Edvard Munch – Sternennacht

ab 124,00 

Die Szene ist eine Nachtlandschaft von einer Anhöhe aus: oben brennen große Sterne, unten dehnt sich ein breiter blasser Schneehang mit einem Weg. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1414__ Kategorie: Schlagwort: , , ,

Beschreibung

Sternennacht

Sternennacht von Edvard Munch ist ein Gemälde in Öl auf Leinwand aus den Jahren 1922–1924, das unter der Inventarnummer MM.M.00032 im Munch-Museum (Munchmuseet) in Oslo verwahrt wird. Das Original misst 100 x 120,5 cm und steht hochkant. Die Szene ist eine Nachtlandschaft von einer Anhöhe aus: oben brennen große Sterne, unten dehnt sich ein breiter blasser Schneehang mit einem Weg.

Das obere Drittel nimmt ein tiefblau-grüner Himmel ein. Die Sterne sind keine Punkte, sondern weiche Lichtringe in Blau, Weiß und Grün, so wie sie aussehen, wenn das Auge nicht scharf stellt. Darunter läuft ein hellerer Himmelsstreifen in Grün und Rosa, der Himmel und Erde trennt. Quer durch die Mitte zieht ein dunkler Kamm, auf dem die Fenster von Häusern leuchten: links ein warmer oranger Fleck, rechts ein klares gelbes Fenster. Links der Mitte steht eine dunkle Konifere auf dem Kamm. Die untere Hälfte ist ein breiter blassblau-weißer Hang mit einem Weg, der sich hinabwindet, und einem Zaun daneben. Ganz vorn liegen schwere dunkle Formen: ein Pfosten, ein Schatten und eine dunkle Masse in der rechten Ecke. Die Szene ist aus drei waagerechten Schichten gebaut – Himmel, Kamm, Schnee -, die die Schräge von Weg und Zaun zu Tiefe verbindet. Es gibt nirgends eine Gestalt; das einzige Lebenszeichen sind die erleuchteten Fenster auf dem Kamm, und gerade sie lassen die Nacht bewohnt erscheinen, obwohl niemand darin steht.

Die Szene stammt aus der Umgebung von Munchs Haus in Ekely am Rand des damaligen Kristiania, wo er seine letzten Jahrzehnte verbrachte und den Nachthimmel mehr als einmal malte. Das Museum führt das Werk als Sternennacht von 1922–1924. Klar gesagt: das Munch-Museum besitzt mehrere Werke mit dem Titel Sternennacht, darunter MM.M.00009 und MM.M.00187, und die bekannteste Sternennacht von 1893 hängt im Getty Museum in Los Angeles. Unsere Vorlage ist die Leinwand von 1922–1924, MM.M.00032, und keine der anderen. Den Nachthimmel malte Munch in seinen späten Jahren immer wieder, oft von derselben Stelle im eigenen Garten, sodass es sich eher um eine Reihe von Fassungen handelt als um einen einmaligen Anlass.

Die Farbe ist nass in nass in breiten Zügen aufgetragen, die der Wölbung des Hangs folgen. Der Schnee ist nicht weiß: er ist aus Blassblau, gräulichem Rosa und Grün gebaut, die Schatten sind in ein kühles Blau gezogen. Die Sterne sind mit kreisenden Strichen um einen hellen Kern gearbeitet, sodass das Licht nach außen zu strahlen scheint. Stellenweise ist die Schicht so dünn, dass das Gewebe der Leinwand durchscheint. Die Palette ist kühl und schmal: Blautöne, grünliche Werte und blasses Rosa, aus dem nur zwei warme Flecken aufsteigen, die erleuchteten Fenster. Diese beiden kleinen warmen Akzente tragen die ganze Spannung der Szene.

Unseres wird handgemalt in Öl auf Leinwand ausgeführt, Pinselstrich für Pinselstrich, auf Bestellung und niemals als Druck. Da jedes für seine eigene Bestellung entsteht, gleicht keines dem anderen bis in die letzte Einzelheit, und die kleinen Unterschiede sind das Zeichen einer Hand. Die schwierigste Passage sind die Sterne, die weich und strahlend bleiben müssen und nicht zu weißen Flecken erstarren dürfen. Als Ölgemälde Reproduktion steht und fällt dieses Motiv mit dem Himmel.

Das Format ist hochkant und die Stimmung ruhig und kühl, daher passt das Gemälde in ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer oder ein Arbeitszimmer, in dem abends nur eine Tischlampe brennt. Eine helle, ruhige Wand dient ihm am besten; vor einer dunklen Wand verschmilzt das Blau des Himmels mit der Umgebung und verliert Tiefe. Hängen Sie es auf Augenhöhe in weiches, gestreutes Licht. Als Leinwandgemälde fürs Wohnzimmer wirkt es über einem Sofa besonders gut, weil es aus der Nähe gelesen werden will. Da das Motiv hochkant ist, passt es auch in einen schmaleren Raum oder an die Wand zwischen zwei Fenstern, wo ein breiteres Werk keinen Platz fände.

Zehn Größen stehen zur Wahl, dazu ein Wunschmaß, und jede Leinwand kann mit oder ohne Rahmen bestellt werden. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, in der sich Leisten und Farben an diesem Motiv ausprobieren lassen. Mehr vom Künstler gibt es in der Edvard-Munch-Galerie, und über sein Leben und seine Malerei schreiben wir im Edvard-Munch-Blog.

Entstehungsjahr:1922–1924
Originalgröße:100 cm x 120,5 cm
Stil:Expressionismus
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Standort:Munch-Museum (Munchmuseet), Oslo

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.