Georges Seurat – Wald bei Barbizon im Herbst

ab 108,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1722__ Kategorie:

Beschreibung

Wald bei Barbizon im Herbst ist ein kleines Ölgemälde von Georges Seurat auf einer Holztafel aus den Jahren 1881–1882: Zwischen schlanken Stämmen breitet sich herbstliches Gebüsch aus, darüber liegt ein heller Himmel, alles in schnellen, lockeren Pinselzügen gemalt. Das Original im Format 25 x 15,7 cm verwahrt das Musée d’art et d’histoire in Neuchâtel unter der Nummer AP 1648. Bei uns entsteht es als Kunstgemälde, handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in fünf Formaten oder nach Ihren Maßen; vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Wald bei Barbizon im Herbst
Weitere Titel:»Forêt de Barbizon à l’automne – Paysage«
Maler:Georges Seurat (1859–1891)
Entstehungsjahr:1881–1882
Originalgröße:25 cm x 15,7 cm
Originaltechnik:Öl auf Holztafel
Malstil:Ölskizze – schnelle, lockere Pinselzüge
Standort:Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel, Neuchâtel (Inv.-Nr. AP 1648)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 5 Formate von 25 x 16 cm bis 80 x 50 cm, auf Wunsch nach Maß

Wald bei Barbizon im Herbst – Georges Seurat

Was zeigt das Gemälde?

Einen Winkel im Wald, ganz ohne Menschen. Links steigt vom unteren Rand fast bis nach oben ein schlanker, dunkler Stamm auf, von dem sich ein Ast mit dunklem Laub in die linke obere Ecke spannt. In der Mitte wächst ein noch dünnerer, heller Stamm, der eine gerundete Krone aus grünem und rostbraunem Laub trägt. Rechts erhebt sich eine zweite, niedrigere Baumgruppe. Den unteren Teil füllt dichtes Gebüsch, in dem sich grüne, rostfarbene und bläuliche Pinselzüge verflechten; links liegt ein hellerer, rosafarbener Hang, unten in der Mitte ein heller Fleck, der wie ein Waldweg oder eine offene Stelle zwischen den Sträuchern wirkt. Über allem spannt sich ein heller, weißlicher Himmel mit blauen Flecken. Der Titel, unter dem das Museum das Werk führt, nennt Ort und Jahreszeit: den Wald bei Barbizon im Herbst.

Was ist auf der Holztafel zu sehen?

Eine Holztafel im Querformat, 25 cm breit und 15,7 cm hoch und laut Museumseintrag nur 0,3 cm dick; mit Rahmen misst sie 42,5 x 33,5 cm. Die Farbe ist rasch aufgetragen, in breiten, lockeren Zügen, die sich in verschiedene Richtungen kreuzen, und keine Form ist zu Ende gezeichnet. Das Laub besteht aus kurzen Flecken, der Himmel aus längeren, waagrechten Strichen heller Farbe, und die Stämme sind nur ein paar schmale Linien. Das Ganze wirkt wie eine Ölskizze, nicht wie ein vollendetes Gemälde. Wer bei Seurat den Pointillismus mit winzigen, gleichmäßigen Punkten erwartet, findet ihn hier nicht: Die Striche sind größer, unterschiedlich lang und frei gesetzt. Die Aufnahme in unserem Angebot zeigt Motiv und Komposition; für die genauen Farbtöne des Originals bürgt sie nicht.

Warum ist dieses Gemälde bedeutend?

Weil es unmittelbar ist. Auf einer so kleinen Tafel gibt es keinen Platz für Beschönigung: Georges Seurat, ein französischer Maler, hat mit wenigen Zügen Bäume, Gebüsch und das Licht eines Herbsttages festgehalten, und gerade diese Schnelligkeit macht den Wert der Tafel aus. Der Museumseintrag datiert sie auf 1881–1882. Bedeutend ist sie auch durch den Weg, den das Museum veröffentlicht: Sie blieb im Atelier des Malers, wurde im Nachlassinventar unter der Nummer 5 verzeichnet und gehörte später zur Sammlung von Félix Fénéon. Für Käufer ist sie eine kleine, lebendige Herbstszene, an der man sieht, wie der Maler eine Landschaft allein aus Pinselzügen aufbaut.

Was bedeutet die Szene?

Die Stille des Waldes. Es gibt keine Geschichte und keine Menschen, nur Stämme, Laub und Licht. Die schlanken Stämme teilen die Tafel in senkrechte Streifen, und das Gebüsch schließt sie unten mit einer dichten, warmen Masse ab. Der Herbst steht im Titel; auf der Tafel selbst deuten ihn die rostfarbenen Töne zwischen dem Grün an. Der Blick bleibt am hellen Fleck unten in der Mitte hängen und wandert von dort am hellen Stamm entlang hinauf zur Krone und in den Himmel. Zu Hause wirkt das Gemälde ruhig und natürlich; mit seinen Erdtönen passt es gut zu Holz, Stein, Leinen und Pflanzen.

Welchen Weg hat das Original genommen?

Das Museum veröffentlicht den Weg der Tafel. Bis 1891 befand sie sich in Seurats Atelier und wurde im Nachlassinventar unter der Nummer 5 verzeichnet. Für das Jahr 1908 ordnet der Eintrag sie Madame J. D. zu. Nach 1908 gehörte sie zur Sammlung P.; das Museum nennt dazu den Namen Camille Platteel (1854–1943) mit einem Fragezeichen. Danach besaß sie Félix Fénéon (1861–1944), der sie zu einem unbekannten Zeitpunkt erworben hatte. Bei der Versteigerung von Fénéons Sammlung im Auktionshaus Hôtel Drouot in Paris am 4. Dezember 1941 wurde sie unter der Nummer 77 angeboten und an Amez-Droz verkauft. Von 1941 bis 1976 gehörte sie zur Sammlung von Yvan Amez-Droz. Seit 1979 verwahrt sie das Musée d’art et d’histoire in Neuchâtel, in das sie als Vermächtnis von Yvan und Hélène Amez-Droz gelangte. Alle Angaben folgen dem Museumseintrag.

Welchen Platz hat dieses Gemälde unter Seurats Werken?

»Wald bei Barbizon im Herbst« ist eines von mehreren Landschaftswerken Seurats mit dem Wald oder mit Barbizon im Titel, die wir anbieten. Barbizon steht auch im Titel von Waldweg, Barbizon, einem Gemälde, das das Musée d’Orsay in Paris verwahrt, und im Titel von Figur in einer Landschaft bei Barbizon aus dem Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Der Wald ist außerdem das Motiv von Im Wald von Pontaubert, das The Metropolitan Museum of Art in New York besitzt. Jedes dieser Kunstwerke befindet sich in einem anderen Museum; bei uns können Sie sie nebeneinander an Ihre Wand hängen.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, niemals mit einem Drucker. Unser Maler arbeitet nach einer Vorlage des Originals und bewahrt, was diese Tafel lebendig macht: schnelle, lockere Züge, die Formen andeuten, statt sie auszuzeichnen. Eine pointillistische Technik wäre hier die falsche Wahl, denn das Original hat keine Punkte; ebenso falsch wäre es, das Gemälde zu einer sauber ausgezeichneten Landschaft zu glätten. Das Original ist auf Holz gemalt, unser Gemälde auf Leinwand, die auf einen Keilrahmen gespannt wird. Weil alles von Hand entsteht, gleichen sich zwei Leinwände nie ganz, und jede handgemalte Kopie bleibt ein Unikat. Eigene Aufnahmen eines fertigen Gemäldes haben wir von diesem Motiv noch nicht; sobald wir es zum ersten Mal malen, fotografieren wir es und veröffentlichen die Aufnahmen hier.

Welches Format für welche Wand?

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Format Sie wählen sollen, nehmen Sie 60 x 40 cm. Dem Original am nächsten kommt unser Format 25 x 16 cm: Das Original misst 25 x 15,7 cm, unser Gemälde ist gleich breit und 0,3 cm höher. Das Querformat im Verhältnis von etwa 8 : 5 passt gut auf ein Regal, über eine schmale Kommode oder in eine Gruppe kleinerer Werke. Soll das Gemälde eine Wand allein füllen, wählen Sie ein größeres Format: 50 x 30 und 60 x 40 cm eignen sich für Flur oder Schlafzimmer, 70 x 45 und 80 x 50 cm wirken für sich allein über dem Schreibtisch, der Kommode oder dem Bett. In größeren Formaten wachsen die schnellen Züge der Skizze mit und werden noch deutlicher sichtbar. Alle Leinwandgemälde mit diesem Motiv entstehen auf Bestellung.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der fünf Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Ihren Maßen und wahren die Proportionen des Originals, damit Stämme, Gebüsch und Himmel im Gleichgewicht bleiben; das ist unser Gemälde nach Maß. Jede Leinwand liefern wir auf einen Holzkeilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv goldene, silberne, schwarze, weiße und hölzerne Profile zeigt; sie dient allein der Rahmenwahl. Wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand aussieht, zeigt Ihnen unser separater Dienst zur Raumvisualisierung.

Lieferung und Garantie

Jede Leinwand malen wir auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien; rechnen Sie je nach Format mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden sie gespannt, für den Transport geschützt und auf Wunsch gerahmt, innerhalb Sloweniens und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Alle Motive von Seurat finden Sie in der Galerie Georges Seurat; unser Artikel über Georges Seurat erklärt, woran man eine wirklich gute Reproduktion eines berühmten Gemäldes erkennt.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Musée d’art et d’histoire in Neuchâtel, unter der Nummer AP 1648. Das Museum verwahrt es seit 1979 als Vermächtnis von Yvan und Hélène Amez-Droz.

Sind auf dem Gemälde Menschen zu sehen?

Nein. Auf der Tafel sind nur Bäume, Gebüsch, ein heller Fleck am Boden und der Himmel.

Ist »Forêt de Barbizon à l’automne« dasselbe Werk?

Ja. Das ist der französische Titel, unter dem das Museum das Werk führt, mit dem Zusatz »Paysage« (Landschaft); »Wald bei Barbizon im Herbst« ist unser deutscher Titel für dieselbe Tafel.

Ist das ein Druck?

Nein. Das Werk ist handgemaltes Öl auf Leinwand; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.

Welches Format soll ich wählen?

25 x 16 cm, das dem Original am nächsten kommt; für eine größere Wand 60 x 40 cm. Die ausführliche Anleitung steht weiter oben.

Kann ich ein Format bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja, wir malen nach Maß und wahren das Seitenverhältnis des Originals.

Gehört das Gemälde zum Neoimpressionismus?

Der Museumseintrag ordnet es keiner Stilrichtung zu, deshalb tun auch wir es nicht. Sichtbar ist, dass die Oberfläche aus breiten, freien Zügen besteht, nicht aus Punkten.

Ist auch Ihr Gemälde auf Holz gemalt?

Nein. Das Original ist auf eine Holztafel gemalt, unser Gemälde auf Leinwand, die wir auf einen Holzkeilrahmen spannen.

Steht das Original zum Verkauf?

Nein. Die Tafel gehört zur Sammlung des Museums und ist nicht verkäuflich; ihr Motiv malen wir Ihnen aber gern von Hand auf Leinwand.

Wie hoch soll ich das Gemälde aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; kleinere Formate hängen Sie tiefer, näher an den Platz, an dem Sie sitzen.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, vor allem für Menschen, die den Wald und den Herbst lieben. Möchten Sie die Wahl dem Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: Bäume und herbstliches Gebüsch im Wald bei Barbizon, darüber ein heller Himmel – 1881–1882
  • Original: 25 x 15,7 cm, Ölfarben auf Holztafel, Musée d’art et d’histoire de Neuchâtel, Neuchâtel (Inv.-Nr. AP 1648)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Gemälde, fünf Formate von 25 x 16 bis 80 x 50 cm, immer auf Keilrahmen gespannt, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: Bis 1891 war die Tafel in Seurats Atelier, im Nachlassinventar unter der Nummer 5, später in der Sammlung von Félix Fénéon

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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