Edvard Munch – Selbstbildnis mit Zigarette

ab 124,00 

Der Maler zeigt sich in Halbfigur, direkt zum Betrachter gewandt, eine Zigarette zwischen den Fingern der erhobenen Hand. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Selbstbildnis mit Zigarette

Selbstbildnis mit Zigarette von Edvard Munch ist ein Gemälde in Öl auf Leinwand aus dem Jahr 1895, das unter der Inventarnummer NG.M.00470 im Nationalmuseum (Nasjonalmuseet) in Oslo verwahrt wird. Das Original misst 85,5 x 110,5 cm und steht hochkant. Der Maler zeigt sich in Halbfigur, direkt zum Betrachter gewandt, eine Zigarette zwischen den Fingern der erhobenen Hand.

Er trägt einen dunklen Anzug mit weißem Kragen und dunkler Fliege. Die rechte Hand ist vor der Brust erhoben; zwischen den Fingern glimmt die Zigarette, und der Rauch steigt als dünner heller Faden neben der rechten Seite des Kopfes auf. Gesicht und Hand sind von unten beleuchtet, wie von einer Rampe, sodass Wangen und Stirn die hellste Fläche der Leinwand sind. Die Augen sind weit geöffnet und blicken geradeaus. Der untere Teil des Körpers löst sich in bläulich graue und violette senkrechte Züge auf, sodass die Gestalt zum unteren Rand hin buchstäblich im Grund verschwindet. Der Hintergrund selbst ist ein rauchig blaugraues Feld ohne Raum und ohne Gegenstände; um den Kopf verdichtet sich das Licht ein wenig zu einem blassen Schein. Die Gestalt nimmt fast die ganze Höhe der Leinwand ein und steht etwas links der Mitte, sodass rechts Raum für den aufsteigenden Rauch bleibt. Sonst ist nichts da: kein Möbel, kein Fenster, kein Boden, an dem sich eine Entfernung messen ließe.

Die Leinwand ist signiert und datiert: E.Munch 1895. Der Maler war damals einunddreißig und hatte eine bewegte Berliner Zeit hinter sich. Ein Modell von unten zu beleuchten war in der Porträtmalerei jener Jahre ungewöhnlich, ebenso, den Körper an den Rändern im Grund verlorengehen zu lassen – für ein Selbstbildnis eine ungewöhnlich offene Darstellung von Unsicherheit. Die 1890er waren das Jahrzehnt, in dem die meisten seiner bekanntesten Motive entstanden, und dieses Selbstbildnis gehört mitten hinein.

Munch trug die Farbe dünn und flüssig auf. Am unteren Rand der Leinwand sind die Farbläufe, die nach unten rannen, noch sichtbar, und er hat sie nicht entfernt. Die Hand mit der Zigarette ist die hellste Passage des Werks und führt das Auge früher als das Gesicht; dieser Nachdruck hat dem Werk seinen Titel gegeben. Die Striche sind lang und senkrecht, sodass Anzug und Grund zu einer einzigen Bewegung verschmelzen. Die Palette ist auf Blaugrau, Schwarz, Weiß und einen warmen Hautton verengt; außerhalb von Gesicht und Hand gibt es nirgends eine reine Farbe. Gerade dieser Verzicht auf Farbe lässt das Gesicht so ausgesetzt erscheinen.

Unseres wird handgemalt in Öl auf Leinwand ausgeführt, Pinselstrich für Pinselstrich, auf Bestellung und niemals als Druck. Da jede Leinwand einzeln entsteht, unterscheiden sich Töne und Striche von einer zur nächsten leicht; diese kleinen Unterschiede sind das Zeichen einer Hand. Die schwierigste Passage ist der Übergang zwischen Gesicht und Grund, der weich bleiben muss, ohne das Gesicht zu verlieren. Als Gemäldereproduktion verlangt dieses Motiv vor allem eine ruhige Hand im Licht auf den Wangen.

Das Werk ist dunkel und konzentriert, daher wirkt es am besten an einer ruhigen Wand außerhalb direkten Lichts: in einem Arbeitszimmer, einer Bibliothek oder einem Flur, wo es aus der Nähe betrachtet werden kann. Sein bläuliches Grau und Schwarz vertragen sich gut mit dunklerem Holz und hellen Wänden. Da das Motiv ein einzelnes Gesicht ist, braucht es keinen Nachbarn und trägt eine Einzelhängung. Unter den berühmten Gemälden dieser Jahre gehört es nicht gegenüber ein Fenster, da die Spiegelung genau die dunkelsten Stellen fräße, aus denen die Gestalt aufsteigt. Das Motiv ist hochkant und eng geschnitten, daher trägt es auch eine schmale Wand, eine Nische oder die Wand neben einer Treppe, wo man ihm aus der Nähe begegnet.

Zehn Größen stehen zur Wahl, dazu ein Wunschmaß, und jede Leinwand kann mit oder ohne Rahmen bestellt werden. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, in der sich Leisten und Farben an diesem Motiv ausprobieren lassen; eine schmale dunkle Leiste wirkt hier besser als eine breite helle. Mehr vom Künstler gibt es in der Edvard-Munch-Galerie, und über sein Leben und seine Malerei schreiben wir im Edvard-Munch-Blog.

Entstehungsjahr:1895
Originalgröße:85,5 cm x 110,5 cm
Stil:Expressionismus
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Standort:Nationalmuseum (Nasjonalmuseet), Oslo

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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