Georges Seurat – Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe

ab 155,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1645__ Kategorie:

Beschreibung

Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe ist Seurats Küstenszene von 1890: Morgenlicht über einem weiten, leeren Sand, den die Ebbe zurückgelassen hat. Das Original misst 81 x 65 Zentimeter, ist signiert und wird in London von The National Gallery unter der Inventarnummer NG6554 verwahrt. Bei uns entsteht es als handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe.

Titel:Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe
Weitere Titel:The Channel of Gravelines, Grand Fort-Philippe · Le Chenal de Gravelines, Grand Fort-Philippe
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1890 (signiert)
Originalgröße:81 cm x 65 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Pointillismus
Standort:The National Gallery, London (Inv.-Nr. NG6554, Raum 44)
Unsere Reproduktion:handgemalt, Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 55 cm bis 246 x 197 cm, auf Wunsch nach Maß

Der Kanal von Gravelines, Grand Fort-Philippe – Georges Seurat

Was ist auf dem Gemälde zu sehen?

Eine leere Küste am Morgen. Das Museum beschreibt die Szene genau: Der Maler stand auf den Sanddünen und sah auf die Küste im Morgenlicht, nachdem die zurückweichende Flut eine weite Fläche offenen Strandes freigegeben hatte. Jenseits eines schmalen Kanals warnt ein Semaphor mit Signalen, dass das Hafenwasser für Boote zu flach ist, und an der Kaimauer steht eine einzige Reihe niedriger Gebäude. Die Szene wirkt fast menschenleer, abgesehen von einigen fernen Gestalten.

Der waagerechte blaue Streifen des Kanals teilt das Werk in zwei beinahe gleiche Hälften, Himmel und Sand.

Wo liegt Gravelines, und warum ging der Maler an die Küste?

Gravelines ist ein kleiner Hafen an der nordfranzösischen Küste zwischen Calais und Dünkirchen. Seurat verbrachte laut Museum in den Jahren vor seinem frühen Tod mehrere Sommer an der Kanalküste und malte dort mehr als zwanzig Werke ihrer Häfen und Meeresansichten; dieses ist eines von vieren, die 1890 bei Gravelines entstanden.

Und es sagt, warum gerade solche Orte. Anders als Monet, den die Dramatik hoher Klippen anzog, wählte Seurat zurückhaltendere Orte – solche mit menschlichen Bauten: Hafenmauern, Molen, Häuser, Masten und Pfosten, die ihm die Senkrechten und Waagerechten gaben, mit denen er die Landschaft fassen konnte. Der Titel nennt Grand Fort-Philippe, der Maler aber stand nach dem Eintrag des Museums auf den Dünen von Petit-Fort-Philippe und sah hinüber: beides stammt vom Museum, und wir sagen beides, weil unsere Galerie auch Der Kanal von Gravelines, Petit Fort-Philippe führt.

Wie ist es gemacht?

Aus winzigen Punkten. Das Museum beschreibt, wie Seurat die Leinwand mit einem schimmernden Mosaik aus Punkten und Strichen ungemischter Farbe überzieht, um feine Abstufungen leuchtenden Tons zu erzeugen. Die Striche sind nicht gleichmäßig: Sie reichen von winzigen Farbtupfern bis zu verhältnismäßig breiten Zügen. Zwei sorgfältig abgestimmte Farben beherrschen das Werk – das blasse Goldgelb des Strandes und das helle Blau des Himmels – und keine von beiden ist eine gleichförmige Fläche.

Und eine Besonderheit, die man vor der Bestellung kennen sollte: Seurat hat dem Werk einen gemalten Rand aus farbigen Punkten hinzugefügt, der einen Übergang zwischen der gemalten Fläche und dem wirklichen Rahmen schafft. Jeder Abschnitt ist auf die angrenzende Fläche abgestimmt, um deren Farbe zu verstärken – unten Indigo zum gelben Sand, rote Punkte neben dem Grün, über dem Himmel Orange. Das Verfahren endet hier nicht am Rand der Szene, sondern geht darüber hinaus.

Warum wirkt es so leer und dennoch ruhig?

Weil die Leere kein Mangel ist, sondern ein Bestandteil. Das Museum nennt dieses Werk eine der reduziertesten und kargsten Kompositionen Seurats, und genau darin liegt ihre Kraft: Es geschieht fast nichts, deshalb hat jedes Ding, das darauf ist, seinen Platz.

Der Statik entging der Maler mit einem Kunstgriff, den das Museum genau beschreibt: Er hob die waagerechte Achse leicht an, sodass sie von links nach rechts kaum merklich ansteigt, und gerade das erzeugt Tiefe in einem sonst flachen Raum. Der dreieckige Fleck grünen Grases in der unteren linken Ecke ist eine Form, die Seurat gern verwendete – doch das Museum fügt hinzu, dass zeitgenössische Fotografien entlang der Dünen tatsächlich einen Grasstreifen zeigen. Das, und eines der Häuser, das noch steht, bestätigt, dass sein Kunstgemälde auf unmittelbarer Beobachtung beruhte.

Was geschah mit dem Original?

Das Museum veröffentlicht den ganzen Weg, und er beginnt, wie bei mehreren anderen Arbeiten Seurats, in der Familie. Nach dem Tod des Malers blieb die Leinwand bei seiner Mutter, Mme Ernestine Seurat, die zwischen 1828 und 1899 lebte, und ging danach an seinen Schwager Léon Alfred Appert, 1837–1925. Nach Apperts Tod wurde sie über den Pariser Händler Etienne Bignou verkauft, war dann bei Reid and Lefevre in London, wo Samuel Courtauld sie 1926 kaufte; er gab sie seiner Tochter Sydney Elizabeth Courtauld, der späteren Frau von R. A. Butler. Bei den Butlers blieb sie, 1986 kaufte sie Heinz Berggruen in Paris, und 1995 erwarb sie The National Gallery mit Mitteln des Heritage Lottery Fund. Die Stationen sind die des Museums; wir ergänzen keine.

Zwei Namen aus dieser Kette tragen weiter. Léon Appert ist der Schwager des Malers und eröffnet die Geschichte auch bei drei anderen Museen – in Cambridge, in Pasadena und in Washington, wo die Meereslandschaft bei Port-en-Bessin hängt; vier Einrichtungen nennen ihn unabhängig voneinander. Reid and Lefevre wiederum ist der Londoner Kunsthändler, durch den diese Leinwand ging – und eben dieser Name steht in entstellter Form auf unserer Seite Boote bei Ebbe, Grandcamp, wo wir ihn entfernen mussten, weil ein Händler keine Sammlung ist.

Wo steht dieses Werk in Seurats Schaffen?

Unter den vier Gravelines-Werken von 1890, seinen letzten Küstengemälden. Zwei davon führt unsere Galerie: Der Kanal von Gravelines, Abend ist derselbe Ort zu anderer Stunde. Er starb im März 1891, mit kaum einunddreißig Jahren, und diese Küsten sind das Letzte, was er als Maler sah.

Alle diese Kunstwerke sind nach derselben Methode gemacht: sie heißt Pointillismus, die weitere Richtung Neoimpressionismus; ihren Gipfel, Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, verwahrt das Art Institute of Chicago. Eine Reproduktion eines berühmten Gemäldes aus diesem Kreis wirkt bei verschiedenem Licht verschieden, weil sich die Farben im Auge mischen und nicht auf der Leinwand.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit den Händen und dem Pinsel, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet mit Ölfarben auf Leinwand, und hier ist die Leere das Schwerste: Sand und Himmel müssen lebendig bleiben, ohne dass etwas geschieht. Zu gleichmäßig, und das Werk erstarrt; zu bewegt, und es verliert die Ruhe, durch die es wirkt. Jede handgemalte Kopie ist ein Einzelstück; dies ist keine auf Leinwand gedruckte Reproduktion, sondern eine Arbeit, die von Grund auf entsteht. Den gemalten Rand fertigen wir an, wenn Sie ihn wünschen – sagen Sie es bei der Bestellung. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme zur Freigabe.

Für dieses Motiv haben wir derzeit keine eigenen Atelieraufnahmen des fertigen Werkes. Wenn wir es das nächste Mal malen, fotografieren wir es, und die Aufnahmen erscheinen auf dieser Seite.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welche: 120 x 100 cm. Das Original misst 81 x 65 cm und liegt zwischen unseren ersten beiden Größen – 70 x 55 cm darunter, 100 x 80 cm darüber und im Verhältnis am ähnlichsten. Das Format ist liegend und beinahe quadratisch.

Die Szene ist leer und verträgt deshalb ein großes Format gut: 70 x 55 und 100 x 80 cm für Büro oder Flur, 120 x 100 und 140 x 110 cm wirken als eigenständiges Werk, 160 x 130 und 180 x 140 cm verlangen ihre eigene Wand, und 200 x 160 und 246 x 197 cm gehören in große Räume, wo der leere Sand sein rechtes Maß bekommt. Jedes Leinwandgemälde dieses Motivs entsteht auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der acht Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis des Originals bei, damit der Horizont nie gedehnt wird; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar kommt auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die alle Profile nebeneinander zeigt. Bei diesem Motiv ist die Wahl reizvoller als sonst: Das Original trägt einen gemalten Rand, der als Übergang zum Rahmen gedacht war. Um zu sehen, wie das Werk an Ihrer Wand aussieht, gibt es unseren gesonderten Dienst zur Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen je nach Maß. Wir versenden es gespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werkes zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Georges Seurat, und seine Küstensommer beschreibt unser Artikel über Georges Seurat.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In London, in The National Gallery, Inventarnummer NG6554, geführt in Raum 44.

Aus welchem Jahr stammt das Werk?

Das Museum datiert es auf 1890 – eine einzige Jahreszahl, ohne »um« und ohne Spanne, deshalb geben wir sie so an. Die Leinwand ist signiert.

Wie groß ist das Original?

Das Museum nennt 65 x 81 Zentimeter, in unserer Schreibweise Breite mal Höhe also 81 x 65 cm. Wir hatten dasselbe Maß, und das Museum hat es bestätigt.

Was ist der Semaphor auf dem Werk?

Eine Signalanlage jenseits des Kanals, die laut Museum mit Signalen warnt, dass das Hafenwasser für Boote zu flach ist.

Warum lautet der Titel Grand Fort-Philippe, wenn der Maler in Petit-Fort-Philippe stand?

So gibt es das Museum an: Der Titel nennt den gezeigten Ort, der Maler stand auf den Dünen gegenüber. Beides sind seine Worte.

Hat das Original einen gemalten Rahmen?

Es hat einen gemalten Rand aus farbigen Punkten, der laut Museum einen Übergang zum wirklichen Rahmen schafft. Auf Wunsch fertigen wir ihn mit an.

Wer war Léon Appert?

Der Schwager des Malers, 1837–1925. Sein Name eröffnet die Geschichte dieser Leinwand und dreier weiterer Arbeiten Seurats in anderen Museen.

Welche Größe soll ich wählen?

Für das Wohnzimmer 120 x 100 cm; das Original liegt zwischen 70 x 55 und 100 x 80 cm. Der Größenleitfaden steht weiter oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht auf der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis bei.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk ist mit Ölfarben von Hand gemalt; die Striche sind zu sehen und zu ertasten, was ein Druck nicht nachahmen kann.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Sehr. Die Szene ist ruhig und hell und passt in fast jeden Raum. Möchten Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: leere Küste im Morgenlicht nach der Ebbe, mit Signalturm jenseits eines schmalen Kanals
  • Original: 81 x 65 cm, Ölfarbe auf Leinwand, signiert, The National Gallery, London (NG6554)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, acht Größen von 70 x 55 bis 246 x 197 cm
  • Wissenswert: ein französischer Maler, der auch den farbigen Rand um die Szene malte, als Übergang zum Rahmen

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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