für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welches: 50 x 55 cm. Hier muss man über die Verhältnisse ehrlich sein. Das Original misst nur 25 x 19 cm und ist damit erheblich kleiner und merklich schmaler als alles, was wir anfertigen; unser kleinstes Maß 30 x 35 cm kommt ihm sowohl der Größe als auch dem Verhältnis nach am nächsten, hat aber noch immer mehr als die doppelte Fläche des Originals. Dem Verhältnis nach gleich nah sind 30 x 35 und 60 x 70 cm, die dasselbe Verhältnis haben und die wir deshalb zusammen nennen; alle übrigen sind quadratischer als das Original. 30 x 35 und 43 x 47 cm bewahren den Eindruck einer kleinen, privaten Szene. 50 x 55 und 60 x 70 cm sind die übliche Wahl über einer Kommode, und dort lesen sich Hände und Eisen bereits deutlich. 70 x 80 und 80 x 90 cm gehören an eine breitere Wand. Bei 90 x 100 und 100 x 110 cm wirkt das Motiv stark, doch rechnen Sie damit, dass die Gestalt erheblich größer als lebensgroß erscheint. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keines der acht Maße passt oder wenn Sie das Verhältnis des Originals wünschen, malen wir nach Ihrem Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene, damit die Wäsche unten ihr Drittel der Fläche behält und der dunkle Streifen am rechten Rand so breit bleibt wie bei Degas; das ist unsere Arbeit auf Bestellung. Jedes Exemplar versenden wir auf einen hölzernen Keilrahmen aufgespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt auf diesem Motiv alle Leisten, die wir führen, so dass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst, die Platzierung im Raum.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserer Werkstatt in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15-45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Rand. Es reist aufgespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und sein Leben beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Was geschieht in der Szene?
Eine Frau bügelt. Mit beiden Händen drückt sie das Eisen auf weiße Wäsche, die über den Tisch gebreitet ist.
Warum ist das Gesicht kaum zu sehen?
Weil es über die Arbeit gebeugt ist. Degas hat es nicht zu uns gedreht und nicht beleuchtet; es bleibt im Schatten.
Warum liegen beide Hände auf dem Eisen?
Weil die Eisen jener Zeit nicht leicht waren und man mit dem ganzen Gewicht des Oberkörpers drücken musste.
Was hängt oben links?
Drei oder vier dunkle Formen, allem Anschein nach Wäschestücke. Degas hat sie als Züge ohne Einzelheiten stehen lassen.
Wo befindet sich das Original?
Im Norton Simon Museum in Pasadena, unter der Inventarnummer M.1979.05.P.
Wie groß ist das Original?
Nur 25 x 19 cm. Das ist kleiner als ein Blatt A4 und erheblich kleiner als jedes unserer Maße.
Warum ist Ihr kleinstes Maß größer als das Original?
Weil das Original außerordentlich klein ist. Unser Maß 30 x 35 cm kommt ihm am nächsten, hat aber noch immer mehr als die doppelte Fläche.
Folgen Ihre Maße dem Verhältnis des Originals?
Nicht ganz; das Original ist schmaler als alle unsere Maße. Am nächsten liegen 30 x 35 und 60 x 70 cm.
Ist das ein Druck?
Nein. Die Arbeit entsteht von Hand mit Ölfarbe; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?
Ja, wir malen nach Maß und bewahren dabei die Verhältnisse der Szene.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der stille, zurückgenommene Motive mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; wenn Sie die Wahl lieber den Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.
- Motiv: eine junge Frau beim Bügeln, beide Hände am Eisen, das Gesicht über die Arbeit gebeugt
- Original: Edgar Degas, Ölarbeit auf Leinwand, 25 x 19 cm, Norton Simon Museum, Pasadena (M.1979.05.P)
- Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, acht Größen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm, aufgespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: die Szene hat drei verschiedene Weißtöne — Hemd, Wäsche und Wand — und jeder muss seiner bleiben









































