Beschreibung
Egon Schiele – Bildnis Johann Harms, 1916
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Bildnis Johann Harms ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1916. Das Original bewahrt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York.
Wer dargestellt ist
Johann Harms war der Schwiegervater des Malers, der Vater von Edith Schiele. Zur Entstehungszeit war er etwas über siebzig und lebte im Haushalt der Schieles in Wien. Schiele malte ihn ohne Beschönigung, aber mit sichtlicher Zuneigung.
Ein alter Mann auf dem Sessel
Harms sitzt schräg auf einem schlichten Holzsessel, dessen Lehne und Beine Schiele nackt und kantig stehen lässt. Den Kopf stützt er in die rechte Hand, der Ellbogen ruht auf der Armlehne. Die linke Hand hängt offen über dem Knie. Die Haltung ist die der Müdigkeit, nicht die einer Pose.
Der graue Mantel
Die Gestalt füllt ein weiter hellgrauer Mantel, in großen Flächen mit dünnen, trockenen Zügen gemalt. Dieser Mantel trägt die ganze Komposition: Darunter ist der Körper kaum zu sehen, nur sein Gewicht.
Der braune Grund
Der Hintergrund ist ein tiefes, fleckiges Braun, ohne Wand und ohne Boden. Gestalt und Sessel schweben darin, was dem alten Mann seinen Ort nimmt und ihm nur seine Zeit lässt.
Technik und Format des Originals
Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt, im Format 140 × 110,5 cm (Inv. 69.1884), und hängt heute im Solomon R. Guggenheim Museum in New York.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































