Edvard Munch – Trennung

ab 124,00 

Die Szene ist ein Ufer: eine Frau in langem weißem Kleid geht nach links fort, und ihr langes goldgelbes Haar zieht sich waagerecht über die ganze Leinwand bis zu dem Mann rechts. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Trennung

Trennung von Edvard Munch ist ein Gemälde in Öl auf Leinwand aus dem Jahr 1894, das unter der Inventarnummer MM.M.00884 im Munch-Museum (Munchmuseet) in Oslo verwahrt wird. Das Original misst 150 x 115 cm und liegt quer. Die Szene ist ein Ufer: eine Frau in langem weißem Kleid geht nach links fort, und ihr langes goldgelbes Haar zieht sich waagerecht über die ganze Leinwand bis zu dem Mann rechts.

Die Frau ist im Profil und abgewandt zu sehen; ihr Gesicht erkennen wir kaum, und der Körper ist als eine einzige helle Fläche gegeben, die sich zum unteren Rand hin auflöst. Rechts steht ein Mann in dunkelblauem Mantel, den Kopf gesenkt, das Gesicht blass und eingefallen, eine Hand hängt am Körper. Zwischen ihnen schwingt ein Ufer an einem kleinen weißen Haus vorbei, links hängt eine orangefarbene Sonne tief über dem Wasser, und neben dem Mann klettert eine Pflanze mit roten Blättern empor. Das Gras ist grün und blaugrün, das Meer glatt und heller als der Himmel. Die Szene teilt sich in zwei: die linke Hälfte offen und hell, die rechte geschlossen und dunkel, dazwischen leeres Gras, über das allein das Band des Haares läuft. Sonst verbindet sie nichts.

Das Werk gehört zu Munchs Zyklus Der Lebensfries. Was die beiden Gestalten verbindet, ist weder ein Blick noch eine Berührung, sondern jenes Band aus Haar: die Frau geht bereits fort, doch ihr Haar reicht noch bis zum Mann, wie eine Bindung, die noch nicht ganz durchtrennt ist. Die roten Blätter neben ihm und die rote Spur, die an seinem Mantel herabläuft, werden oft als Zeichen einer Wunde gelesen; das ist eine Deutung und nichts, was der Maler aufgeschrieben hätte. Den Lebensfries stellte Munch über mehrere Jahrzehnte zusammen und verstand ihn als Folge von Szenen über Liebe, Angst und Tod, die sich gemeinsam lesen lassen.

Die Farbe ist dünn und in breiten, weichen Flächen aufgetragen, ohne ausgearbeitete Zeichnung. Das Haar ist ein einziger langer Zug, der sich nach rechts verjüngt und verzweigt. Der Umriss der Frau endet nicht in einer Linie, sondern verwischt ins Gras, sodass die Gestalt aussieht, als löse sie sich schon auf. Stellenweise ist die Schicht so dünn, dass das Gewebe der Leinwand durchscheint. Die Palette ist auf Weiß, Goldgelb, Dunkelblau und Grün verengt; die einzigen warmen Akzente sind die Sonne, das Haar und die roten Blätter, und gerade diese drei tragen die ganze Bedeutung.

Unseres wird handgemalt in Öl auf Leinwand ausgeführt, Pinselstrich für Pinselstrich, auf Bestellung und niemals als Druck. Da jede Leinwand einzeln entsteht, unterscheiden sich Töne und Striche von einer zur nächsten leicht; diese kleinen Unterschiede sind das Zeichen einer Hand. Die schwierigste Passage ist das Haar, das ein einziger fließender Zug bleiben muss und keine Reihe einzelner Strähnen werden darf. In Museumsqualität verlangt dieses Motiv vor allem eine ruhige Hand entlang der langen Waagerechten.

Das Format liegt quer und die Szene ist still, daher passt das Gemälde in ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer oder einen Flur, wo genug Raum ist, damit sich die lange Waagerechte des Haares entfalten kann. Eine helle, ruhige Wand dient ihm am besten; vor einer gemusterten Wand gehen die weichen Übergänge verloren. Hängen Sie es auf Augenhöhe in weiches, gleichmäßiges Licht. Als Ölgemälde Reproduktion wirkt es allein am besten, da die ganze Komposition in eine Richtung gesetzt ist und keinen Nachbarn duldet, der sie zurückzöge.

Zehn Größen stehen zur Wahl, dazu ein Wunschmaß, und jede Leinwand kann mit oder ohne Rahmen bestellt werden. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, in der sich Leisten und Farben an diesem Motiv ausprobieren lassen; eine schmale helle Leiste unterbricht die Waagerechte nicht. Mehr vom Künstler gibt es in der Edvard-Munch-Galerie, und über sein Leben und seine Malerei schreiben wir im Edvard-Munch-Blog.

Entstehungsjahr:1894
Originalgröße:150 cm x 115 cm
Stil:Symbolismus
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Standort:Munch-Museum (Munchmuseet), Oslo

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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