Edgar Degas – Die Büglerin

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1621__ Kategorie:

Beschreibung

Die Büglerin zeigt eine junge Frau, die hinter einem Tisch steht, über den ein großes blasses Laken gebreitet ist. Sie trägt eine weite weiße Bluse und eine dunkle blaugraue Schürze; beide Arme streckt sie nach vorn, mit der rechten Hand drückt sie das Eisen auf das Tuch. Sie sieht uns geradeaus an, ruhig und müde. Hinter ihr hängt Wäsche, ganz oben zeigt sich ein schmaler grüner Streifen, oben links ein rosa Fleck. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt und wird von der Neuen Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen in München unter der Inventarnummer 14310 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemalte Arbeit, in Maßen von 30 x 35 bis 100 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Die Büglerin
Weitere Titel:La repasseuse, Woman Ironing
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1869
Größe des Originals:92,5 cm x 73,5 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Befindet sich:Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München (Inv.-Nr. 14310)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 30 x 35 cm bis 100 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß

Die Büglerin – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Eine einzige Frau, die nicht benannt ist. Sie ist jung und steht hinter einem Tisch, von der Taille aufwärts und von vorn gesehen. Sie trägt eine weite weiße Bluse mit rundem Ausschnitt und Ärmeln bis zum Ellbogen, darüber eine dunkle blaugraue Schürze, in der Taille gebunden. Beide Arme streckt sie nach vorn und nach unten auf das Tuch; mit der rechten hält sie das Eisen, die linke ruht weiter rechts auf dem Stoff. Das dunkle Haar ist hochgesteckt. Sie sieht uns geradeaus an — ruhig, ohne Lächeln, wie jemand, den man mitten in der Arbeit unterbrochen hat.

Was ist auf der Leinwand?

Fast alles ist weiß. Das untere Drittel nimmt ein großes blasses Laken ein, über den Tisch gebreitet; hinter der Frau hängt Wäsche, die den Hintergrund wie ein Vorhang schließt. Zwischen den Weißtönen gibt es Unterschiede: das Laken ist kühl und gräulich, die Bluse wärmer, und die hängende Wäsche in helle und dunklere Flächen zerlegt. Die einzige größere dunkle Masse der ganzen Szene ist die Schürze. Ganz oben läuft ein schmaler grüner Streifen, oben links ist ein rosa Fleck, rechts braune und graue Formen. Unten rechts steht ein rotes Zeichen.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil eine Arbeit, die damals als niedrig galt, wie ein Porträt gemalt ist. Die Wäscherin oder Büglerin war in der Malerei jener Zeit eine Genrefigur: jemand, den man ansieht, und nicht jemand, der uns ansieht. Hier kehrt sich das um. Die Frau steht auf unserer Augenhöhe und sieht uns geradeaus an, so wie der Auftraggeber eines Porträts hersieht. Das zweite ist die Farbe. Degas hat sich die für einen Maler schwerste Aufgabe gewählt: eine Szene, die fast ganz weiß ist, und darin musste er mit Weiß vier verschiedene Dinge malen — das Laken, die Bluse, die hängende Wäsche und das Licht im Raum.

Was bedeutet die Szene?

Arbeit ohne Beschönigung und ohne Anklage. Impressionismus hat bei Degas immer Genauigkeit der Beobachtung bedeutet, auch wenn der Gegenstand alltäglich ist. Ein impressionistisches Gemälde dieser Art ist deshalb keine Szene des Mitleids, sondern eine Szene der Aufmerksamkeit: was die Hände tun, wie der Körper steht, wie sich der Stoff verhält. Als Kunstgemälde ist es ungewöhnlich hell und ruhig und verträgt deshalb auch einen kleineren Raum. Ein Ölgemälde für die Küche, das Esszimmer oder eine helle Arbeitsecke passt hier sehr gut.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Die Wäscherinnen und Büglerinnen sind Degas’ drittes großes Thema, neben Ballett und Rennen. Die Wäscherin zeigt dieselbe Arbeit mit einer anderen Gestalt, Die Wäscherinnen stellt zwei nebeneinander, und Die Büglerin im Gegenlicht dreht dieselbe Szene zum Fenster, sodass die Gestalt zur Silhouette wird. Diese Arbeit ist im Werkverzeichnis von Degas unter der Nummer MS 579 verzeichnet, und wie Degas eine Frau bei der Arbeit im Laden sah, zeigt Der Hutladen im Art Institute of Chicago.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und die Technik des Originals ist hier dieselbe wie unsere. Jede unserer Leinwände entsteht Schicht für Schicht, und bei diesem Motiv liegt die ganze Schwierigkeit im Weiß. Werden alle weißen Flächen mit derselben Farbe gemalt, wird die Szene flach wie Papier; jede muss ihre eigene Temperatur bekommen, Grautöne und Ocker im Laken, Wärme in der Bluse, Kühle in der hängenden Wäsche. Der zweite anspruchsvolle Teil ist das Gesicht, das ruhig bleiben muss und nicht freundlich — ein Lächeln machte die Arbeit zu etwas anderem. Die Schürze malen wir zuletzt, denn sie ist das einzige echte Dunkel und bestimmt das Gleichgewicht. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 70 x 80 cm. Das Original misst 92,5 x 73,5 cm; unser Maß 80 x 90 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten, dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten, denn unsere Maße sind deutlich breiter als das Original. Die Maße 30 x 35 und 43 x 47 cm sind für einen schmalen Raum oder für die Wand neben der Tür. Die Maße 50 x 55 und 60 x 70 cm sind für ein kleineres Zimmer oder die Küche, wo sich das Weiß gut hält. Die Maße 70 x 80 und 80 x 90 cm sind die häufigste Wahl über einer Kommode oder einem Tisch; bei 80 x 90 cm sind wir fast bei der Größe des Originals. Das Maß 90 x 100 cm ist für eine größere Wand, und bei 100 x 110 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit durchatmet und die Gestalt größer als natürlich ist; wer bei uns ein solches Gemälde kaufen möchte, braucht eine hohe Wand. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Hochformat passiert der Fehler meist in der Höhe. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Ihnen keines der acht Maße passt oder Sie das Verhältnis des Originals wollen, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene, damit beide Hände auf der Leinwand bleiben und das Laken unten seine Breite nicht verliert; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar wird auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt geliefert, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie alle Leistenprofile, die wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wollen Sie sehen, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist an der oberen Grenze. Wir senden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot dieses Malers steht in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Die Frau bügelt. Sie steht hinter einem Tisch mit ausgebreitetem Laken, drückt mit der rechten Hand das Eisen, und in diesem Augenblick sieht sie zu uns herüber.

Wer ist dargestellt?

Sie ist nicht benannt. Wir wissen nur, was sie tut.

Was ist hinter ihr?

Hängende Wäsche, die den Hintergrund schließt. Ganz oben zeigt sich ein schmaler grüner Streifen, oben links ein rosa Fleck, rechts braune und graue Formen.

Was ist das rote Zeichen unten rechts?

Das ist keine Signatur, sondern der Nachlassstempel. Die Arbeit blieb bis zur Versteigerung nach seinem Tod in Degas’ Atelier und trägt deshalb einen Stempel und keine Signatur.

Wo befindet sich das Original?

In der Neuen Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen in München, unter der Inventarnummer 14310.

Wie groß ist das Original?

92,5 x 73,5 cm. Unser Maß 80 x 90 cm kommt ihm der Größe nach am nächsten.

Warum steht die Jahreszahl als „um“?

Weil sie im Werkverzeichnis so steht: um 1869. Wo das Jahr nicht genau bestimmt ist, bestimmen wir es auch nicht.

Haben Ihre Maße das Verhältnis des Originals?

Nein — unsere sind deutlich breiter. Dem Verhältnis nach kommen 30 x 35 und 60 x 70 cm am nächsten; wollen Sie das Verhältnis des Originals, malen wir es nach Ihrem Maß.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit wird von Hand mit Ölfarben gemalt; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei die Verhältnisse der Szene.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der ruhige, helle Szenen alltäglicher Arbeit mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wollen Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine junge Frau hinter einem Tisch mit Laken, das Eisen in der Rechten, in weißer Bluse und dunkler Schürze, den Blick geradeaus auf den Betrachter
  • Original: Edgar Degas, Ölmalerei, 92,5 x 73,5 cm, Neue Pinakothek in München (14310)
  • Unseres: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 30 x 35 bis 100 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: das rote Zeichen unten rechts ist keine Signatur, sondern der Nachlassstempel — die Arbeit blieb bis zur Versteigerung nach seinem Tod in Degas’ Atelier

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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